Bitcoin: Facebook lancierte gestern sein Konzept „Coin Libra“ für 2020 . Manche Staaten zittern schon.

Nun hat die Auseinandersetzung old versus new Ökonomie tatsächlich begonnen. Die Digitalisierung ist durch nichts mehr aufzuhalten. Und diese sehr rasant von statten gehenden Entwicklungen werden die ganze Welt, alle Kontinente, alle Systeme und alle Menschen von Grund auf verändern. Was sich in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren alles verändern und verschieben wird, kann sich im Moment noch niemand wirklich vorstellen. Eines ist aber jetzt schon spürbar, wer festzuhalten versucht, wird sehr, sehr viel verlieren und geradezu überrollt von der Dynamik. Achtsamkeit, Wachsamkeit, Aufmerksamkeit und eine sehr gesunde Portion von Lernbereitschaft und Vertrauen sind jetzt das Gebot der Stunde um für die bevorstehende Zukunft gerüstet zu sein.

Macht der Facebook Coin Libra den Bitcoin wertlos? Bitcoin und Libra, was sind die Unterschiede?
„Macht der Facebook Coin Libra den Bitcoin wertlos? Kurz und Knapp: Nein. Im Gegenteil, Libra ist gut für Bitcoin. Bitcoin und Libra sind sich zwar ähnlich in der Hinsicht, dass sie beide ein neues globales Zahlungssystem darstellen möchten und als Kryptowährung einsetzbar sind, jedoch in einigen zentralen Gesichtspunkten so unterschiedlich, dass sie sich nicht wirklich an das gleiche Zielpublikum richten. Die Stabilität von Libra ist natürlich für einige Menschen ein Vorteil, da man damit natürlich viel besser bezahlen kann und nicht immer auf den Wechselkurs schauen muss. Jedoch ist Bitcoin ja ganz bewusst und absichtlich an keine andere nationale Währung gekoppelt. Denn nationale Währungen sind auch nicht immer so stabil wie sie scheinen. Bestes Beispiel hierfür ist die Hyperinflation, die man zuletzt in Venezuela beobachten konnte.

Facebook: „Trennen uns von der Bitcoin-Grundidee, legen alle Informationen für Behörden offen“
„David Marcus, der Hauptverantwortliche für die Blockchain-Abteilung des Social-Media Konzerns Facebook, hat erklärt, dass sich die Facebook-Kryptowährung namens Libra vom Grundgedanken von Bitcoin (BTC) abkoppeln will und stattdessen vollumfänglich mit den Aufsichtsbehörden kooperieren wird. Dies berichtet Cointelegraph Brazil am 18. Juni. Laut Bericht hat Marcus die entsprechenden Äußerungen heute in einem Interview mit der brasilianischen Zeitung Estado de São Paulo gemacht. Dabei sagte er, dass Libra jegliche Informationen gegenüber den Aufsichtsbehörden offenlegen will, um damit die kriminelle Nutzung der eigenen Digitalwährung zu verhindern und um im Einklang mit den jeweiligen Gesetzen zu stehen.“

Während Bitcoin wirklich eine Währung von Menschen für Menschen ist und man selbst aktiv am Netzwerk teilnehmen kann, so handelt es sich bei Libra um eine Währung von Unternehmen für Menschen. Als Privatperson kann man nicht ohne weiteres aktiv am Netzwerk teilnehmen und muss sich im Gegensatz zu Bitcoin darauf verlassen, dass die Unternehmen, die Libra betreiben, kein Schindluder betreiben. Zudem kann man sich vorstellen, dass Libra eventuell eingefroren und / oder zensiert werden könnte. Bei Bitcoin ist dies nicht möglich. Bitcoin Transaktionen können nicht zensiert werden und Bitcoin-Accounts können auch von niemanden eingefroren werden. Dadurch eignet sich Bitcoin auch wunderbar, um Spenden an Organisationen zu schicken, die eventuell im eigenen Land zensiert und mundtot gemacht werden. Zudem kann jede Einzelperson aktiv am Bitcoin Netzwerk teilnehmen.“

