Vor dem Halving: Erneuter Bitcoin Bullrun in Sicht

Vor dem Halving: Erneuter Bitcoin Bullrun in Sicht
Der Marktwert des Bitcoin stieg in den vergangenen Tagen um über 25 Prozent und wird zur Zeit zwischen 8500 bis 8600 Euro gehandelt. Auf Twitter sorgte der Anstieg für ein aufgeregtes Dauergezwitscher. Die Mehrzahl der Investoren und Trader prognostizieren dem Kryptogold einen massiven „Bullrun“. Die sich im Stundentakt überschlagenden Voraussagen sagen innerhalb zweier Jahre Bitcoin Preise bis zu 500.000 Dollar voraus.
Das in einer Woche anstehende Bitcoin-Halving, dass heisst die Halbierung der Miner-Einkünfte, soll bis zum Termin für einen weiteren Preisschub sorgen. Nach dem Halving sagen die in mehreren Twitter-Umfragen um ihre Meinung gebetenen User jedoch mehrheitlich einen kurzfristigen Preissturz voraus. Wie gewöhnlich sind alle diese „Berechnungen“ und Vermutungen mit größter Vorsicht zu genießen. Es ist wie immer: Alles kann, nichts muss. Der Bitcoin ist und bleibt extrem volatil. Wahr ist aber auch, daß nach jedem Abstieg früher oder später ein kraftvoller Anstieg für zufriedene Mienen bei den Anlegern sorgt. Weltweit steigt übrigens der Anteil weiblicher Krypto-Investoren. Positiv ist auch zu bewerten, dass in den letzten Wochen eine Vielzahl kleiner, privater Einsteiger Bitcoins kauften.

Craig Wright Doktortitel in Gefahr
Craig Wright, der selbsternannte Bitcoin-Erfinder, steht unter Dauerbeschuss. Nach der Analyse von „Paintedfrog“ hat der Programmierer und Bitcoin SV Protagonist seine Doktorarbeit mit zahlreichen Plagiaten angereichert. Der anonym bleibende Autor führt aus, daß, „mindestens dreißig Seiten von Wrights Dissertation, darunter fast das gesamte 6. Kapitel, substanzielle, vorsätzliche Plagiate enthält.“ Um automatisierte Erkennungswerkzeuge in die Irre zu führen, habe er viele Wörter durch Synonyme ersetzt. „In fast allen Fällen hat er sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Reihenfolge der Sätze zu ändern“.
„Paintedfrog“ veröffentliche eine Sammlung von Vergleichsbildern, die Wrights Plagiate detailliert beschreiben. Die „gestohlenen Teile“ wurden farbig markiert, um leichter erkennen zu können, „wie Wright die gleichen Sätze in der gleichen Reihenfolge hielt“. Viele Teile habe „Wright wortwörtlich oder nahezu wortwörtlich gestohlen“. Dabei habe der Programmierer auf der ersten Seite seiner Dissertation versichert, dass seine Arbeit „weder Material enthält, das zuvor veröffentlicht oder von einer anderen Person geschrieben wurde, noch Material, das in erheblichem Umfang für die Verleihung eines anderen akademischen Grades …. oder einer anderen Bildungseinrichtung akzeptiert wurde, es sei denn, es wird in der Arbeit gebührend gewürdigt.“
Wie bereits in früheren Fällen nachgewiesen „führte Wright gewöhnlich Fehler ein, wenn er Material kopierte, insbesondere wenn es Mathematik enthielt. Zum Beispiel versuchte er „Gleichungen durch die Wahl unterschiedlicher Variablennotationen zu verschleiern, verwirrte sich dabei aber und machte Fehler“, die „Paintedfrog“ in seiner Arbeit deutlich machte. Manchmal habe Wright sogar vergessen „Begriffe zu definieren, die er aus dem Quellenmaterial gestohlen hatte, oder er führte eine Gleichung ein, ohne die Zwischenschritte einzubeziehen, die notwendig sind, damit sie Sinn macht. In anderen Fällen kopierte Wright eindeutige Fehler, die bereits im Quellenmaterial vorhanden waren, und korrigierte sie nicht. Wright beschränkte sein Plagiat nicht auf veröffentlichte Arbeiten oder Bücher. Er plagiierte auch in großem Umfang von Webseiten“.
Wer sich ein eigenes Bild machen möchte kann die Vorwürfe anhand der Belege überprüfen: (https://medium.com/@paintedfrog/craig-wrights-llm-dissertation-is-full-of-plagiarism-f21439ea8a47)
Ob Wright der Doktortitel aberkannt wird muss die australische Charles-Sturt-Universität entscheiden.
Inzwischen hat Professor Tanveer Zia, der stellvertretende Leiter der Fakultät für Informatik und Mathematik an der Charles-Sturt-Universität, über Twitter und in einer E-Mail mitgeteilt, dass der Fall Wrights untersucht werde. Eine komplette Auflistung von Wrights Sündenregister und die Verlinkung des belastenden Materials wurde darüber hinaus unter der Überschrift „DIE ZEITACHSE DES #FAKETOSHI-BETRUGS“ veröffentlicht. (https://seekingsatoshi.weebly.com/fraud-timeline.html).