Bitcoin: Das Problem des Energieverbrauchs ist lösbar

„Das Problem des Energieverbrauchs ist lösbar“: BTC-ECHO im Gespräch mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V.
„Die Blockchain-Technologie als Infrastruktur- und Plattform-Technologie kann die Basis für eine Vielzahl von Anwendungen darstellen. Das erste und prominenteste Beispiel hierzu ist Bitcoin. In unserem Projekt beschäftigen wir uns allerdings nur am Rande mit dem Thema Bitcoin, da dessen Anwendungen in der Energiewirtschaft äußerst gering ist. Das Problem des massiven Energiebedarfs der Bitcoin-Blockchain stellt sicherlich hinsichtlich der ökologischen Konsequenzen eine besondere Herausforderung dar. Dank alternativer Konsens-Mechanismen ist das Problem des hohen Energieverbrauchs je nach Blockchain-Ausgestaltung und Anwendungsfall allerdings lösbar. Im Kontext der Energiewirtschaft und speziell in unserem Projekt legen wir den Fokus auf die Chancen der Technologie, neue Entwicklungen und die Optimierungspotenziale in einer digitalisierten Energieversorgung. Dazu soll unser vor Kurzem veröffentlichte Technologiebericht die Grundlage darstellen.“

Bitcoin muss 213.000 US-Dollar erreichen, um den US-Dollar ablösen zu können
„Wie der Bitcoin den US-Dollar ablösen kann | Bitcoin wurde oft als die Kryptowährung angepriesen, die den US-Dollar ersetzen soll, aber laut UBS muss er zuerst USD 213.000 erreichen, um das tun zu können. Bitcoin Kurs muss massiv steigen, um den US-Dollar ablösen zu können. In einem neuen 32-seitiger Bericht der Schweizer multinationalen Investmentbank steht, dass der Bitcoin nicht den US-Dollar ablösen kann. Laut UBS müsste Bitcoin 213.000 US-Dollar erreichen. Andernfalls müssten sich seine Netzwerkverarbeitungsfähigkeiten verbessern, berichtet Bloomberg. Gestern veröffentlichte das Unternehmen neue Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass die Anzahl der Personen, die die Kryptowährung nutzen, sinkt. Im September erreichte die Menge an Bitcoin, die von den 17 der größten Krypto-Händlerservices erhalten wurden, ihren Hähepunkt bei 411 Millionen US-Dollar. Im Mai ist diese Zahl auf 60 Millionen Dollar gesunken. Während dies immer noch eine erhebliche Menge ist, verblasst diese im Vergleich zu dem, was sie war. Nicht nur das, dadurch, dass die Kryptowährung Ende des Jahres 2017 an Wert gewann, waren die Menschen daran interessiert, ihre Coins zu behalten, anstatt sie auszugeben. Für viele ist „Holding“ das, was sie am meisten interessiert, anstatt BTC als Zahlungsmittel zu verwenden. Wenn dies jedoch der Denkansatz der gesamten Bitcoin-Community ist, kann es nicht viel bewirken als kleine Welle in einem riesigen Teich.“

Video-Empfehlung der Woche: Andreas Antonopoulos versus Bitcoin-Maximalismus?
„Aus einer Konkurrenzsituation kann eine feindliche Haltung erwachsen. Und so neigen manche Bitcoin-Maximalisten dazu, in eine „Bitcoin statt Blockchain“-Haltung zu verfallen: Alles Shitcoin außer Bitcoin. Für jene ist es sehr verwunderlich, warum Antonopoulos nun ein Buch über Ethereum schreibt! Andreas Antonopoulos gibt in dem Video auf diese Bedenken eine Antwort. Im Streit darüber, welche Kryptowährung mehr oder weniger dezentral ist, werden häufig zwei Punkte vergessen. Erstens sind technologische Neuentwicklungen, sei es bei Bitcoin, Ethereum oder anderen Kryptowährungen, immer interessant. Zweitens ist der große Gegner Bitcoins nicht Ethereum oder Bitcoin Cash, sondern das zentralbank-gesteuerte Fiatgeld. Ich denke, dass die Position von Andreas Antonopoulos eine wichtige zwischen „Blockchain statt Bitcoin“ und „Bitcoin statt Blockchain“ ist.“

