Phönix: Bitcoin knackt 5.000 US-Dollar

Viermonatshoch: Bitcoin knackt 5.000 US-Dollar
Am heutigen Dienstag, dem 2. April, stieg der Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Stunden von etwa 4.100 US-Dollar auf zeitweise über 5.000 US-Dollar (auf der Bitcoin-Börse Kraken) an. Auf den Tag gerechnet legte die Kryptowährung Nr. 1 sage und schreibe 13,5 Prozent zu. Auch die Altcoins starten durch. „Mit einem beherzten Pump konnte der Bitcoin-Kurs über die seit Ende letzten Jahres bestehende Resistance steigen und testet aktuell den durch das Plateau von Ende November definierten Widerstand. Ein Blick auf die Indikatoren mahnt ein wenig zur Vorsicht: Zwar ist der MACD positiv und steigend, das Aroon-Up-Signal ebenso hoch, jedoch ist der RSI stark überkauft. Zwar sollte man nicht zu viel auf einen RSI über 70 geben, jedoch kann es, wie man Ende Februar sah, zu einer Kurskorrektur kommen, die auf den Support bei 4.162 US-Dollar zurückfallen könnte. Insgesamt bleibt die Einschätzung dennoch eher bullish. Sollte der Kurs weiter steigen, wäre die nächste große Resistance bei 5.503,36 US-Dollar, bevor die große Seitwärtsphase von September bis November 2018 getestet wird.“

Bitcoin (BTC) steigt explosionsartig innerhalb von 30 Minuten
„Im Monat März 2019 musste Bitcoin mit dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt kämpfen. Dabei war es der Kryptowährung gelungen, am Monatsende über den 100-Tage-Durchschnitt hinauszuwachsen und somit das erste bullische Signal zu erzeugen. Mit dem Sprung über den 100-Tage-Durchschnitt war Bitcoin erstmals seit September 2018 wieder in der Lage, diese zu erreichen. In der Folgezeit konnte Bitcoin auch über eine langfristig absteigende Trendlinie hinausbrechen, die seit über 11 Monaten im Spiel ist. Es ist deutlich zu erkennen, dass der Preisanstieg Bitcoin veranlasst hatte, von einem Tiefststand von rund 4.200 US-Dollar auf ein Hoch über 5.000 US-Dollar um 5.121 US-Dollar zu steigen. In der Zwischenzeit hat sich der Markt wieder unter 5.000 US-Dollar zurückgezogen, denn der Kurs bewegt sich derzeit bei 4.683 US-Dollar.“

Preisanstieg von Bitcoin: Neue Vermutungen zu den Gründen
„Changpeng Zhao, der CEO von Binance erklärte gestern via Twitter, dass der plötzliche Preisanstieg von Bitcoin zeigt, dass „viel Geld“ bereit ist und darauf wartete, in den Kryptomarkt einzusteigen und institutionelle Investoren bereits im FOMO-Modus („Fear of missing out“ – zu Deutsch: Angst vor dem Verpassen) sind und früher oder später „jeder in Krypto“ investiert sein wird. Es gab einen einzigen Auftrag, der algorithmisch über diese drei Börsen hinweg verwaltet wurde, von etwa 20.000 BTC. Wenn man sich die Volumina an jeder dieser drei Börsen ansieht – es gab konzertierte, synchronisierte Volumeneinheiten von etwa 7.000 BTC in einer Stunde.“

BASISWISSEN BITCOIN: EINE VIDEOSERIE VON AARON KOENIG
„Aaron Koenig kennt sicher jeder der sich ein wenig in der Bitcoin Community bewegt. Aaron Koenig gehört zum Urgestein der Bitcoin- und Kryptoszene in Deutschland. Er ist Autor, Speaker und drehte viele der bekannten Animationsfilme rund ums Thema Bitcoin. Nun hat Aaron König eine siebenteilige Videoserie mit dem Thema ‚Basiswissen Bitcoin‘ gedreht. Es lohnt sich, hier mal reinzuschauen. Ebenso und auch topaktuell zu empfehlen ist das aktuelle Interview, welches der deutsche Vlogger und Youtuber der „Bitcoin Informant“ an einem Strand in Mallorca gedreht hat.“

BitMEX-Report: Bitcoin Lightning Network erfordert neue Typen an Investoren
„Forscher haben sich das Bitcoin Lightning Network genauer angesehen. Offenbar sind Lightning Networks besser skalierbar als gedacht. Wer erinnert sich nicht daran, als zum großen Bitcoin-Hype um den Jahreswechsel 2017/2018 die Transaktionspreise explodierten und Transaktionen tagelang in der Blockchain warteten. Eine Reaktion darauf war das Forcieren der Entwicklung des Bitcoin Lightning Networks. Das Lightning Network ist ein Netzwerk aus verschiedenen Payment Channels. Diese kann man sich wie Gefäße vorstellen, die man mit Coins befüllt bzw. sie auslagert.“

