Bitcoin-Kurssturz: Der Härtetest für Hodler

Bitcoin-Kurssturz: Der Härtetest für Hodler
„Wer sich schon länger in der Kryptowelt aufhält, ist klar im Vorteil. Dies ist nicht das erste Tal, das Bitcoin durchwandern muss. Nicht zuletzt ist Bitcoin das Totemtier des Honigdachs, der notorisch viel einstecken kann. Komme, was wolle – Bitcoin steht wieder auf. Dies liegt in der Natur des dezentralen Protokolls. Trace Mayer sieht diese Zeit als gute Möglichkeit, Bitcoin einzukaufen. Anti-zyklisches Handeln wird auf den Märkten groß geschrieben. Investor Warren Buffet sagt dazu: „Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind“. Ein günstiger Einstieg bietet sich, passend zum Black Friday, auf jeden Fall an. Die 30 Prozent Kurssturz können auch als 30 Prozent Discount auf Bitcoin gesehen werden. Natürlich sollte man nicht mehr investieren als man zu verlieren verkraften kann. Wer weiß, wie tief er noch fallen könnte. In diesem Sinne wünsche ich euch allen in den Krypto-Landen viel Kraft. HODL!“

Tom Lee hält an seiner 15.000 USD Bitcoin-Kurs-Prognose zum Jahresende fest
„Bitcoin hat schlussendlich wohl den Tiefpunkt erreicht. Der Markt hat heute, am 21. November, einiges an Grün gesehen, nachdem fünf Tage lang auf dem ganzen Markt endloses Blutbad geherrscht hatte. Investoren der Kryptomärkte die nicht verstehen, weshalb Bitcoin innerhalb dieses kurzen Zeitrahmens einen drastischen Preisfall gelitten hat, langsam aufatmen. Als Lee gefragt wurde, wieso er bei den Kryptowährungen bleibt und sich nicht auf den Weg zu den Aktien macht, erklärte er, im Zuge der fortschreitenden Nutzung digitaler Funktionen auf der Welt werden digitale Assets wachsen. Was Bitcoin betrifft, sagte Lee, dass es eine echte Wette auf ein Projekt mit 50 Millionen Wallets und 5 Milliarden Visa-Karten sei, somit ist die Bahn für zukünftige Adaption startklar.“

500.000 US-Dollar pro Bitcoin? Blockstream Chef meint ja
„Immer mehr Bekanntheiten aus der Kryptowelt geben ihre möglichen Kursprognosen für den Bitcoin ab. McAfee hält immer noch an seiner Meinung fest, dass der Bitcoin 2020 eine Million US-Dollar erreichen wird. Seine Einschätzung ist die wohl höchste. McAfee begründet diese aufgrund des bevorstehenden Halvings. Adam Back, Chef des Blockchain-Startups Blockstream geht davon aus, dass Bitcoin-Anlegern bessere Tage bevorstehen. Er unterstützt die Meinung, dass ein sogenanntes Flipping zwischen Gold und dem Bitcoin zu erwarten ist. Der Blockstream Chef sagt, dass der Preis für den Bitcoin in den nächsten Jahren zwischen 250.000 US-Dollar und 500.000 US-Dollar durchaus plausibel sei. Diese Aussage machte er, obwohl der Markt derzeit immer weiter nach unten zu gehen scheint. Back antwortete auf einen Twitter-Post von Bobby Lee, dem Bruder des Litecoin Gründers Charlie Lee. Bobby Lee ist nicht nur Charlie Lees Bruder sondern auch Mitgründer von BTCC, einer einst führenden chinesischen Kryptowährungs-Börse. In seinem Post erwähnte Lee ein mögliches Flippening von Bitcoin und Gold.“

Frankreich: Tabakläden verkaufen Bitcoins ab 2019
„Ab nächstes Jahr wird man Bitcoins und Ether in den Tabakländen Frankreichs kaufen können. Die Vereinigung der Tabakhändler hat dafür das OK eines Regulierungsorgans bekommen. Sie kennen sicherlich die vielen Gutscheinkarten in Kiosken, Postfilialen und Drogerien, für Amazon, Stream und vieles mehr. In Frankreich wird ab Anfang 2019 eine weitere Gutscheinart dieses Sortiment bereichen: Man wird in 3.000 Tabak-Läden landesweit Karten für Bitcoin und Ether (ETH) kaufen können. Laut einem Artikel auf Europe1.fr hat die Vereinigunug der Tabakhändler die Erlaubnis bekommen, virtuelle Währungen zu verkaufen. Die Tabakhändler haben einem Aufsichtsorgan der Zentralbank Frankreichs ein Konzept vorgelegt, um Gutscheine für Bitcoins zu verkaufen, und dafür dafür grünes Licht bekommen. Zunächst werden 3.000 bis 4.000 Tabakhändler eine Software erhalten, die es ihnen erlaubt, Coupons für Bitcoins im Wert von 50, 100 oder 250 Euro anzubieten. Die weiteren der insgesamt 27.000 Tabakhändler des Landes werden später mit der Software ausgestattet werden.“

