Abra erleichtert SEPA-Nutzern den Erwerb von Bitcoin

Abra erleichtert SEPA-Nutzern den Erwerb von Bitcoin
„Das Krypto-Unternehmen Abra, das eine Krypto-Wallet sowie eine integrierte Kryptobörse betreibt, hat nun angekündigt, Bankkonten aus dem SEPA-Raum zu unterstützen. So können Inhaber eines SEPA-Bankkontos direkt Geld in Euro an Abra überweisen. Im Gegenzug werden Bitcoin auf die Wallets der Nutzer gutgeschrieben. Diese können dort sicher gelagert, gegen weitere angebotene Kryptowährungen getauscht oder zurück in Fiatgeld umgewandelt werden. Insgesamt bietet das Unternehmen aktuell 28 verschiedene Kryptowährungen über seine Plattform an. Damit erweitert Abra seinen Wirkungsraum deutlich. Vor der Integration von SEPA-Konten war es lediglich US-amerikanischen Kunden möglich, direkt Überweisungen an Abra zu tätigen und dafür Kryptowährungen zu erhalten. Zudem konnten Inhaber von Kreditkarten von Visa, MasterCard oder American Express Kryptowährungen kaufen. Nun wird der Markteinstieg für europäische Krypto-Interessierte erleichtert.
„Wir haben Nutzer aus über 70 Ländern weltweit. Damit wächst auch die Nachfrage nach der Möglichkeit, direkt von einem Bankkonto in Kryptowährungen zu investieren. Wir möchten jetzt auch den europäischen Investoren die Möglichkeit zu geben, ihre Abra-Geldbörse direkt von jedem Bankkonto aus füllen zu können“, so Bill Barhydt, Gründer und CEO von Abra, in einer Pressemitteilung.“

Bezahlt’s mit Bitcoin: Autoteile, Textilien, Makler, Met und vieles mehr
„Bitcoins sind dafür gemacht, dass man mit ihnen bezahlt. Da eine ständig wachsende Anzahl von Shops Bitcoins akzeptiert, gibt es immer mehr Gelegenheiten, die virtuellen Münzen in Umlauf zu bringen. Wir stellen einige neue Akzeptanzstellen vor. Die Lage ist derzeit gut, um mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen einzukaufen: Die Gebühren bei Bitcoin sind relativ gering, viele Shops akzeptieren andere Kryptowährungen und manche kühnen Händler auch schon Zahlungen per Lightning. Man konnte noch niemals so gut und so viele Dinge mit Bitcoin einkaufen wie heute. Dieses Angebot will genutzt werden, damit es etwas mit der dezentralen Währungsreform wird. Unsere Bitcoin-Shopping-Liste wird immer länger, und heute stellen wir noch eine Handvoll weiterer Shops vor, die Bitcoin akzeptieren.“

Das Bitcoin Lightning Netzwerk erreicht weiteren Meilenstein
„Das Bitcoin Lightning Netzwerk hat in diesem Monat wieder einen neuen Meilenstein erreicht und ist jetzt mit einer Kapazität von 100 BTC ($730.000) so groß wie noch nie zuvor. Die Daten der Monitoring-Ressource 1ML bestätigen den Meilenstein, der eine außergewöhnliche Wachstumsphase für Lightning in den Sommermonaten zeigt. Derzeit tragen 3350 Nodes und über 12.000 Kanäle zu einer Gesamtnetzkapazität von 101,7 Bitcoin bei. Die Anzahl der Nodes ist in den letzten 30 Tagen um elf Prozent gestiegen, die Kapazität und Anzahl der Kanäle um vier Prozent bzw. sieben Prozent.
Wie bereits berichtet haben die jüngsten Experimente im Netzwerk dazu geführt, dass bestimmte Nodes ihre individuelle Kapazität zur Verarbeitung von Zahlungen deutlich erhöht haben. Der Juli war ein besonders intensiver Zeitraum mit einer Steigerung der Gesamtkapazität von 85 Prozent gegenüber dem Vormonat.“

