Bitcoin: Japan eventuell bargeldlos – Bald eigene Kryptowährung?

Japan eventuell bargeldlos – Bald eigene Kryptowährung?
„In den letzten fünf Jahren hat die Bank of Japan ihre Geldmenge verdreifacht und eine Politik zur Erreichung eines Inflationsziels von 2 % bis 2019 umgesetzt. Das Problem mit dem Ziel der Bank of Japan ist, dass die Injektion von neuem Geld die Wirtschaft des Landes einfach nicht in die Nähe seiner Ziele gebracht hat. Die kürzlich eingeführten Richtlinien wurden unter dem Chef der BOJ, Haruhiko Kuroda, entworfen und umgesetzt, der seine Amtszeit im Jahr 2013 begann, indem er die Bestände der Zentralbank an Staatsanleihen und Wechseln ausweitete und die Bestände von 12 auf 48% der ausstehenden Wertpapiere erhöhte. Kuroda machte die BOJ auch zu einem der Top-10-Aktionäre bei 40% der börsennotierten Unternehmen in Japan. Diese aggressiven und beispiellosen Aktionen wurden unternommen, um das Abrutschen des Landes in die Deflation zu stoppen, das viele Jahre vor Kurodas Amtsantritt als BOJ-Chef stattgefunden hatte. Obwohl vielversprechend, hat die Erhöhung des Anteils der BOJ an ausstehenden Wertpapieren und börsennotierten Unternehmen wenig dazu beigetragen, die Deflation zu stoppen. Aus diesem Grund beschloss Kuroda, die BOJ zu einer Politik der negativen Zinssätze zu führen. Europäische Länder wie Schweden, Dänemark und die Schweiz hatten alle positive Auswirkungen von negativen Zinssätzen, doch Japans Wirtschaft hatte keinen Nutzen von dieser Aktion. In einem neuen Bloomberg Opinion Stück spekuliert Andy Mukherjee, dass die Ausgabe einer nationalen digitalen Währung einen Versuch wert sein könnte.“

Massiver Bitcoin-Einbruch vielleicht nicht durch ETF und SEC-Entscheidung?
„nnerhalb von sieben Tagen verlor der Markt 50 Milliarden USD. Der Bitcoin Kurseinbruch beeinträchtigte den kompletten Markt und sorgte für ein Jahrestief der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen. Investoren und Trader neigen im Krypto-Sektor dazu, Zufall und Ursache zu verwechseln. Jede Preisbewegung muss mit Schlagzeilen und Ereignissen gerechtfertigt werden. In Wirklichkeit haben sowohl positive als auch negative Schlagzeilen in letzter Zeit nur geringe Auswirkungen auf die Preisentwicklung. Zudem schätzt die Tabb Group, dass der OTC (Over The Counter) – Markt zwei, bis dreimal so groß sein soll wie der Krypto-Markt, wodurch es höchst unwahrscheinlich wird, dass sich kleinere Entwicklungen auf den Wert der digitalen Vermögenswerte auswirken. Außerdem hätte ansonsten die Schlagzeile, dass der zweitgrößte Börsenbetreiber weltweit den Bitcoin-Handel mit Starbucks und Microsoft ankündigte, den Krypto-Markt in die Höhe treiben müssen. Brian Kelly nannte diese Neuigkeit als die „News des Jahres“ und möglicherweise ist das die größte Entwicklung in der Geschichte des Krypto-Marktes. Es ist leichter, wenn man Preisbewegungen mit plausiblen Gründen und Ereignissen rechtfertigen kann. Investoren fühlen sich sicherer, wenn sie einen Grund für negative und positive Preisbewegungen haben. Allerdings ist es aufgrund der Größe des nicht zugänglichen OTC-Marktes schwierig, den Markt klar zu beurteilen.“