Das Grundeinkommen wird kommen!- Das größte Problem ist nicht Geld, sondern die Suche nach neuem Lebenssinn
„Die Grundsicherung sollte an individuelle Gegenleistungen gekoppelt werden
Finanzieren ließe es sich etwa mit einer Robotersteuer
Das größte Problem ist nicht Geld, sondern die Suche nach neuem Lebenssinn
Wer sich noch immer gegen jede Form des Grundeinkommens sträubt, der hat nicht verstanden, wie groß der Umbruch wirklich ist, in dem wir uns befinden. Es stimmt: Bisher hat sich die Arbeitswelt immer wieder allen neuen Bedingungen angepasst. Wir sind zurzeit in Deutschland so nah an der Vollbeschäftigung wie sehr lange nicht mehr. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Denn der Umbruch, der uns in den kommenden 15 Jahren bevorsteht, ist ohne Beispiel. Wer sich auf die Kraft des Marktes verlässt, um ihn zu regulieren, überschätzt den Markt und lässt viele Millionen Betroffene im Regen stehen. Autonome Autos und Züge, künstliche Intelligenz, die bei Operationen assistiert oder Rechtstexte recherchiert – selbst mit großer Fantasie können wir nur an der Oberfläche dessen kratzen, was uns durch die digitale Revolution bevorsteht. Sicher aber ist: Den klassischen Nine-to-five-Job, den man 40 Jahre lang ausübt, möglicherweise noch in ein und demselben Unternehmen, gibt es zusehends nicht mehr. Und auch das bisherige Ziel der Vollbeschäftigung ist durch die zunehmende Automatisierung überholt. Aus meiner Sicht wird deshalb ein neues, modernes System der sozialen Absicherung nötig sein.“

Die Lage am Mittwoch: Die Welt dreht sich weiter
„Von wegen Black Friday – die schwarzen Tage haben für den Krypto-Markt bereits diesen Montag begonnen. Nicht nur der Branchenprimus Bitcoin musste herbe Kursverluste hinnehmen; der gesamte Krypto-Markt hat in den vergangenen Tagen mit starken Einbußen zu kämpfen. Doch die Welt, sie dreht sich weiter. Die Lage am Mittwoch. Hartgesottene Hodler wissen, dass sich nun die Spreu vom Weizen trennt. Während HODL in einem Bullenmarkt zu einer leeren Worthülse verkommen kann, prügelt der Bär wieder Bedeutung in diese vier Buchstaben. Völlig zurecht lautet der Grundtenor in der Krypto-Szene, dass Bitcoin noch weit davon entfernt ist, für tot befunden zu werden. Ob das auch ein Großteil der Altcoin-Konkurrenz von sich behaupten kann, dahinter kann man – zumindest ein kleines – Fragezeichen setzen.“

F2Pool Gründer: Bitcoin Halving 2020 wird keinen Einfluss auf den Preis haben
„Viele Krypto-Investoren gehen davon aus, dass 2020, sobald der Bitcoin Halving Reward eintritt, der Preis zwischen 100.000 US-Dollar bis 200.000 US-Dollar und sogar noch höher liegen könnte. Obwohl einige anders darüber denken, geht Mao Shixing, Mitgründer und CEO vom sechstgrößten Mining-Pool der Welt, F2Pool, davon aus, dass Halving 2020 nur eine kleine Rolle beim Bitcoin-Preis im Jahr 2020 spielen wird. Manche gehen davon aus, dass die Miner weiterhin die Rechenleistung aufrechterhalten oder steigern könnten, da sie zukünftige Preissteigerungen des Bitcoin erwarten, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann. Mao Shixing bleibt bei solchen Annahmen allerdings vorsichtig. Er denkt, dass die Investitionseinnahmen durch Mining-Rigs im Laufe der Zeit durch verschiedene Haushaltsgeräte ausgeglichen werden könnten. Solche Geräte gibt es bereits, wie den Router von Bitmain. Ein Einsatz solcher Geräte würde somit zu einem drastischen Anstieg von Bitcoin-Minern führen, wodurch das Bitcoin-Ölosystem explosionsartig wächst.“

Morgan Creek prognostiziert die Schließung von Krypto-Hedgefonds
„Der deutliche Rückgang des Bärenmarktes für Kryptowährungen deutet auf problematische Verhältnisse hin. Der Gründer von Morgan Creek Digital, Anthony Pompliano, erklärt, dass ein solcher rückläufiger Markt schließlich dazu beitragen könnte, dass Kryptohedgefonds in naher Zukunft ihre Taschen zusammenpacken. Wir haben gestern berichtet, dass Bitcoin unter die psychologische Grenze von 5.000 US-Dollar fiel, was den niedrigsten Preis des Jahres darstellt. Auch die Altcoins haben mit enormen prozentualen Verlusten deutlich unter der Krise zu leiden. Wie Pompliano in seinem Blogbeitrag erklärt, wirken sich diese dramatischen Einbrüche auf die Unternehmen der Kryptoindustrie aus. Dabei werden die Themen Krypto-Hedgefonds und “High Water Mark Probleme” aufgegriffen.“

