FRANKREICH: GELBE WESTEN PLANEN BANK RUN – BITCOIN ALS ALTERNATIVE?

FRANKREICH: GELBE WESTEN PLANEN BANK RUN – BITCOIN ALS ALTERNATIVE?
„Während Frankreichs Regierung versucht, die Situation durch einen „nationalen Dialog“ zu beruhigen, sprechen Gelbwesten über einen möglichen Bankensturm, einen sogenannten „Bank Run“: In sozialen Medien rufen Anhänger der Gelbwesten zum massenhaften Abheben von Bargeld aus Bankomaten morgen Samstag, 28. Januar 2018 ab 8 Uhr Morgens. Ein „Bank Run“ kann mann in etwa mit „Ansturm auf eine Bank“, „Schaltersturm“ oder „Bankensturm“ übersetzen. Dies passiert, wenn möglichst viele Kunden einer Bank versuchen, zeitnah ihre Einlagen abzuheben. Und da eine Bank nur einen Bruchteil ihres Vermögens als Bargeld bereithält und der Hauptteil in längerfristigen Aktiva angelegt ist, kann dies leicht in einer Insolvenz der Bank enden. Ein Bank Run wird unter anderem im Musical-Fantasyfilm aus dem Jahr 1964 Mary Poppins thematisiert:“

Bitcoin – Es ist an der Zeit, dass wir Preise in Satoshi angeben
„Digitale Knappheit ist relativ. Insgesamt wird es „nur“ 21 Millionen Bitcoin geben. Deshalb werden die meisten von uns nie eine ganze Bitcoin besitzen. Das ist an sich kein Problem, da jede Coin sich in 100 Millionen Sat teilen lässt. Für das Marketing der Währung ist dies jedoch problematisch. Die meisten Leute, die von Bitcoin gehört haben, wissen zwar, dass man nicht eine ganze Bitcoin kaufen muss. Was sie jedoch nicht wissen ist, dass, wenn man von Bitcoin zu Satoshi als Einheit wechseln würde, man die Preise einer Vielzahl von Produkten von Schokoriegeln bis zu Fahrrädern einfacher angeben könnte. Bevor dies geschehen kann, müssen jedoch mehr Leute über die Anwendungsmöglichkeit der Bitcoin-Einheit Bescheid wissen. Insgesamt wird 2.100.000.000.000.000 Satoshi geben. Das ist als Rechnungseinheit natürlich zu groß. Momentan ist ein Euro rund 31.347 Satoshi wert. Auch das ist zum Rechnen im Alltag immer noch schwierig. Deshalb sollte sich die Kryptowährung ganz von dem Bezug zur Angabe der Preise in herkömmlichen Währungen wie dem Euro oder dem US-Dollar lösen. Samouri hat dies bereits getan. Bei dem Bitcoin-Wallet gibt es keine Angaben mehr in staatlichen Währungen. Andere Unternehmen wie Bitcoinity und Electrum entschieden sich dazu, Preise in Millibits order mBTC (1/100 einer Bitcoin) anzugeben. Dabei handelt es sich jedoch um Ausnahmen. Damit die Rechnungseinheit Erfolgreich sein kann, ist es nötig, dass ihre Verwendung sich verbreitet.“

Herzlichen Glückwunsch, Bitcoin!
„Man sollte es sich nicht zu einfach machen. Da ist zunächst festzuhalten, dass Bitcoin auch zehn Jahre nach seiner Entstehung weiterhin noch existiert. Immerhin wird ein Bitcoin heute mit 3310 Euro bewertet. Ein einfaches Gesetz der Volkswirtschaft besagt: Alles, was einen Preis hat, hat auch einen Nutzen. Unter der Webadresse www.blockchain.com/de/btc/unconfirmed-transactions kann man miterleben, wie aktiv Bitcoin gehandelt wird. Alles Geldwäsche? Wohl kaum. Abgesehen davon erleichtert Bargeld ebenfalls die Geldwäsche. Sollte es deswegen abgeschafft werden? Vielleicht, aber dann schüttet man vermutlich das Kind mit dem Bade aus. Weiter beruht Bitcoin auf einer Blockchain-Technologie, die es den Menschen erstmals erlaubt, Werte über das Internet von einer Person zur anderen – also Peer to Peer und daher ohne Intermediär – zu versenden. Das eröffnet die Möglichkeit ungeahnter Effizienzgewinne durch das Einsparen von Transaktionskosten. Darüber hinaus ist es bemerkenswert, dass auch Zentralbanken das Bitcoin-Phänomen ernst nehmen. Die britische Notenbank stellt beispielsweise fest: „Wir lehnen das monetäre System Bitcoin ab. (Aber) wir lassen uns von dem (Bitcoin-)Zahlungssystem inspirieren.“ Man kann Bitcoin wohl eine Katalysator-Rolle für die Forschung in Richtung einer Modernisierung unseres Geldsystems zusprechen.“

