Bitcoin ist ein Safe-Haven-Asset in Krisenzeiten

Bitcoin ist ein Safe-Haven-Asset in Krisenzeiten
„Bitcoin und andere Kryptowährungen werden die Effektivität der Finanzindustrie drastisch erhöhen. Bitcoin (BTC) ist eine echte Alternative in Ländern mit instabiler Wirtschaft, so eine kürzlich von Infiniti Research veröffentlichte Studie. Die neueste Studie von Infiniti Research namens „Top 4 Types of Digital Currency and Their Impact on The Financial Industry.“ kommt zu dem Schluss, dass Kryptowährungen zwar noch nicht von der breiten Masse akzeptiert werden, sich aber bereits auf die internationalen Finanzmärkte auswirken, indem sie kostengünstige grenzüberschreitende Transaktionen ermöglichen. Die Studie betrachtete die derzeitige Situation von Bitcoin in Venezuela, um zu beweisen, dass Kryptowährungen als Safe-Hafen-Assets für eine instabile Wirtschaft genutzt werden können. Auch wenn Bitcoin vielleicht nicht in allen Ländern akzeptiert wird, zeigt die Nutzung von Bitcoin in Ländern wie Venezuela, dass die Währung in Zukunft ein wirksamer Bargeld-Ersatz sein kann. Im Verhältnis zur Inflation der nationalen Währung war Bitcoin nämlich deutlich stabiler. Und in Krisenzeiten kann der Wert von Fiat-Währungen einbrechen, das gilt nicht nur für Venezuela. Im Jahr 2016 brach die türkische Lira aufgrund eines versuchten Militärputsches ein. Gestern twitterte Donald Trump, dass Strafzölle für die Türkei verdoppelt würden. Infolgedessen brach die türkische Lira erneut ein. Was machen die Menschen in der Türkei? Sie kaufen vermehrt Bitcoin in der Hoffnung ein, ein stabileres Finanzinstrument zu finden. Die Nachfrage in der Türkei ist so groß, dass Käufer bis zu 500 USD pro Bitcoin mehr bezahlen müssen.“

Bitcoin-Dominanz steigt wieder über 50 Prozent
„Stattdessen konnte sich der Bitcoin in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich absetzen und zwischenzeitlich auf über 60 Prozent ansteigen. Dabei profitierte der Bitcoin von seiner Rolle als Zugpferd der gesamten Krypto-Ökonomie. Doch schon Ende Dezember holte der restliche Markt auf. So verteilte sich ein großer Teil der gesamten Marktkapitalisierung auf Altcoins, was die BTC-Dominanz wieder in die 30er-Zone rutschen ließ. So wie vor allem die Altcoins Anfang des Jahres vom Bullenmarkt profitierten, so leiden sie nun unter dem anhaltenden Kurssturz. Während XRP, Litecoin, IOTA & Co. jedoch reihenweise das Jahrestief erreichen, steht der Branchenprimus noch recht ordentlich da. So schraubt sich die Bitcoin-Dominanz angesichts der niedrigsten Marktkapitalisierung des Jahres (207 Milliarden US-Dollar) am vergangenen Wochenende erstmals in 2018 wieder auf über 50 Prozent der Marktanteile. Dabei bedeutet ein Anstieg der Bitcoin-Dominanz nicht zwingend auch einen Anstieg des Bitcoin-Kurses. Vielmehr ist Bitcoin aktuell die Kryptowährung, die im Vergleich zu den anderen Coins am wenigsten stark verliert. Derweil sagt die steigende Bitcoin-Dominanz etwas über das Tradingverhalten in einem Bärenmarkt aus: Fallen die Kurse, sucht man nach sicheren Häfen anstatt nach riskanten Investments. Da die meisten Exchanges Bitcoin/Altcoin-Tradingpaare anbieten, wird den Investoren der Schritt leicht gemacht.“

Krypto-Investor träumt von Billion USD Marktkapitalisierung dank Bitcoin ETF
„Bitcoin wurde erschaffen, damit Menschen eine dezentrale und unabhängige Währung nutzen können, um sich vor korrupten oder instabilen Wirtschaftslagen schützen zu können. Der eigentliche Gedanke hinter Bitcoin war, sich finanziell von Institutionen frei zu machen. Bitcoin ist ein Safe-Haven. Auch wenn ein Bitcoin ETF niemals eine Genehmigung erhält, funktioniert das Netzwerk und die Kryptowährung. Wie Andreas Antonopoulos schon sagte: „Bitcoin´s Killer App ist ein offenes, zensurfreies, grenzüberschreitendes […] Zahlungsnetzwerk.““

