CNBC: „Bitcoin Preis befindet sich im Fegefeuer“ und „Show-me“-Modus

CNBC: „Bitcoin Preis befindet sich im Fegefeuer“ und „Show-me“-Modus
„Der Bitcoin (BTC) Preis befindet sich derzeit in einem Bereich, den CNBC das „Fegefeuer“ nennt. Dies ist der Kanal zwischen 6.000 und 7.500 USD, aus dem der BTC Preis seit Längerem nicht dauerhaft ausbrechen kann. Obwohl der Kryptomarkt in den letzten Tagen einen leichten Aufwärtstrend zeigt, sind sich die Analysten nicht sicher, wohin sich die Preise auf dem Kryptowährungsmarkt als nächstes bewegen werden. Die Tracker One Bitcoin ETN war eigentlich eine sehr positive Nachricht für den Markt. Wie wir berichteten, wurde die in Schweden seit 2015 verfügbare Bitcoin-Exchange-Traded-Note (ETN) vor wenigen Tagen für US-Investoren verfügbar. Da ein ETN grundsätzlich sehr ähnlich zu einem ETF funktioniert, waren die Hoffnungen groß, dass die Nachricht die Preise auf dem Kryptomarkt in die Höhe treiben würde. Ein deutlicher Anstieg blieb jedoch aus. Auch deshalb stellte CNBC Fast Money’s Gastgeberin fest, dass sich der Markt aktuell in einer „Fegefeuer-Phase“ befindet.“

Studie: Nur 36 der Top 100 Kryptowährungen haben ein „funktionierendes Produkt“
„Die Kryptowährungs-Industrie ist (leider) geprägt durch eine Vielzahl von Scam- und Betrüger-Projekten. Projekte, die nur auf schnelles Geld im Rahmen eines ICOs aus sind und dann Projekt danach langsam sterben lassen, sind keine Seltenheit. Diese Tatsache hat sich die Webseite Invest in Blockchain zum Anlass genommen und untersucht, welches der Top 100 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung ein „working product“, d. h. ein funktionierendes Produkt haben. Die gleiche Untersuchung hatte die Webseite bereits in 2017 durchgeführt. Die Untersuchung für 2018 ist zu dem Ergebnis gekommen, dass lediglich 36 der Top 100 Kryptowährungen ein „funktionierendes Produkt“ haben. Die Autoren der Untersuchung sind sich einig, dass „es wichtig ist zu definieren, was genau ein funktionierendes Produkt ausmacht.“ In der Einleitung der Untersuchung heißt es, dass der Start einer einfachen Open-Source Blockchain keine sehr große Herausforderung ist, weshalb die Kriterien etwas strenger festgelegt wurden.“

Türkei: Bitcoin erfüllt die ursprüngliche Vision von PayPal
„Nun, inmitten von Szenarien über das Einfrieren neuer Konten, um sich den regulatorischen Anforderungen in einigen Jurisdiktionen zu beugen, ist man skeptischer als je zuvor gegenüber dem Unternehmen, dessen ursprüngliche Aufgabe es war, die mit Zahlungen verbundenen Grenzen abzubauen und den Verbrauchern grenzenlose Freiheit zu gewährleisten. Die ursprüngliche Vision von PayPal war es, Regierungen daran zu hindern, genau das zu tun”, sagte Dan McArdle, CEO von Messari, am 14. August als Antwort auf das Eingeständnis von PayPal, dass es den Zugang zu Kunden aus der Türkei blockiert hatte. Diese Entscheidung, die im Zuge der Einführung wirtschaftlicher Maßnahmen zur Eindämmung der Abwertung der türkischen Währung getroffen wurde, war das Ergebnis der Tatsache, dass PayPal “notwendige Genehmigungen” benötigte, um die Nutzer im Land zu bedienen. Ein Supportmitarbeiter twitterte folgendes: Wir haben keine andere Wahl, als die Bearbeitung von Zahlungen in Ihrer Region auszusetzen. Wir werden weiterhin versuchen, die notwendigen Genehmigungen einzuholen, damit wir die PayPal-Dienste in der Türkei in Zukunft wieder aufnehmen können. Es dauerte nicht lange bis Antworten auf den Tweet folgten, die betonten, dass man bitte zu Bitcoin greifen soll, um sich anderweitig zu helfen. Bitcoin ein grenzenloses, günstiges und schnelles Zahlungssystem unabhängig von jeglicher politischer Sanktion.“

