Tom Lee: „Fairer Preis von Bitcoin liegt deutlich über dem aktuellen Preis“

Tom Lee: „fairer Preis von Bitcoin liegt deutlich über dem aktuellen Preis“
„Während einige Lee weiterhin für seine Prognosen tadeln, insbesondere nach seiner oft geäußerten, bullischen Behauptung im Mai, dass Bitcoin bis Ende 2018 wieder auf 25.000 USD klettern würde, bleibt er zuversichtlich in Bezug auf den Ausblick für die Branche und seine eigene Bewertung. Für die Nichterfüllung seiner Vorhersage macht Lee keine fehlerhafte Analyse seinerseits, sondern einen irrationalen Markt verantwortlich. Als der Preis für Bitcoin Ende letzten Jahres in die Höhe schoss, erklärte Lee, dass der rasante Anstieg auf den makroökonomischen „Zusammenbruch“ und die Treasury-Verkäufe während des Tokenisierungsprozesses zurückzuführen gewsen sei. Die Ende 2017 und Anfang 2018 sehr beliebten Initial Coin Offerings (ICOs) sind seitdem aufgrund von Überfinanzierung, schlechten Geschäftsmodellen und einer Zunahme von Betrugsfällen zurückgegangen.“

Insider sieht keine Gefahr für Totalverlust des Bitcoin
„Antonopoulos hält nichts von aktueller Schwarzmalerei. Der Krypto-Kenner und Unternehmer Antonopoulos ließ über das Medium YouTube verlautbaren, dass er den Algorithmus der Bitcoin-Blockchain in seiner Komplexität für perfekt entwickelt halte. Auch der hohe Aufwand fürs Mining sei optimal gestaltet. Anders als Kritiker des aktuellen Abwärtstrends rechnet der Branchenkenner nicht mit der medial oft bemühten „Todesspirale“, an deren Ende ein Totalausfall des Kurses stehen könnte. Stattdessen ist Antonopoulos der Überzeugung, dass die besondere Ausrichtung des Systems in der momentanen Situation für neue Anreize aus Sicht der Miner sorgt.“

Trump ernennt Bitcoin Supporter zum Stabschef
„Mulvaney: Neuer Stabschef. Mick Mulvaney, der derzeit Direktor des US Office of Management and Budget (OMB) ist, wurde zum stellvertretenden Stabschef des Weißen Hauses ernannt und wird die Position angeblich Ende des Jahres übernehmen. Er wird den Posten von John F. Kelly übernehmen. ICH FREUE MICH, IHNEN MITTEILEN ZU KÖNNEN, DASS MICK MULVANEY, DIREKTOR DES OFFICE OF MANAGEMENT & BUDGET, ZUM AMTIERENDEN STABSCHEF DES WEISSEN HAUSES ERNANNT WIRD, DER GENERAL JOHN KELLY ERSETZT, DER UNSEREM LAND MIT AUSZEICHNUNG GEDIENT HAT. MICK HAT WÄHREND SEINER ZEIT IN DER VERWALTUNG EINE HERVORRAGENDE ARBEIT GELEISTET”, TWEETE PRÄSIDENT DONALD TRUMP“

REVOLUT: EUROPÄISCHE BANKENLIZENZ AB JANUAR 2019
„Das junge Unternehmen Revolut hat eine EU-Lizenz über die Zentralbank Lietuvos Bankas erhalten. Diese werde ab Anfang 2019 implementiert werden, heisst es aus dem Unternehmen. Über die Passporting-Regel erfolge der Rollout in die europäischen Märkte des Fintechs. Bevor man die Lizenz auch auf den Heimatmarkt und die Schlüsselmärkte Frankreich, Deutschland und Polen übertrage, werde man sich zunächst auf kleinere Länder fokussieren. Spezialisierte Banklizenz ist keine Vollbanklizenz:
Die Lizenz die Revolut erhalten hat, ist keine Vollbanklizenz, aber fast. Dies zeigt allerdings: Es geht dann doch nicht so schnell mit diesen Banklizenzen. Seit der Gründung im Jahr 2015 in Litauen sind nun 4 Jahre vergangen. Und Revolut arbeitet nun bereits 2 Jahre daran, eine Vollbanklizenz zu erhalten. Revolut vs. N26: Die direkte Konkurrenz, die Deutsche Startup-Bank N26 hat bereits seit Jahren eine Vollbanklizenz. Allerdings happert es bei N26 an der Security, Zuverlässigkeit und Kundensupport. Vor 2 Jahren zeigte ein Hacker auf einem Kongress auf, wie einfach er die App der N26 hacken und damit Überweisungen manipulieren konnte. Und vor einigen Monaten wurde bekannt, dass es bei Bankauszügen Ungenauigkeiten gab. Und dann sperrt dieses Startup immer wieder willkürlich Kunden aus. Revolut hat zwar (noch) keine Vollbanklizenz, aber das mittlerweile britische Unternehmen scheint vieles besser zu machen. Bis jetzt wurden bei Revolut keine Sicherheitslücken bekannt. Revolut hat mit 3 Millionen auch bereits eine Million Kunden mehr als N26 und bietet in eine beschränkten Form das Kaufen und Verkaufen von Bitcoin an.“

