Bitcoin funktioniert als Zahlungsmittel

PwC-Senior-Manager: Bitcoin funktioniert als Zahlungsmittel
„Bitcoin bringt das Potential mit sich, völlig neue Zahlungswege und -arten zu prägen. Dessen ist sich Roland Stadler, Senior Manager and Data & Analytics Specialist bei PwC Switzerland, sicher. In einem Beitrag auf der Website von PwC zeigt er auf, wie Kryptowährungen als Zahlungsmittel funktionieren, wie sich Utility und Security Token voneinander unterscheiden und warum nicht nur die Blockchain, sondern auch Bitcoin zukunftsrelevant ist. Unterm Strich wird die Verheißung „Blockchain, aber nicht Bitcoin“ von Stadler kritisiert, da er nach wie vor keine Blockchain-Anwendung sieht, die als Zahlungsmittel geeigneter als Bitcoin ist. Die Entwicklung von Smart Contracts kann zukünftig viele Auswirkungen haben, stecke jedoch noch in den Kinderschuhen. Den aktuellen ICO-Hype solle man hingegen vorsichtig betrachten.“

Börse-Stuttgart-Tochter Sowa Labs: Bitcoin, Ethereum und Ripple Trading „Made in Germany“
„BISON ist keine Kryptowährungsbörse, die BISON App greift auf Referenzpreise anderer Krypto-Handelsplattformen zurück und schließt sich an diese an. Für den Anfang werden vier Kryptowährungen unterstützt: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP) und Litecoin (LTC).BISON möchte den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen so einfach und unkompliziert wie möglich machen und übernimmt daher für den Kunden den technischen Aufwand.“

Bitmain aus China – die heimliche Milliardenmacht hinter Bitcoin
„Allein im ersten Quartal 2018 soll Mining-Riese Bitmain 1,1 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet haben, so die E-Mail aus dem engeren Umfeld des Unternehmens. Der mögliche Gewinn des ganzen Jahres wird in der E-Mail auf zwei bis drei Milliarden Dollar geschätzt. Schon Anfang Juni hatte Bitmain für Aufsehen gesorgt, als es 400 Millionen Dollar frisches Geld unter anderem von Sequoia Capital China einsammelte. Sequoia Capital selbst ist einer der großen Namen in der Branche, bekannt durch frühe Investments in Apple, Google und Paypal. Ungefähr zeitgleich, auch im Juni 2018, sprach der 32-jährige Bitmain-Gründer Jihan Wu mit dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg über einen Börsengang außerhalb Chinas. In der E-Mail, die jetzt dem Magazine Fortune vorliegt, wurden die Börsengangpläne noch mal konkreter: Bitmain plane den Börsengang sehr bald, heißt es dort. Mit den neuen Zahlen aus der E-Mail steigt laut Fortune auch der geschätzte Wert des Unternehmens um 16,6 Prozent auf rund 14 Milliarden Dollar.“

Bitcoin – laut Krypto-Analyst folgt auf Flash-Dump Moon
„Am 29. Juni war der Bitcoin auf den niedrigsten Kursstand gefallen, den wir dieses Jahr verzeichnet haben. Nach etwa drei Wochen nach dem Tiefpunkt stieg der Kurs am 24. Juli über 8.000 USD. Es scheint jedoch, dass dies ein relativ kurzfristiges bullisches Momentrum war. BTC befindet sich unter der 8.000er Marke. Der Preis ist innerhalb von 48 Stunden signifikant gesunken. Angesichts des aktuellen Trends auf dem Kryptomarkt hat Woo nun einige Vorhersagen gemacht. Er sagte am 1. August, dass Bitcoin wahrscheinlich wegen einem Flash-Dump weiter fällt, aber danach „Moon“ sehen wird, genau wie es bei Gold während der Wall Street Finanzkrise 2008 der Fall war. Flucht in die Sicherheit: Alles andere verkauft sich gegen USD und wird dann zum Abbau von Hebelpositionen genutzt und danach haben Häfen wie Gold und BTC ihren Bull-Run, so seine Meinung. Woo meinte auch, dass der Wert von Bitcoin davon abhängen würde, ob institutionelle Investoren erhebliche Investitionen in den Kryptowährungsmarkt tätigen. Der Forbes-Mitarbeiter sagte: Wahrscheinlich auch davon abhängig, wie viele institutionelle Akteure in diesem Zeitraum am BTC-Markt beteiligt sind. Normale Retail HODLER werden nicht dazu neigen, große Hebelpositionen zu haben, von denen sie sich losmachen müssen, außer vielleicht von Leihen.“

