Bitcoin-Technik bis der Schädel fröhlich qualmt

Bitcoin-Technik bis der Schädel fröhlich qualmt
„Was hat euer Interesse an Bitcoin geweckt? Die Frage funktioniert immer, auch im Jahr 2019, und die Antworten waren wunderbar vielfältig. Rene interessiert vor allem, dass Bitcoin Lightning möglich macht; für Adam geht es um die begrenzte Geldmenge („alles andere ist nur eine Fußnote“) und Daniel ist fasziniert, dass man mit Bitcoin etwas machen kann, das er vorher für unmöglich gehalten hat – Werte ohne Mittelsmänner zu versenden. Bob schließlich ist daran interessiert, dass Bitcoin eine vollkommen neue Art von Finanzprodukt schafft, bei dem die Besitzer der Schlüssel die vollen Besitzer sind. Diese kurze Sequenz zeigt einmal mehr, wie viele gute Gründe es gibt, die für Bitcoin sprechen – und dass Bitcoin für die meisten Menschen das ist, was sie von Bitcoin wollen. Auch zehn Jahre nach dem Whitepaper gibt es eben noch immer keine Schublade, in die wir dieses Phänomen stecken können.“

Bitcoin – Eine Absicherung gegen Inflation, sowie gegen eine bargeldlose transparente Gesellschaft
„DIE VERWENDUNG VON BARGELD IN GRÖSSEREN STÜCKELUNGEN IST IN DEN USA UND EUROPA SO STIGMATISIERT WORDEN, DASS DIE ENTNAHME ODER DAS MITFÜHREN ÜBER EINEN BESTIMMTEN BETRAG EINE AUSDRÜCKLICHE REGIERUNGSGENEHMIGUNG ERFORDERT…. WIR ARGUMENTIEREN, DASS DIE ELIMINIERUNG VON BARGELD, AUCH WENN DIE MEISTEN ZAHLUNGEN BEREITS DIGITAL SIND, DIE GESELLSCHAFT ANFÄLLIGER FÜR ÜBERWACHUNG, FINANZKONTROLLE UND AUTORITARISMUS MACHT. Hasu und Zhu sind nicht die einzigen Branchen-Insider mit dieser spezifischen These. Arthur Hayes, der Chief Executive vom BitMEX mit Sitz in Hongkong, hat Anfang 2019 in seinem Firmenblog ein ähnliches Argument vorgebracht und betont, dass eine völlig bargeldlose Gesellschaft nicht optimal ist. Ähnlich wie Hasu und Zhu erklärte Hayes, dass das weltweit erste Blockchain-Netzwerk zensur-resistent, grenzenlos, nicht inflationär und vor allem (in den Augen von Hayes) privat ist – weit entfernt von den zentralisierten Währungssystemen der Zukunft. Der CEO von BitMEX erklärte, dass Datenschutz ein integraler Bestandteil jeder gut funktionierenden Gesellschaft ist, was ein System wie Bitcoin gewährleisten kann.“

Mike Novogratz: “Bitcoin (BTC) wird das digitale Gold”
„Novogratz wurde gefragt, wo wir uns in der Baisse befinden und ob er glaubt, dass wir am Anfang der Erholungsphase stehen. Er erklärt, dass, während wir 2017 eine “fantastische Blase” hatten, dies nicht das Ende der Kryptowährungen bedeutet. Er fügte hinzu, dass mit der Blase der komplette Einzelhandel mitkam, der jetzt ausgewaschen wurde. Jetzt wird das Eigentum des Einzelhandels an Institutionen abgegeben”. Er erklärt weiter, dass die Architektur entwickelt wird, die erforderlich ist, damit sich die Institutionen “damit wohlfühlen”. Auf die Frage, was seiner Meinung nach geschehen muss, damit sich mehr institutionelle Investoren am Markt engagieren können, erklärte Novogratz, dass der “schlüsselfertige Moment” weitgehend auf die Custody-Lösungen von Fidelity zurückzuführen sein wird. Bakkt, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommt, wird auch die Beteiligung der Investoren erhöhen. Novogratz reflektierte über die Verbreitung von Krypto-Assets, von denen viele versucht haben, mit der Funktion von Bitcoin (BTC) als Wertspeicher zu konkurrieren.“

