Was passiert mit Bitcoin, wenn das Fiat-System kollabiert?

Was passiert mit Bitcoin, wenn das Fiat-System kollabiert?
„Ein globaler Kollaps des Finanzsystems ist schwer vorstellbar, aber was bei einem nationalen Kollaps des Fiat-Währungssystems mit Bitcoin passieren kann, zeigt uns eindrucksvoll Venezuela. Hier verdoppelt sich der Preis pro BTC inzwischen alle drei Wochen. Bitcoin News: Was passiert mit Bitcoin, wenn das Fiat-System kollabiert? Der Kollaps des Bolivar unter der Leitung der sozialistischen Regierung hat das eigentlich reiche Land Venezuela in eine Massenarmut gestürzt. Die jährliche Inflation des Bolivar beträgt derzeit unglaubliche 86.857 Prozent – vor einem Jahr kostete ein Kaffee in Venezuela 2.300 Bolivar, heute kostet er etwa 2 Millionen. Aufgrund der Inflation steigen die Preise in der nationalen Währung alle 18 Tage auf das Doppelte an. Kein Wunder also, dass die Bevölkerung nach Alternativen giert. In Bitcoin haben sie eine solche gefunden – Handelsvolumen und Preis des BTC sind geradezu explodiert. Aktuell ist ein BTC ungefähr eine Milliarde Bolivar wert. Der Preis des BTC verdoppelt sich übrigens ebenfalls alle 18 Tage.“

Spanische Zentralbank erkennt Vorteile von Kryptowährungen an
„Die Bank von Spanien (BDE) ist die Zentralbank von Spanien und als solche Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Ein neuer Banco de Espana (BDE) – Bericht beweist, dass sich die spanische Zentralbank den Kryptowährungen annähert. Der BDE-Bericht erkennt an, dass digitale Assets wie Bitcoin die spanische Wirtschaft stärken könnten, was der berüchtigten Aussage von Linde über Kryptowährungen, die „mehr Risiko als Nutzen“ bringen, direkt widerspricht. Galo Nuño, der Autor des oben genannten Dokuments, behauptet, dass die Verwendung von Krypto-Assets und die sich schnell entwickelnde Blockchain-Technologie die Kontrolle der Geldmenge vereinfachen könnte. Laut Nuño verwaltet die Bank derzeit nicht das gesamte Papiergeld des Landes. Andere Möglichkeiten, wie Kryptowährungen die Wirtschaft des Landes positiv oder negativ beeinflussen könnten, werden im Bericht nicht explizit erwähnt. Gleichzeitig zeigt dieser aber, dass die Blockchain-Technologie als Mittel zur Verwaltung der Zinssätze und eben der Geldmenge eingesetzt werden kann.“

Goldman Sachs CEO: „Es ist arrogant, Kryptowährungen zu leugnen.“
„Blankfein machte deutlich, dass er keine Bitcoins besitzt. Allerdings mahnte der CEO von Goldman Sachs vor Arroganz. Es sei arrogant, die Möglichkeit zu leugnen, dass Kryptowährungen von der breiten Masse als Zahlungsmittel akzeptiert werden könnten. Ich besitze keine Bitcoins. Goldman Sachs hat, soweit ich weiß, keine Bitcoins. Aber wenn es klappt, könnte ich historisch begründen, warum [Bitcoin sich durchsetzen] konnte. Und ich gehöre nicht dem Lager an, das sagt: ‚Mensch – weil es mir unangenehm ist, weil es ungewohnt ist, kann es nicht geschehen.‘ Das ist zu arrogant. Es wurde bestätigt, dass Goldman Sachs in Zukunft Krypto-Asset-Angebote für die eigenen Kunden einführen will. Am 06. August wurde bekannt, dass Bitcoin Futures angeboten werden und auch, dass Goldman einen eigenen Bitcoin Custody Service anbieten wird bzw. will. Das Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen mit Sitz in New York City erforscht Möglichkeiten zur Implementierung der Kryptowährungen aufgrund des steigenden Interesses der Kunden. Am 20. Juni sagte Goldman Sachs COO David Solomon, dass man zuerst die Fragen bezüglich der Bitcoin Futures klären müsste, anschließend könnte man sich anderen Fragen widmen. Allerdings sei man bei der Umsetzung sehr vorsichtig, wodurch es etwas länger dauern könnte. Das Unternehmen müsse sich dennoch weiterentwickeln und anpassen.“

