Geschenk für Bitcoin-Liebhaber am Valentinstag 2021

Am Valentinstag wurden die Bitcoin-Liebhaber mit einen neuen All-Time-High erfreut. Die von vielen Analysten erwartete Rallye stoppte bei 41.000 Euro. Nachdem es anschließend wieder leicht abwärts ging, rüttelte das Kryptogold schon bald erneut an der 50.000 Dollar-Hürde. Am „Aschermittwoch“ wurde das „alte“ Allzeithoch regelrecht pulverisiert. Erst bei 43700 Euro (rund 52700 Dollar) endete der spektakuläre Höhenflug. Sogar im „ZDF heute-Journal update“, der News-Nachtausgabe des öffentlich-rechtlichen TV-Senders, wurde der Kursrekord kommentiert. Dabei nutzte Valerie Haller, die Börsenexpertin des ZDF Gelegenheit ihr Nichtwissen zur Schau zu stellen. Geschenkt, daß Haller einen überholten Wert als Allzeithoch bekannt gab. Auf die Frage: „Lohnt sich jetzt noch eine Investition“ antwortete Haller: „Bei einem Kurs über 51000 Euro, muss man schon einen ordentlichen Batzen Spielgeld auf der hohen Kante haben, um überhaupt über einen Einstieg nachzudenken.“
Einmal davon abgesehen, dass die TV-„Expertin“ hier den Dollar- mit dem Eurokurs verwechselte, ist ihr anscheinend entgangen, dass auch Teile von Bitcoins, bis hinunter zu einer Handvoll Satoshi erhältlich sind. Weiterhin merkte Haller an: „Gut möglich auch, dass Kryptowährungen bald mächtig Konkurrenz bekommen, weil Zentralbanken rund um den Globus, auch die europäische, eigene digitale Währungen anstreben und das ist ein Grund mehr bei Kryptowährungen als Anlage vorsichtig zu sein.“ Man braucht kein Experte sein um dieses Argument kopfschüttelnd zur Kenntnis zu nehmen. Schließlich sind die grundlegenden Eigenschaften, wie zum Beispiel das auf 21 Millionen Coins limitierte Angebot des BTC, einzigartig.

Die Wegbereiter und Anheizer der phänomenalen Bitcoin -Ralley
Der amerikanische Vermögensverwalter Grayscale hat seit Mitte letzten Jahres über 600.000 BTC für seine Kunden erworben. Neben Grayscale gehört der Softwareanbieter MicroStrategy zu den bedeutendsten Wegbereitern des Bitcoin-Höhenflugs. Zur Frühjahrskonferenz „MicroStrategy World 2021“ konnte die Firma Anfang Februar 22.031 Teilnehmer verzeichnen. Bei einem „Bitcoin Call“ konnten sich die Interessenten über rechtliche und finanzielle Perspektiven des Bitcoin-Erwerbs informieren. 8.197 Teilnehmer aus 6.917 Unternehmen verfolgten das kostenlose Angebot „Bitcoins for Corporations“. SpaceX war übrigens auch dabei. Das SpaceX- Inhaber Elon Musk kürzlich für 1,5 Milliarden Dollar Bitcoins erwarb, ist nicht zuletzt MicroStrategys Initiative zu verdanken. Die sehenswerten Beiträge stehen auf der Homepage der Firma weiterhin online: https://www.microstrategy.com/en/bitcoin/videos/bitcoin-macro-strategy
Inzwischen hat MicroStrategy angekündigt erneut 900 Millionen US-Dollar in Bitcoins zu investieren. Damit würde das Unternehmen rund 90.000 BTC im Gesamtwert von über 3,5 Milliarden Dollar im Besitz halten. Das Interesse von Visa und Mastercard Bitcoins in ihr Geschäftsfeld zu integrieren, wird einen massiven Zulauf an kleinen und großen Investoren in Gang setzen. Sogar die Deutsche Bank plant noch in diesem Jahr ihren institutionellen Kunden den Kauf und die Aufbewahrung von Kryptowährungen zu ermöglichen.

SynBiotic SE kauft BTC als Inflationsabsicherung
SynBiotic SE, ist die erste an der Börse gelistete Firma Deutschlands, die sein Kapital mit Bitcoins gegen die Euro-Geldentwertung absichert. In einer Pressemeldung heißt es: „Angesichts der exzessiven Geldvermehrung sowohl in der Euro- als auch USD-Zone gibt es eine berechtigte Sorge vor einer massiven Entwertung von FIAT-Geld. Die SynBiotic SE hat deshalb damit begonnen, einen Teil ihrer freien Liquidität in Bitcoin umzuschichten.“
CEO Lars Müller erläutert: „Bei unserer Entscheidung standen weniger Kursschwankungen als die etwaige Gefahr der Inflation von Euro und Dollar im Vordergrund. Der Bitcoin ist das genaue Gegenmodell zu herkömmlichen Währungen: Sein Volumen ist auf 21 Millionen Stück begrenzt. Dieses Limit ist festgeschrieben und unantastbar, wofür wiederum die dezentrale Organisation der Kryptowährung und die manipulationssichere Natur einer Blockchain garantiert. Aus diesem Grund haben wir langfristig mehr Vertrauen in den Bitcoin als in Euro oder Dollar, bei denen eine zentrale Institution, beeinflusst von Politikern, die Geldmenge ins Unermessliche ausdehnen kann. Zudem hat gerade der Cannabis-Sektor sehr positive Erfahrungen mit Bitcoin als einfaches und digitales Zahlungsmittel gemacht. Verschiedene SynBiotic-Unternehmen akzeptieren ohnehin neben Zahlungen in Euro auch Zahlungen in Bitcoin.“ Im Fokus des Unternehmens steht die Produktion von Arznei-, und Nahrungsergänzungsmittel, Food-Produkte und Kosmetik mit verschiedenen Cannabinoiden wie CBD oder CBG, die nicht nur aus der Hanfpflanze gewonnen werden.
Mit ca. zehn Millionen Euro konsolidiertem Nettoumsatz in 2020 und einem positiven Jahresergebnis gehört die SynBiotic SE zu den wenigen profitablen Akteuren im europäischen Cannabis- / Cannabinoid-Sektor. Für 2021 und die Folgejahre plant das Unternehmen, jährlich mit deutlich mehr als 50% im Umsatz zu wachsen. Erst kurz vor Weihnachten hatte das Unternehmen deshalb eine Kapitalerhöhung durchgeführt und 375.000 neue Aktien erfolgreich am Markt platziert. Mit dem Erlös von knapp 6,4 Millionen Euro möchte die Gesellschaft den weiteren Wachstumskurs im boomenden Business finanzieren.