Japan und Krypto, ein einzigartiger Fall

Japan und Krypto, ein einzigartiger Fall
„Mitte 2018 hatte Japan einen äußerst dominanten Anteil am Welthandelsvolumen von BTC. Die beispiellose Popularität von Bitcoin wurde erneut deutlich, als das Paar BTC/JPY laut der CryptoCompare-Website im Juli fast 60% aller Transaktionen ausmachte. Auch wenn das BTC/USDT Paar aufgrund der stabilen Kursentwicklung an die Spitze gestiegen ist, hält der japanische Yen nach wie vor einen Platz in den Top-Vier-Währungen mit dem höchsten Handelsvolumen gegen Bitcoin. Inzwischen ist diese Zahl jedoch auf sieben Prozent gesunken, was achtmal niedriger ist als der Sommerwert. Das jährliche Handelsvolumen in Verbindung mit Bitcoin ist seit 2014 im Land von 22 Millionen Dollar auf 97 Milliarden Dollar gestiegen, während der Handel mit Bitcoin als wichtigstem Vermögenswert, z.B. in Form von Futures, im gleichen Zeitraum von 2 Millionen Dollar auf 543 Milliarden Dollar gestiegen ist.“

Kryptowährungen zu Fiat: Bitfinex Gebühren ähneln denen von PayPal
„Die Umwandlung von Kryptowährungen in Fiat ist nicht mehr wirklich günstig, zumindest bei Bitfinex nicht mehr. Die in Hongkong ansässige Digital Asset Exchange hat am Sonntag die Gebührenstruktur für größere Auszahlungen aktualisiert. Eine dreiprozentige Gebühr fällt an, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: Mehr als zwei Fiat-Auszahlungen in einem Zeitraum von 30 Tagen getätigt. Mehr als eine Million USD werden innerhalb von 30 Tagen abgehoben. Auf weniger Auszahlungen oder kleinere Summen hat diese Änderung keine Auswirkung. 99% der Kunden seien von dieser Änderung nicht betroffen, so Bitfinex.“

Krypto-Analyst: Bitcoin – Die Ruhe vor dem Sturm
„Spencer Bogart, ein Partner von Blockchain Capital, erklärte Anfang Oktober, dass positive institutionelle Nachrichten, wie Harvard, Yale und der Intercontinental Exchange (Bakkt), wahrscheinlich der Hauptfaktor für die bevorstehende Rallye sein wird.
Im Gegensatz dazu hat Nikolay Storonsky, CEO von Revolut, behauptet, dass Privatanleger den Krypto-Bullrun 2019 vorantreiben werden, was der landläufigen Meinung widerspricht, dass die Einführung der institutionell ausgerichteten Plattformen wie Bakkt und Fidelity den Krypto-Markt in Richtung Main-Stream befördern. Im August erklärte Novogratz, dass sich die Bitcoin-Dominanz eine Weile behaupten wird. Dies lässt sich damit begründen, dass interessierte Institutionen eine ungezügelte Vorliebe für Bitcoin und nicht für Altcoins haben.“

Bank of America: Wie können Unternehmen Bitcoin verwahren?
„Ein solches System bringt Vor- und Nachteile mit sich. Einerseits ist es utopisch, eine Zukunft anzupeilen, in dem es keine Finanzdienstleister wie Banken mehr geben wird. Andererseits ist die Krypto-Szene durchaus bankenkritisch. Ein Patent, das ein System beschreibt, bei dessen Umsetzung die Private Keys der Kunden im faktischen Besitz von Banken sind, dürfte bei Krypto-Hardlinern auf wenig Begeisterung stoßen. Trotzdem ist die Patentanmeldung ein deutliches Signal, dass Kryptowährungen auch im Finanzsektor immer mehr Anklang finden.“