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BITFANTASTIC – The Blockchain Enthusiast
Am 20.12.2017 veröffentlicht
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Breaking News: Facebook Coin (Libra) – Whitepaper & offizielle Website veröffentlicht
„Das erste Bild zeigt die Introsection der Startseite, mit der das Projekt offiziell vorgestellt wird. Typisch für Facebook ist nicht nur der Slogan „A connected wallet for a connected world“, sondern auch das einfach zu bedienende Design, das hier bereits im Prototypen angedeutet wird. Wie könnte es anders sein, als dass Facebook ihren Libra Coin nicht nur für Messenger, sondern auch für den Telekommunikationsdienst WhatsApp benutzen wird. Damit hat Facebook eine Reichweite und potentielle Userbasis von ca. 2,5 Milliarden Menschen.“

Facebook verrät Details zu seiner Kryptowährung
„Facebook hat die Pläne für seine Kryptowährung Libra offiziell bekanntgegeben. Zuvor waren bereits mehrfach Infomationen geleakt worden. Zwar soll Libra wie Bitcoin und Ethereum auf der Blockchain basieren, im Unterschied zu diesen aber eine stabile Währung sein, ein sogenannter Stablecoin. Libra soll 2020 auf den Markt kommen. Neben der neuen Kryptowährung gründet Facebook das Tochterunternehmen Calibra. Dieses soll Finanzdienstleistungen rund um Libra bereitstellen. Ein entsprechendes Calibra-Wallet solle nicht nur in den Facebook Messenger und Whatsapp integriert werden, sondern auch als Stand-alone-App unter iOS und Android zur Verfügung stehen. Hierfür würden die Nutzer nicht zwangsweise ein Facebook-Konto benötigen.“

Facebooks Zuckerbucks: Es hätte schlimmer kommen können
„Was für eine Allianz. Facebook hat es geschafft, einige Schlüssel-Firmen in der Libra-Assoziation zusammenzubringen, um eine Blockchain zu starten: Mastercard, PayPal, Visa und Stripe; Ebay, Uber, Lyft, Spotify und Mercado; Vodafone, Coinbase und Xapo; sowie prominente Investorengruppen wie Andresen Horowitz und Non-Profit-Organisationen wie Women’s World Banking. Klingt beeindruckend. Ab Mitte 2020 soll Libra an den Start gehen. Der Stablecoin, der durch mehrere Währungen der Welt sowie „risikoarme“ Anlagepapiere – vielleicht Staatsanleihen oder Indizes – gedeckt ist, soll über die Kommunikationskanäle von Facebook, den Messanger und Whatsapp, überweisbar sein, auf PayPal, Visa und MasterCard übertragbar, bei Coinbase gehandelt, bei Xapo gespeichert werden und bei Ebay, Uber und Spotify akzeptiert. Klingt nach einem ziemlich erfolgsversprechenden Konzept. Die Frage für uns ist aber: Wie funktioniert es technisch? Ist Libra dezentral – oder ein zentralistischer Alptraum aus dem Schoß der digitalen Überwachungsindustrie? Heute hat Libra sein Whitepaper veröffentlicht. Die Dokumentation ist ausführlich und gut, der Code von Libra ist Open Source. Das Projekt ist erstaunlich transparent.“

Facebook schafft neue Weltwährung: Werden wir bald alle in Libra zahlen?
„Wer schon immer an Kryptowährungen glaubte, ist begeistert: „Libra wird alles verändern“, sagt etwa Krypto-Expertin Jen Buakaew, Beraterin eines EU-Blockchain-Projektes, gegenüber dem deutschen Business Insider. Alteingesessene Marktforscher sind da schon vorsichtiger: „Höchstwahrscheinlich“ werde Libra erfolgreich sein, sagt Analystin Aurelie L’Hostis vom Marktforscher Forrester gegenüber der WirtschaftsWoche und schränkt dann ein: „Als Transaktionssystem“, also nicht als Währung. Doch was ist Libra überhaupt und warum ist es für Facebook so wichtig, dass allein die Ankündigung den Aktienkurs diese Woche auf ein Monatshoch steigen ließ?“