Circle CEO: Krypto wird größere Auswirkungen als das Internet haben
„“Meiner Meinung nach ist Krypto eine viel bedeutendere und disruptivere Innovation als das Web und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Governance werden für die Menschheit im Laufe der Zeit weitaus größer sein.” Vielleicht die interessanteste Frage für diejenigen, die sich fragen, ob es in der Krypto für mehrere verschiedene Coins Platz gibt. Es wurde gefragt, ob die Mitarbeiter des Circle der Meinung seien, dass Krypto in 10 Jahren mehr als Wertaufbewahrungsmittel oder Tauschmittel verwendet werden würde.“

Warum gibt es so starke Preisschwankungen und was ist ein Bart-Pattern?
„Bart Simpson ist eine der Hauptfiguren aus der animierten Serie “Die Simpsons“. Das Bart-Pattern wird so genannt, weil es der Form von Bart Simpsons außergewöhnlich geformten Kopf und seinen aufgestellten Haaren sehr ähnelt. Das Pattern entsteht nach einem unerwarteten Kursanstieg, den man an einer großen grünen oder roten Kerze im Chartbild erkennen kann. In dem folgenden Tweet kann man ein Bart-Pattern sehen.“

Circle CEO Allaire: Bitcoin und Kryptowährungen sind unterbewertet
„In einer Reddit ‘Ask Me Anything’-Sitzung am 10. Januar betonte Allaire, dessen Unternehmen sich 2016 in Richtung Bitcoin zuwandte: MEINE ALLGEMEINE WAHRNEHMUNG IST, DASS DIE MÄRKTE ÜBERVERKAUFT WURDEN UND DASS EINIGE KERNANLAGEN SICH VON IHRER NUTZUNG ENTKOPPELT HABEN, WAS DARAUF HINDEUTET, DASS SIE UNTERBEWERTET SIND. …WIR GLAUBEN AUCH, DASS VIELE VERMÖGENSWERTE IN ENGER KORRELATION ZU BTC GEHANDELT WURDEN, WAS IRRATIONAL IST. DA DIE MÄRKTE REIFEN, ERWARTEN WIR WENIGER KORRELIERTES TRADING, DA INVESTOREN DEN WERT, DEN NUTZEN UND DIE AKZEPTANZ SPEZIFISCHER KRYPTO-ASSETS UND -NETZWERKE BESSER VERSTEHEN.“

Nick Szabo: Zentralbanken könnten vom physisch anfälligen Gold zu Bitcoin wechseln
„Die Zentralbanken könnten auf Kryptowährungsreserven zurückgreifen, um die nationalen Goldreserven zu ergänzen, so der erfahrene Kryptograph Nick Szabo. Er ist auch der Ansicht, dass die Verwendung digitaler Währungen in Ländern mit angeschlagenen Volkswirtschaften zunehmen wird. Ein weiterer Punkt, den der Bitcoin-Pionier teilte, war, dass zensurresistente Kryptowährungen in Ländern, die unter einer gescheiterten Währung leiden, sowie die Länder, die auf der schwarzen Liste stehen, an Popularität gewinnen werden. AUFGRUND VON US-SANKTIONEN IST DIE RUSSISCHE ELITE GEZWUNGEN, US-VERMÖGENSWERTE UND US-DOLLAR ABZULADEN UND MASSIV IN BITCOINS ZU INVESTIEREN. DIE ZENTRALBANK RUSSLANDS SITZT AUF 466 MILLIARDEN DOLLAR RESERVEN UND MUSS DIVERSIFIZIEREN…“