Geldanlage Fünf bittere Wahrheiten über Gold
„„Ich wünsche Ihnen, dass Gold nie ihr bestes Investment ist, denn dann haben wir alle andere Probleme.“ Herbert Wüstefeld, ehemals Royal Bank of Scotland. Wirklich freuen kann man sich daher über einen rasanten Preisanstieg beim Gold nicht, denn eine Gold-Hausse signalisiert die Wahrscheinlichkeit eines solchen Zusammenbruchs. Wer sich gegen Hochwasser versichert, jubelt ja auch nicht, wenn die Flut kommt. Und wenn es soweit ist: Wer will sich dann wirklich mit ein paar Edelmetallmünzen in der Tasche beim Bauern in die Schlange stellen, um sich eine Kanne Milch für einen Krügerrand abzuholen? Und kommt man in einer solchen Situation überhaupt so weit mit den Taschen voller Gold? Denn in einer solchen Welt gilt nichts mehr – außer dem Recht des Stärkeren. Und die haben es auf Gold ganz besonders abgesehen.“

PANTERA CAPITAL: ÜBER 70 MIO. DOLLAR FÜR DRITTEN CRYPTO FUND
„Pantera Capital, ein in Kalifornien ansässiger Crypto-Investmentfonds, soll für seinen dritten Fonds kein geringeres Ziel haben, als bis zu 175 Millionen US-Dollar aufzubringen. Der Pantera Venture Fund III ist der dritte Fonds nach den Vorgängern mit einem jeweiligen Volumen von 25 Millionen, bzw. 13 Millionen US-Dollar. Wie Bitcoin.com berichtet, soll der Investmentfonds zum jetzigen Zeitpunkt bereits 71.445.000 US-Dollar an Kapitalzusagen von neunzig Investoren erhalten haben. Eine erste Investition aus dem Pantera Venture Fund III wurde auch bereits getätigt. Der Fonds ist mit seinem Investment einer der Gründungsinvestoren von Bakkt. Bei Bakkt handelt es sich um ein Exchange-Projekt der New York Stock Exchange/ Intercontinental Exchange mit Microsoft und Starbucks als Partnern. Erst kürzlich äußerte sich Pantera Capital CEO Dan Morehead auffallend optimistisch über das Projekt, wie Base58 berichtete: Das sind riesige Neuigkeiten, die die Märkte in den nächsten fünf oder zehn Jahren sehr stark beeinflussen werden und darauf sollten sich die Menschen meiner Meinung nach konzentrieren. Dan Morehead zeigte sich besorgt über die starke Reaktion von Investoren auf die Ablehnung von Bitcoin-ETF Anträgen seitens der SEC. Statt diese Vorkommnisse über zu interpretieren, solle die Aufmerksamkeit mehr auf positive Projekte wie Bakkt gerichtet werden, so Morehead.“

Britische Börse Crypto Facilities gibt Bitcoin Cash Futures aus
„Crypto Facilities, eine Kryptowährungs-Futures-Börse mit Sitz in Großbritannien und ein Partner der amerikanische CME Group mit Sitz in Chicago hat gestern den Start seiner Bitcoin Cash-Dollar-Futures (BCH / USD) bekanntgegeben. Crypto Facilities ist eine von der britischen Finanzaufsichtsbehörde, Financial Conduct Authority (FCA) regulierte Börse, die nun Futures-Kontrakte für alle Top 5 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung anbietet. Die Firma wurde von Dr. Timo Schlaefer, einem ehemaligen Goldman Sachs Banker und Jean-Christophe Laruelle, einem ehemaligen Software-Architekten bei BNP Paribas und Societe Generale, gegründet. Die BCH-Futures schließen sich an die bestehenden Bitcoin, Ethereum, XRP und Litecoin Futures-Kontrakte des Unternehmens an. Die Bitcoin Cash-Futures von Crypto Facilities werden die ersten sein, die gegenüber dem USD gehandelt werden können und von der britischen FCA reguliert sind. Das Unternehmen startete zunächst mit Terminkontrakten auf den Bitcoin-Preis und hat nach und nach die anderen Top 5 Kryptowährungen hinzugefügt. Bereits am 10. Oktober 2016 wurden Futures-Kontrakte für XRP gelauncht, Ethereum folgte am 11. Mai 2018 und Litecoin erst kürzlich am 20. Juni 2018. Die neuen Bitcoin Cash (BCH)-Futures sind am gestrigen Freitag, den 17. August, um 16 Uhr deutscher Zeit gestartet. Anleger können Long- oder Short-Positionen auf Bitcoin-Cash einnehmen und dabei ein 50-faches Margin nutzen.“

Kryptowährungen noch ein Tropfen auf dem heißen Stein
„Die Forschung hat gezeigt, dass die Kryptowährungen nach wie vor ein Tropfen auf dem heißen Stein sind. Da die Krypto-Asset-Klasse und die institutionelle Nachfrage steigt, gibt es eine Fülle von Möglichkeiten für traditionelle Unternehmen”, schrieben die Analysten, darunter Depotbank, Vermögensverwaltung und Market-Making-Dienstleistungen. Das tägliche Handelsvolumen für alle digitalen Assets beträgt durchschnittlich 17 Milliarden Dollar, gegenüber 207 Milliarden Dollar an den US-Aktienmärkten. Zum Vergleich: Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt lediglich 219 Milliarden Dollar – weniger als das täglich gehandelte Volumen des europäischen Aktienmarktes.“