Northern Trust: US-Finanzgigant öffnet sich für Bitcoin-Hedge-Fonds
„Mit Northern Trust hat sich nun ein weiterer Finanzgigant öffentlich als blockchainaffin „geoutet“. Wie Executive Vice President Pete Cherecwich dem Finanzmagazin Forbes am 31. Juli verriet, berät sein Unternehmen seit dem ersten Quartal dieses Jahres drei „Mainstream-Hedge-Funds“, die Kryptowährungen in ihre Portfolios aufnehmen möchten. Dazu habe die Firma ihr Angebot von traditionellen Dienstleistungen zur Fondsverwaltung um Services erweitert, die dem neuen Markt der Kryptowährungen Rechnung tragen sollen. Zu diesen zählen unter anderem neue Kontrollstrukturen für die Bekämpfung von Geldwäsche und die Validierung der Existenz von Vermögenswerten. Laut Cherecwich nimmt Northern Trust selbst jedoch derzeit keine direkte Verwahrung von Kryptowährungen vor. Dies sei vorerst auch nicht geplant. Stattdessen ist die Beratung der kryptointeressierten Hedge Fonds Teil der Unternehmensstrategie. Diese zielt darauf ab, dass in Zukunft auch Fiat-Geld über eine Blockchain ausgegeben wird. „Ich glaube, dass Regierungen letztendlich ihre Währungen digitalisieren und sie wie einen digitalen Token handeln lassen werden […]. Aber der US-Dollar würde immer noch irgendwo in einem Tresor liegen oder von der Regierung gestützt werden“, sagte Cherecwich im Forbes-Interview.“

Interview mit SEC-Kommissarin: Bitcoin-ETF Ablehnung war falsch
„In einem Interview mit dem CNBC-Moderator Ran Neu-Ner sagte Kommissarin Hester Peirce gestern (01.08.2018), der vorgeschlagene ETF durch die Winklevoss-Zwillinge sei vollkommen konsistent und entspreche vollständig dem Securities Exchange Act. „Die Mehrheit der Kommission sagte, dass die vorgeschlagene Änderung tatsächlich nicht mit dem geltenden Statut vereinbar sei. In diesem Fall ist das der Securities Exchange Act. Ich gehe davon aus, dass die vor uns liegende Änderung im Einklang mit dem Börsengesetz stand. Es gibt keinen Grund für uns, dieses Produkt nicht zuzulassen und an der Börse zu handeln.“ Peirce führte aus, dass ihre Kollegen den Markt über ihren Wirkungskreis hinaus beurteilt haben, was der SEC in diesem Fall nicht erlaubt wäre, da die Aufsichtsbehörde nicht dafür zuständig ist. Stattdessen hätte sich die SEC auf den Markt konzentrieren sollen, auf dem das börsengehandelte Produkt gehandelt wird, so die SEC-Kommissarin.“

