BITCOIN WIEN: BLOCKCHAIN ENTHUSIAST WIRD PRÄSIDENT DER ÖSTERREICHISCHEN NATIONALBANK

BITCOIN WIEN: BLOCKCHAIN ENTHUSIAST WIRD PRÄSIDENT DER ÖSTERREICHISCHEN NATIONALBANK
„Harald Mahrer war bereits Präsident der österreichischen Wirtschaftskammer und wird nun Präsident der Österreichischen Nationalbank. Was aufhorchen lösst, denn Harald Mahrer ist in der Deutschsprachigen Blockchain Community bestens bekannt. Der PR-Profi ist bekenneder Blockchain-Enthusiast und hatte unter anderem das Vorwort für das Buch Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum, Blockchain, ICOs & Co. einfach erklärt von Dr. Julian Hosp geschrieben. Im Weiteren hat er in seiner Funktion als Wirtschaftsminister die Blockchain Initiative blockchain-austria.gv.at ins Leben gerufen und mitbegründet. Damit hat Österreich einer der fortschrittlichsten Zentralbankenchefs der Welt. Einer, der Kryptowährungen nicht als Bedrohung sondern als Fortschritt sieht. Mahrer bezeichnet sich auch gerne immer wieder als “Mann der Wirtschaft” und hat gleichzeitig diverse andere Mandate inne. Wirschtaftskammer, Wirtschaftsbund, Sporthilfe, Firmenchef, Politiker. Und nun folgt die hochrangige Stelle des Präsidenten der OeNB. Damit ist Mahrer Vorsitzender des Generalrates und neben dem Direktorium für die Leitung und Verwaltung der Nationalbank zuständig.“

Erstaunlich genau: Vor 100 Jahren sagte dieser Russe ein Ereignis vorher, das jetzt eingetreten ist
„Ziolkowski ging außerdem davon aus, dass Menschen gemeinschaftlich und kostenlos die Technologie nutzen werden — eine Annahme, die man im Moment zwar noch als Utopie von der Hand weisen würde, an die das Konzept von Blockchains, das hinter Kryptowährungen wie Bitcoin steckt, aber eigentlich relativ nah herankommt. Gleichheit der Menschen letztendlich wohl doch eine Utopie. Natürlich konnte Ziolkowski nicht überall richtig liegen. Seine fehlerhaften Vorstellungen in einigen Bereichen regen dafür aber durchaus zum Nachdenken an. In seiner Fabel leben die Menschen zum Beispiel in einer staatenlosen und konfliktfreien Welt. Aus diesem Grund sind Ländergrenzen für sie bedeutungslos und territoriale Auseinandersetzungen obsolet. Er sagte außerdem voraus, dass Menschen unabhängig von ihrem Einkommen und sozialer Stellung ins Weltall reisen werden können. Das scheint derzeit noch nicht in greifbarer Nähe.“

Russland eröffnet größte Bitcoin-Farm des Landes
„Ein russisches Unternehmen hat am Montag eröffnet in einem ehemaligen sowjetischen Düngemittellabor die größte Kryptowährungs-Miningfarm des Landes eröffnet, wie die South China Morning Post berichtet. „Dies ist die größte und bisher einzige Farm in Russland, die den kompletten Zyklus für Kryptowährungen anbietet – also nicht nur die Schaffung von Kryptowährung, sondern auch Dienstleistungen für Mining-Unternehmen, sagte Alexei Korolyov, Mitbegründer des Kriptoyunivers-Zentrums. Die Erzeugung von Kryptowährungen, die unabhängig von Zentralbanken im Internet gehandelt werden, ist energieintensiv. Die nordrussische Einrichtung stellt Bitcoins sowie Litecoins her – einer der zahlreichen Konkurrenten, die durch den Erfolg der mit der Blockchain-Technologie geschaffenen Währungen florierten. Die Bitcoin-Farm erstreckt sich über 4.000 Quadratmeter in Kirishi, einer Stadt rund 180 Kilometer südöstlich von Sankt Petersburg. Sie wurde auf dem Gelände des ehemaligen Labors, das 20 Jahre lang nicht besetzt war, für rund 500 Millionen Rubel (etwa 6,5 Millionen Euro) errichtet. Einer Studie von EY zufolge steht Russland nach China und den Vereinigten Staaten seit 2015 an dritter Stelle der Kryptowährung produzierenden Länder.“