Breaking: Bitcoin-Kurs testet 6.000 US-Dollar
„Für den Bitcoin-Kurs hängt, wie es schon in der oben verlinkten Kursanalyse vom Donnerstag betont wurde, viel an dem Halten des Supports bei 5.845,20 US-Dollar. Dieser Support verhindert Kursverluste bis knapp 5.400 US-Dollar. Mit dem insgesamt bearishen Eindruck stellt sich jedoch die Frage, ob dieser Support überhaupt hält. Aus diesem Grund würde sich aktuell das Eröffnen einer Short Position anbieten. Als Entrypoint wäre der Support bei 5.840,20 US-Dollar zu nehmen, als Target der zweite Support bei 5.336,41 US-Dollar und der Stop Loss bei den aktuellen 6.000 US-Dollar. Sollte der Kurs an der 6.000-US-Dollar-Linie oder an einem der genannten Supports abprallen bietet sich eine Long Position an. Hier würden sich 6.500 US-Dollar als Einstiegspunkt, die 6.000 US-Dollar wieder als Stop Loss und die beiden Resistances als Targets anbieten.“

Bitcoin.de aktiviert SegWit – Kunden sparen Gebühren
„Durch die Umstellung auf SegWit werden die Kunden von Bitcoin.de in Zukunft erheblich an Gebühren sparen. Auszahlungen versendet Bitcoins seit langem “gebatcht”, was bedeutet, dass viele Auszahlungen in eine Transaktion gepackt werden. Dies reduziert die Gebühren ohnehin, sowohl für die Auszahlenden als auch den Betrieb des Marktplatzen im Allgemeinen, wird aber noch günstiger, wenn Kunden zuvor Bitcoins auf SegWit-Adressen eingezahlt haben. Die Gebühren für eine Transaktion werden jedoch unabhängig davon auf die Teilnehmenden Kunden verteilt. Damit wird der Effekt von SegWit auf die Gebührenstruktur nicht sofort in vollem Umfang sichtbar, sondern erst im Lauf der Zeit.“

Studie: Google Suchvolumen & Twitter-Posts können Bitcoin Preis vorhersagen
„Stattdessen fanden sie heraus, dass die „Aufmerksamkeit“, d. h. das Suchvolumen bei Google und die Anzahl der Tweets bei Twitter die Marktdynamik wesentlich beeinflussen. Die „Aufmerksamkeit“ kann laut der neuen Studie sowohl den Anstieg als auch den Rückgang der Kurse vorhersagen. Kam es zu einer Erhöhung der Standardabweichung bei der Suche nach Schlüsselwörtern wie „Bitcoin“ oder anderen Kryptowährungen, wie Ethereum und Ripple, war laut den Forschern in den kommenden Wochen ein Kursanstieg zu verzeichnen. Sie fanden heraus, dass im Durchschnitt eine Erhöhung der Keyword-Suche zu einem Kursanstieg von Bitcoin von 2,75 Prozent führte. Kam es zu einer Erhöhung der Standardabweichungen bei den Twitter-Posts, führte dies laut Studie zu einem Anstieg des Bitcoin-Preises um 2,50 Prozent. Im Gegensatz beobachteten die Forscher aber auch, dass ein „Desinteresse“, d. h. eine abnehmende Aufmerksamkeit, mit einem Kursrückgang einher ging. Außerdem fanden sie heraus, dass ein erhöhtes Aufkommen von Phrasen, wie „Bitcoin Hack“ ebenfalls zu einem negativen Trend auf dem Markt führte.“

Malware ermöglicht einfachen Klau von Bitcoin an Bitcoin-Automaten
„„Solange man Geld machen kann, und in Kryptowährungen steckt eine Menge davon, werden Cyberkriminelle weiterhin Tools entwickeln und sich auf lukrativen neuen Märkte ausbreiten. Mit der steigenden Anzahl von Bitcoin-Automaten können wir davon ausgehen, dass zukünftig weitere Formen von Malware für Kryptowährungs-Automaten entstehen werden.“ Bei dem Anbieter handelt es sich laut Trend Micro um keinen Unbekannten. So hat er bereits über 100 Onlinebewertungen für Malware und andere Cybercrime-Produkte erhalten. Trend Micro kommt ferner zu dem Schluss, dass sich das Interesse von Kryptokriminellen von Mining Malware zu dem neuen Geschäft mit Krypto-ATMs verlagert: „Da die Zahl der Bitcoin-Geldautomaten wächst, können wir davon ausgehen, dass in Zukunft mehr Malware auf Kryptogeldautomaten abzielt.““