Litecoin Lightning Zahlungen für über 4.500 Händler weltweit aktiviert
„Die Integration von Coingate wird die Akzeptanz des Litecoin Lightning Netzwerkes stark erhöhen. Innerhalb des Marktplatzes von Coingate gibt es mittlerweile über 4.500 Händler die die Coingate-Zahlungslösung einsetzen. Ein prominenter Handelspartner ist SurfShark, ein VPN-Anbieter, der das Lightning Netzwerk für Litecoin aktiviert hat und seinen Kunden Transaktionen fast in Echzeit zu sehr geringen Kosten ermöglicht. Weiterhin beschreibt Litecoin.com, dass Coingate als nächstes Atomic Swaps zwischen Bitcoin und Litecoin auf der Plattform einführen wird. Atomic Swaps würden für einen noch reibungsloseren Handel zwischen verschiedenen Kryptowährungen ermöglichen und das Ökosystem um einen weiteren Baustein ergänzen. Litecoin kündigte ebenfalls an, Privacy Features einzuführen, diese sind jedoch nach neuesten Aussagen als optional anzusehen. Die Entwickler arbeiten mit Hochdruck an Datenschutzfunktionen die mit der Mible Wimble-Technologie integriert werden sollen. Laut Aussagen des Gründers, Charlie Lee, werden die erweiterten Datenschutzfunktionen über ein einfaches Opt-In nutzbar sein, ohne dass dabei ein Hard Fork nötig ist.“

Jack Dorsey: Cash App integriert Lightning Network auf jeden Fall
„Der Twitter-Mitbegründer und CEO Jack Dorsey – der gleichzeitig auch der Gründer und CEO der US-Zahlungsdienstes Square ist, der auch Bitcoin (BTC) unterstützt – sagte, dass die Integration des Lightning Network in der Square Cash App nur eine Frage der Zeit sei. Integriert werde es aber auf jeden Fall. Dorsey erklärte dies im Rahmen eines Interviews zusammen mit Elizabeth Stark, der Mitbegründerin von Lightning Labs, am 11. Februar für den Podcast von Stephen Livera. Das Lightning Network (LN) ist eine Zweitschichtlösung für die eingeschränkte Skalierbarkeit von Bitcoin. Diese funktioniert mittels der Öffnung von Zahlungskanälen zwischen Nutzern, die die meisten Transaktionen außerhalb der Chain abwickeln. Auf eine Frage in Bezug auf eine mögliche LN-Unterstützung bei der beliebten Cash App – die im Dezember dieses Jahres auf Platz eins der meist heruntergeladenen Finanz-Apps bei Google Play kam – antwortete Dorsey: „Wir haben ein riesiges Verkäufernetzwerk von Unternehmen unterschiedlicher Größe […] Wir würden uns freuen, Bitcoin-Zahlungen so schnell, effizient und transaktionsorientiert wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch der Blick auf unsere Verkäufer und unser Register. Die Frage ist nicht ‚ob‘, sondern ‚wann‘.““

Bitcoin (BTC) Gebühren fallen auf 4-Jahrestiefstand
„Die durchschnittlichen Gebühren befinden sich auch auf einem Niveau, das seit 2015 nicht mehr erreicht wurde, obwohl die Gesamtanzahl der monatlich bewegten Bitcoins in der Chain höher lag, als in den meisten Fällen des Jahres 2018. Vor einem Monat hatte Diar berichtet, dass Krypto-Währungsbörsen im Jahr 2018 mit “Rekordtransaktionsvolumen” abschlossen. Dabei stieg das kombinierte Handelsvolumen der US-Dollar (USD)-Märkte an den wichtigsten Kryptobörsen der Vereinigten Staaten. Das bei Coinbase stieg im Jahr 2018 gegenüber 2017 um 21 Prozent. Die Börsen Kraken und Bitfinex verzeichneten im gleichen Zeitraum eine Steigerung von 192 Prozent und 50 Prozent.“