Ernst & Young in Richtung Kryptowährungen
„Ernst & Young hat eine Software erworben, die von einem in Silicon Valley ansässigen Startup namens Elevated Consciousness entwickelt wurde, um Investitionen in Kryptowährungen zu verwalten. Die betreffende Software heißt Crypto-Asset Accounting and Tax (CAAT). Es wurde von Ernst & Young’s Americas Tax Innovation Foundry mit der Absicht gekauft, ihren Kunden die Investition in Kryptoanlagen zu erleichtern. Michael Meisler, ein Partner des Unternehmens, sagte dazu: Mit CAAT können wir Kunden, die in Krypto-Assets investieren, sowohl im Fondsbereich als auch darüber hinaus, helfen. Bemerkenswert ist auch, dass der Leiter der Firma auch auf ein verstärktes Interesse an Kryptowährungen im Namen der Kunden des Unternehmens hinwies: Ich freue mich auf alle Möglichkeiten im Steuer- und Rechnungswesen, die diese Technologie unseren Kunden und Fachleuten in einem so dynamischen und spannenden Markt bietet.“

Jeff Gallas: Ein Gespräch über Fulmo, Bitcoin Lightning und Hackdays
„Die größte Herausforderung ist aktuell die Umsetzung der vielen neuen Konzepte, die die aktuelle frühe Beta-Version des Lightning Networks weiter verbessern und “alltagstauglicher” machen. Das Lightning Network ist ein Open Source-Projekt, wie Bitcoin auch. Und wie häufig im Open Source-Bereich oder im IT-Bereich allgemein fehlen mehr gute, langfristig denkende Entwickler, die die vielen spannenden Konzepte umsetzen. Einige konkrete Verbesserungsvorschläge sind Atomic Multipath Payments (AMP), Splicing und eine funktionierende Implementierung von Watchtowers.“

Die Wall Street feiert ihre längste Party – Die seit 2009 laufende Aufwärtsbewegung ist nunmehr die längste in der US-Geschichte. Trotzdem raten Experten noch nicht zum Ausstieg
„Heuer hat jedenfalls US-Präsident Donald Trump mit einer Steuerreform den Unternehmensgewinnen und damit auch dem Aktienmarkt Flügel verliehen. Knapp vor Abschluss der Berichtssaison zum zweiten Quartal haben mehr als 90 Prozent der Unternehmen ihre Erträge ausgewiesen, und diese liegen laut Raiffeisen Research um rund ein Viertel über dem Vorjahresniveau, womit auch die Analystenschätzungen übertroffen worden seien. Allerdings handelt es sich bei der Steuerreform um einen Einmaleffekt des heurigen Jahres. Daher stellt sich die Frage, wie lang die nunmehr längste Party der Wall Street noch gehen kann. Raiffeisen-Analyst Valentin Hofstätter erwartet zwar, dass der sich aufschaukelnde Handelsstreit zwischen den USA und China zunächst die Wall Street belasten wird, was in den nächsten Wochen zu Kaufgelegenheiten führen könnte. An eine nachhaltige Trendwende nach unten glaubt er allerdings nicht, da die hohen Firmengewinne den Markt stützten. Zudem verweist Hofstätter darauf, dass nach dem Ablauf der Bilanzsaison wieder „extrem viel Geld“ in Aktienrückkäufe fließen werde, welches die Firmen aufgrund der Steuerreform günstig aus dem Ausland in die USA transferieren könnten. „Auch das wird den Markt nach unten absichern“, sagt der Analyst, aus dessen Sicht „es danach ausschaut, als ob es für einen Ausstieg noch zu früh ist“.“