Bond King sieht den Bitcoin (BTC) bald bei 5.000 US-Dollar
„Der Geschäftsführer des in Los Angeles ansässigen Unternehmens DoubleLine Capital äußerte sich zum Preis des Bitcoin. Der auch als Bond King bekannte Geschäftsmann sieht diesen innerhalb der nächsten Wochen bei 5.000 US-Dollar, was seiner Meinung nach für jetzige Investoren sehr rentabel sei. Gundlach verwaltet Assets im Wert von über 200 Milliarden US-Dollar und hat im Dezember vergangenen Jahres den Monsterabverkauf der Börse vorhergesagt. Diese Prognose machte er in einem Webcast, in dem er über eine Vielzahl von Vermögenswerten sprach. Er sprach auch darüber, dass es 2019 sehr volatil in den Märkten zugehen wird. Höhere Renditen bei Aktien könnten durch diese durch ein Tauziehen beschädigen.“

Die 5 einflussreichsten Frauen im Krypto- und Blockchain-Bereich
„Kein Zweifel: Im Blockchain- und Krypto-Bereich sind Frauen unterrepräsentiert. Das ist insofern problematisch, als dass sich das Bild einer „Männerdomäne“ fortan zementiert und Inklusion so zunehmend schwieriger wird. Ohne die Leistung der Männer schmälern zu wollen, sollte die Blockchain-Gemeinde doch aufpassen, nicht 50 Prozent der Weltbevölkerung abzuhängen. Deshalb: mehr Parität wagen!“

Bitwise ist sich sicher: Bitcoin ETF im Jahr 2019
„Trotz der Ablehnung hat sich das Unternehmen nicht unterkriegen lassen. Laut einer am Donnerstag, den 10. Januar 2019, veröffentlichten Pressemitteilung hat die Krypto-Asset-Management-Firma eine erste Registrierungserklärung bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde eingereicht. Dieser neue Antrag beinhaltet einen physisch gedeckten Bitcoin-ETF, der an der NYSE Arca gelistet wird. Nach der Ankündigung von Bitwise wird der neue Bitcoin ETF den Bitcoin Index des Unternehmens als Presibildung heranziehen. Außerdem wird NYSEC Arca in den kommenden Tagen eine “Regeländerung” bei der SEC einreichen, die es erlaubt, Aktien des Bitwise Bitcoin ETF unter einem zugelassenen Tickersymbol zu listen.“

Ein kurzer Guide zu mehr Anonymität im Bitcoin-Netzwerk
„Eines der großen Missverständnisse über Bitcoin ist der Grad der Anonymität, den Nutzer erreichen können. Wer denkt, mit Bitcoin lasse sich absolut privat Handel treiben, der ist schief gewickelt. Bitcoin-Zahlungen, und das muss man in aller Deutlichkeit sagen, sind nicht anonym, sie sind pseudonym. Allerdings bringt die pseudonymisierte Bitcoin-Transaktionshistorie auch Nachteile mit sich. Für so manchen ist einer dieser Nachteile ein damit einhergehender Mangel an Privatheit. Für ein „Peer-to-Peer electronic cash system“ ist das in den Augen vieler ein Problem. Denn nach wie vor gilt: Das einzige wirklich anonyme Zahlungsmittel ist Bargeld.“

Nein, der Quantencomputer ist noch nicht marktreif
„Nach wie vor ein »Moonshot«: Gut möglich, dass die Entwickler von Quantencomputern bald wieder an solch einem Punkt angelangt sind. So ist es verdächtig still um das Rennen hin zur »Quantum-Supremacy« geworden, die mehrere US-Forscherteams eigentlich Anfang 2018 erreichen wollten. Gemeint ist der Zeitpunkt, an dem ein Laborquantencomputer zu Demonstrationszwecken erstmals eine spezielle Sortieraufgabe schneller ausführt als ein für dieses Problem optimierter Supercomputer. Auffällig ist auch, dass Quantencomputer im Flaggschiff-Projekt der EU zwar vorkommen, aber keineswegs im Mittelpunkt stehen. Das Forschungsvorhaben soll die Entwicklung von Quantentechnologien in Europa in den kommenden zehn Jahren mit bis zu einer Milliarde Euro fördern. Als greifbare Anwendung werden allerdings eher bessere Atomuhren und empfindlichere Sensoren gehandelt, langfristig vielleicht auch abhörsichere Quantennetzwerke. Der Quantencomputer ist hingegen nach wie vor das, was Forschungsförderer einen »Moonshot« nennen. Ein spektakuläres, klar umrissenes Ziel in sehr großer Entfernung. Ob die Menschheit mit ihren technischen Möglichkeiten je dorthin gelangen kann, ist offen. Nur weil es beim Mond geklappt hat, muss es beim Quantencomputer nicht wieder gelingen. Das sollte man bei allen Meldungen zu diesem Thema im Hinterkopf behalten.“