Akzeptanz der Kryptowährungen beschleunigt sich – Ende des Fiat?
„Die internationale Umfrage von ING zum Thema Mobile Banking: Cracking the Code on Cryptocurrency wurde Ende Juni 2018 veröffentlicht. In diesem wurden 14.828 Personen aus 15 verschiedenen Ländern befragt, wobei die öffentliche Meinung zu Kryptowährungen als Zahlungsmethode bewertet wurde, sowie ob man in Kryptowährungen investiert hat und wie man derzeitig im Kryptowährungsmarkt involviert ist. Die von ING in der Umfrage erfassten Daten zeigen einen signifikanten Anstieg – 66 Prozent aller Befragten haben bereits von Kryptowährungen gehört und 35 Prozent sind der Meinung, dass Kryptowährungen die Zukunft der Online-Zahlungen darstellen. Die im Bericht dargestellten Krypto-Besitzraten sind jedoch wohl das interessanteste Ergebnis der Studie – 9 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie derzeit Kryptowährungen besitzen und 25 Prozent gaben an, dass sie beabsichtigen, in Zukunft Kryptowährungen zu kaufen.“

Bitcoin Kurs bei $10.000 im November diesen Jahres
„[Es gibt] weniger als eine 1%ige Chance in meinem Kopf, dass es mit Bitcoin nicht klappen wird… Ich denke, es gibt viele Gründe, warum man bei Bitcoin bullish sein sollte. Die Banken sind dabei, sich auf Bitcoin einzulassen. Es ermöglicht einen direkten, gleichberechtigten Werttransfer bei völlig vertrauenswürdigen Transaktionen… Es ist vollständig dezentralisiert, autonom, schreibt alle seine Aufzeichnungen in ein öffentliches Buch und seine Buchführung ist völlig unveränderlich. Diese Eigenschaften tragen dazu bei, ein völlig neues Paradigma zu schaffen, das einen Wechsel vom freien Austausch von Informationen zum freien Austausch von Werten darstellt. Korus fährt fort, dass die Auswirkungen eines solchen Systems auf die Gesellschaft weitaus tiefgreifender sein werden, als viele im Moment noch vermuten. Bitcoin hat das Potenzial, die Gesellschaft zu verändern und fast jede Branche auf dem Planeten zu revolutionieren. Er ist sich sicher, dass die Auswirkungen der Kryptowährungen auf unsere Welt in den nächsten 20 Jahren stärker sein werden, als die des Internets in den letzten 20 Jahren: Kryptowährungen und die verteilte Ledger-Technologie, auf der sie aufgebaut ist, wird die Welt auf die grundlegendste Weise verändern.“

Blockchain: die neue Wunderwaffe für alle Branchen?
„Die Blockchain funktioniert umso besser, je grösser das Netzwerk. Konkurrenten müssen kooperieren und sich mit Zulieferern und oft auch Branchenfremden verbünden. „Die Technologie steht bereit, aber das Ökosystem fehlt“, sagt Siegel. „In der Logistik geht es zum Beispiel um den Übergang von Gütern: von der Lagerhalle auf den Lkw, vom Lkw auf den Zug, vom Zug aufs Schiff.“ Lückenlos nachvollziehbar wird die Lieferkette nur, wenn alle mitmachen. Ein Ökosystem zu schaffen und gemeinsame Standards festzulegen, ist aufwendig und braucht Zeit, wissen Fachleute wie Firmenvertreter. Gelingt es, sind die Vorteile laut Deloitte-Experte Siegel „auch in Euro und Dollar messbar“. In einem intern durchgespielten Fall kam die Unternehmensberatung auf Ersparnisse von 20 bis 30 Prozent. Je nach Projekt und Netzwerk müssen Firmen nach Ansicht der Experten nicht allzu viel Geld investieren, um erste Erfolge zu sehen. Die Technologieberatung Altran hat etwa ein Konzept entwickelt für das sogenannte Platooning, das automatisierte Kolonne-Fahren von Lastwagen. Abrechnen könnten die Teilnehmer via Blockchain, erläutert Experte Konstantin Graf. „Wer vorne weg fährt, verbraucht mehr Sprit. Weil er Windschatten spendet, muss er von den Lkw dahinter einen Ausgleich für seine höheren Kosten bekommen.“ Täten sich zehn oder zwanzig Lastwagenbauer und Logistikunternehmen zusammen, „wären die Entwicklungskosten überschaubar“. Graf schätzt sie auf zehn bis 15 Millionen Euro.“