Frankreich gegen Facebook: „Herausgabe von Währungen darf nicht privaten Konzernen zufallen“
„Frankreichs Minister für Wirtschaft und Finanzen sieht die neue Digitalwährung von Facebook kritisch und will dem Social-Media Konzern deshalb „verbindliche Zusagen abverlangen“, wie der Radiosender Europe 1 am 18. Juni berichtet. Bruno Le Maire, der französische Minister für Wirtschaft und Finanzen, sagte gegenüber Europe 1, dass Facebook sich mit dem Stablecoin Libra „auf dem Hoheitsgebiet der Staaten bewegt“, allerdings müsse das Privileg, eine Währung herauszugeben, „in den Händen der Staaten bleiben und dürfe nicht privaten Konzernen zufallen, die eigene Interessen verfolgen“. Dementsprechend will Le Maire dem sozialen Netzwerk bestimmte „Zusagen abverlangen“, wie zum Beispiel „eine Garantie, dass die Digitalwährung nicht zur Finanzierung von Terrorismus oder anderen illegalen Aktivitäten nutzbar sein wird“. Um weitere Forderungen auszuformulieren hat Le Maire sich auch schon an die Zentralbanken der G7-Staaten gewandt. Insgesamt betrachtet Le Maire das Projekt mit Vorsicht und meint: „Wir müssen sicherstellen, dass es kein Risiko für die Verbraucher gibt, das ist unsere Pflicht als Regierung. […] Mit diesem Vorhaben gelangt Facebook außerdem wieder an Unmengen von Daten, was mich in der Annahme bestärkt, dass wir die digitalen Großkonzerne besser regulieren müssen, damit es letztendlich nicht zu Monopolstellungen kommt.““

Facebook Coin Libra: Stoppen US-Behörden Libra vorzeitig?
„Als am gestrigen Dienstag, dem 18.06.2019 offiziell Facebooks‘ Coin Libra vorgestellt wurde, war das mediale Echo groß. Unzählige Artikel von Größen der Kryptobranche wie beispielsweise Binance Labs, als auch konventionellen Medien wie der Neuen Zürcher Zeitung wurden veröffentlicht. Etwas läppisch formuliert, könnte man auch sagen, dass das gestrige Bedürfnis seinen Senf zum Thema Facebook Coin (niedergeschrieben in Artikel, Kommentaren oder Analysen) abzugeben, enorm hoch war. Am heutigen Mittwoch beginnt das zweite Kapitel des Themas Facebook Coin. Und zynischerweise könnte die Story von Libra ein vorzeitiges Ende finden. Denn Senatoren und US-Behörden fordern bereits heute, einen Tag nach öffentlichen Bekanntmachungen, dass Facebook die Entwicklung von Libra zunächst stoppen sollte. Schauen wir uns im Detail an, wie sich hochrangige Politiker (vom französischen Finanzminister über EU-Parlamentarier und Vorsitzende des amerikanischen Financial Services Committee) hierzu äußern.“

Politik mit Kritik an Facebooks Libra Coin
„Während man beim IWF zuletzt keine Gefahren für das Finanzsystem durch Kryptowährungen sah, hieß es bei der Europäischen Zentralbank erst vor einigen Wochen, dass Währungen wie Bitcoin oder Ethereum durchaus „nützliche Assets sein können. Rund um die Pläne des Social-Media-Unternehmens Facebook melden sich nun aber kritische Stimmen aus der Politwelt zu Wort. Dass die Plattform von Gründer Zuckerberg mit dem Libra einen global erfolgreichen Coin einführen wird, führt bei vielen Politikern zu Sorgenfalten. Insbesondere kommt die Kritik natürlich vonseiten führender Finanzpolitiker. Die Bedenken beziehen sich in erster Linie darauf, dass sich Facebook mit dem neuen Zahlungssystem die Position einer Art „Schattenbank“ sichern könnte. Im Risiko, Libra könnte mehr als eine Kryptowährung – nämlich eine regelrechte Staatswährung – werden, sieht beispielsweise der französische Finanzminister Le Maire Handlungsbedarf. Er ruft seine Kollegen der G7-Staaten darüber auf, für das Juli-Treffen einen entsprechenden Bericht zu formulieren.“

