Bitcoin: Am Ende aller Lügen steht die Wahrheit

Bitcoin – Am Ende aller Lügen steht die Wahrheit
„Für viele Menschen ist der Bitcoin ein reines Spekulationsobjekt, für Andere geht es um die Lösung weltweiter Probleme und die Beseitigung von Ungerechtigkeit. Die Büchse der Pandora für die Banken wurde geöffnet. Die Frage lautet nicht „ob“ ,sondern „wann“. In einem digitalen Zeitalter ist der nächste logische Schritt eine vollständig digitale Währung. Ich verfolge die etablierten Medien täglich mit einem Schmunzeln, an einem Tag ist der Bitcoin bald Millionen wert, am nächsten Tag ist die Blase erneut geplatzt. Wer beim Bitcoin nur auf den Wechselkurs schaut, der hat das Konzept der Kryptowährung nicht verstanden. Die Volatilität wird nicht nur durch die Marktkapitalisierung, sondern auch durch die Marktverbreitung gedämpft. Um so mehr Menschen Bitcoins besitzen, unabhängig vom Wechselkurs, desto stabiler wird auch die Währung. Am Ende ist es also eine Frage der Zeit und der Umverteilung. Sobald keine neuen Bitcoin mehr durch das Mining entstehen und diverse Skalierungsprobleme der Vergangenheit angehören, wird der Preis meiner Meinung nach unweigerlich steigen. Natürlich besitzen einige wenige Menschen einen Großteil der vorhandenen Bitcoins, so lange diese ihrer Bitcoins nicht verkaufen, entsteht der Preis auf Basis der im Umlauf handelbaren Menge. Dieses Prinzip von Preisfindung auf Basis von Angebot und Nachfrage ist einfach und logisch. Natürlich können diese wenigen einen massiven Einfluss auf den Preis ausüben, aber auch nicht ewig. Mit jedem Verkauf verlieren sie einen Teil ihrer Einflussmöglichkeiten.“

„Wir brauchen mehr aufgeklärte Ignoranz“
„Die Migrationsdebatte und Auseinandersetzungen über einzelne Äußerungen von Politikern bestimmen momentan den öffentlichen Diskurs. Durch diese Konzentration auf die Gegenwart geraten große Zukunftsthemen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Digitalisierung aus dem Blickfeld – dabei wäre genau jetzt der Zeitpunkt, um sie anzugehen. Wie bekommen wir den Blick wieder in die Zukunft gerichtet und können uns Utopien dabei helfen? Der Publizist und Gründer des Wiener „Zukunftsinstituts“ Matthias Horx rät zu Pragmatismus und dazu, sich nicht von der Hysterisierung der öffentlichen Meinung ablenken zu lassen. Gewissermaßen ja. Wir leben in einer Zeit der Hypermedialität, in der das Mediensystem wie eine gigantische Echokammer wirkt. In dieser Kammer werden alle Hässlichkeiten und Provokationen immer weiter verstärkt. Das wirkt wie eine Entzündung in der Gesellschaft, eine Hysterisierung der öffentlichen Meinung. Der Rechtspopulismus nutzt diesen Echo-Effekt, um die Aufmerksamkeiten zu verschieben. Und so werden die wirklichen Zukunftsthemen an den Rand gedrängt.“

McAfee: Dezentrale Krypto-Börsen führen zum größten Boom in der Geschichte
„In einem Interview mit BoxMining prognostizierte McAfee, dass die am stärksten zentralisierten Börsen korrupt sind und innerhalb von fünf Jahren verschwinden werden. Dann werden DEXs mit Millionen von Wallets, die sich in Smartphones und anderen Geräten befinden und über die ganze Welt verteilt sind, den “Kriegsregierungen” ein Ende setzen. So wird eine Regierung niemals in der Lage sein, den Krypto-Markt zu “schließen”. Weil es mir egal ist, wie viel Macht du als Regierung hast, wie viele Polizisten, wie viele Soldaten, was auch immer. Wenn der Austausch auf 20 Millionen Wallets auf Smartphones und Laptops und Pads verteilt ist, was tun Sie dann? Es ist unmöglich. Du müsstest alle zwanzig Millionen von ihnen, die über die ganze Welt verstreut sind, abschalten.“

Bitcoin ist 300 mal billiger als eine Banküberweisung
„Bereits seit Januar ist die Transaktionsgebühr von Bitcoin deutlich gesunken: Die Mediangebühr von Bitcoin lag bei rund 0,1 US-Dollar in diesem Jahr und ist somit 300 Mal günstiger ist als die Gebühr für Banküberweisungen von Großbanken in den USA. Transaktionsgebühren werden weiterhin billiger. Bei Kryptowährungen ändert der Transaktionswert nichts an der Gebühr. Als Beispiel zahlt ein Benutzer, der $1 Million in BTC sendet und ein Benutzer, der $5 für eine Tasse Kaffee transferiert die gleiche Gebühr, solange die Eingangs- und Ausgangsgröße identisch sind. Im traditionellen Bankensektor würde eine Überweisung von einer Million Dollar Tausende oder manchmal Zehntausende von Dollar an Gebühren bedeuten, um sicherzustellen, dass die Zahlung durchläuft, was auch der Hauptgrund für die schnelle Integrierung von Bitcoin in der Immobilien- und Kunstbranche ist.“