„Als könne man echtes Geld ausdrucken“ – Neuer Steuer-Schwindel mit „Phantom-Aktien“ kostet Deutschland Milliarden
„Die Staatsanwaltschaft Köln geht einer bislang unbekannten Masche nach, mit der womöglich Banker und Aktienhändler Millionen deutscher Steuergelder ergaunerten. Der Trick soll auf sogenannten „Phantom-Aktien“ basieren. Das Bundesfinanzministerium versucht jetzt, aufgrund der Recherchen die Notbremse zu ziehen. Eigentlich hatte die Bundesregierung geglaubt, sie habe den größten Steuerraubzug der Bundesgeschichte gestoppt. Das waren die sogenannten „Cum-Ex“-Geschäfte, mit denen sich Banker, Aktienhändler und reiche Investoren in den Jahren vor 2012 geschätzte 30 Milliarden an Steuern erstatten ließen, die sie anscheinend nie gezahlt hatten. Milliardensummen, die für Kindergärten, bezahlbare Wohnungen und Internetleitungen fehlten. Seitdem treibt nicht nur Finanzminister Olaf Scholz (SPD) die Frage um: Haben Finanzjongleure einen neuen Weg gefunden, um die deutschen Staatskassen weiter zu plündern? Nach Recherchen von WDR und „Süddeutscher Zeitung“ (SZ) ist die Staatsanwaltschaft Köln nun tatsächlich einer Masche auf der Spur, die seit Jahren in Deutschland und anderen Ländern möglich ist. Banker und Aktienhändler sollen sie zusammen mit finanzstarken Investoren betrieben haben.“

Top-News: Bakkt verschiebt Bitcoin-Futures auf Januar 2019
„Bakkt zählt neben Fidelity zu den Top-Newsmeldungen des Jahres 2018 in der Kryptowelt. Wie die Eigentümer der New Yorker Börse, Intercontinental Exchange (ICE), allerdings am 20. November 2018 bekannt gegeben haben, wird der mit Spannung erwartete Start der Bitcoin-Futures bis mindestens 24. Januar verschoben. Der Start des Produkts von Bakkt, Daily Future Contracts, war für den 12. Dezember 2018 vorgesehen. Ab dann sollte der es ICE Futures US verfügbar sein. Das Produkt selbst soll US-Anlegern eine erste Gelegenheit bieten, ein physisch fälliges Krypto-Future-Produkt auf einer regulierten Börse handeln zu können. Der Unterschied zwischen dem Produkt von Bakkt und CME und CBOE liegt darin, dass die Future-Kontrakte von CME und CBOE in Fiat abgerechnet werden, was bedeutet, dass keine Bitcoins notwendig sind und auch nach Ablauf keine getauscht werden müssen. Diese Art von Futures haben somit einen wirklichen Einfluss auf den Markt, wodurch die Vermutung einer möglichen Rally durchaus gerechtfertigt ist.“

Bitcoin Cash Is Now Two Blockchains – That Might Not Change Anytime Soon
„But unlike before the split, the price of bitcoin cash is far from what it once was. According to markets data site TradingView, the price of bitcoin cash a day prior to hard fork activation hit a high of $504.04. Since its creation, Bitcoin ABC has barely shot over a price of $300. What’s more, though Bitcoin SV reached a peak of $170.97 shortly after launching, the cryptocurrency has since declined steadily in value over the course of the past six days to sit roughly at $60.00. As a result, several proponents of the wider cryptocurrency space assert that at present heavy losses are being experienced on both sides.“

Hat der Bitcoin noch eine Zukunft, Herr Sandner?
„Können sich die Kryptowährungen trotz des jüngsten Kurssturzes als neue Anlageklasse etablieren?
Auf alle Fälle. Das ganze Jahr war beim Bitcoin von einer Depression geprägt. Manche Menschen reden auch schon das Ende des Bitcoins herbei. Das ist allerdings die vollkommen falsche Richtung. Man sieht jetzt lediglich, dass es länger dauert, als geplant.
Wieso?
Bis sich neue Technologien etablieren, dauert es nun oftmals sehr lange. Schauen Sie sich das iPhone an. Das Smartphone hat nun 14 Jahre gebraucht, bis es sich etabliert hat, und jetzt haben es alle. Bei der Blockchain-Technologie ist es ähnlich, das geht auch nicht über Nacht. Und auch hier wird es Jahre oder gar Jahrzehnte dauern, bis die neue technologische Infrastruktur in den Unternehmen und in der Finanzindustrie angekommen ist.
Welchen Bitcoin-Kurs halten Sie für angemessen?
Das kann man nicht sagen, dafür ist es noch zu früh. Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen. Und die Bewertungsmethoden fehlen.
Welche Bewertungsmethoden müsste es geben?
Das müsste analog zum klassischen Kapitalmarkt sein, wo es zum Beispiel das Discounted Cashflow (DCF)-Verfahren gibt. Solche Methoden werden für Kryptowährungen gerade entwickelt.
Philipp Sandner leitet an der an der Frankfurt School of Finance & Management das Frankfurt School Blockchain Center.“