JAPAN: KÖNNEN ZUGTICKETS BALD IN BITCOIN BEZAHLT WERDEN? WANN ZIEHT DIE SBB NACH?
„Es gibt gute Nachrichten für die japanischen Benutzer von Kryptowährungen, denn in Zukunft können diese ihre Zugtickets möglicherweise mit digitalen Währungen bezahlen. Cointelegraph Japan konnte vor kurzem in Erfahrung bringen, dass der Eisenbahnkonzern East Japan Railway Company (JR East) darüber nachdenkt, die Suica-Card so umzurüsten, dass man diese auch mit Kryptowährungen aufladen kann. Bei der Suica-Card handelt es sich um eine der meistgenutzten Kundenkarten in Japan. Von der Prepaid-Karte gibt es circa 70 Millionen Exemplare, die zum Kauf von Zugtickets und anderen Dienstleistungen benutzt werden können. Diesen Coup möglich gemacht hat die Krypto-Börse DeCurret. Letztere präsentierte am 27. März ihr neues Krypto-Zahlungssystem der Öffentlichkeit. Und nur einen Tag später hat die japanische Finanzdienstleistungsagentur (FSA) grünes Licht für die Pläne gegeben. Derzeit ist geplant, dass die Börse am 16. April den Betrieb aufnimmt. Zu den Krypto-Währungen, mit denen Handel getrieben werden kann, zählen Bitcoin, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash. Ethereum-Benutzer müssen sich noch etwas gedulden. Ab Juni oder Juli soll es möglich sein, mit dieser Kryptowährung bei DeCurret Handel zu treiben. Als Basenpaare sind indes Yen und Bitcoin vorgesehen.“

Kiew, die Hauptstadt der Ukraine, könnte Bitcoin bald als Zahlungsmittel für den öffentlichen Verkehr nutzen
„Berichten zufolge prüfen die Behörden der Staatsverwaltung der Stadt Kiew (KCSA) erneut, ob es sinnvoll ist, Bitcoin-Zahlungen im öffentlichen Verkehrssystem der Stadt einzuführen. Der Schritt ist Teil der Bemühungen, die öffentliche Verkehrsinfrastruktur in Kiew zu modernisieren, um den Standards anderer Großstädte gerecht zu werden. Laut iaftnews kehrt die KCSA zu ihrem früheren Plan zurück, BTC-Zahlungen im öffentlichen Verkehrsnetz der Stadt einzuführen. Innere Quellen mit offenbaren: DIE FRAGE WURDE BEREITS 2018 GESTELLT, ABER DIESE IDEE MUSSTE ANGESICHTS DER DAMALIGEN KOSTEN FÜR BITCOIN VORÜBERGEHEND AUFGEGEBEN WERDEN. NUN IST BITCOIN STARK IM PREIS GEFALLEN, WAS NEUE MÖGLICHKEITEN ERÖFFNET.“

GRAYSCALE VERWALTET MEHR ALS EINE MILLIARDE IN BITCOIN
„Bitcoin ist ein interessantes Investement. Will man also in Bitcoin investieren, so kauft man Bitcoins an einer Börse oder von Privaten. Nur, dann muss man sich erst mal mit der ganzen Technik, Private Keys und Speicherlösungen befassen. Viel einfacher geht es, wenn man Bitcoin kaufen lässt. Beispielsweise durch eine Investementgesellschaft wie Grayscale eine ist. Insbesondere grosse Investoren, welche grosse Summen in Bitcoin investieren, lassen sich ihr Vermögen von einer derartigen Firma verwalten. Im Gegenzug zahlt man natürlich dem Verwalter eine Gebühr für den Aufwand. Bei Grayscale ist dies 2%. Warum ist diese Firma relevant? Ganz einfach: Grayscale ist mittlerweile so gross geworden, dass diese Investementgesellschaft mehr als 1% aller verfügbaren Bitcoins aufgekauft hat. Und soeben gab der Grayscale-CEO Barry Silbert via Twitter bekannt, dass nun das Verwaltete Bitcoin-Vermögen die Summe von einer Milliarde überschreitet.“

Schweizer Medienhaus Netzmedien AG bietet Gehalt in Bitcoin (BTC) an
„Netzmedien ist ein bedeutender Teil der Schweizer Medien, der aus acht separaten technologiebezogenen Zeitschriften und einer Website besteht. Für diejenigen, die sich fragen, wann sie ihre Mitarbeiter in Kryptowährung bezahlen können, kommt die Antwort in mehreren Monaten oder Mitte 2019. Es mag nicht völlig überraschen, dass die Netzmedian AG in Bezug auf die Kryptowährung optimistisch ist, wenn man bedenkt, dass sie ihren Sitz in der Schweiz hat. Viele betrachten die Schweizer Stadt Zug als “Crypto Valley” oder das Silicon Valley der Blockchain-Technologie, wo viele Unternehmen trotz der rückläufigen Kryptowährungsmärkte erfolgreich sind. Nach Angaben von StartupTicker ist die Schweiz die Heimat einiger der “aktivsten” Kryptowährungsinvestoren: Die Zürcher Kantonalbank ist nach der französischen BNP Paribas der zweitgrößte europäische Unternehmensinvestor.“

Kam der Bithumb-Täter aus den eigenen Reihen?
„Südkoreas größte Bitcoin-Börse Bithumb fiel am vergangenen Freitag, dem 29. März, einem Hacker-Angriff zum Opfer. Die Krypto-Szene fragt sich nun, ob es ein Inside Job war. Die Koreaner suchen nach einem Schuldigen. „Es war unsere Schuld, dass wir uns nur auf die Abwehr von Angriffen von außen konzentrierten und dabei die Überprüfung des eigenen Personals vernachlässigten. Wir werden aber unser Bestes tun, das Vermögen unserer Kunden zu schützen.“ Die Angreifer verteilten die Beute schnell auf verschiedene Wallets bei verschiedenen Börsen, um die Spur des Geldes zu verschleiern und zu diversifizieren. Die Angreifer kannten offenbar den privaten Schlüssel der Cold Wallet der Krypto-Börse. Dies deutet darauf hin, dass die Täter aus dem Unternehmen selbst stammen, oder aber sich schon in den Systemen eingenistet hatten. Experten von CypherTrace hatten bereits 2018 davor gewarnt, dass Angriffe von innen für Krypto-Marktplätze und Wallet-Anbieter ein zunehmendes Problem werden würden.“