Helikoptergeld im Anflug – Keine Eier für Bitcoin?

Helikoptergeld im Anflug – Keine Eier für Bitcoin?
Während Deutsche Klopapier hamstern, Franzosen Rotwein bunkern und Holländer sich vor Haschisch-Cafés die Beine in den Bauch stehen, halten sich die Amerikaner nicht mit Peanuts auf. Online-Munitionshändler verzeichnen ein Umsatzplus von 68 Prozent. Schusswaffen werden den Verkäufern aus der Hand gerissen, dabei sind in den USA bereits mehr Waffen im Privatbesitz, als das Land Einwohner hat. Den Amerikanern sitzt die Angst im Nacken. Präsident Trump will mit einer Ausschüttung von einer Billion Dollar für Gutwetter sorgen. Das sogenannte Helikoptergeld ist bereits für Ende März in Planung. Jeder US-Bürger könnte einen Barscheck über 1000 Dollar erhalten.
Wenn auf Grund wirtschaftlichen Stillstands die nächste Gehaltszahlung ausfällt, muss die Regierung bewaffnete Kurzschlusshandlungen fürchten. Nach einer im Dezember 2019 veröffentlichten Untersuchung (https://www.gobankingrates.com/saving-money/savings-advice/americans-have-less-than-1000-in-savings/) verfügen 45 Prozent der Bevölkerung über keinerlei Ersparnisse, weitere 24 Prozent erklären unter 1.000 Dollar zu besitzen. Auch in anderen Ländern, u.a. in Deutschland, wird intensiv über die Verteilung von Helikoptergeld, zum Beispiel als „krisenbedingtes Grundeinkommen“ diskutiert. Das mit dieser Inflationierung der Leitwährungen der streng limitierte Bitcoin erneut als sicherer Hafen ins Gespräch kommt, erklärt sich von selbst.
Der bekannte Kryptowährungsanalyst Crypto Dog, twitterte: „Die US-Dollar Hyperinflation ist der Grundstein für den größten Bullenlauf in der Geschichte von Bitcoin.“ Der stark bullish gestimmte Trader „Bitcoin-Makro“ twitterte:
„Eines Tages wird BTC über 100.000 $ kosten und Sie werden sich fragen: Warum zum Teufel habe ich nicht mehr unter 5.000 $ gekauft? Ich werde Ihnen ins Ohr flüstern und sagen weil Sie schwache Hände und keine Eier haben.“
In den letzten 48 Stunden lag der Bitcoinpreis übrigens zwischen 5000 bis 5400 Dollar.

Krypto-Dilettanten lösten Crash aus
Die Ursache des dramatischen Krypto-Preiseinbruchs in der vergangenen Woche ist geklärt. Unerfahrene Investoren, die Bitcoins nur zwischen ein bis drei Monaten in Besitz hatten, gerieten angesichts der Corona-Epidemie in Panik. Sie verkauften 281000 Bitcoins und löste so eine kleine Kettenreaktion aus, bei der 4132 Bitcoins verramscht wurden, ergab die jüngst veröffentlichte Crash-Analyse von „Coin Metrics“.
https://coinmetrics.substack.com/p/coin-metrics-state-of-the-network-30a

Craig Wright geht es an den Kragen
Richter Bruce E. Reinhart verurteilte Craig Wright bis zum 30 März Anwaltskosten in Höhe von 165800 Dollar zu zahlen. Damit kommt Wright noch billig weg, stand doch ursprünglich eine Forderung von 658.000 Dollar im Raum.
Im Rechtsstreit geht es um die Aufteilung von 1,1 Millionen Bitcoins, von denen der Kläger die Hälfte beansprucht. Wright erklärte Ende 2019, daß ein ominöser Kurier die dazugehörigen Keys im Januar überbringen würde. Ihn zu befragen sei unmöglich, da der Kurier ein Anwalt sei und deshalb vor Gericht nicht auszusagen braucht.
Richter Reinhart erhielt von Wright eine eidesstattliche Erklärung, in dem sich ein sich Mayaka nennender Anwalt präsentiert. Er habe seinen „Bachelor of Law“ vor 13 Jahren an der kenianischen Universität Moi erworben, was mit der Kopie ein LinkedIn-Profil belegt wurde.
Der Richter lehnte das obskure „Dokument“ ab. Er forderte Wright erneut auf, die Keys beizubringen und dem Kläger die ihm zugesprochenen 550.000 Bitcoins auszuhändigen. Das Urteil des „DISTRICT COURT SOUTHERN DISTRICT OF FLORIDA“ ist im Internet nachzulesen:
https://www.courtlistener.com/recap/gov.uscourts.flsd.521536/gov.uscourts.flsd.521536.429.0.pdf
Wie sich das für Mitte des Jahres erwartete Ende der Gerichtsverhandlung auf dem BSV-Kurs auswirkt steht in den Sternen.

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