Happy Birthday BITCOIN – Zehn Jahre Bitcoin

Zehn Jahre Bitcoin: Es werde Geld
„Vor 10 Jahren veröffentlichte ein gewisser „Satoshi Nakamoto“ ein Konzept für ein Währungssystem namens Bitcoin, das zum ökonomischen Phänomen wurde. Die Finanzwelt schaut sich das sehr genau an. Aber sie will keine neue Währung, sondern lieber ein neues Back-End für sich selbst schaffen – mit der Blockchain-Technik. Natürlich mit zentralen Autoritäten, Teilnahme nur nach Erlaubnis und staatlicher Regulierung. Also das genaue Gegenteil dessen, wofür der Bitcoin gedacht ist. Ebenso schauen viele andere Industrien von der Musik- bis zu Autobranche, ob sie nicht auch irgendwas mit Blockchain machen können. Grundbücher, Urheberrechte, Frachtbriefe und was sonst noch nicht bei drei auf dem Baum ist, soll an die Blockkette. An Prototypen und Tests herrscht aller Orten kein Mangel. Klare Belege, dass die Technologie in diesen Feldern besser ist als bestehende Systeme, stehen noch aus.“

10 Jahre Bitcoin – Ein Geld-Experiment zwischen Scheitern und Erfolg
„Herkömmliches Geldsystem hinterfragen: Michel Rauchs von der Universität Cambridge sieht die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Menschen sind Gewohnheitstiere. Und möglicherweise werde die Finanzindustrie die neue Technologie schneller adaptieren, als die Menschen Bitcoin annehmen. Aber so oder so begrüßt er den einsetzenden Wandel. Dass die Leute anfangen, sich überhaupt mal mit dem Geldsystem auseinanderzusetzen, es gezielt kritisch hinterfragen und beginnen, Alternativen einzufordern, so Michel Rauchs: „Durch die bloße Existenz von Bitcoin als eine Art Alternative, die funktioniert – zu einem gewissen Grad, das muss man auch sagen – hat es eben den Leuten aufgezeigt: Okay, da gibt es andere Dinge und das heißt, wir können unser existierendes System so verändern, dass es eben den Bedürfnissen der Bürger auch entspricht und ich würde sagen, das ist zumindest heutzutage Bitcoins größtes Achievement.““

Jörg Molt auf Facebook – Happy Birthday BITCOIN

Bitcoin: Lightning-Integration in Microsoft Excel
„Das Lightning-Netzwerk gilt als derzeit vielversprechendste Lösung der lange währenden Skalierungsdebatte. Beim LN handelt es sich um ein sogenanntes „Second Layer Network“. Transaktionen müssen also nicht direkt auf der Bitcoin-Blockchain verbucht werden, sondern können auf unbestimmte Zeit innerhalb des Netzwerks umlaufen. Das Netzwerk steckt noch in den Kinderschuhen. Daher sind die Anwenderzahlen trotz rapiden Wachstums noch gering. Dies könnte sich durch praktische Anwendungen wie das Excel-Plugin allerdings schnell ändern. In diesem Zusammenhang berichteten wir bereits über die Ankündigung der Webkonferenz W3C, an Lightning-Browserapplikationen zu arbeiten.“

Südkorea gibt grünes Licht für Bitcoin-Börsen
„Dass Südkorea ein wichtiger Ankerpunkt im Bitcoin-Ökosystem ist, dürfte den meisten Krypto-Interessierten bekannt sein. Das zeigte sich vor allem zu Beginn des Jahres. Nachdem der Bitcoin-Kurs im Januar stark an Fahrt verlor, wendeten viele ihren Blick auf das asiatische Land. Das (damals noch) recht restriktive Vorgehen der Regierung stand im Verdacht, mitunter zu FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) geführt zu haben. Denn die Regierung sorgte für eine strengere Überwachung, nicht zuletzt da Beamte im Verdacht standen, Insider-Handel betrieben zu haben. Zwischenzeitlich waren auch ICOs verboten, diesen recht engen regulatorischen Griff lockerte die Regierung jedoch zunehmend. Das bestätigte nun Choi Jong-Ku. Der Vorsitzende der Finanzaufsicht meinte bei einer Anhörung, dass Bitcoin-Börsen und Banken gut harmonieren könnten, solange entsprechende Regelungen eingehalten würden. Dazu gehören vor allem die Wahrung der Know-Your-Customer-Richtlinien (Kenne deine(n) Kunden) sowie die Achtung der Anti-Geldwäsche-Vorschriften. Seien die Bitcoin-Börsen und die Banken mit diesen Vorschriften im Einklang, haben Anleger nach Choi Jong-Ku nichts zu befürchten: „Es gibt keine Probleme bei Banken, die virtuelle Bankkonten für den Umtausch von Kryptowährungen anbieten. Wenn die Digital Asset Trading Plattformen über KYC- und AML-Systeme verfügen, ist die Ausgabe virtueller Bankkonten an Börsen kein Problem.“ Die Aussage des Vorsitzenden der Aufsichtsbehörde ist letztlich ein wichtiges Signal für (koreanische) Krypto-Enthusiasten. Erst kürzlich erkannte die Regierung die Börsen Bithumb, Upbit, Gopax, Korbit, Coinone und andere Börsen offiziell an, wodurch dem Handel mit Kryptowährungen in Südkorea derzeit deutlich klarere Richtlinien gegeben werden, als hierzulande.“