G20 verzichtet auf Regulierung bei Kryptowährungen wie Bitcoin
„Im Vorfeld des Gipfels kam das Financial Stability Board (FSB), die Regulierungsbehörde der G20, zu dem Schluss, dass Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum & Co. kein wesentliches Risiko für die Weltwirtschaft darstellen, sondern eher eine weitere Beobachtung verdienen. In ihrem offiziellen Kommentar im Anschluss an die Veranstaltung wiederholten die G20 folgende Aussage: Obwohl Krypto-Assets zu diesem Zeitpunkt kein Risiko für die globale Finanzstabilität darstellen, bleiben wir wachsam. Kurz gesagt, Krypto-Märkte sind zwar robust, aber nicht weitestgehend in das traditionelle Finanzsystem integriert, so dass es unwahrscheinlich ist, dass ein Krypto-Crash das gesamte Finanzsystem beeinträchtigen würde. Wie Jeffrey Kleintop, Chief Global Strategist bei Charles Schwab, kürzlich zu der Time sagte: Damit sich eine potenziell zerstörerische Blase bildet, müssen Kryptowährungen viel mehr angenommen werden und ein viel größerer Anteil des Haushaltsvermögens oder des Vermögens von fremdfinanzierten Anlegern wie Banken oder einigen Hedgefonds genutzt werden. Darüber hinaus hat die G20 auf unmissverständliche Weise die Blockchain-Technologie hoch gelobt. Technologische Innovationen, einschließlich der zugrunde liegenden Krypto-Assets, können erhebliche Vorteile für das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft bringen.“

US-Präsidentschaftskandidat akzeptiert Bitcoin als Spendenmöglichkeit
„Bitcoin ist auf dem Weg zur Bühne der Politik. 2020 US-Präsidentschaftskandidat Andrew Yang wird Kryptowährungen als offizielle Formen der Spende für seine Kampagne akzeptieren. Die zweite Generation des Chinesen und Amerikaners Andrew Yang, der derzeit für die US-Präsidentschaft 2020 in der Demokratischen Partei kämpft, kündigte an, dass er Bitcoin und andere Kryptowährungen als Spendenformen akzeptieren wird. Bitcoin, Ethereum und nahezu jegliche Kryptowährungen sind willkommen. Yang, der sich für eine Politik einsetzt, die als “Humankapitalismus” bezeichnet wird und auf das menschliche Wohlergehen ausgerichtet ist, wird Bitcoin und Ethereum als Mittel zur Spende akzeptieren. Seine Kampagne wird aber auch jede Spende in einer anderen Kryptowährung begrüßen, solange sie auf dem ERC20-Standard basiert. Die einzige Einschränkung für eine Krypto-Spende ist, dass diese mindestens $2.500 beträgt.“

ICO-Studie: Wale verdrängen kleine Fische
„Die ICO-Marktanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass im zweiten Quartal (Q2) dieses Jahres rund 8,36 Milliarden US-Dollar in Initial Coin Offerings geflossen sind. Das bedeutet einen Zuwachs von 151 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal (Q1) 2018, in dessen Verlauf ICOs rund 3,33 Milliarden US-Dollar einsammeln konnten. Als Hauptursache für den Anstieg nennt der Report dabei das einjährige ICO von EOS, das am ersten Juni endete und rund 4,2 Milliarden US-Dollar einspielte. Im Jahresvergleich hat sich das Investitionsvolumen verzehnfacht. So verbucht das laufende Jahr ein Gesamtinvestitionsvolumen von 11.690.981.663 US-Dollar. Ohne das ICO von EOS beträgt der Zuwachs immerhin noch das 6,4-fache der ersten beiden Quartale des Vorjahrs. Dabei konnte rund die Hälfte der in Q2 angesetzten ICOs nicht mehr als 100.000 US-Dollar einsammeln. Letztes Jahr lag diese Zahl für Q1 und Q2 noch bei 13 Prozent.“

BitMEX Rekord Tradingvolumen | Zum zweiten Mal in zwei Wochen erreicht BitMEX ein tägliches Tradingvolumen von 1 Million Bitcoin.
„Unser eigener Rekord von 1 Million Bitcoin, der innerhalb von 24 Stunden gehandelt wird, ist ein wichtiger Meilenstein für den Kryptomarkt und ein Beweis dafür, dass die BitMEX-Community wächst. Durch die ständige Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen unserer Kunden haben wir eine überwältigende Nachfrage nach innovativen Finanzprodukten erkannt, die dem Kryptomarkt eine größere Vielseitigkeit verleihen. Dank unserer anspruchsvollen Community haben wir unsere beiden innovativen, neuen Produkte auf den Markt gebracht: ETHUSD Perpetual-Swap sowie UPs und DOWNs.“

Bitmain bringt Wi-Fi-Router mit Mining-Funktion
„Vor wenigen Tagen gab Canaan bekannt, dass der zweitgrößte Hersteller für Mining-Hardware TV-Geräte mit Mining-Möglichkeit verkaufen möchte, hat Bitmain, der führende Mining-Hardware-Anbieter seine Erweiterung auf dem neuen Markt für Home-Mining vorgestellt. Krypto-Fans und Amateur-Miner werden sich über das neue Produkt freuen, aber erkennen, dass es dabei nicht um den Profit sondern um die coole Idee geht. Das Unternehmen hat diese Woche in den sozialen Netzwerken angekündigt, dass zwei Wi-Fi-Router ins Angebot kommen, die beide tauglich für das Minen von Kryptowährungen sein sollen. Die Geräte R3-DASH und Antrouter R3-SIA wurden beide entwickelt, um DASH und Siacoin zu minen.“

