Bitcoin & Kryptowährungen könnten Kreditkarten überflüssig machen

Bitcoin & Kryptowährungen könnten Kreditkarten überflüssig machen
„Die hohen Kreditkartengebühren werden weiterhin von Händlern und letztlich von den Verbrauchern getragen. In der Tat zahlen Händler Milliarden von Dollar, damit die Kartentransaktionen abwickeln können. Die Idee, Kreditkarten durch Bitcoin zu ersetzen, gewinnt unter Finanzexperten an Attraktivität. Panos Mourdoukoutas, Professor und Vorsitzender des Department of Economics an der Long Island University Post in New York, prognostiziert beispielsweise, dass der zunehmende Wettbewerb im Einzelhandel und das Angebot von Bitcoin, niedrigere Transaktionsgebühren zu zahlen, Händler dazu bewegen könnte, Kreditkarten durch die beliebteste Kryptowährung zu ersetzen. In der Tat können die meisten Gebühren, die von Kreditkartenherausgebern erhoben werden, durch Kryptowährungen vermieden werden.“

St. Louis Federal Reserve Bank: Bitcoin ist cool
„Kahn argumentiert, dass private Zahlungen, abgesehen von ihrer Attraktivität für illegale Transaktionen, wichtige, legitime Funktionen in einem monetären System erfüllen, nämlich den Schultz vor Amtsmissbrauch oder Fahrlässigkeit von Gegenparteien oder vom Anbieter des Zahlungssystems selbst. Traditionell wurde diese Zahlungsnische mit Bargeld gefüllt, doch dieses wird bald durch digitale Zahlungen ersetzt. Das bedeutet, so Kahn, dass die Nachfragen nach privaten Transaktionen nicht verschwinden wird. Er sagt vielmehr, dass die Ersetzung von Bargeld durch elektronisches Zentralbankgeld die Nachfrage nach alternativen Zahlungsmitteln zur Lösung spezifischer Datenschutzprobleme ankurbeln wird.“

Bitcoin wird sich eher in Richtung $10.000 als auf $5.000 bewegen
„Moro stellt aber außerdem fest, dass derzeit kein starkes Kaufvolumen vorhanden ist, was darauf hindeutet, dass die Bullen auch noch nicht bereit sind, den Bitcoin Kurs nach oben zu treiben. Nichtsdestotrotz offenbarte Genesis Capital Executive, dass er vermutet, dass Bitcoin demnächst in Richtung $10.000 steigen könnte und dies wahrscheinlicher ist, als dass Bitcoin das Support-Niveau von $5800 durchbrechen und die $5.000-Marke anvisieren könnte. Wie sich der Markt demnächst entwickelt wird sich zeigen, John Mcafee ist sich zumindest sicher, dass Bitcoin der neue Goldstandard wird.“

Yahoo Finance führt Kauf- und Verkauffunktionen für Bitcoin, Litecoin und Ethereum ein
„Yahoo scheint sich frühzeitig in der Krypto-Welt positionieren zu wollen. Im März dieses Jahres berichtete das asiatische Nachrichtenportal Nikkei, Yahoo Japan wolle Anteile an der in Tokyo ansässigen Krypto-Börse BitARG Exachange erwerben und später sogar eine eigene Handelsplattform auf Basis des BitARG-Systems ins Leben zu rufen. Einen Monat später bestätige Reuters, dass das Webportal eine 40-prozentige Beteiligung an BitARG für schätzungsweise 18 – 27 Millionen US-Dollar erworben hat.“