UNIVERSITÄT BASEL MIT DEM WELTWEIT ERSTEN BLOCKCHAIN-LEHRSTUHL
„An der Universität Basel wurde an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät die erste Professur für das Thema Blockchain geschaffen, gestiftet von der Credit Suisse. Prof. Fabian Schär erforscht den Einsatz und die Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Finanzmärkte und der Industrie sowie die möglichen Auswirkungen dieser technologischen Neuerungen auf die Gesellschaft. Promoviert hat er mit einer der ersten wissenschaftlichen Publikationen über digitale Zahlungsmittel und Kapitalanlagen, die Ökonomie, Kryptografie und Informatik verknüpft.“

Österreichs Post wagt Test mit neuen Bitcoin Automaten
„Am Automaten Bitcoin kaufen oder in andere Kryptocoins umtauschen? In Österreich ist dies jetzt auch unter Mitwirkung der Post möglich. Der neue Ansatz verfolgt im Grunde weiter, was die Österreichische Post bereits vor einiger Zeit begonnen hat. Kundinnen und Kunden können schon seit längeren Gutscheine für die in Wien ansässige Kryptobörse Bitpanda erwerben. Diese wiederum können auf der Plattform beispielsweise für den Bitcoin Kauf oder den Eintausch in Ethereum und Dash im aktuellen Gegenwert verwendet werden. Das rückläufige Kursniveau vieler digitaler Währungen konnte die Post nicht davon abhalten, auf die zunehmende Begeisterung vieler Bürger auf den Markt für Kryptowährungen zu reagieren. Auch an den Automaten können verschiedene Währungen ge- und verkauft werden, wie die Meldungen der Post und ihres Partners deutlich machen.“

Subtile Anti-Bargeld-Propaganda von FOCUS Online entlarvt
„Aber ist die Hauptkritik an der Abschaffung des Bargeldes wirklich die Durchleuchtung der Bürger? Nein! Das ist vor allem ein vorgeschobenes Scheinargument, welchem sich der augenscheinliche Banken-Lockvogel (Anm.: Sarkasmus) bedient, um die tatsächliche Kritik zu verschleiern. Diese wäre: Eine bargeldlose Welt ebnet den Weg für die kalte Enteignung. Aktuell hat die EZB (Europäische Zentralbank) den Leitzins auf 0,00% gesetzt. Da die Geschäftsbanken ihr Geld von der EZB leihen, sind sie gezwungen sich an dem Leitzins zu orientieren. Im Schnitt erhält der Bürger zur Zeit also keine Zinsen auf Spareinlagen. Würde der Zins unter 0,00% gedrückt werden (Negativzins), würden die Bürger ihr Geld abheben und bar im heimischen Tresor horten. Gibt es allerdings kein Bargeld mehr, steht den Banken Tür und Tor für den Negativzins offen. Und genau das ist im “fortschrittsorientierten” Schweden bereits passiert. Schweden hat derzeit einen Negativzinssatz von -0,50%. Wie kann es also sein, dass der Diplom-Betriebswirt Tietz darüber kein Wort verliert? Ob seine Vergangenheit beim Deutschen Sparkassenverlag damit etwas zu tun hat? Darüber lässt sich wohl nur spekulieren. Fakt ist aber, dass der Ressortleiter für Finanzen bei FOCUS Online (aus welchen Gründen auch immer) seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.“