Türkei: Lira im Sinkflug, Bitcoin-Interesse steigt
„Die türkische Lira befindet sich im Sturzflug. Entsprechend forderte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Bevölkerung auf, vorhandene Reserven in Euro und US-Dollar in die Landeswährung zu tauschen. Offenbar wenden sich viele Türken stattdessen Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu.Viele türkische Anleger scheinen jedoch das Vertrauen in die landeseigene Fiatwährung verloren zu haben. So weisen die türkischen Kryptobörsen Paribu, BtcTurk und Koinim ein Volumenwachstum von mehr als 100 Prozent auf. Laut CoinDesk sprießen täglich weitere Kryptobörsen aus dem türkischen Boden. Erfahrene Kryptonutzer, die anonym bleiben wollen, berichteten dem Newsportal, dass sich vermehrt Verwandte und Familie an sie wenden würden, um zu erfahren, wie man Kryptowährungen erwirbt. Angesichts der aktuellen Schwäche der Lira fühlten sie sich mit Bitcoin & Co. sicherer. Bislang stehen den türkischen Krypto-Enthusiasten keine rechtlichen Hindernisse gegenüber. Die Angst vor möglichen Sanktionen des Kryptohandels durch die türkische Regierung steigt allerdings proportional zum wachsenden Interesse an Bitcoin & Co.“

Kim Dotcom: Investiere in Bitcoin, der Dollar wird bald wertlos
„„Vertrau mir. Kaufe Krypto und Gold. Der USD wird wertlos. Mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der USA werden alle alten Geldwährungen zusammenbrechen. Die Zeiten werden hart. Aber dir wird es gut gehen, wenn du dich mit einigen Vermögenswerten in Vorbereitung auf den Absturz absicherst. Der große Crash kommt zu 100%.“ Kims Warnung scheint nicht ganz unbegründet zu sein. Die Pro-Kopf-Staatsschulden betragen in den USA rund 66.000 Dollar – Tendenz steigend. Im Vergleich dazu, liegen die Pro-Kopf-Staatsschulden in Deutschland umgerechnet bei rund 28.180 Dollar. Schmitz glaubt, die „Schuldenlast der Vereinigten Staaten ist nicht mehr zu bewältigen“, was zum Zusammenbruch des Dollars führen wird.“

Positives Signal für Bitcoin: Gründungen von Kryptowährungs-Hedgefonds steigen
„Laut der Studie sind mehr als die Hälfte aller Kryptowährungs-Fonds ist in den Vereinigten Staaten ansässig. China/ Hong Kong (34), das Vereinigte Königreich (29), Singapur (21), die Schweiz (19), Deutschland (14) und Kanada (18) verfügen über „beträchtliche Mittel“, so Crypto Fund Research. Die Top-Städte für Kryptofonds sind alle Städte, in denen bedeutende Hedgefonds und Risikokapitalindustrien bestehen. An der Spitze der Liste der Städte mit den meisten Kryptowährungs-Fonds steht San Francisco, das bereits die dominierende VC-Branche der Welt besitzt, und New York, die unbestrittene Hedgefonds-Hauptstadt der Welt. London, Singapur, Hongkong, Zürich und Chicago können ebenfalls eine beträchtliche Anzahl von an Kryptofonds vorweisen.“

50% der Amerikaner möchten Bitcoin ausprobieren
„Wir stellen fest, dass jüngere Menschen mit geringerem Einkommen eher bereit sind, Geld in die Kryptowährungen zu stecken. Meine Vermutung ist, dass Krypto das digitale Zeitalter ist. Und die jüngere Generation ist im digitalen Zeitalter und daran gewöhnt, alles im Internet zu machen. Tatsächlich zeigt die Gen Y, die auch Millenials genannt werden, zunehmend Interesse für den Krypto-Bereich. Eine weitere aktuelle Studie ergab, dass sich junge Menschen den Kryptowährungen zu- und gleichzeitig von traditionellen Finanzinstituten abwenden. Aus der Umfrage ergab sich außerdem, dass 20 Prozent den Mangel an Informationen als größtes Hindernis ansehen. Weitere Informationen würden sie dazu motivieren, in Kryptowährungen zu investieren. Laut Winkelspecht ist das einer der Schlüssel zur weiteren Adoption von digitalen Assets: Wenn diese potentiellen Investoren Zugang zu besseren Informationen haben […], könnte das eine große Chance für Kryptowährungen sein.“