Bitcoin Group erwirbt Banklizenz – kommen jetzt die Bitcoin-Automaten nach Deutschland?
„Die Bitcoin Group SE mit Sitz in Herford und Betreiber der einzigen regulierten Handelsplattform für digitale Währungen in Deutschland, hat 100% der Anteile an der Tremmel Wertpapierhandelsbank GmbH erworben. Die Banklizenz des Wertpapierdienstleisters eröffnet dem Unternehmen neue Möglichkeiten, darunter auch Geldautomaten für Kryptowährungen zu betreiben. Der Banken-Deal ist jetzt in trockenen Tüchern. Die Bitcoin Group SE erwarb 100% der Anteile an der Tremmel Wertpapierhandelsbank, sodass der Weg für derartige Automaten in Deutschland geebnet sein sollte. In einer E-Mail, die uns gestern am 12. November 2018 erreichte, heißt es: „Die Bitcoin Group SE hat einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau des eigenen Serviceportfolios erreicht und per 12. November 2018 100% der Anteile an der Tremmel Wertpapierhandelsbank GmbH erworben.““

Malaysia geht gegen Goldman Sachs vor – Aktie stürzt ab
„Kritiker warfen den Bankern Goldman Sachs vor, für ihre Rolle bei den Anleiheemissionen viel zu hohe Gebühren verlangt zu haben. Das Geldhaus hatte die Kosten in der Vergangenheit verteidigt. Die Gebühren seien wegen des erhöhten Risikos für das Institut angefallen. Die Bank habe die Bonds gekauft, während sie nach Investoren gesucht habe. Zudem habe 1MDB bei der Anleiheemission 2013 über 2,7 Milliarden Dollar die Mittel für geplante Investitionen möglichst schnell haben wollen. Malaysia will die Gebühren von Goldman Sachs zurückfordern. Anwar Ibrahim, designierter Nachfolger des 93-jährigen Mahathir, sagte am Dienstag im malaysischen Parlament, dass das Land „aggressivere Maßnahmen“ ergreifen müsse, um die Gebühren und die Verluste wieder hereinzuholen. Für Goldman Sachs könnte die Affäre zu einer teuren Angelegenheit werden. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) zitiert Analysten, die die möglichen Kosten für Strafen und Schadenersatz auf mindestens zwei Milliarden Dollar beziffern. Der Schaden für die Reputation dürfte noch um einiges höher ausfallen. Das sehen offensichtlich auch die Anleger so: an der Börse verlor die Goldman-Sachs-Aktie in der Nacht auf Dienstag 7,5 Prozent an Wert.“

Thailand: Rap gegen Diktatur auf der ZCoin-Blockchain
„„Wir wissen nicht, wer den IPFS-Link zur Transaktion hinzugefügt hat, aber der Link ist von der Blockchain gesichert und kann nicht verschoben oder gelöscht werden. Durch das Zerocoin-Protokoll hält die ZCoin-Blockchain den Link privat. Damit kann man die Uploader nicht identifizieren.“ Diese Methode mag noch nicht viel Benutzerfreundlichkeit bieten. Doch der Fall macht deutlich, was mit dezentralen Technologien möglich ist. Menschen, die unter repressiven Regimen leben, bekommen mit der Blockchain eine Möglichkeit, sich frei und ohne Angst vor Repressionen auszudrücken und entsprechende Botschaften sicher und anonym zu verbreiten und zu sichern. Wie die thailändischen Behörden auf die Zensur-Annullierung aus der Blockchain reagieren wollen, ist noch nicht bekannt.“

BITCOIN BULLRUN DURCH BINANCE? NEUE PRODUKTE FÜR INSTITUTIONELLE INVESTOREN
„In einer neuen Phase der Ereignisse will Binance professionelle Trader ansprechen. Das Unternehmen entwickelt neue Dienstleistungen für institutionelle Spekulanten und Investoren. Dies steht im Einklang mit der kontinuierlichen Zielsetzung des Unternehmens, sich auf Sicherheit und Zuverlässigkeit zu konzentrieren. Institutionelle Händler sind eine wichtige Zielgruppe für die Kryptowährungs-Branche. Zahlreiche Unternehmen wollen diesen Markt in den kommenden Jahren erschließen. Durch die Arbeit an zahlreichen Produkten strebt Binance einen Wettbewerbsvorteil an. Einige der kommenden Funktionen wurden in einem neuen Bericht hervorgehoben. Die Unterstützung von Unterkonten ist eine der bemerkenswertesten Änderungen, die eingeführt wurden. Jede Überweisung zwischen Unterkonten erfolgt ebenfalls gebührenfrei. Diese Verbesserungen der „Prozessqualität“ können für institutionelle Händler von entscheidender Bedeutung sein.“