Bitcoins als ganz normales Zahlungsmittel?

Hodln ist Trumpf
Bitcoins als ganz normales Zahlungsmittel zu gebrauchen ist zur Zeit noch ein frommer Wunsch. In Wirklichkeit wird das Kryptogold als langfristige Wertanlage oder Tradingobjekt genutzt. Investoren und Händler die es genau wissen wollen, halten die Internetseite https://www.lookintobitcoin.com/ unter Beobachtung. Ihr Betreiber Philip Swift@PositiveCrypto twitterte am 26. Mai: „60% aller Bitmünzen haben sich seit mindestens 1 Jahr nicht mehr auf der Blockchain bewegt. Dies ist ein Anzeichen für ein konsequentes Holding“. In seiner Kurzanalyse vergleicht er die momentane Situation mit dem Beginn der Bullenralley Anfang 2016.

Daytrading vermehrt das Wal-Vermögen
„Sind die BTC-Wale wieder auf dem Vormarsch?“ twitterte die Analyseplattform „Santiment“ (Santiment@santimentfeed) am 26. Mai. Seitdem der Bitcoin am 20. Mai unter 9.500 $ fiel, haben Adressen, die 100 oder mehr Bitcoin besitzen, 12000 BTC im Wert von 108 Millionen Dollar zu ihren Wallets hinzugefügt. Nach dem „Schwarzen Donnerstag“ am 12. März, als der BTC auf ein Jahrestief um 3.800 USD fiel, kauften Wale BTC im Gesamtwert einer halben Milliarde Dollar. Die Investoren handelten augenscheinlich angstfrei und betrachten den Absturz als gute Gelegenheit günstig einzukaufen. Santiment vermutet, dass BTC-Wale ihre zu Niedrigpreisen erworbenen Coins nach einer Kurserholung in der Regel umgehend abstossen um ordentlich Kasse zu machen.

Craig Steven Wright als Lügner entlarvt
Das Netz um Craig Steven Wright zieht sich allmählich immer enger zusammen. Der selbsternannte Bitcoin-Erfinder und BSV Protagonist wird von einem unbekannten Miner auf der Internet-Plattform Debian (https://paste.debian.net/plain/1148565) als Lügner bloßgestellt. Der Bitcoin Miner der ersten Stunde veröffentlichte 144 (145?) Block Adressen zu der rund 7200 von Mai 2009 bis Februar 2010 geschürfte Bitcoins gehören. Die besondere Pointe der Geschichte ist, dass viele, einige Kommentare sagen sogar alle Adressen, in einer Liste auftauchen, die laut Wright zum milliardenschweren Tulip-Trust gehören. Wright hat die Aufstellung im Zivilprozess mit Ira Kleiman vorgelegt und behauptet, dass die dazugehörigen Schlüssel eines Tages von einem nur ihm bekannten Boten überbracht werden. Vor Gericht will Ira Kleiman erreichen, dass ihm die Hälfte des Bitcoin-Vermögens übergeben wird. Die angeblichen Wright gehörenden Block-Adressen signierte der Miner mit der gesalzenen Botschaft: „Craig Steven Wright ist ein Lügner und Betrüger. Er hat nicht die Schlüssel, um diese Nachricht zu unterschreiben. Das Lightning Network ist eine bedeutende Errungenschaft. Wir müssen jedoch weiter an der Verbesserung der On-Chain-Kapazität arbeiten. Leider besteht die Lösung nicht darin, nur eine Konstante im Code zu ändern oder mächtigen Teilnehmern zu erlauben, andere zu verdrängen.“
Zu den zahlreichen auf Twitter veröffentlichten Kommentaren brachte unter anderem dieser Schreiber die Stimmung der Bitcoin-Community am prägnantesten zum Ausdruck: „…nachdem es einen tatsächlichen kryptographischen Beweis gibt, den jeder zu Hause selbst überprüfen kann, beweist dieser Punkt, dass Craig gelogen und betrogen hat … Man muss sehr einfältig sein, um zu glauben, dass er Satoshi ist.“(DK @dk_bitcoin)

Indien: Bitcoin statt Gold
Die Antwort einer auf Twitter veröffentlichten Anfrage des Unocoin-Mitbegründers Crypto Kanoon@cryptokanoon an die Reserve Bank of India (RBI) löste unter den indischen Bitcoin-Freuden einen Jubelsturm aus. Die Zentralbank bestätigte ein Urteil des Obersten Gerichtshofs Indiens der den über lange Zeit verbotenen Krypto-Handel erlaubt. ROI stellte darüber hinaus den indischen Banken frei, Konten für Kryptobörsen oder Kryptohändler zu betreiben. Die Klarstellung wird den indischen Kryptomarkt vehement beflügeln verlautbaren die indischen Medien.