Österreich: Neuauflage der CRYPTO STAMP.
Die erste Blockchain-Briefmarke der Welt wurde im Juni 2019 von der Österreichischen Post veröffentlicht. Mit viel Tam Tam wird jetzt eine Neuauflage angekündigt. Auf der Internetseite der Postler ist zu lesen: „Die Begeisterung der Crypto-Community ist grenzenlos. Längst ist die Gier nach ihr geweckt, selbst an weit entfernten Orten. Und schnell ist besiegelt: Niemand kann sich ihr widersetzen. Der Kampf um ein Exemplar der auf 150.000 Stück limitierten Rarität ist eröffnet …“. Die Crypto stamp 2.0 hat vier Tiermotive -Honigdachs, Lama, Panda und Doge. Um den online gestarteten Vorverkauf wahrnehmen zu können wird ein Ethereum-Browser und ein Ether-Coin benötigt. Die Marken können aber auch gegen Euro vorbestellt werden. Ab dem 20. Mai sind die Krypto-Wertzeichen bei der Post und online erhältlich. https://crypto.post.at

Banken zocken ab
Wer bargeldlos zahlt wird von den deutschen Banken häufig kräftig zur Kasse gebeten. Das Bezahlen einer Tasse Kaffee mit einer Giro- oder Kreditkarte kann bis zu ein Euro kosten. Die meisten Kunden sind komplett ahnungslos. Ihnen droht erst bei der sorgfältigen Überprüfung der Quartalsabrechnung ein böses Erwachen. 440 Volks- und Raiffeisenbanken, sowie 380 Sparkassen hat die rührige Internetseite „biallo“ unter die Lupe genommen. Sie stellten fest, dass jedes zweite Institut Gebühren für das bargeldlose Zahlen kassiert. Die Volksbank in der Ortenau zum Beispiel berechnet ab der sechsten Abbuchung für jede Kartenzahlung ihrer Geschäftskunden einen Betrag von 0,99 Euro. Wer sich die horrenden Gebühren sparen will sollte sich bei Biallo.de über das Geschäftsgebaren der Preistreiber informieren und ggf. die Bank wechseln.

Shopify akzeptiert Zahlungen mit Kryptowährungen
CoinPayments, der weltweit führende Abwickler von Zahlungen in Kryptowährung, gab heute eine neue strategische Partnerschaft mit Shopify bekannt. Die Ankündigung folgt auf einen erfolgreichen Betatest, der 2019 begann. Im Rahmen der Partnerschaft wird CoinPayments eine Zahlungsoption für Händler auf der Shopify-Plattform sein und Krypto-Währungstransaktionen einfacher machen und gleichzeitig die Transaktionsgebühren senken.
Die Kombination von Shopify und CoinPayments ist in der Zahlungsindustrie nicht mehr aufzuhalten„, sagte Jason Butcher, CEO von CoinPayments. „Indem wir unsere benutzerfreundliche globale Krypto-Zahlungsplattform mit der umfangreichen Händlerbasis von Shopify zusammenbringen, freuen wir uns darauf, einen nahtlosen Prozess für jeden zu bieten, der Geschäfte mit Kryptowährungen tätigen möchte. CoinPayments ist für Händler weltweit die einfachste, schnellste und sicherste Möglichkeit, Transaktionen in Kryptowährungen durchzuführen. Es ist der erste und größte Abwickler von Zahlungen in Kryptowährungen mit einem Gesamttransaktionsvolumen von bisher mehr als 5 Milliarden US-Dollar und ist die bevorzugte Zahlungslösung in Kryptowährung für Händler und Anbieter von E-Commerce-Plattformen weltweit.“ (https://www.coinpayments.net/.)
Shopify ist ein führendes globales Handelsunternehmen. Die Firma hat seinen Hauptsitz in Ottawa, Kanada, und beliefert über eine Million Unternehmen in mehr als 175 Ländern (https://www.shopify.com/)

Höhenflug des Bitcoin gebremst
Da der Bitcoin den sich bei 9000 Euro äußerst hartnäckig zeigenden Widerstand nicht überwinden konnte, stürzte das Krypto-Gold über Nacht, wie von vielen Tradern seit dem Halving erwartet, vorübergehend in die Tiefe. Eine erhellende, auf vielfältige Faktoren setzende Analyse wurde aktuell im Cointelegraph veröffentlicht ( https://de.cointelegraph.com/news/5-key-reasons-bitcoin-price-fell-from-9-800-to-9-200-overnight).

Goldbesitz in Gefahr?
Der renommierte Hedge-Fond-Manager Crispin Odey warnte, dass Regierungen den privaten Goldbesitz verbieten könnten, wenn sie im Zuge der Coronavirus-Krise die Kontrolle über die Inflation verlieren. „Es ist keine Überraschung, dass die Menschen Gold kaufen. Aber die Behörden könnten irgendwann versuchen, Gold zu entmonetarisieren, so dass es illegal wird, Gold als Privatperson zu besitzen„, erklärte Odey in einem Brief an seine Investoren. Die Furcht vor der Beschlagnahme verweist auf einen Präzedenzfall für die Zwangskäufe privater Goldbestände durch die US-Regierung im Jahr 1933. Odey, der die Corona Pandemie mit der Großen Depression der 1930er Jahre verglich, argumentierte, dass die Zentralbanken es nicht schaffen würden, die Inflation einzudämmen.
Die Geschichte ist voll von Beispielen, bei denen die Machthaber in Krisenmomenten darauf zurückgriffen, die Münzprägung zu entwerten„, schrieb er. Eine hohe Inflation würde langlaufenden Anleihen und Wachstumstiteln schaden, sagte Odey voraus und zitierte Prognosen für Inflationsraten von 5% bis 15% innerhalb von 15 Monaten. „Ich erwarte sehr stark, dass die Behörden diese vorherrschenden Trends um jeden Zentimeter des Weges bekämpfen werden, aber ich erwarte auch, dass sie den Kampf verlieren werden„, schrieb Odey. (https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-05-20/odey-says-governments-may-make-private-gold-ownership-illegal?srnd=markets-vp)