Wer braucht noch eine normale Bank?

Finanzbranche: Wer braucht noch eine normale Bank?
„Deutschlands Bankenbranche ist zersplittert, altmodisch und verdient kaum Geld. Fünf Thesen, wie die Institute sich vor der endgültigen Bedeutungslosigkeit retten können. Was die Bankenszene zuletzt am stärksten erschütterte, das waren die sogenannten Fintechs, also Start-ups aus dem Finanzbereich. Etwa 700 solcher Unternehmen gab es 2017. Inzwischen wickeln sie alles ab, vom Zahlungsverkehr über den Versicherungsverkauf, die Kreditvergabe bis zur Geldanlage. Sie tun, was klassische Banken auch tun. Nur, dass sie meist mit einer einzigen Dienstleistung antreten und sie volldigital übers Handy an die Kunden bringen.“

So reich ist Deutschland wirklich
„Deutschland hat Schulden und Verpflichtungen – aber auch Vermögen. Wie reich ist der Staat wirklich? Eine neue Analyse zeigt: Deutschlands Finanzen gehören zu den unsolidesten der Welt. Sogar Uganda und Kenia wirtschaften besser. Wie reich ist der deutsche Staat also wirklich? Das hat der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer neuen Rechenmethode herausgefunden. Für eine neue Datenbank haben die Ökonomen des Fonds in einem aufwendigen Verfahren die tatsächliche Staatsbilanzen für 31 Volkswirtschaften ermittelt – eine Auswahl, die immerhin 61 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung abdeckt. In diesem internationalen Vergleich schneidet Deutschland allerdings sehr schlecht ab: Selbst wenn man den Besitz der öffentlichen Hand einbezieht, lebt das Land über seine Verhältnisse. Das Netto-Vermögen des deutschen Staates liegt demnach im negativen Bereich. Unterm Strich ist die öffentliche Hand mit 19,5 Prozent der Wirtschaftsleistung verschuldet, selbst wenn die Forscher den gesamten Staatsbesitz einbeziehen. Die Analyse berücksichtigt allerdings nicht künftige Einnahmen des Staates, etwa durch Steuern.“

Das Menetekel der Inflation
„Mein Risikoszenario sieht so aus: Steigende Inflationsgefahren veranlassen die US-Notenbank Fed – und mit Verzögerung auch die EZB -, die Zinsen rascher anzuheben als bisher erwartet. Dadurch bekommen rund um den Globus all jene Unternehmen und Staaten Probleme, die sich im Vertrauen auf ewig niedrige Zinsen in Dollar oder Euro verschuldet haben. Währungskrisen lassen die Inflationsraten in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern explodieren, wie jetzt schon in Argentinien und in der Türkei. Andererseits könnte sich das Bremsmanöver der Notenbanken als zu spät und zu sachte erweisen, sodass sich inflationäre Entwicklungen in den reichen Ländern nicht wirksam eindämmen lassen, weshalb auch hier die Preise steigen. Sparer, die sich bislang schon über Mini-Zinsen beschweren, würden dann auch noch unter deutlich höheren Inflationsraten leiden. Natürlich, so weit muss es nicht kommen. Aber hüten Sie sich bitte vor allen, die behaupten, sicher zu wissen, was die Zukunft bringt.“

Litecoin Gründer: Bitcoin mit Lightning Netzwerk ist Satoshis Vision!
„Charlie Lee, der Gründer von Litecoin teilte via Twitter mit, warum er glaubt, dass Bitcoin zusammen mit dem immer stärker wachsenden Lightning Network (LN) das ursprüngliche Konzept von Bitcoin darstellt, wie es in Satoshis Nakamaotos Whitepaper zum Ausdruck kommt. Obwohl das LN bei der Einführung von Bitcoin im Jahr 2009 noch nicht existierte, erweitert es die Funktionen von Bitcoin um als vollständig dezentralisiertes Peer-to-Peer- Zahlungsnetzwerk zu fungieren. Technisch gesehen ist das LN ein Zahlungsprotokoll, dass auf einer Blockchain arbeitet und Transaktionen außerhalb der Main-Chain abwickelt. Dadurch können Engpässe bei den Minern effektiv umgangen werden, sodass die Transaktionsbestätigung sofort geschieht. Das Entwicklerteam beschreibt, dass das LN bei erfolgreicher Implementierung und Verbreitung Millionen bis Milliarden Transaktionen pro Sekunde über das Netzwerk verarbeiten kann, wodurch Bitcoin als „legitimes Zahlungsmittel“ deutlich stärker in den Fokus einiger Staaten rücken könnte, da es keine Engpässe oder Ähnliches mehr aufweist, dass einem funktionieren Geldwertsystem im Weg stehen könnte.“