CEOs von Bakkt und Intercontinental Exchange über Bitcoin und Kryptos
„WENN ICH DARÜBER NACHDENKE, WAS WIR BEI BAKKT TUN, WAS UNSERE KOLLEGEN IN DIESEM RAUM TUN, WAS IHR ALLE IN DIESEM RAUM TUT, DANN DENKE ICH AN DIE HEUTIGE SCHLAGZEILE “WIRD DIGITAL ASSETS ÜBERLEBEN?” UND ICH WÜRDE SAGEN, DIE EINDEUTIGE ANTWORT IST “JA”.“

Crypto News: Kommt schon bald der Facebook Coin?
„Das Kryptowährungsprojekt von Facebook wäre nur für Facebook-Nutzer zugänglich. Kontoinhaber könnten elektronische Zahlungen untereinander durchführen, Peer-to-Peer (P2P), also ohne die Einbindung von Mittelsmännern, wie bei klassischen Payment Diensten oder Banken. Heath behauptet auch, dass das Social-Media-Unternehmen weiterhin massiv Entwickler, Produktmanager, Rechtsexperten und Akademiker rekrutieren wird. Diese sollen ihr Wissen und ihre Expertise der wachsenden Blockchain-Task Force zur Verfügung stellen können. Er schreibt: „Sie rekrutieren aktiv. Sie versuchen auch, Crypto-Start-Ups auf Whitepaper-Niveau zu finden, was bedeutet, dass sie noch nicht einmal ein Produkt haben…. Das Talent in dieser Branche ist so begrenzt, und es gibt so viele große Spieler, die diese talentierten Kryptografen und Akademiker wollen.““

Bitcoin-Bullen sind sich einig: Einstiegsmöglichkeiten sind ideal
“ Der Winterschlussverkauf kann starten – zumindest wenn es nach den Analysten von Weiss Ratings und dem CEO von Binance, Changpeng Zhao, geht. Branchenüblich verkünden beide die frohe Bitcoin-Botschaft auf Twitter. Institutionelle Bitcoin-Investoren stehen in den Startlöchern.“

Nachdem Schürfer aufgeben: „Werden nun weniger Bitcoin-Blöcke erzeugt, Herr Biagosch?“
„Biagosch: Die Leistung betrug Ende 2017 rund 15 Millionen Tera-Hash pro Sekunde und stieg dann auf über 50 Millionen in der Spitze. Das war im Vergleich zur Preisentwicklung zu schnell und zu viel. Jetzt ist das System wieder etwas geschrumpft und damit effizienter geworden. Durch das Schürfen entstehen auch neue Blöcke für die Bitcoin-Blockchain. Werden nun weniger Blöcke erzeugt? Biagosch: Nein, das System reguliert sich selbst. Mit der sinkenden Leistung sinkt auch die Schwierigkeit der zu lösenden Rechenaufgaben. Das war gerade erst vor etwas über einer Woche wieder der Fall. Damit bleibt die Geschwindigkeit gleich, mit der neue Blöcke entstehen. Die Macher haben also ein Einsehen? Biagosch: Es gibt keine Bitcoin-Macher in dem Sinne. Alles passiert vollautomatisch. Warum verpulvert man eigentlich so viel Energie für so ein unausgereiftes System? Biagosch: Zunächst halte ich es für einen Fehler, neue Dinge mit fertig ausgereiften Dingen zu vergleichen. Wenn man das macht, legt man alles Neue automatisch weg und kommt nie voran. Und das Thema Energie finde ich in anderen Gebieten viel schlimmer. Den meisten Strom auf der Welt verbraucht das US-Militär. Ist Krieg eine notwendige Sache? Ich finde, nein.“