Der Bitcoin wehrt sich gegen den allseits beschlossenen Absturz
„So banal wie bestechend ist allerdings der folgende Gedanke. Wie oft hat der Bitcoin genau das gemacht, was man von ihm erwartet hat? Das ist kein regulierter Markt. Das ist weniger ein Markt, sondern vielmehr ein Spiel mit wenigen großen und vielen kleinen Spielern. Wie ein Schachspiel, in dem es gilt, ein bis zwei Züge voraus zu denken. Es ist weniger Chart-Technik, sondern vielmehr Psychologie. Es kann auch diesmal wieder anders kommen, als man allseits denkt. Und in den Foren ist der Absturz eigentlich schon beschlossene Sache. Das ist mir alles viel zu offensichtlich. Zum Schluß noch der für mich persönlich wichtigste Aspekt. Mir geht das alles viel zu schnell. Ich habe das in meinem Blog schon oft gesagt. Die Konsolidierung ist keine Sache von einem halben oder dreiviertel Jahr. Die NASDAQ in 2001 und der Bitcoin in 2013/2015 haben jeweils eineinhalb Jahre gebraucht. Warum soll es jetzt schneller gehen? Was ist jetzt anders? Das Ziel einer Konsolidierung nach einem hype-mäßigen Hochpunkt besteht darin, so lange Druck auf die Besitzer eines Wertes auszuüben, bis wirklich nur noch diejenigen im Wert drin sind, die unter gar keinen Umständen und auch nicht unter Folter den Wert verkaufen würden. Das ist die Basis für einen Neuanfang. Einen Neuanfang mit wertigen und echten Besitzern. Und das ist ein Prozess, der dauern kann. Länger als erwartet. Und der endet eben nicht in der nächsten Woche mit einem finalen Crash und dann ist alles wieder gut To The Moon. Klar, es kann nächste Woche crashen. Muß aber nicht.“

Tucker: Banken verlieren durch Bitcoin Monopolstellung auf Geld
„Tucker ist von Kryptowährungen begeistert und stellt fest, dass die Bevölkerung eine echte Wahl für die genutzte Währung erhält (frei übersetzt): „Ich bin kein Gläubiger. Sie werden nicht auf dem Markt konkurrieren. Sie könnten das Gegenteil des erklärten Ziels – das Ende des Monopols – erreichen. Wirklich rivalisierende Konkurrenz beginnt gerade erst in einem Sektor, der lange Zeit von Regierungen monopolisiert wurde … Dank der dezentralen Ledger-Technologie und einigen beeindruckenden Innovationen zur Schaffung digitaler Geld- und Banklösungen arbeitet die Technologie Peer-to-Peer und erfordert weder Regierungen noch Vermittler operieren – wir fangen an zu sehen, wie eine echte Wahl in der Währung aussehen könnte.“ Hinsichtlich der vielen Projekte als auch Scams führt er aus, dass der Anteil an Unternehmen die scheitern genauso groß ist wie in der freien Industrie auch: „Die Ausfallrate ist genauso hoch wie im Kleingewerbe, was auf eine wahre Kultur des Unternehmertums hindeutet.“ Tucker kommt dennoch zu dem Schluss, dass Regierungen nicht in den Hintergrund treten werden, sondern den Markt aktiv mitgestalten werden. Da sich der Kryptomarkt, seit Gründung des Bitcoin im Jahre 2009, nach wie vor in den Kinderschuhen steckt, bleibt abzuwarten wie stark der Staat seine Kontrolle über digitale Währungen ausbreiten wird.“