Bitcoin Trading-Indikator verwendet CNBC um Preis-Rallies vorherzusagen
„Cryptocoin News: Medien sprechen vom Ende der Cryptocoins – ein gutes Zeichen für einen kommenden Bullenmarkt
CNBC konnte die Entwicklung des Bitcoin mit einer Wahrscheinlichkeit von überragenden 95 Prozent voraussagen. Allerdings funktionieren die Prognosen von CNBC anders als zunächst gedacht. Denn wann immer CNBC einen Kursabfall prognostizierte, stieg der Bitcoin-Kurs anschließend deutlich an. Und dies funktioniert auch umgekehrt – jedes Mal, wenn CNBC einen Kursanstieg sah, war ein guter Zeitpunkt gekommen, um sich auf einen Bärenmarkt vorzubereiten. Für eine sehr verlässliche Bitcoin-Prognose müssen wir uns also nur ansehen, welche Marktentwicklung die Massenmedien in naher Zukunft sehen, um dann genau das Gegenteil davon anzunehmen.“

BITCOIN-KURS: JULIAN HOSP ZIEHT PROGNOSE VON 60.000 DOLLAR ZURÜCK
„Ich glaube, dass meine zweite Vorhersage zurzeit vom zeitlichen her falsch ist und dass wir wahrscheinlich in diesem Jahr nicht die 50.000 Dollar oder 60.000 Dollar sehen werden. Dazu ist der Markt zurzeit zu orientierungslos, ich sehe zurzeit die ETFs nicht schnell genug kommen. Mir fehlt zurzeit dieses Vehikel, wo der Markt jetzt plötzlich euphorisch wird und alles reingepumpt wird – das glaube ich jetzt nicht. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass wir bis Ende des Jahres ein bisschen höher stehen als jetzt. Es kann auch sein, dass wir 2-3x machen bis dorthin. Ich glaube aber nicht, dass wir derzeit genug Geschwindigkeit sehen. Ich glaube, dass die Security Token nicht schnell genug kommen werden. Da gibt´s einfach zu viele Hürden. Für die Non-fungible Tokens braucht es einfach noch die Killer-Anwendung. Der ETF sieht zurzeit auch einfach nicht so gut aus und bis wieder die Euphorie und mehr Optimismus da ist, das dauert noch ein bisschen länger, als ich mir das letzten Dezember vorgestellt habe.“

Soziologie der Finanzklasse : Sie glauben, sie handeln in höherem Auftrag
„Es ist kaum noch zu erwähnen, dass der von von der Branche gefeierte Kosmopolitismus ein Scheingebilde ist. Ihre Internationalität ergibt sich nach den Autoren zwangsläufig durch die Harmonisierung der Märkte, sie ist kein Anzeichen für Interesse am Fremden, sondern, wie einer der Interviewten sagt, erfahrungsarm und engstirnig. Das Bekenntnis zu Weltoffenheit, Toleranz und Diversität steht erkennbar in Widerspruch zum exklusiven Charakter der Branche, der sich am deutlichsten in der nach außen verschwenderischen, nach innen opaken Architektur ausdrückt. Man gibt sich weltoffen im Bewusstsein sicherer Distanz und zelebriert Werte, denen man im eigenen Handeln, das Gleichförmigkeit produziert und die Verschärfung materieller Unterschiede hinnimmt, permanent widerspricht. Das gibt der Rede von Diversität und Weltoffenheit einen zweideutigen Klang, den eine kulturalistische Linke, die auf dem wirtschaftlichen Auge blind ist, aber nicht wahrnimmt oder aus verdeckter Resignation nicht wahrhaben will. Eine auf Pump lebende Politik, die sich in Abhängigkeit der Finanzmärkte begeben hat, sieht dem Schauspiel zu.“
Sighard Neckel, Lukas Hofstätter und Marco Hohmann: „Die globale Finanzklasse“. Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2018. 250 S., br., 29,95 .