Grayscale Investment legt Protfolio offen – Bitcoin auf 1, Ethereum Classic zweitgrößtes Investment
„Grayscale Investments, das zur Digital Currency Group von Barry Silbert gehört, hat acht Kryptofonds im Portfolio, deren Hauptziel institutionelle und akkreditierte Investoren sind. Über Twitter teilte das Unternehmen mit, dass es aktuell über 1,5 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen verwaltet und damit 0,1 Milliarden mehr als noch im Juli. Wenig überraschend ist, dass Bitcoin das bei weitem größte Investment ist, mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,38 Milliarden. Die Nummer zwei der Liste ist dafür umso verunderlicher. Dies ist nämlich nicht Ethereum, sondern Ethereum Classic mit 90 Millionen US-Dollar. Als nächstes in der Liste folgen Zcash mit 24 Millionen Dollar, Ethereum mit 18 Millionen Dollar, Bitcoin Cash mit 10 Millionen Dollar, XRP mit 5 Millionen Dollar und Litecoin mit 0,5 Millionen Dollar. Laut Grayscale sind 56% der Kundschaft institutionelle Investoren. Der Rest verteilt sich auf akkreditierte Personen mit 20%, Rentenkonten mit 16% und „Family Offices“ mit 8%. Der Bericht enthüllt weiter, dass das Bitcoin Investment seit Gründung im Jahr 2013 um 4.107,1% gestiegen ist, 59,8% in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018.“

Blockchain-basierte App um Fake News zu bekämpfen
„Frau Dadiani will nun mit ihrer Firma Dadiani Syndicate eine Kampagne in Form einer App gegen Fake News starten. Sie plant die App „Bubblr“ mittels eines ICO zu finanzieren. Sie sagte weiter: Bubblr ist eine sehr zeitgemäße Lösung, es versteht die Probleme und setzt bereits patentierte Technologie ein. Es ist alles, was Google hätte sein müssen. Die Ankündigung dieses Projekts erfolgte nach einer kürzlich von der MIT University veröffentlichten Studie, die zeigte, dass sich Fake News eher über das Internet, als die „realen Medien“ verbreiten. Fake News werden mit der Absicht geschrieben Online-Einnahmen zu erhöhen oder einen politischen Einfluss zu erreichen.“

Bitcoin Core Entwickler enthüllt „kritische Bitcoin Cash Schwachstelle“
„Fields meldete die Schwachstelle anonym, weil das Problem für jeden bösartigen Hacker öffentlich zugänglich war. Jeder hätte diesen Fehler ausnutzen können, sobald er diesen öffentlich bekannt gegeben hätte. Er wollte dafür nicht verantwortlich gemacht werden. Außerdem wäre es problematisch gewesen, zu beweisen, dass er nicht derjenige war, der den Fehler ausnutzte. Milliarden von USD würden zerstört und „Menschen wurden für weniger [Geld] getötet.“ Obwohl er nicht für den Code verantwortlich war, dachte Fields sich, dass er glücklich darüber wäre, wenn jemand, der eine Schwachstelle im Bitcoin Core Code entdeckt, sich bei ihm melden würde. Also handelte er und leitete die Schwachstelle anonym und privat an die Bitcoin Cash Entwickler weiter.“

Litecoin-Gründer Charlie Lee kündigt bahnbrechendes SMS-Zahlungssystem an
„Litecoin arbeitet an einer Anwendung namens lite.im, die es jedem mit einem Mobiltelefon ermöglicht, Geld zu erhalten. „Mit lite.im kann jeder mit einer SMS Geld senden und empfangen, überall auf der Welt und ohne die Notwendigkeit einer zentralen Stelle. Litecoin wurde als Instrument der finanziellen Freiheit geschaffen. Mit lite.im erweitern wir diese Freiheit auf alle.“ Diese neue Funktion für Litecoin zielt darauf ab, allen Menschen auf der ganzen Welt finanzielle Inklusivität zu bieten. Es funktioniert in Fällen, in denen der Zugriff auf eine Krypto-Wallet nicht möglich ist. Darüber hinaus wird lite.im in Situationen nützlich sein, in denen die Internetverbindung schlecht ist oder wenn ein User „in einem Land lebt, in dem die Regierung das Internet zensiert oder die Verwendung von Kryptowährungen verbietet“.“