Meinungs-ECHO KW 32 – Bärenphilosphie
„Das Desaster bestünde nicht im Bitcoin, sondern vielmehr in der Berichterstattung über ihn, meint hingegen Nic Carter von coinmetrics.io. In einem Medium Post muss der WaPo-Artikel von O’Brian als Beispiel für eine uninformierte Berichterstattung herhalten, die zu sehr auf die vermeintlichen Schwächen des Bitcoin abziele. „Volatilität ist nicht eingebaut, sie ist ein Merkmal jedes nicht gebundenen Wirtschaftsgutes. Die Post sollte ihr fragilistisches Denken für sich behalten. […] Manipulationen könnten in einem Zeitraum von 15 Minuten funktionieren, aber es ist einfach unwahrscheinlich, dass eine Hundert-Milliarden-US-Dollar-Anlageklasse herbei manipuliert wurde.“ Carter rundet seine Kritik ab, indem er den potenziellen Nutzen von Bitcoin für inflationsgeplagte Länder betont: „Bitcoin mag für Westler, die unter einigermaßen glaubwürdigen Währungsregimen leben, keinen Sinn machen; aber es könnte eine gute Option für einen Iraner, einen Venezolaner, einen Türken, einen Argentinier, einen Libyer, einen Syrer oder einen Ägypter sein. Und für jeden, der seinen Währungsbehörden misstraut.““

#Findsatoshi-Kampagne möchte Bitcoin Gründer Satoshi Nakamoto finden
„Bitcoin.com berichtete gestern, dass eine neue Crowdfunding-Kampagne, #Findsatoshi gestartet wurde, um die Identität von Bitcoins Erfinder, nur bekannt unter dem Synonym Satoshi Nakamoto, zu enthüllen. Die Gruppe möchte Privatdetektive auf den ganzen Welt engagieren, um Satoshi zu finden. Die #Findsatoshi-Kampagne hat bereits 3 008 400 ₽ (38.900 Euro) gesammelt und plant, dieses Geld zu nutzen, um private Ermittler aus der ganzen Welt anzustellen, um herauszufinden, wer diese mysteriöse Person oder Gruppe ist. Die Anstrengung wird von einem Deutschen, Neff geführt, der in Estland lebt und der es für die Zukunft von Bitcoin für wichtig hält, dass die Wahrheit über seine Herkunft offenbart wird. Grund hierfür ist, dass, wer auch immer Satoshi ist, er oder sie immer noch die Kontrolle über eine große Menge an Bitcoin haben und jederzeit den Preis von BTC dramatisch beeinflussen könnten.“

Thailand: Zentralbank erlaubt Instituten Eröffnung von Bitcoin Tochtergesellschaften
„Im Juni 2018, gab die Zentralbank ihre Pläne bekannt, eine staatlich unterstützte Kryptowährung zur Erleichterung von Interbankabrechnungen und grenzüberschreitenden Zahlungen mittels einer Central Bank Digital Currency (CBDC) zu entwickeln. Damals stellte die Bank die Vorteile des Einsatzes eines CBDC fest, wie z.B. kürzere Transaktionszeiten, geringere Anzahlungskosten und weniger Betrug durch den Wegfall von Vermittlern im Bankprozess. Im Juli 2018 veröffentlichte die thailändische Regierung die ICO-Vorschriften und wurde damit zu einer der weltweit ersten bedeutenden Jurisdiktionen, die den Emittenten von Token gestatten. Im selben Monat sprach der Gouverneur der Bank of Thailand, Dr. Veerathai Santiprabhob, während seiner Rede auf dem Bloomberg ASEAN Business Summit auf den Einsatz der Blockchain-Technologie als Teil der nationalen Bemühungen zur Förderung des wirtschaftlichen Potenzials Thailands an.“

Bitmain investiert riesige Summe in Tribeos
„Bitmain Technologies Ltd., der führende Entwickler von Hardware-Equipment für Bitcoin-Mining, investierte 3 Milliarden US-Dollar in Tribeos, eine von Bitcoin Cash entwickelte Werbeplattform. Die Mittel sollen dazu dienen das Hauptteam des Unternehmens und die endgültige Entwicklung des Werbemarktes zusammenzustellen, welcher 2019 starten soll. CEO Matt Gallant kommentierte: „Wenn Branchenführer wie Bitmain in eine Blockchain-basierte Werbeplattform wie Tribeos investieren, signalisiert dies einen Paradigmenwechsel, nicht nur in Werbetechnologien, sondern in der gesamten Online-Werbeindustrie. Jedes Unternehmen, das Online-Marketing betreibt, hat mit Betrügern auf bestehenden Werbeplattformen einen beträchtlichen Geldbetrag verloren. Zum Glück sehen wir jetzt ein wachsendes Bewusstsein für Betrug bei Werbung. Es ist Zeit. Dies war zu lange ein “unsichtbares Verbrechen”. Plattformen wie unsere werden dazu führen, dass wertschaffende Entwickler in der Welt nicht mehr um ihre Nachhaltigkeit kämpfen müssen, um zu den wenigen Glücklichen zu gehören, die überleben.“

