Bitcoin: „Verkaufst Du schon oder hodlst Du?“

„Verkaufst Du schon oder hodlst Du?“
heißt es unter BTC-Investoren wieder einmal frei nach dem Motto eines schwedischen Möbelhauses. Kaum hatte das digitale Gold am Sonntag mit einem Preis von 50740 Euro (61,683 USD) ein neues „All-Time-High“ erreicht, rutschte der Preis einen Tag später um knapp 6000 Euro in die Tiefe. Bitcoin-Kenner verziehen dabei keine Miene. Sie wissen: Jeder neue, ein paar Stunden auf der Stelle tretende Höchststand, führt automatisch zu Gewinnmitnahmen, die den Preis nach unten drücken. Aktuell ist darüber hinaus wohl ein großer Teil der Verkäufe einer Panikreaktion von Kleinanlegern zuzuschreiben. Die Analyse der On-Chain-Marktforschungs-Plattform Glassnode belegen, daß die Zahl der BTC-Besitzer seit Wochen stark zunahm und dabei sogar die Zahl der Akteure des Allzeithochs des Jahres 2017 übertraf. Glasnoss fand heraus, daß 95 Prozent aller zuletzt verkauften Bitcoins nicht vor Mitte Dezember 2020 erworben wurden. Dagegen bewegten sich lediglich fünf Prozent der Bitcoins die seit mindestens drei Monate auf der Blockchain notierten. Der Anstieg kauffreudiger Kleinanleger ist zu begrüßen, doch sollten sie das „hodln“ lernen, um damit nicht zuletzt die Verteilung der Bitcoins mit der Zeit auf ein breiteres Fundament zu stellen. Weitere NEWS aus dem KRYPTO-Universum