Bitcoin: Der perfekte Sturm

Bitcoin: Der perfekte Sturm
Der bekannte Investor Christian Angermayer ist der Meinung, dass die beste Zeit für den Erwerb von Bitcoins gekommen sei. Auf Twitter machte er unter der Überschrift „The perfect storm is brewing for #bitcoin“ auf eine Analyse des Frankfurter Krypto Unternehmers Patrick Lowry aufmerksam. Der erklärt euphorisch:
„Die Chance für Bitcoin und die Kryptoindustrie ist jetzt. Wenn wir die offensichtlichen Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Pandemie ignorieren und unsere Aufmerksamkeit auf andere Bereiche richten, kann ich definitiv sagen, dass wir in eine Finanz- und Wirtschaftskrise geraten, die sich als weitaus verheerender erweisen könnte als die Kreditkrise von 2008/09. Dunkle Zeiten, in der Tat. Aber Bitcoin wurde in dieser dunklen Zeit geboren von ihr geprägt. Bitcoin erblickte erst 2017 das Licht der Welt, und bis dahin hatte es mit rund 20.000 US-Dollar einen historischen Höchstpreis erreicht. Viele Menschen glauben, dass Bitcoin im Jahr 2020 wieder zu diesem Preisniveau zurückkehren und es sogar übertreffen wird, trotz COVID. Ich gehöre zu denjenigen im Lager, die dies für möglich halten, aber warum ist dies der perfekte Sturm für Bitcoin? Erlauben Sie mir, auf die Gelegenheit einzugehen, die sich derzeit bietet…Kurz gesagt: Bitcoin ist die härteste Geldform der Welt und ein deflationäres Wertaufbewahrungsmittel. Das endlose Drucken von Geld durch die Zentralbanken, um die Weltwirtschaft künstlich über Wasser zu halten, wird zu der unvermeidlichen Masseninflation von „weichem“ Fiat-Geld führen. Bitcoin ist ein asymmetrischer, nicht korrelierter Vermögenswert im Vergleich zu den meisten traditionellen Vermögenswerten.“
Hier ist das Lowrys umfangreiches Statement nachlesbar: https://medium.com/@iconicholding/bitcoins-perfect-storm-253f29bbfa41

Bitcoin: Rallye vor dem Halving
Die letzten Tage haben erneut gezeigt, dass die herkömmliche börsentechnische Bewertung im Bitcoin-Universum keine Gültigkeit hat. Nachdem der Bitcoin zuvor für einige Zeit wie ein aufgeregtes Rennpferd auf der Stelle trippelte überwand er die zuvor von den Analysten ins Feld geführten Hindernisse in einem furiosen Sturmlauf. Mit der jüngsten Rallye wurden die am 12. März eingefahrenen Verluste, in der das Kryptogold von 7400 auf 3400 Euro abtauchte, egalisiert. Es ist zu vermuten, dass die Klein- und Großanleger bei ihren Investitionen nicht zuletzt das bevorstehende Halving antreibt. Mitte Mai sinkt die Belohnung der Miner von 12,5 auf 6,25 Bitcoins für jeden fertig gestellten Block. Die sich daraus ergebende Verknappung des Angebots soll, so hoffen die Hodler, für eine Fortsetzung des Preisanstiegs sorgen. Nach der Halbierung kommen täglich nur noch 900 statt 1800 Bitcoins zum bisherigen Bestand von ca. 18,3 Millionen Coins https://de.statista.com/statistik/daten/studie/283301/umfrage/gesamtzahl-der-bitcoins-in-umlauf/ dazu.
Seit Anfang März verzeichnet „Google Trends“, die Analysefunktion der Suchmaschine, einen starken Anstieg des Suchbegriffs „Bitcoin Halving“, der sich seit März sogar verdreifacht hat. Nach den Niederländern informieren sich weltweit die Österreicher am zahlreichsten über das bevorstehende Ereignis. Weitere Infos über das Halving sind u.a. hier zu finden: https://medium.com/grayscale-investments/btc-halving-aa59f2572515

Bitcoin: Kein innerer Wert?
DaS BTC-Echo nimmt die Aussage „Bitcoin hat keinen inneren Wert“ unter die Lupe. Da der Coin nicht in der physischen Welt existiert oder wie ein Unternehmen Rendite erwirtschaftet, hält sich dieses Vorurteil hartnäckig. Der Kollaps der Ölpreiskontrakte (WTI) habe jedoch eindrucksvoll gezeigt „auf welch wackeligen Beinen das Wertversprechen knapper, vermeintlich wertvoller Ressourcen stehen kann.“
https://www.btc-echo.de/wie-der-oelpreiskollaps-wti-die-notwendigkeit-digitaler-assets-offenbart/