“Kryptofans feiern es, dass man hochmoderne Technologie verwendet, um das Geldsystem 300 Jahre zurückzuwerfen.”
„Die Kritik, dass der Wert von Bitcoin an nichts gebunden ist und daher auf Null sacken kann, ist so was von von 2013. Mittlerweile meinen die meisten Ökonomen, dass der Wert von Bitcoin in dem an ihn gebundenen Zahlungssystem liegt und durch die begrenzte Menge erhalten wird. Es mag sein, dass es am Anfang Probleme gab, einen Wert für Bitcoin zu finden, weil die Kryptowährung keinen nicht-monetären Nutzen hatte. Seitdem dieser Wert jedoch gefunden wurde, ist er aber stabil oder steigend und wird auf den Börsen jeden Tag bestätigt. Die Knappheit von Bitcoin, die mit maximal 21 Millionen Exemplaren absoluter ist als alles andere, ist allein schon Grund genug dafür, dass es ein Bedürfnis nach Bitcoin gibt. Die Welt traut dem Fiat-Geld eben nicht so weit, wie Krugman es meint.“

Morgan Stanley stellt Credit Suisse Bitcoin Experten ein
„Morgan Stanley stellt den VP of Sales and Innovative Trading der Credit Suisse als Leiter der neuen Division Digital Asset Markets ein, so eFinancialCareers. Andrew Peel wird seinen Sitz in London und in Zürich haben. Während seiner Tätigkeit als Derivatehändler für die Credit Suisse (CS) interessierte sich Peel für Kryptowährungen wie Bitcoin und setzte sich ab 2013 für Digital Asset Investments ein. Bis 2016 erkannte das Unternehmen eine Krypto-Marktchance und ernannte Peel zum VP für Sales and Trading Innovation. Morgan Stanley rangiert auf Platz sechs der größten US-Banken mit einem verwalteten Vermögen von über 851 Milliarden Dollar (AUM), gemäß Daten von Bankrate.“

Zweitgrößter Börsenbetreiber weltweit plant Bitcoin-Handel
„Kelly Loeffler, neuer CEO von Bakkt, erklärte in einem Forbes Interview, dass man eine eigene Lösung für die Skalierbarkeit nutzt. Diese ähnelt dem Lightning Netzwerk und es wird spekuliert, dass es sich um eine Sidechain handelt. Die Transaktionen würden wie beim Lightning Netzwerk nicht auf der Blockchain gespeichert, wodurch Bitcoin bei einer größeren Nachfrage nicht unnötig belastet wird. Jeff Sprecher, CEO von ICE und Ehemann von Kelly Loeffler, sagte, dass Bitcoin globale Überweisungen bzw. Geldtransfers stark vereinfachen würde und außerdem meinte er: Bitcoin hat das Potential, die erste globale Währung zu werden. Das sind wirklich mehr als positive Nachrichten. Und schon bald kann man mit Bitcoin einen Kaffee bezahlen.“

Weltweit erster Bitcoin Mining Fernseher
„Gemütlich auf der Couch, die Lieblingsserie läuft und dabei genüsslich Bitcoins schürfen. So zumindest ist der Plan von Canaan, die mit dem Fernseher „AvalonMiner Inside“ den ersten Bitcoin Mining TV auf den Markt bringen. Das Gerät hat eine Hashleistung von 2,8 TH/s und damit weniger als z.B. der Avalonminer 821 mit 11,5 TH/s. Dennoch ist diese Leistung für einen Fernseher immer noch beeindruckend. Der Avalon TV wird laut Canaan von künstlicher Intelligenz angetrieben und er besitzt eine Sprachsteuerung. Zudem berechnet das Gerät die Rentabilität des Bitcoin-Minings in Echtzeit. Das hört sich fast zu gut an, um wahr zu sein.Einen Haken gibt es natürlich, denn die geschürfte Kryptowährung kann nur benutzt werden, um Entertainment-Inhalte oder physische Geschenke über die Plattform von Canaan zu kaufen. Einen integrierten Bitcoin Wallet gibt es leider nicht. Damit ist das TV-Bitcoin-Mining wie das Einlösen von Gutscheinen oder Bonuspunkten. Natürlich darf man die Stromkosten eines solchen Geräts nicht außer Acht lassen. In Deutschland lohnt sich ein Bitcoin-Mining-TV nicht.“

