Bitcoin – Das schnellste Pferd im Stall

Bitcoin – Das schnellste Pferd im Stall
Die Bitcoin-Anhänger stehen unter Strom. Das in drei Tagen zu erwartende Halving hat dem Krypto-Gold Flügel gemacht. Ab dem 11.Mai sinkt die Bitcoin-Tagesproduktion von 1800 auf 900 Einheiten. Die erhebliche Verknappung des kostbaren Guts hat einen neuen Höhenflug ausgelöst. Die 10000 Dollar Marke zu überspringen scheint nur noch eine Frage der Zeit. Während die Altcoin- und Aktienkurse angesichts der Corona-Pandemie stagnieren, gibt sich der Bitcoin unbeeindruckt. Ein sensationeller, bei Bloomberg am Abend des 7. Mai erschienener Artikel hat den Auftrieb des Wertspeichers kolossal befeuert.
In seinem aktuellen Marktausblick, der unter dem Titel „Die große monetäre Inflation“ erschien, erklärt Paul Tudor Jones : „Die beste Strategie zur Gewinnmaximierung ist es, das schnellste Pferd zu besitzen. Wenn ich gezwungen bin zu prognostizieren, dann wette ich darauf, dass es Bitcoin sein wird.“ (https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-05-07/paul-tudor-jones-buys-bitcoin-says-he-s-reminded-of-gold-in-70s)

Paul Tudor Jones ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der höchst erfolgreichen „Tudor Investment Corporation“. Der berühmte Hedgefond-Pionier und Selfmade-Milliardär zählt mit einem Besitz von rund 5 Milliarden Dollar zu den reichsten Männern des Planeten. Der Auslöser für seinen heißblütigen Bitcoin-Flirt sind die finanziellen Auswirkungen der Corona Epidemie.
„Seit Februar wurden 3,9 Billionen Dollar Geld gedruckt, was 6,6% der globalen Wirtschaftsleistung entspricht. Es geschah weltweit mit einer solchen Geschwindigkeit, dass selbst ein Marktveteran wie ich sprachlos war. Wir sind Zeugen der Großen Währungsinflation – einer beispiellosen Expansion jeder Form von Geld, wie sie die entwickelte Welt noch nie gesehen hat.“ erklärte Jones.
Bekannt wurde das Finanz-Genie mit der Voraussage des Schwarzen Montags. Er partizipierte am Crash der sein Vermögen am 19. Oktober 1987 verdreifachte und den Investoren seines Funds einen Vermögenszuwachs von 62 Prozent bescherte. Jones gilt auch als spendabler Wohltäter, dessen „Robin-Hood-Foundation“ sich für die Bekämpfung der Armut in New York einsetzt.