Spieß umgedreht: Deutlich mehr Spekulanten als Kriminelle nutzen Bitcoin
„Der Großteil der Transaktionen dient der Preisspekulation.“
Dabei habe sich das damalige Verhältnis von legalen und illegalen Aktivitäten mit Kryptowährungen in den letzten Jahren umgekehrt. Lediglich zehn Prozent des Transaktionsvolumens von Bitcoin & Co. gehen (buchstäblich) auf das Konto von Kriminellen, mit dem Rest wird gehandelt und gehodlt. Lilita Infante ist innerhalb der DEA Teil eines zehnköpfigen Teams von Sonderermittlern, der Cyber Investigative Task Force. In Zusammenarbeit mit anderen Behörden, allen voran dem FBI, haben die Ermittler besonders das Darkweb ins Fadenkreuz genommen. Dort sind Kryptowährungen nach wie vor als vermeintlich anonymes Geld beliebt. Doch das mit der Anonymität hat sich weitestgehend erledigt, meint Infante. Selbst Kriminelle, die auf Datenschutz gemünzte Währungen wie Zcash und Monero setzen, können sich nach Infante dem starken Arm des Gesetzes nicht entziehen: „Wir haben immer noch die Möglichkeit der Rückverfolgung“, sagt Infante verschwörerisch. Deshalb sei es auch kein Problem, dass Verbrecher weiterhin auf das digitale Geld setzten. Im Gegenteil: „Tatsächlich gibt uns die Blockchain eine ganze Reihe von Werkzeugen in die Hand, die uns befähigen, Verbrecher zu identifizieren. Ich hoffe sogar, dass sie sie weiter benutzen.““

Pantera Capital CEO: Anleger sollten sich auf Bakkt konzentrieren, nicht auf Bitcoin-ETFs
„Morehead sagte, dass Anleger, anstatt in Panik über die ETF-Nachrichten zu geraten, optimistisch gegenüber Bakkt sein sollten. Bakkt ist ein Cryptocurrency-Projekt der Intercontinental Exchange (ICE) mit den Partnern Microsoft und Starbucks, das Anfang August angekündigt wurde. „Das sind riesige Neuigkeiten“, sagte der CEO von Pantera Capital am Mittwoch bei CNBCs Fast Money. „Das wird in den nächsten fünf oder zehn Jahren für die Märkte eine sehr tiefgreifende Wirkung haben, und darauf sollten sich die Leute meines Erachtens konzentrieren […] Ich denke, es wird noch lange dauern, bis ein ETF genehmigt wird. Die letzte für die ETF-Zertifizierung zugelassene Anlageklasse war Kupfer, und Kupfer ist seit 10.000 Jahren auf der Erde.“ Bezüglich des Preissturzes von Bitcoin wies Morehead darauf hin, dass die Kryptowährung Jahr für Jahr immer noch um 82 Prozent gestiegen ist. „Es ist alles Perspektive“, sagte er.“

9 Bitcoin ETF Entscheidungen in den nächsten 2 Monaten stehen an
„Unterdessen beschreibt Bitcoin-Experte Brian Kelly, dass es aus Investorensicht definitiv falsch ist, seine Bitcoin-Bestände zu verkaufen, nur weil die SEC die Entscheidung für einen Bitcoin ETF verschoben hat. Genau dies scheint in den letzten Tagen passiert zu sein. Kelly führt weiterhin aus, dass der Markt seiner Meinung nach noch nicht bereit ist für einen Bitcoin ETF und die SEC die Entscheidung wahrscheinlich nochmal verschieben wird (frei übersetzt): Bitcoin hatte einen unglaublichen Run von $ 5.800, und das war alles wirklich, weil die Leute dachten, es würde einen Bitcoin-ETF geben. Die SEC kam heraus und verschob diese Entscheidung. Ein kleiner Spoileralarm, am 30. September wird SEC wahrscheinlich wieder aufschieben, weil der Markt nicht bereit ist und die SEC noch keine Antworten auf ihre Fragen hat. Ob Kelly mit seiner Prognose Recht behalten wird, können nur die nächsten Tage zeigen. Bitcoin ETFs haben zu einem wahren Hype und erwarteten Geldregen in den letzten Wochen geführt. Dennoch sollte der Fokus auf der Technologie selbst, sowie der Verbreitung in der Bevölkerung liegen, denn nur dann können sich Kryptowährungen, wie Bitcoin langfristig durchsetzen.“