Banken geraten in Schieflage

Banken geraten in Schieflage
Den Banken der BRD drohen hohe Kreditausfälle warnen Experten. Da die Pandemie besonders kleine Firmen von der Pleite bedroht sind Volksbanken und Sparkassen am stärksten gefährdet, belegt eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle. Nach der Insolvenz von Wirecard, deren Geschäft nach neusten Gerüchten pikanterweise sogar von Angela Merkels Kanzleramt protegiert wurde, stehen die Deutsche Bank und Commerzbank als einstige Branchenriesen vor einer von ihren Aktionären geforderten Neuorganisation. Währenddessen kämpft die Alpenrepublik nach dem betrügerischen Bankrott der Commerzialbank mit der Bewältigung eines kapitalen Skandals. Die Finanzmarktaufsicht bemüht sich zur Zeit den Verbleib von rund 500 Millionen Euro aufzuklären.

Bitcoin über PayPal kaufen?
Vor wenigen Woche überschlug sich die Krypto-Fachpresse mit der Nachricht, dass PayPal an der Integration von Bitcoin arbeitet. Noch in diesem Jahr plane der Zahlungsdienstleister seinen 325 Millionen Nutzern den Direktkauf von Bitcoins zu ermöglichen. Jetzt belegt ein Brief an die Europäische Union, daß sich Paypal darauf konzentriert „den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu demokratisieren“. Unter der Überschrift „PayPal and crypto-assets“ wird auch die Absage an Facebooks „Libra-Coin“ erläutert. Weiterhin wird von der EU in Sachen Krypto eindeutige Richtlinien gefordert. Klar ist, dass nach der Integration von Bitcoins bei PayPal ein rasanter Kursanstieg möglich wird.
https://zincable.com/wp-content/uploads/2020/07/F509332-2020_March_-_PayPal_response_to_EC_consultation_crypto-assets-1.pdf

Kursprognosen weiterhin widersprüchlich
In den letzten Tagen kämpften die Bitcoin-Bullen mit vereinter Kräften den Kurs nicht unter 8000 Euro sinken zu lassen. Jeder Versuch ihm auch nur um 100 Euro nach oben zu heben, wurde von den Bären in Handumdrehen gekontert. Die Experten sind sich über die weitere Kursentwicklung wie gewohnt uneinig. Die Schweizer „Bitcoin News“ ziehen sich mit der Schlagzeile „BITCOIN STEHT IN DEN STARTLÖCHERN“ aus der Affäre. Im Text wird prognostiziert, dass der „Preis auf 10.840 Dollar (9.518 Euro) steigen oder auf 7.540 Dollar (6.621 Euro) fallen könnte“ und hält sich damit alle Türen offen. Der „Coinupdate“ gibt sich in den letzten Tagen radikal optimistisch. Mit den Artikeln „Promi-Investmentberaterin verrät: 3 Gründe, warum man Bitcoin kaufen sollte“; „Bitcoin bis August bei $11.000? Lehrbuchmäßiger BTC-Bullentrend stimmt Trader optimistisch“; „Wann bricht Bitcoin endlich aus? Diese Daten signalisieren die nächste große BTC-Bewegung“;„Steigende Inflationsangst verdeutlicht: Uns erwartet ein großer Bitcoin-Boom“ liefert das Onlinemagazin eine Vielzahl guter Argumente optimistisch zu sein.
Währenddessen warnt ein Analyst im „Cointelegraph“: „Bitcoin muss schnell über 9.400 US-Dollar, um Absturz zu vermeiden“. Auch das „BTC Echo“ menetekelte: „Bitcoin-Kurs (BTC): Droht ein zweiter Corona-Crash?“ Der Blockchain-Hero titelt ängstlich und zitiert Peter Brandts Botschaft: „Veteranen-Trader sieht letzten großen Bitcoin (BTC)-Sturz“. Der „Crypto-Monday“ zieht nach und verdeutlicht: „Bitcoin Kurs Crash auf 7.000-7.500$ wird laut Peter Brandt den Markt bereinigen & auf einen Bullrun vorbereiten“. Wenig später folgt die gute Nachricht: „Steht Bitcoin vor einem Bullrun? – 4 bullishe Gründe für BTC“. So bleibt am Ende erneut der Vorhang zu und alle Fragen offen.

Twitter gehackt
Ein betrügerisches Angebot machte Mitte der Woche auf den von Kriminellen gehackten Twitter-Accounts vermögender Promis die Runde. Elon Musk, Jeff Bezos, Bill Gates, Barack Obama, Kanye West und Joe Biden forderten ihnen einen Betrag von 1.000 Dollar in Bitcoin zu schicken. Die Summe sollte im Gegenzug verdoppelt und an die Absender zurück überwiesen werden. Kaum zu glauben, aber 114 habgierige Bitcoin-Besitzer fielen auf den plumpen Trick hinein. Zu fragen bleibt warum die Promi-Accounts derart schwach gesichert sind. Kaum auszudenken wenn zum Beispiel Präsident Trump über Twitter den nationalen Notstand oder eine kriegerische Invasion ausruft. Die daraus entstehende Panik könnte einen immensen Schaden anrichten. Twitter versprach „erhebliche Schritte“ zur Sicherung des Systems einzuleiten. In einem Tweet kündigte BitTorrent-Chef Justin Sun an, ein Kopfgeld von 1 Million Dollar für die Enttarnung des Hackers zu zahlen.