Bakkt könnte Bitcoin in Starbucksfilialen bringen
„Jedoch geht es bei Bakkt nicht nur um die Möglichkeit BTC-Zahlungen akzeptieren zu können. Vielmehr möchte Bakkt reguliertes, vertrauenswürdiges globales Ökosystem für digitale Werte sein. Damit könnte es Verbrauchern und Institutionen ermöglichen ihre digitalen Werte in einem nahtlosen globalen Netzwerk zu kaufen, verkaufen, handeln, aufzubewahren und auszugeben ohne sich um regulatorische Fallstricke Gedanken machen zu müssen. Die Plattform wird auf der Cloud-Plattform von Microsoft aufgebaut und von deren Venture Capital Sparte finanziert, der Geldgeber dahinter ist die bereits erwähnte ICE.“

Bakkt ebnet institutionellen Investoren den Weg
„David Mercer, CEO der LMAX Exchange ist der Meinung, dass Bakkts Ein-Tages-Future-Kontrakt, der physisch mit Bitcoin gedeckt ist, ein „Game Changer“ ist. „Das ist es, wonach der Markt“ gesucht hat, so Mercer. Im Gegensatz zu bestehenden Futures-Kontrakten, die lediglich den Bitcoin Kurs abbilden, bei denen der Trader die Differenz zwischen dem Preis, zu dem er den Kontrakt gekauft hat, und dem Preis des Schlusspreises, erhält oder bezahlt, wird der Trader bei Bakkt mit der digitalen Währung Bitcoin vergütet. Garret See von der Investmentgesellschaft DV Chain meint, dass das für den Trader weniger Risiko bedeutet und gleichzeitig bessere Arbitrage-Geschäft ermöglicht. Tom Lee von Fundstrat ist ebenfalls der Meinung, dass das ein wesentlicher Vorteil gegenüber bestehenden Krypto-Börsen wie Binance und Coinbase ist.“

Die bullishste Bitcoin-Nachricht des Jahres wird ignoriert?
„Institutionelle Anleger wie Hedgefonds oder Pensionsfonds haben sich trotz ihres starken Interesses bisher von Bitcoin distanziert, da keine- bzw. unzureichende Sicherheitsmaßnahmen für die Aufbewahrung ihrer Bitcoins gegeben waren. Mit Bakkt, und somit auch der Intercontinental Exchange, werden Institutionen jedoch die Dienstleistung eines der vertrauenswürdigsten Unternehmen der Welt in Anspruch nehmen, das die Sicherheit ihrer Bitcoins garantiert und somit sämtliche Bedenken Institutioneller Anleger elimiert. Darüber hinaus haben sich einige die Frage gestellt, was der Name „Bakkt“ (ausgesprochen „backed“) eigentlich bedeuten soll und die Antwort ist weitaus wichtiger, als viele denken. Der Name wurde nämlich gewählt, da die Plattform Future-Kontrakte anbieten wird, die mit Bitcoin gedeckt (auf englisch „backed“) sind.“