Coinbase und Deloitte analysieren Blockchain und Kryptowährungen
„Deloitte: 84 Prozent der Unternehmen glauben an eine Mainstream-Adaption
Die Umfrage von Deloitte ist um einiges weiter gefasst als die von Coinbase. Insgesamt wurden 1.053 Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Kanada, Mexiko und den USA befragt. Aus Deutschland nahmen 132 Unternehmen teil. Zudem lag der Fokus hierbei weniger aus dem Verbreiten von Kryptowissen, sondern vielmehr um die aktive Nutzung der Blockchain durch Unternehmen. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wann und wie sich die Blockchain als Instrument in der freien Wirtschaft durchsetzen wird. Insgesamt glauben 84 Prozent der führenden Köpfe in den befragten Unternehmen, dass sich Blockchain-Anwendungen im Mainstream festsetzen würden. Bis es so weit kommt, sei es nur noch eine Frage der Zeit. Use Cases werden vor allem in den Bereichen Supply-Chain-Management (53 Prozent), IoT (51 Prozent) und digitale Identität (50 Prozent) gesehen. Als Hürden für die Blockchain-Adaption nannten die meisten Regulierung (39 Prozent), das Ersetzen bestehender Strukturen (37 Prozent) und Sicherheitsbedenken (35 Prozent). Den größten Vorteil der Blockchain sehen die meisten in der höheren Geschwindigkeit, die die Technologie erlaubt (32 Prozent), gefolgt von einer höheren Sicherheit (21 Prozent) und geringeren Kosten. 34 Prozent der befragten Unternehmen räumen der Blockchain einen Platz in den Top 5 Prioritäten der Zukunftsstrategie ein, weitere 29 Prozent sehen eine hohe Priorität, die jedoch nicht in den Top 5 enthalten ist.“

Skriptfreie Atomic Swaps zwischen Bitcoin-ähnlichen Netzwerken und Colored Coins
„Atomic Swaps betreffen nicht nur Bitcoin, sondern Bitcoin und alle ähnlichen, Lightning-fähigen Blockchains. So kann man dabei an Litecoin oder Vertcoin denken. Leider etwas untergegangen ist ein Paper von Bryan Bishop, welches für Dritte nicht mit Sender und Empfänger verknüpfbar ist. Die Blockchain speichert weder Hashes noch Preimages, sodass man diese zwei im Swap genutzten Transaktionen nicht assoziieren kann. Ein derartiges Proposal würde natürlich stark zur Privatsphäre von Bitcoin beitragen.“

„Faketoshi” forkt die Bitcoin Cash Community
„Craig „Faketoshi“ Wright sieht die bevorstehende Fork bei Bitcoin Cash kritisch und mit Satoshi Nakamotos ursprünglicher Vision einer dezentralen P2P-Währung unvereinbar. BTC sei bewusst mit gewissen Einschränkungen erschaffen worden, um als stabile Währung fungieren zu können. Das ständige Hinzufügen neuer Opcodes, wie es auch für den BCH-Fork „Bitcoin ABC” vorgesehen ist, sei nicht im Sinne des Erfinders: „Die Leute verstehen nicht, dass Bitcoin begrenzt ist in dem, was es kann und wie es verändert werden kann. Das ist beabsichtigt. Bitcoin ist so konzipiert, dass er stabiles Geld ist. Und aus diesem Grund ist er nicht so angelegt, dass neue Opcodes angehängt werden, die nicht für ein paar sicherheitsrelevante Ergänzungen oder Änderungen erforderlich sind.“
Craig Wright will deshalb mit „Bitcoin SV“ nicht etwa einen Sportverein gründen, sondern das ursprüngliche BTC-Protokoll mit einigen maß- und sinnvollen Neuerungen wiederherstellen. Wright wird’s wissen: Schließlich ist er felsenfest davon überzeugt, Satoshi Nakomoto höchstselbst zu sein.“

Wie der Web-Erfinder das Netz retten will
„Anstatt seine eigenen Daten in die Serverfarmen der großen IT-Konzerne zu übereignen, soll jeder Nutzer in Zukunft selbst die Hoheit über seine persönlichen Informationen besitzen. Persönliche und soziale Daten wie Kontakte, Fotos, Gesundheitsdaten oder auch Kontobewegungen sollen in verschiedenen Containern gespeichert werden, sogenannten Pods. Die Pods wiederum lassen sich an beliebigen Orten speichern.“