Institutionen in Richtung Bitcoin Markt ist ein langsamer Prozess
„Smith bemerkte, dass das Handelsvolumen von BTC nach einem Einbruch in diesem Jahr auf 400 Millionen Dollar pro Tag zurückgekehrt war, wobei auch die CME- Futures-Volumina in der vergangenen Woche 400 Millionen Dollar pro Tag lieferten. “400 Millionen Dollar – es ist nicht nichts”, fügte er hinzu. Die Akzeptanz der Investoren ist ein langsamer Prozess. Susquehanna hatte sich in diesem Jahr bereits bullish gegenüber Bitcoin geäußert, obwohl die Preise damals nach unten tendierten. Im Juni gab das Finanzunternehmen die Einführung eines Bitcoin-Handelssystems für 500 Kunden bekannt, nachdem es mehrere Jahre lang privat mit der Kryptowährung interagiert hatte.“

Warum die ETF-Debatte überhitzt und die SEC dem Bitcoin wohlgesonnen ist
„Die Begründung ist dabei keinesfalls als eine rein idealistische zu sehen. Auch Sachargumente, insbesondere technischer Natur, sprechen in Teilen gegen eine Krypto-ETF-Zulassung. Erinnert man sich an die Hype-Phase Ende 2017, dann wird klar, welche Gefahren von einem enormen Mittelzufluss in kurzer Zeit ausgehen können. So brach das gesamte Krypto-Ökosystem unter der enormen Schwemme an Transaktionen mehr oder weniger zusammen. Börsen konnten nur noch eingeschränkt ihren Dienst anbieten, die Transaktionszeiten und -kosten schossen aufgrund mangelnder Skalierbarkeit in die Höhe und die Sicherheitsmängel der Krypto-Dienstleister waren gravierend. Sicherlich hat sich inzwischen einiges getan und einige Missstände wurden aus dem Weg geräumt. Die Skalierung von Bitcoin und Ether ist hingegen kaum weiter als damals. Zwar gibt es inzwischen Second-Layer-Lösungen wie Lightning, doch sind diese noch viel zu unpraktikabel als dass sie in der Breite genutzt werden würden. Sollte also die Big Money durch ETFs in kurzer Zeit den Markt fluten, dann sind Überhitzungen des Ökosystems, insbesondere in der Skalierbarkeit, nicht auszuschließen.“

Coinbase Commerce: Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash erreichen Millionen von Online-Shops
„„Dieser erweiterte Zugang wird zu einer breiteren Akzeptanz führen und uns letztlich unserem Ziel eines offenen Finanzsystems näherbringen.“, schrieb die US-Krypto-Börse in einem Blog-Post vom Donnerstag. Die Bemühungen von Coinbase, Kryptowährungen zu einer einfachen Zahlungsoption für den Mainstream zu machen, halten weiter an. In der letzten Woche verkündete das Unternehmen die Einführung von Krypto-Geschenkkarten in Europa und Australien. Der neue Service ermöglicht Kunden ihre Kryptowährungen in elektronische Geschenkkarten einzutauschen und bei großen Einzelhändlern wie Zalando und Nike auszugeben.“

Kryptobörse Bitmex führt Ethereum Futures ein mit 50-fachem Margin
„Die Erfahrungswerte hinsichtlich der Auswirkungen von Bitcoin-Futures auf den Kryptomarkt sind nach wie vor relativ gering, sodass noch keine Altcoin-Futures in den USA released wurden. Eine der größten Börsen der Welt, Bitmex, hat nun ohne groß die Werbetrommel zu rühren, gestern den Start der Ethereum Futures auf ihrer Plattform bekanntgegeben. Um 11 Uhr Londoner Zeit wurde ein neuer Markt eröffnet, der es Tradern ermöglicht Long- oder Short-Positionen mit einer Anforderung von nur 2 Prozent der anfänglichen Margen zu erreichen. Das bedeutet, dass mit einer 50-fachen Marge spekuliert werden kann oder in Zahlen ausgedrückt: Mit einem Ether kann eine sehr riskante Wette auf 50 Ether eingegangen werden. Bitmex bietet bereits seit einiger Zeit ETH/BTC-Futures an, aber ETH/USD fehlte bis zum gestrigen Tage. Die Einführung stieß zunächst auf Kritik, da auf der Plattform kein leichtes Arbitrage oder Hedging betrieben werden konnte und jetzt ohne große Ankündigung das Dollar-Paar hinzugefügt wurde.“