Eine neue Einheit der Deutschen Börse soll sich um Blockchain- und Krypto-Assets kümmern
„Die Deutsche Börse war in erster Phase der Ideenfindung und Entdeckung aktiv … Diese erforschenden Schritte wurden jedoch nicht gruppenweit koordiniert. Um das volle Potenzial der Technologie für unsere Unternehmen zu nutzen, um Effizienz zu generieren und Einnahmen zu erzielen, ist ein zentral gesteuerter Ansatz notwendig.
Jens Hachmeister deutete auch an, dass sich diese Technologie auch für verschiedene traditionelle Segmente der Deutschen Börse als sehr wichtig erweisen könnte. Dazu gehören Funktionen wie Börsennotierung, Handel, Clearing, Abwicklung und Verwahrung. Aus Sicht der Deutschen Börse ist die DLT / Blockchain-Technologie eine wichtige Chance, um neue Marktstrukturen zu schaffen, neue Produkte in unsere bestehenden Strukturen aufzunehmen und unser bestehendes Angebot zu erweitern. Der Leiter erklärte weiter, dass natürlich die Erwartungen hoch sind und nicht alle erfüllt werden. Laut Hachmeister wird die Blockchain wird nicht die Antwort auf alle Fragen sein. Die digitale Wirtschaft steht im Allgemeinen auf dem Weg zur Dezentralisierung. In Zukunft wird es mehr Peer-to-Peer-regierte-Marktplätze und weniger Vermittler geben. In dieser Hinsicht hat die Blockchain das Potenzial, die Kapitalmarktinfrastruktur zu beeinflussen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die Deutsche Börse ihr großes Interesse an der Blockchain-Technologie zum Ausdruck bringt. Erst zu Jahresbeginn hat das Institut eine Millioneninvestition getätigt, indem es die blockchainbasierende Liquidität unterstützt und HQLAX bereitgestellt hat.“

Bitcoin Core Upgrade bringt viele neue Features
„Die Neuerungen von Bitcoin Core konzentrieren sich hauptsächlich auf die Standard-Wallet, deren Zusammenarbeit mit Hardware-Wallets und der Verbesserung der Speicherung privater Schlüssel. Da Bitcoin-Core-Softwareinfrastruktur befindet sich aufgrund einer Implementierung von High-End-Skalierbarkeitslösungen in einer Übergangsphase. Dennoch bereiten die Entwickler eine große Softwareversion vor, die viele Neuerungen mit sich bringen wird. Peter Wuille, Entwickler der Bitcoin-Infrastruktur, bekannt für Implementierungen wie Segregated Witness (SegWit), hat vorgeschlagen, mit dem nächsten Upgrade eine neue Sprache zu implementieren. Der grundlegende Zweck besteht darin, den Schlüsseln zusätzliche Informationen hinzuzufügen. Für Andrew Chow, Bitcoin-Core-Mitwirkender, ist dieser Vorschlag eine vernünftige Alternative. Mit der Sprachfunktion können Benutzer ihre Konten mit Spar- und Spendenkonten kennzeichnen. Ein weiterer bedeutender Vorteil besteht außerdem darin, sicher zu stellen, dass der Informationsverlust nicht regelmäßig stattfindet, während die Schlüssel von einer Wallet zu einer anderen bewegt werden.“

Japan: Auf dem Weg zur nachhaltigen Krypto-Ökonomie
„Japan steht damit im scharfen Gegensatz zu seinen ostasiatischen Nachbarn, die im Umgang mit Kryptowährungen zwischen Härte und Hilflosigkeit hin- und herschwanken. Bei dem Versuch, dem Wildwuchs auf dem Kryptomarkt mittels ICO-Verboten und der Schließung von Kryptobörsen Herr zu werden, verkennen beide, dass man Kryptogeschäfte letztlich nur noch stärker in die Illegalität treibt. So nimmt man sich selbst die Möglichkeiten staatlicher Kontrolle. Gleichzeitig berauben sie sich der Potentiale, die dieser Wachstumsmarkt mit sich bringt. In Japan hingegen schafft man gerade Voraussetzungen, genau diese Potentiale auszuschöpfen. Dafür kanalisiert man das enorme Wachstum durch eine klare Regulierung in eine geordnete Bahn. Dies ist genau die richtige Maßnahme, um ein gesundes Krypto-Ökosystem zu schaffen. Zudem wird so Sicherheit und Vertrauen in Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie erzeugt. In Europa warten wir auf eine solche Initiative leider noch vergeblich.“