Moskau fördert mit Ethereum die Transparenz im Handel
„Die Moskauer Regierung plant, Ethereum als Teil eines Systems zur Zuteilung von Handelsplätzen während Wochenendmärkten zu nutzen. Das System erfasst Anträge von Landwirten, die um eine begrenzte Anzahl von Gewerbeflächen konkurrieren. Rund 15.000 Handelsplätze stehen zur Verfügung, die Marktsaison erstreckt sich vom 20. April bis zum 25. November und Bauern kommen aus Russland, Armenien, Weißrussland, Kasachstan und Kirgisistan. Die Idee besteht darin, Ethereum dazu verwenden, eine unveränderliche Liste von Anträgen zu erstellen, mit Updates für diejenigen, die entweder genehmigt oder den Zugriff verweigert, so Andrey Borodyonkov, der als Blockchain Produktmanager für das Moskauer Rathaus dient. „Blockchain ist eine zusätzliche Garantie, dass die eingehenden Anträge unveränderbar bleiben und ermöglicht die Prüfung der Antragshistorie“, sagt er zu CoinDesk. Die Moskauer Regierung erklärte: „Der gesamte Datensatz ist öffentlich einsehbar, transparent und zum Download verfügbar. In diesem Fall kann die Abgabefrist bestätigt werden, während die Bewerbung nicht gelöscht oder von jemandem geändert werden kann, sobald es eingereicht wurde.““

Bitcoin Hashleistung erreicht neuen Höchststand und deutlichen Zuwachs im August
„Der enorme Anstieg der Hashleistung bedeutet, dass neue Miner in das Geschäft einsteigen, bzw. dass neue Bitcoin-Mining-Geräte eingekauft werden. Privatleute oder Unternehmen investieren viel Geld, um am Bitcoin-Mining teilzunehmen – trotz des ernüchternden Bitcoin-Preises. Zahlreiche neue Mining-Unternehmen wurden auf der ganzen Welt gegründet – und manche nutzen dafür erneuerbare Energien. Viele Neueinsteiger möchten am Bitcoin-Mining teilnehmen. Der Finanzanalytiker Max Keiser von Keiser Reports ist von der These überzeugt, dass der Bitcoin-Preis der Hashleistung folgt. Es gibt gute Gründe, wieso der Bitcoin Kurs der Hashleistung folgen könnte. Bitcoin Miner könnten einen höheren Bitcoin Preis erzwingen, damit ihr Mining Geschäft für die Zukunft profitabel ist. Der ehemalige Wall-Street-Trader geht davon aus, dass man nun bald ein neues Allzeithoch erwarten kann. „28.000 USD“ wären immer noch möglich, so Keiser – basierend auf seiner HR (HashRate)-Analyse.“

Coinbase Studie: 18 Prozent der US-Studenten besitzen Kryptowährungen
„Die führende US-Kryptowährungsbörse Coinbase führte kürzlich eine Umfrage durch, um das Interesse der US-Studenten an Blockchain und Kryptowährungen zu messen. Die Ergebnisse zeigen, dass insgesamt 18 Prozent der US-Studenten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum besitzen und mindestens ein Kurs zum Thema Kryptowährungen oder Blockchain an 42 Prozent der Top-Universitäten angeboten wird. Als David Yermack, der Leiter der Finanzabteilung an der Stern School of Business der New York University, 2014 seinen ersten Kurs zum Thema Blockchain anbot, meldeten sich insgesamt 35 Studenten an. Im Frühjahr 2018 stieg die Zahl der eingeschriebenen Studenten auf 230, was Stern dazu zwang, die Klasse in das größte Auditorium zu verlegen. Yermack hat den Kurs ursprünglich ins Leben gerufen, weil er an Bitcoin interessiert war. Heute sagt er, dass die Nachfrage von Unternehmen nach Menschen steigt, die Kryptowährungen und die dahinterliegende Technologie verstanden haben. Jetzt sieht er seine Klasse als eine Möglichkeit, Schülern die Fähigkeiten zu geben, die sie für zukünftige Jobs benötigen.“