Draghi stellt weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht
„Zwei Prozent beträgt die Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Inflation im Euroraum. Doch im Mai legte die Teuerung lediglich um 1,2 Prozent zu nach 1,7 Prozent im April. Nun hat EZB-Präsident Mario Draghi eine noch lockerere Geldpolitik in Aussicht gestellt. Wenn keine Verbesserung eintrete, werde ein zusätzlicher geldpolitischer Anschub erforderlich sein, sagte Draghi am Dienstag auf dem EZB-Notenbankforum im portugiesischen Sintra. „In den nächsten Wochen wird der EZB-Rat überlegen, wie unsere Instrumente entsprechend der Größe des Risikos für die Preisstabilität angepasst werden können.“ Es gebe erheblichen Spielraum für weitere Anleihekäufe. Zudem gehörten erneute Zinssenkungen und Maßnahmen, um unerwünschte Nebenwirkungen der anhaltend ultralockeren Geldpolitik einzudämmen, zu den Werkzeugen. Die Indikatoren für die kommenden Quartale deuteten auf eine anhaltende Konjunkturschwäche hin.“

Trump attackiert EZB-Chef Draghi: „Sehr unfair gegenüber den Vereinigten Staaten!“
„An den Finanzmärkten haben die Ankündigungen von Mario Draghi deutliche Wirkung gezeigt: Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte am Vormittag im portugiesischen Sintra gesagt, dass eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik erforderlich sei, sollte die Inflation im Euroraum nicht steigen und die wirtschaftlichen Aussichten nicht besser werden. Konkret seien zusätzliche Zinssenkungen und weitere Anleihekäufe denkbar, sagte Draghi bei der Notenbankkonferenz der EZB. Kurz danach verlor der Euro Chart zeigen deutlich an Wert, sein Kurs sank zeitweise unter 1,12 Dollar. Und die Zinsen für europäische Staatsanleihen sanken im Handel sofort stark. So rutschten die Renditen für zehnjährige Anleihen aus Frankreich und Österreich erstmals in den negativen Bereich. Zehnjährige Bundesanleihen erreichten ein Rekordtief bei minus 0,33 Prozent. Diese Entwicklung hat Donald Trump spürbar verärgert: Der US-Präsident setzte auf Twitter eine Reihe von Nachrichten ab, in denen er seinen Unmut zum Ausdruck brachte.“

UNIVERSITÄTEN SCHLAGEN ALARM: Hochschulen beklagen gravierende Mängel bei Abiturienten
„Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Peter-Andre Alt, kritisiert große Wissenslücken und fehlendes Können bei vielen deutschen Abiturienten. „Es gibt gravierende Mängel, was die Studierfähigkeit zahlreicher Abiturienten angeht“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Dienstag). „Wir leben in der Fiktion, dass mit dem Abitur die Voraussetzungen für das Studium erfüllt sind. Die Realität zeigt: Viel zu oft stimmt das nicht.“ Das gelte „insbesondere für die Fächer, in denen Mathematik die Grundlage ist“, sagte Alt. Die Rückmeldungen aus den Hochschulen seien zahlreich und eindeutig: „Die Studienanfänger erfüllen die Voraussetzungen deutlich schlechter als früher.“ Das betreffe die Ingenieurswissenschaften und die Naturwissenschaften, aber beispielsweise auch die Volks- und Betriebswirtschaftslehre, erläuterte er. Auch in Sachen Textverständnis und Schreibfähigkeiten gebe es „kritische Rückmeldungen aus den Hochschulen“.“