Bitcoin Short-Positionen nahe Höchststand – 10.000 Short-Positionen offen
„Ein Short Squeeze ist eine Situation, in der eine Aktie oder ein Rohstoff stark ansteigt, was mehr Leerverkäufer zwingt, ihre Short-Positionen zu schließen und den Aufwärtsdruck auf die Aktie erhöht. Sie….wird im Allgemeinen durch eine positive Entwicklung ausgelöst, die darauf hindeutet, dass die Aktie eine Trendwende einleiten könnte. Auch wenn sich die Trendwende bei den Aktien nur als vorübergehend erweisen mag, können es sich nur wenige Leerverkäufer leisten, Verluste auf ihren Short-Positionen zu riskieren und schließen sie lieber, selbst wenn dies einen erheblichen Verlust bedeutet. Bitcoin-Trader und Investoren überlegen nun, was die neu eröffneten 10.000 BTC Short-Position nun bedeuten und ob dies zu einem kurzfristigen Anstieg oder zu einem Kursrückgang aufgrund von Manipulation und Gewinnmitnahmen führen wird. Chris Burniske, Partner von Placeholder VC, untersuchte die derzeitige Situation und erklärte, was die möglichen Ergebnisse dieser massiven Short-Position sein könnten. Das Interessante bei herausragenden Short-Positionen als Indikator ist, dass sie gleichzeitig gegenläufig interpretiert werden können. Aus einer Momentum-Perspektive können viele Short-Positionen als eine gute Gelegenheit interpretiert werden, um sich anzuhäufen, da Short-Positionen gemeinsam den Rücken eines Vermögenswertes brechen. Aus einer konträren Perspektive können viele Short-Positionen als ‘Raketentreibstoff’ nach oben gesehen werden, wenn die Short-Positionen falsch sind und gesqueezed werden….“

Bitcoin – die grosse Spekulanten-Frage
„Der Bitcoin gehört seit jeher zu den volatilsten Basiswerten, die liquide und öffentlich gehandelt werden. Auf lange und steile Rallys folgten in der Regel steile Korrekturen, oft als „Krypto-Winter“ bezeichnet. Diese Volatilität nutzen Spekulanten, die sich zuletzt massiv auf der „Short-Seite“ positionierten, also auf fallende Kurse setzten. Erst am Sonntag folgte der letzte große Angriff der Shorties.“

Bitcoin-Cash-Stresstest: Geringe Gebühren bei hohen Transaktionen
„Bitcoin Cash konnte seit seinem ersten Auftritt in der Kryptowelt nicht gänzlich aus dem Schatten Bitcoins heraustreten. Immer wieder stellt die Community Vergleiche an, immer mehr Innovationen sollen zeigen, dass Bitcoin Cash einfach besser ist als Bitcoin. Das aktuelle Mittel zu diesem Zweck: der Bitcoin-Cash-Stresstest. Damit testet die Community letztlich die Belastung des Netzwerkes. So versuchte die Anhängerschaft von Bitcoin Cash, innerhalb von 24 Stunden fünf Millionen Transaktionen bei möglichst geringen Transaktionsvolumen zu bewerkstelligen. Vor dem anstehenden Upgrade im November soll der Test allen voran beweisen, dass Bitcoin Cash für die Adaption bereit ist. Insgesamt kam die Bitcoin Cash Community auf 1,266 Millionen Transaktionen. Die Transaktionen blieben zwischenzeitlich auf einem Minimum. Ist der Stresstest also geglückt? Ein ganz klares Jein. Bitcoin Cash konnte zwar beweisen, dass das Netzwerk bei geringen Gebühren in der Lage ist, innerhalb von 24 Stunden über 1,2 Millionen Transaktionen zu verarbeiten, ohne dass die Transaktionen drastisch steigen. Doch der Stresstest hat andererseits gesagt, dass die Community von den anvisierten fünf Millionen Transaktionen lediglich 1,266 Millionen Transaktionen aufbringen konnte.“