Paul Schreyer – Wer regiert das Geld? (12.09.2017, Universität Mannheim)

Pleite von Lehman Brothers vor zehn Jahren
„Mit dem Wissen von heute hätte man einiges wahrscheinlich anders gemacht. Das Hauptziel, das Finanzsystem zu stabilisieren, wurde damals zwar erreicht. Heute würde ich aber auch eher zur Zwangskapitalisierung neigen. Wir haben damals aus ordnungspolitischen Gründen den Banken nur angeboten, freiwillig Kapital vom Staat zu nehmen. Die Amerikaner sind da deutlich härter vorgegangen.“

30% aller Bitcoins verloren und noch zu minen
„Ein aktueller Bericht von Diar hat einige interessante Statistiken über Bitcoin-Wallets und ihre Eigentümer enthüllt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Bitcoins in nur wenigen Wallets gehalten wird und viele von ihnen auch trotz des Abwärtstrends 2018 keine ausgehenden Transaktionen hatten.“

Bitcoin: Riskante Geldgeschäfte im Hinterhof
„Anfang 2018: Rund 10.000 Anleger verlieren Bitcoins im Wert von bis zu 100 Millionen Euro. Der „Fall Optioment“ zählt zu den größten Bitcoin Betrugsaffairen weltweit – sein Epizentrum: Österreich. Das System funktionierte aber nur bis Anfang Dezember 2017. Dann wurden plötzlich keine Zinsen mehr ausbezahlt.“

Bakkt enthüllt erste Schritte – Push für Bitcoin & Kryptowährungen?
„Die bekannten Probleme bezüglich der Sicherheit und der fehlenden staatlichen Regulierung verfolgen Bitcoin und Kryptowährungen praktisch seit ihrer Entstehung. Schlagzeilen von Millionen, die durch Hacker und betrügerische Machenschaften gestohlen wurden zieren seit Jahren die Schlagzeilen der Medien. Die Intercontinental Exchange, welche die die New York Stock Exchange besitzt, ist bestrebt, dies alles mit der Gründung ihres Unternehmens Bakkt zu ändern, das den ersten bundesweit regulierten Marktplatz für Kryptowährungen schaffen will. Mit dem Ziel, die Blockchain an Trader anzubinden, ist Bakkt einer der ersten Krypto-Marktplätze, der die Anforderungen der amerikanischen Bundesbehörden erfüllt. Bakkt nutzt das Cloud-System von Microsoft, um sein Netzwerk zu vereinfachen und arbeitet mit Unternehmen wie Starbucks und BCG zusammen, um ein Netzwerk von Anbietern aufzubauen, mit dem sich traditionelle Kunden sicher fühlen können, so die offizielle Pressemitteilung zum Start des Unternehmens.“

JAPANISCHE KRYPTO-EXCHANGE ZAIF GEHACKT, 6000 BITCOIN GESTOHLEN
„Der neuerliche Hack hatte offensichtlich Folgen für den Krypto-Markt: im Rahmen der Bekanntgabe fiel der Preis für einen Bitcoin auf 6100 US-Dollar. Danach erholte er sich dank umfangreicher Käufe von Bitcoin-Futures wieder auf 6500 US-Dollar. Bei Zaif handelt es sich um eine Exchange aus Japan, deren Handelsvolumen laut Coinmarketcap aktuell auf Platz 34 weltweit rangiert. Betrieben wird diese vom Blockchain-Unternehmen Tech Bureau. Dennoch könnte der Vorfall einen großen Einfluss auf die japanische Krypto-Industrie haben. Erst im Januar haben die Regulatoren nach dem Hack der Krypto-Börse Coincheck die Kontrolle der Krypto-Szene verstärkt. Damals hatten Hacker Krypto-Währung im Wert von rund 731 Millionen US-Dollar gestohlen. Seit dem Vorfall ist in Zusammenarbeit mit der Blockchain Association und der Japan Cryptocurrency Business Association eine „Krypto-Einheit“ entstanden. Übrigens ist der aktuelle Hack nicht der erste Vorfall bei Zaif: Bereits im Februar konnten Nutzer durch einen „technischen Fehler“ kostenlos Bitcoin kaufen. Diese Lücke im System haben sieben Nutzer ausgenutzt, ein Käufer konnte Bitcoin im Wert von 20 Billionen erwerben.“