PwC Bericht: Blockchain-Technologie bis 2030 auf 3 Billionen USD
„PwC, eine der Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, veröffentlichte vor kurzem eine Studie, die ergab, dass 84 Prozent der Unternehmen entweder ein Blockchain-Projekt entwickeln oder ein Blockchain-Experiment durchführen. Das Unternehmen befragte über 600 Manager aus 15 Ländern, darunter die USA, Indien, China, Afrika und Schweden, wobei sich herausstellte, dass nur 14 Prozent „nicht an der Blockchain-Technologie“ teilnahmen. (Aufgrund von Rundungen ergibt die Summe nicht 100 Prozent.) Die Studie ergab zudem, dass 30 Prozent der Befragten glauben, dass China die Entwicklung der Blockchain-Technologie in den nächsten fünf Jahren dominieren wird, nur 18 Prozent setzen auf die USA. 15 Prozent der Befragten beschäftigen sich ausgiebig mit einem „Live“-Netzwerk, 32 Prozent der Unternehmen entwickeln derzeit ihr eigenes Blockchain-Produkt, zehn Prozent starteten Pilot-Modelle und sieben Prozent „pausieren“ derzeit ihre Forschung und Entwicklung.“

Warum Bakkt für Kryptowährungen wichtiger ist als der Bitcoin ETF
„Der IRG-Analyst machte auf die drei größten Partnerschaften von ICE aufmerksam, die laut Strutton Microsoft, Starbucks und die Boston Consulting Group sind. Während Microsoft Gerüchten zufolge nur eine Rolle in der technischen Seite von Bakkt spielen soll, könnte sich die Beteiligung von Starbucks an der Plattform als “eine interessante Perspektive erweisen, da der Einzelhandelsriese die alltägliche Einführung von Krypto-Assets rund um den Globus auslösen könnte. Obwohl die Bakkt-Plattform noch in den Kinderschuhen steckt, bezeichnen bekannte Krypto-Persönlichkeiten dies bereits als die Bitcoin-Nachricht des Jahres.“

Wichtigste Handelswährung : Die Macht des Dollars wird zum Ärgernis
„Die Macht des Dollars, die Maas und anderen ein Dorn im Auge ist, beruht auf ganz anderen ökonomischen Zusammenhängen, vor allem auf einer Verbindung seiner Funktionen als Handels-, Finanzierungs- und Anlagewährung. Als Handelswährung reicht die Rolle weit über den unmittelbaren wirtschaftlichen Einfluss der Vereinigten Staaten hinaus. So werden fast alle Rohstoffgeschäfte in der Welt in Dollar abgerechnet und bezahlt, auch dann, wenn weder Käufer noch Verkäufer aus den Vereinigten Staaten stammen. Sehr stark zeigt sich die Dominanz des Dollars als Handelswährung unter anderem in Schwellenländern, aber auch in manchen Industrienationen. Nach Berechnungen der Ökonomin Gita Gopinath bezahlt beispielsweise die Türkei 60 Prozent ihrer Einfuhren in amerikanischer Währung, obgleich nur 7 Prozent der Einfuhren aus den Vereinigten Staaten stammen. Länder wie Südkorea, Kanada, Japan und Australien bezahlen sogar mehr als 80 Prozent ihrer Einfuhren in amerikanischer Währung. Die Importeure in diesen Ländern müssen sich die notwendigen Dollar beschaffen meist über Banken. Daher ist es nicht erstaunlich, dass in diesen Ländern die Banken sehr hohe Dollar-Schulden haben. Die Banken leihen sich die Fremdwährung zumeist bei internationalen Banken, oder sie geben Wertpapiere auf Dollar aus. Dies stärkt die Rolle des Dollars als internationale Finanzierungswährung. Das aktuelle Beispiel der Türkei-Krise zeigt die mit einer hohen Auslandsverschuldung in Dollar verbundenen Risiken, wenn der Dollar am Devisenmarkt an Wert gewinnt und die Zinsen auf Dollarkredite steigen. Viele Krisen in Schwellenländern entstanden aus einer zu hohen Verschuldung heimischer Banken und Unternehmen in Dollar.“

Bitcoin Cash Drama: Die Fronten verhärten sich vor der geplanten Hard Fork
„Die kontroverse und nicht vertrauenswürdige Figur in der Bitcoin-Cash-(BCH)-Gemeinschaft Cobra Bitcoin könnte sich als die Rettung für die Zukunft des Netzwerks erweisen, denn ein hoch-intensiver Streit zwischen Bitcoin ABC und nChain droht BCH noch vor der geplanten Hard Fork im November in konkurrierende Chains zu spalten.“