Die Zukunft der Bitcoin ATMs ist da
„Die Zahl der Bitcoin Geldautomaten hat sich im Jahr 2017 vervierfacht und steigt weiter an. Der erste Krypto-Geldautomat wurde 2013 in einem Coffee-Shop in Vancouver installiert und nach Angaben von coinatmradar.com sind nun weltweit 3502 Bitcoin Geldautomaten in Betrieb. Über die Hälfte der aktuellen Kryptowährung-ATMs unterstützen mindestens einen Altcoin sowie Bitcoin. 49 Prozent der ATMs bieten Litecoin und 32 Prozent Ethereum an. Die durchschnittliche Gebühr bei einer Krypto-Transaktion liegt bei ca. acht Prozent. Die Hersteller von Krypto-ATMs florieren und eröffnen einen weiteren Kanal für Investoren und Kapitalzuflüsse in das Krypto-Ökosystem. Genesis Coin hat einen Anteil von 33 Prozent am ATM-Markt, gefolgt von General Bytes mit 26 Prozent. General Bytes berichtete, dass es seit 2014 rund 1.700 Geldautomaten in 53 Ländern verkauft hat. EasyBit, gegründet 2013, hat ungefähr 60 Geldautomaten in Betrieb. Coinatmradar prognostiziert, dass weltweit jeden Tag rund neun weitere Krypto-Geldautomaten installiert werden. Bei diesem Niveau werden bis Ende 2018 fast 5000 Krypto-ATMs in Betrieb sein.“

41% würden niemals in Kryptowährungen investieren | Umfrage
„Volatilität: Anleger sind den ständigen und teilweise unvorhersehbaren Kursschwankungen geradezu ausgesetzt. Die Angst vor dem Verlust, aber auch große Gewinne können zu Gesundheitsschädigungen führen. Regulierung: Es gibt keine einheitliche Regulierung für den Krypto-Bereich, es ist ein Wilder Westen. Anleger fordern Verbraucherschutz und sind ohne nicht bereit, in digitale Assets zu investieren. Custody Services könnten Abhilfe schaffen. Mangel an Zugänglichkeit: Wer sich mit Kryptowährungen nicht auskennt, kann Schwierigkeiten damit haben, diese zu kaufen. Teilweise muss man zwei bis drei zentrale Börsen nutzen, um die gewünschte Kryptowährung einzukaufen. Fehlende Informationen: Es fehlen Informationen für einen Durchschnittsbürger, die die Materie einfach erklärt. Wer Kryptowährungen verstehen will muss sich vor allem technisches aber auch finanzielles Wissen aneignen, um die Funktionsweisen und irrationalen Märkte im Ansatz zu verstehen. Die Umfrage kommt zu dem Schluss, dass 20 Prozent genau das fehlt: Informationen. Bessere und einfachere Erklärungen bzw. Informationen könnten das Interesse an einer Investition wecken. Für Winkelspecht ist das aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und die Hoffnung zu verlieren, denn die jüngere Generation, die sich im digitalen Zeitalter befinden, interessieren sich verstärkt für Kryptowährungen.“

Bitcoin: Handelsvolumen des Yuan auf Rekordtief gesunken
„Das weltweite Handelsvolumen chinesischer Anleger ist weltweit auf ein Prozent gesunken. Vor der Regulierung im Herbst letzten Jahres betrug der Anteil des Yuan noch mehr als 90 Prozent. 2014 waren es noch 70 Prozent. Die Statistiken stammen von der Pekinger Zentralbank People’s Bank of China (PBoC). Der Bericht der Pekinger Zentralbank besagt ebenfalls, dass dauerhaft keine Aufhebung des Verbots geplant sei. Der Anteil des Yuan beim Handel mit Kryptowährungen dürfte also so bald nicht steigen. Der Kurs des Bitcoin hat seit dem Verbot eine regelrechte Achterbahnfahrt vollzogen. Aufgrund der Risiken, die nach Ansicht der Regulatoren mit dem Handel mit Kryptowährungen verbunden seien, wird die People’s Bank of China (PBoC) das Verbot so schnell nicht aufheben. Um die Aktivitäten der eigenen Bürger besser steuern zu können, wurden zahlreiche Online-Handelsplätze und Anbieter für ICOs für alle chinesischen Internetnutzer gesperrt. Von den neuerlichen Netzsperren der PBoC sollen insgesamt rund 110 Webseiten betroffen sein. Darunter befinden sich auch bekannte Anbieter wie Huobi oder Binance. Diese nahmen chinesische Anleger in der Vergangenheit häufig in Anspruch. Alleine beim Bezahlanbieter Alipay der Alibaba-Gruppe schloss man 3.000 Accounts, weil man darüber nachweislich Yuan in verschiedene Kryptowährungen getauscht hat. Die staatliche Schließung der Accounts betraf aber auch andere Finanzdienstleister. Doch die Aktivitäten gehen noch darüber hinaus: Diverse Anbieter werden seit einigen Monaten auch bei verschiedenen Messengern gesperrt.“