In einem Kriegsspiel des Pentagon sind Bitcoins Trumpf

In einem Kriegsspiel des Pentagon sind Bitcoins Trumpf
Aus Dokumenten, die das US-Onlinemagazin „The Intercept“ über den „Freedom of Information Act“ erhielt, geht hervor, dass in einem Kriegsspiel des Pentagon, die Verwendung des Bitcoin eine herausragende Rolle spielt. Das 2018 in Umlauf gebrachte Kriegsspiel wurde von Studenten und Dozenten der War Colleges des US-Militärs, den Ausbildungsstätten für angehende Generäle und Admirale, geleitet. Obwohl es sich ausdrücklich nicht um eine nationale Geheimdiensteinschätzung handelt, soll das Kriegsspiel, das die Zukunft bis Anfang 2028 abdeckt, „eine plausible Darstellung der wichtigsten Trends und Einflüsse in den Weltregionen widerspiegeln“.
Dem Szenario zufolge haben Angehörige der Generation Z ,in ihrer Jugend durch 9/11 und die Große Rezession psychisch geschädigt, durch die College-Schulden erdrückt und von ihren Beschäftigungsmöglichkeiten enttäuscht, ihre Hoffnungen auf ein gutes Leben aufgegeben. Sowohl die Terroranschläge vom 11. September, als auch die Große Rezession hätten die Einstellung dieser Generation in den Vereinigten Staaten stark beeinflusst und zu einem Gefühl der Unruhe und Unsicherheit geführt. Die Generation Z haben diese Zeit als einen Teil ihrer Kindheit erlebt, was ihren Realismus und ihre Weltanschauung prägte. Anfang 2025 startet ein Kader dieser unzufriedenen Zoomers eine Protestbewegung. Beginnend in „Parks, Kundgebungen, Protesten und Coffee Shops“ – zuerst in Seattle, dann in New York City, Washington, D.C. und anderen amerikanischen Großstädten, beginnt eine Gruppe namens Zbellion eine globale Cyberkampagne, um die herrschende Ungerechtigkeit und Korruption aufzudecken.
Nach der Anwerbung erhalten die neuen Mitglieder von Zbellion Anweisungen für den Besuch von Websites im Darknet. Sie ermöglichen ihnen den Zugriff auf ausgeklügelte Malware, um Gelder von Unternehmen, Finanzinstitutionen und gemeinnützigen Organisationen abzuschöpfen, die „das Establishment“ unterstützen. Die Gewinne werden anschließend in Bitcoin umgewandelt und an „würdige Empfänger“ und notleidende Zbellion-Mitglieder verteilt. Die Führung der Zbellion, so das Szenario, versichert ihren Mitgliedern, dass ihre Robin-Hood-ähnliche Umverteilung des Reichtums von den Strafverfolgungsbehörden nicht zurückverfolgt werden kann. Obwohl die Zbellion ihren Ursprung in Amerika hat, finden sie in den späten 2020er Jahren auch in Europa und in Städten in ganz Afrika, Asien und im Nahen Osten statt, wird im Szenario ausgeführt.
https://theintercept.com/2020/06/05/pentagon-war-game-gen-z/https://www.documentcloud.org/documents/6936805-JLASS-Document.html

Verfilmung der„Bitcoin-Milliardäre“ geplant
Beim traditionellen Bargeld geht es um Vertrauen. Man muss Vertrauen in die Maschinerie des Systems haben, und man muss den Zwischenhändlern vertrauen. Beim Bitcoin muss n i e m a n d vertrauen, denn er basiert allein auf Mathematik….. Das ist ein Teil der Brillanz von Bitcoin. Es funktioniert ohne Genehmigung der Regierung. Es gibt kein Hauptquartier zum Durchsuchen, und es kann nicht gestoppt werden, ohne das Internet selbst zu stoppen“, heisst es in Ben Mezrichs Buch „Bitcoin-Milliardäre: Eine wahre Geschichte von Genie, Verrat und Genugtuung“. Das kürzlich in einer deutschen Übersetzung erschienene Werk wird in Kürze verfilmt berichtete das US-Magazin „Deadline“. (https://deadline.com/2020/06/social-network-winklevoss-twins-ben-mezrich-bitcoin-billionaires-greg-silverman-stampede-ventures-1202954006/)
Der Autor wurde durch seinen Bestseller „Die Gründung von Facebook“ bekannt. Mezrich lieferte damit das Skript für den mit drei Oscars prämierten Blockbuster „The social network“. Der Kassenschlager schildert die frühen Tage des heftig umstrittenen sozialen Netzwerks. Damals dachten viele, dass Facebook nur eine kurzlebige Modeerscheinung sei. Zur Grundlage des Films gehört die aufregende Geschichte der erbitterten Rechtsstreitigkeiten Mark Zuckerbergs mit den Winklevoss Zwillingen. Ben Mezrichs Buch „Bitcoin Milliardäre“ erzählt nun wie die Zwillingsbrüder lernten was die Erfindung des Bitcoin für die Weltwirtschaft bedeutet und wie sie mit dem Kauf des Krypto-Gold steinreich werden konnten.
In Rechtsstreit mit Zuckerberg wurden ihnen 65 Millionen US-Dollar zugesprochen. 11 Millionen investierten sie in Bitcoins, die seinerzeit noch für 120 Dollar pro „Münze“ zu haben waren. Auf Reddit berichteten die Brüder 2019: „Wir hörten erstmals 2012 von Bitcoin und waren bald davon überzeugt, dass dies der Beginn einer unglaublich tiefgreifenden Ära für Geld und die Finanzgeschichte der Welt war.“
Im Interview mit „Deadline“ erzählten Cameron und Tyler Winklevoss: „Ben verstand das Versprechen der Krypto-Währung sofort und meinte es ernst, seine Geschichte der Welt zu erzählen. Ob Sie ein langjähriger Hodler sind oder gerade erst in der Welt des Bitcoin angekommen sind, wir glauben, dass Sie die farbenfrohen Tage der Kryptowährungs-Revolution genießen werden, die Ben Mezrich geschickt eingefangen hat. Wir freuen uns darauf, diese Geschichte mit Ihnen zu teilen und in Partnerschaft mit (der Verleihfirma) Stampede Ventures die frühen Tage dieser Revolution in die Kinos zu bringen.“ Studioboss Greg Silverman sagte: „Wir bei Stampede sind sehr dankbar, dass wir sie überzeugen konnten, ihre Geschichte in einen Film zu verwandeln und mit uns zu produzieren. Dies ist Rocky II meets Wall Street in einer Welt voller einzigartiger und faszinierender Charaktere. Das wird ein unglaublicher Film werden.“ Bis zu seiner Fertigstellung können wir uns bestens mit der Lektüre des höchst spannend erzählten Buches trösten.