Bericht der Welthandelsorganisation: Ripple, IOTA, Bitcoin & Ethereum sind wegweisende Technologien
„In ihrem neuen, 236 Seiten starken Bericht „World Trade Report 2018 – The future of world trade: How digital technologies are transforming global commerce“ erwähnt die Welthandelsorganisation gleich mehrere Kryptowährungen. Ripple, IOTA, Bitcoin und Ethereum werden in dem Bericht als wegweisende Technologien dargestellt. Die gesamte Blockchain-Technologie und insbesondere Ripple können laut Welthandelorganisation dramatische und disruptive Auswirkungen auf das weltweite Finanzsystem haben. Der Bericht deckt auch Bitcoin und Ethereum ab und stellt fest, dass beide Kryptowährungen Pioniere auf ihrem Gebiet sind. Die Welthandelorganisation weist aber gleichzeitig auf die zukünftigen Herausforderungen hin, die nach wie vor bestehen, damit sie sich gegen Visa bestehen können.“

Stabilität des Krypto-Markts bedeutet massive Investitionen
„Die Seitwärtsbewegungen des gesamten Krypto-Markts sind nicht gerade spannend. Sie zeigen jedoch, dass eines, was sich viele erhofften, bereits im Gange ist: Institutionelle Investoren sind am Krypto-Markt aktiv beteiligt. In den letzten 60 Tagen konnte der Krypto-Markt mehr Fortschritte verzeichnen als sonst. Die Infrastruktur wurde verbessert und die Regulierung schreitet stetig voran.“

Bitcoin-SegWit-Transaktionen steigen auf über 50% an
„Der Anstieg der SegWit-Transaktionen hatte zur Folge, dass der bisher größte Bitcoin-Block geschürft wurde. Der Bitcoin-Block 540107 hatte eine Größe von 2,26 MB, der insgesamt 230 Transaktionen einschloss. Das bedeutet, dass die SegWit-Nutzung ansteigt und dass Miner in der Lage sind, größere Bitcoin-Blöcke zu schürfen. Dadurch können mehr Transaktionen pro Sekunde verarbeitet werden und gleichzeitig bleiben die Transaktionsgebühren auf einem relativ geringen Niveau, wovon vor allem die Bitcoin-Benutzer profitieren. SegWit-Adressen starten mit der Zahl 3 (P2SH-Adresse). Aber es gibt noch ein anderes Format namens „bech32“ für Bitcoin-Adressen: Bei bech32 starten die Adressen mit „bc1“. Diese Adressen verwenden weniger Zeichen als derzeitige Adressen und es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen Groß- und Kleinschreibung, was dem Benutzer zugutekommt. Seit dem Bitcoin Core Wallet 0.16.0 ist es möglich, bech32-Adressen zu nutzen. Allerdings wird bech32 nicht von allen Wallet-Anbietern unterstützt: Tanjalo, Electrum, Purse, Globee, WasabiWallet, Greenaddress, Opennode, HOARD, Coinomi und Samourai Wallet unterstützen whensegwit zufolge zur Zeit bech32. Jedoch sind viele Anbieter dazu bereit, bzw. haben sich bereit erklärt, bech32 zu unterstützen, wie z.B. Trezor, Coinbase, Changelly und Kraken.“

Ein Startup aus Indien macht Tinte aus Smog
„Dieselgeneratoren sind ziemlich dreckige Maschinen, die Ruß in die Luft blasen. Einem Startup aus Delhi ist es gelungen, aus den Abgasen etwas sinnvolles zu machen: Tinte. Dafür ist es nun ausgezeichnet worden. Alltag für Arpit Dhupar. Der 25-jährige ist in Delhi aufgewachsen. Für ihn gehörten Atemwegserkrankungen deshalb seit Kindertagen dazu. Jetzt kämpft der Maschinenbauingenieur gegen den Dreck in der Luft. Seine Idee setzt bei der Ursache für den Dreck an: die immer präsenten Dieselgeneratoren in der Stadt. Immer wenn in der 17-Millionen Metropole der Strom ausfällt, werden sie angeworfen. Und das kommt oft vor. „Das Problem ist, dass Dieselgeneratoren viel Rauch von unverbranntem Diesel oder Ruß ausstoßen. Und das ist sehr schädlich für die Gesundheit der Menschen“, sagt Dhupar der DW. „Der Rauch besteht aus sehr sehr feinen Partikeln, die nicht von der Nase oder der Lunge gefiltert werden können. Sie gelangen direkt in den Blutkreislauf.““

Yale investiert in 400-Millionen-US-Dollar-Krypto-Fonds
„Die US-amerikanische Elite-Universität Yale springt nun auch auf den Blockchain-Zug auf. Insgesamt 400 Millionen US-Dollar möchten die Verantwortlichen in Form eines Fonds in den Krypto-Markt investieren. Damit hebt sich das Krypto-Interesse von US-amerikanischen Bildungsinstitutionen auf ein ganz neues Level. Akademische Einrichtungen auf der ganzen Welt beschäftigen sich mittlerweile mit der Blockchain-Technologie. In Summer Schools sowie regulären Seminaren werden Kurse zur Funktionsweise der Blockchain oder gar zum Investieren in Kryptowährungen angeboten. Auch Krypto-Projekte selbst nehmen Geld in die Hand, um in Bildung im Krypto-Bereich zu investieren. Außerdem wenden einige Universitäten die Blockchain-Technologie bereits an, um Urkunden und Zertifikate zu speichern.“