Dabba-Trading: Indische Tradition versus Kryptoverbot
„Was in mitteleuropäischen Ohren nach Babysprech klingt, ist für die indischen Finanzaufsichtsbehörden alles andere als ein Kinderspiel. Der auch „Bucketing“ genannte Prozess dient dazu, Geld über illegale Kanäle ins Ausland zu schaffen. Dort wird es an einer Börse – in diesem Fall eine Kryptobörse – angelegt. Hier kommt ein Mittelsmann, der sogenannte „Dabba-Trader“, ins Spiel: Sein Büro verfügt wie jedes andere Maklerbüro über börsennotierte Terminals mit Aktienkursen. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass die Geschäfte des Anlegers nicht über das Börsensystem, sondern nur in den Büchern des Dabba-Traders ausgeführt werden. Hawala: Altbewährt und illegal
Gelingt es dem Dabba-Trader, mit dem Geld seines Klienten, beispielsweise durch eine Investition in eine Kryptowährung, einen Gewinn zu erzielen, greift meist ein zweites, noch deutlich älteres Überweissungssystem: Hawala. Bei Hawala handelt es sich ebenfalls um eine Form der Ausführung von Transaktionen, die sich dem Zugriff durch traditionelle Banken und Regulierungsinstitutionen entzieht. Dabei kommt ein Netzwerk von Angehörigen oder Bekannten zum Einsatz. So verfügen sowohl der Zahlungspflichtige als auch der Empfänger des Geldes jeweils über eine Vertrauensperson, einen „Hawaldar“. Der Zahlungspflichtige gibt sein Geld mitsamt einer Passphrase seinem Hawaldar, der dem Hawaldar des Empfängers das Passwort übermittelt. Unabhängig davon wird die Passphrase auch dem Empfänger mitgeteilt. Dieser geht dann wiederum zu seinem Hawaldar, nennt das Codewort, und erhält das Geld.“

Lohn erhalten in Bitcoin? 31% aller Arbeitnehmer wären glücklich damit
„Weniger überraschend war, dass jüngere Bevölkerungsgruppen ein größeres Interesse an einer Lohnzahlung in Form von Kryptowährung zeigten. 33% der 25- bis 34-Jährigen gaben an, Krypto-Gehälter zu akzeptieren. Je älter die Zielgruppe, desto weniger Interesse zeigt sich bei dieser Art von Zahlungsmethode. Sages Umfrage folgt ähnlichen Untersuchungen, die Anfang dieses Jahres durchgeführt wurden, als der Exchange Midex heimlich Videoaufnahmen von Mitarbeitern machte, die sich über die Absicht unterhielten, in Kryptowährung bezahlt zu werden. Rund 40% der 50 an der Diskussion beteiligten Mitarbeiter gaben zu, dass sie bereit wären, ein auf Kryptowährung basierendes Gehalt zu akzeptieren. Die Tatsache, dass immer mehr Mitarbeiter Interesse an Kryptogehältern zeigen, zeugt von der steigenden Beliebtheit und Nachfrage nach digitalen Währungen. Immer mehr Organisationen geben bekannt, dass sie Kryptowährung für die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen akzeptieren. Im vergangenen Monat kündigte beispielsweise Thailand an, dass Kryptowährungszahlungen in Filmtheaterketten im ganzen Land integriert werden.“

DIE KATZIFIZIERUNG DER BLOCKCHAIN (HÖRTIPP)
„Insofern – und weil es einfach ein Thema ist, das sich unglaublich schön akustisch umsetzen lässt – habe ich für Breitband beim Deutschlandfunk Kultur einen Netzkultur-Beitrag über die CryptoKitties gemacht (Direktlink zur mp3), der die Katzifizierung der Blockchain einordnet und natürlich ganz subtil auch die Frage stellt: Ist das wirklich alles, was „Blockchain“ in den vergangenen drei Jahren Sinnvolles hervorgebracht hat? Darauf deutet zumindest einiges hin. Wie zum Beispiel dieser Bloomberg-Artikel: Blockchain, Once Seen as a Corporate Cure-All, Suffers Slowdown.“