„Neue institutionelle Anlageklasse“: Bitcoin-Report von Morgan Stanley
„Ist Bitcoin nach zehn Jahren noch der alte? Die Analysten der Investmentfirma haben in einem Update zu ihrem Report „Bitcoin Decrypted! A Brief Teach-in and Implications“ den Primus der Kryptowährungen neu definiert. Der Investmentgigant Morgan Stanley (MS) sieht Bitcoin in einem neuen Stadium. Er habe einen Wandel zur institutionellen Anlageklasse vollzogen. Das geht aus einem Bericht hervor, der auf den 31. Oktober datiert ist. Es handelt sich dabei um ein Update der von MS im Dezember 2017 erstellten Einführung „Bitcoin Decrypted! A Brief Teach-in and Implications““

Fairer Wert – Fehlanzeige! Darum droht den US-Börsen ein Crash um 50 Prozent
„Sollten sich die aktuellen Turbulenzen ausweiten, dann stellt sich die Frage, wie tief es für den US-Aktienmarkt nach unten geht. Mark Yusko von Morgan Creek Capital hat darauf eine Antwort: Bis zum fairen Wert muss er 40 bis 50 Prozent fallen. Dass ein Einbruch um 50 Prozent bis zur langfristigen Durchschnittsbewertung nicht auszuschließen ist, lässt sich auch mit einem Blick in die Vergangenheit bestätigen. Da gab es an den Märkten immer wieder so etwas wie eine ‚Mean Reversion‘, also eine Tendenz dazu, wieder den langfristigen Durchschnittswerten zurückzukehren. Vermutlich wird es dieses Mal nicht anders sein.“

Bitcoin vs. Ripple (XRP) – Ein Kampf mit harten Bandagen
„Es war ein schneller und unfairer Kampf, den wir beobachten durften. Kryptogigant BTC kämpft mit ganz anderen Bandagen als das Fliegengewicht XRP. Zwar kann letzteres mit schnellen und günstigen Transaktionen um sich werfen. Doch zu behaupten, XRP sei Bitcoin 2.0. ist vollkommen unangebracht. Der wohl wichtigste Aspekt ist hier der der Dezentralität. Gerade heute, am zehnten Geburtstag des White Papers von Satoshi Nakamoto, darf man sich dessen Grundidee (mal wieder) ins Gedächtnis rufen: Dezentralität. Ohne kontrollierende Instanz, bestehend aus den Nutzern auf der ganzen Welt. Das ist seine Stärke, daran entscheidet sich der Ringkampf letzten Endes. Fragen der Skalierung, der Geschwindigkeit und auch des Energieverbrauchs sind allesamt Probleme, deren sich die Community bewusst ist und die sie letzten Endes auch angeht.“

Vorsicht Mac-Nutzer: App öffnet Hackern die Hintertür
„Die App „CoinTicker“ wirkt auf den ersten Blick wie eine sinnvolle Anwendung: Sie zeigt Nutzern aktuelle Preisinformationen der größten Kryptowährungen auf den beliebtesten Handelsbörsen. Doch Vorsicht: Offenbar installiert die App Hintertüren für Hacker gleich mit. Das behauptet eine bekannte Softwarefirma für Internetsicherheit namens Malwarebytes. In einem Blog-Post vom 29. Oktober klärt sie umfassend über die Softwarelücken auf.“