Die fünftgrößte Bank der Welt plant Blockchain Payment Netzwerk für 2020
„Global Open Network zielt also darauf ab, die Reichweite der MUFG im Zahlungsverkehr zu nutzen, um ihre Position im zunehmend wettbewerbsorientierten Blockchain-Zahlungsmarkt zu festigen. MUFG und Akamai hatten im Mai letzten Jahres erstmals eine Partnerschaft angekündigt. In diesem Zusammenhang gaben sie einen Überblick über das zukünftige Global Open Network. Der Starttermin wurde für den Beginn des Geschäftsjahres 2018 festgesetzt, allerdings nicht eingehalten. MUFG hat zudem in den letzten Monaten verschiedene Blockchain-Aktionen gestartet. Darunter eine Initiative zur Entwicklung eines Überweisungskorridors mit Brasilien unter Verwendung von Ripple (XRP). Im Mai letzten Jahres deutete die MUFG ebenfalls an, dass sie 2019 damit beginnen würde, ihre eigene Kryptowährung zu testen. Enthüllt wurden diese Pläne bereits im Jahr 2016.“

Ripple News: Western Union bereitet sich auf Crypto im Mainstream vor
„Kunden erwarten heutzutage einen nahtlosen, vernetzten Service. Sie erwarten, dass dieser Service so schnell und problemlos funktioniert, wie sie es von anderen digitalen Applikationen aus ihrem Alltag gewohnt sind. Das Überweisen von Geld stellt dabei keine Ausnahme dar. Sollten Kryptowährungen die Antwort auf diesen Wunsch darstellen, möchte die Western Union bereit sein, diese direkt in ihren Service zu implementieren. Laut Shea ist die Aufgabe des Unternehmens daher, die nötige Technologie direkt bereitstellen zu können, wenn sie gefragt ist. Darüber hinaus bestätigte Shea, dass Western Union weiterhin Ripples Zahlungslösungen testet. Das Unternehmen erforscht xRapid und damit die Nutzung von XRP bereits seit Monaten.“

Hätten Visa, Mastercard und Wells Fargo besser Kryptowährungen verwendet.
„Durch diese Ausfälle wurden viele Krypto-Enthusiasten in ihrer Denkweise bestärkt, dass die Zeit für die Kryptowährungen bald reif ist, um die traditionellen Zahlungsmittel in jeglicher Form zu ersetzen. Der Hauptgrund für die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin und anderen Kryptowährungen gegen solche System Ausfälle ist die Art und Weise wie das Netzwerk funktioniert. Jeder einzelne Netzwerkknoten ist unabhängig von den anderen und hat die gesamte Blockchain abgespeichert. Durch diese Eigenschaft würde ein einzelner Netzwerkknoten, im Falle eines Totalausfalls aller anderen Knoten, ausreichen, um das Netzwerk am Laufen zu halten. Es wäre übertrieben zu sagen, dass diese Eigenschaft von Bitcoin & Co. ausreichen würde, um die Ablösung der Banken zu rechtfertigen, dennoch hätte es solche Ausfälle wie bei Wells Fargo mit Kryptowährungen nicht gegeben.“

WikiLeaks vs. Craig Wright: Ein „ausgewiesener Serienfälscher“
„Craig Wright mag keine Rollkragenpullover, sondern fühlt sich in Anzug und Krawatte wohl. Weitere Dinge, die dem selbsternannten Erfinder von Bitcoin zuwider sind: Anarchie, das Bitcoin Lightning Network und WikiLeaks. Dies und mehr kann man Wrights Medium-Post „Be careful what you wish for“ entnehmen. Vor allem ging es in dem Beitrag jedoch darum, dass Craig Wright weiterhin darauf beharrt, Satoshi Nakamoto zu sein. Wright ist selbst ein Krimineller, meint hingegen die Enthüllungsplattform WikiLeaks. Craig S. Wright ist ein ausgewiesener Serienfälscher von Dokumenten, der behauptet, dass er der Erfinder von Bitcoin ist. Er wurde wiederholt erwischt. Dies wurde von WikiLeaks zum Zeitpunkt seines ersten Anspruchs und danach unabhängig verifiziert.“