Bitcoin ETF unwahrscheinlich in 2018, aber Februar 2019 möglich
„In einem Interview sagte Alex Krüger, ehemaliger Banker und großer FX Market Maker-Handelsanalyst, dass die ETF-Anmeldung von Cboe den früheren ETF-Anträgen weit überlegen ist und angesichts der Geschichte der Institution ist die Wahrscheinlichkeit, dass Cboe Bitcoin ETFs zugelassen werden, wesentlich höher als andere ETFs. Krüger erklärte jedoch, dass die Einreichungen von Cboe und VanEck zwar hohe Chancen auf eine Zulassung durch die SEC hätten, die US-Finanzbehörden aber keinen überzeugenden Grund hätten, den ersten ETF im Jahr 2018 zu bestätigen: Der CBOE-Vorschlag ist den früheren ETF-Vorschlägen weit überlegen und berücksichtigt die meisten Bedenken, die die SEC bei der Ablehnung früherer ETF-Anträge geäußert hat. Die Hauptsorge der SEC bleibt jedoch bestehen: Die zugrunde liegenden Bitcoin-Märkte sind unreguliert. Einer der SEC-Kommissare hat sich jedoch bereits für eine Bitcoin-ETF ausgesprochen. Meine Einschätzung ist, dass es machbar ist, dass die SEC entscheiden wird, dass der CBOE ETF-Vorschlag die Anforderungen erfüllt – auch wenn er es nicht tut. Es sollte ein langer Prozess sein. Ich erwarte nicht, dass die SEC vor dem 27. Februar 2019 eine Entscheidung trifft.“

Bitcoin Cash wird ein Jahr alt und feiert das mit ganz viel Spam
„Ob es Sinn ergibt, die eigene Blockchain zu spammen, sei mal dahingestellt. Die Communities von Bitcoin (BTC) und Ethereum würden im Leben nicht auf die Idee kommen, die ohnehin schon hohe Last künstlich zu erhöhen. Sie betrachten unnötige Transaktionen als Spam, vielleicht auch als DoS-Angriff, und das, was die Bitcoin-Cash-Szene derzeit treibt, als eine digitale Form von Autoaggression. Andererseits aber demonstriert der Spam, was Bitcoin Cash kann. 700.000 Transaktionen am Tag, mitunter sogar mehr als 20 Transaktionen je Sekunde, sind offenbar kein besonders großes Problem. Zumindest weiß man, dass es kein Problem darstellt, einen Tag lang ein solches Volumen zu haben. Bitcoin Cash stellt sich damit als Mitbewerber zu VISA und PayPal auf, schreibt btc.com in einem Blogpost zur Geburtstagsfeier. Ob das tatsächliche Volumen von anscheinend 96 bis 227 Transaktionen je Sekunde tatsächlich möglich ist, wird sich vielleicht am 1. September zeigen. Denn dann wird es erst den echten Stresstest geben. Das Spam-Feuerwerk zum Geburtstag war nur ein kleiner Vorgeschmack.“

SIM Swapping: Consensus-Besucher um Bitcoin in Millionenhöhe erleichtert
„Mit einem relativ neuen, aber einfachen Trick übernahm der Bostoner Student Joel Ortiz mittels SIM Swapping die Smartphones von circa 40 Personen und erleichterte ihre Wallets um Guthaben im Gesamtwert von mehr als fünf Millionen US-Dollar. Der 20-Jährige wurde am 12. Juli bei seiner Ausreise verhaftet. Manche seiner Opfer waren Mitte Mai auf der New Yorker Kryptomesse Consensus zugegen. Laut der Gerichtsdokumente, die dem US-Magazin VICE vorliegen, wirft die Staatsanwaltschaft dem 20-jährigen Studenten Joel Ortiz vor, gemeinsam mit anderen Personen unzählige Besucher der New Yorker Kryptomesse Consensus um ihr Erspartes gebracht zu haben. Nach Polizeiangaben wird dies die erste Verurteilung wegen der Anwendung des illegalen SIM-Karten-Tausches (SIM Swapping).“

Japan – Zwang zur Freizeit
„Bereits 2015 wurde mit yukatsu (Abendaktivität) eine Kampagne gestartet, die den Arbeitsbeginn vorversetzen sollte, damit die Beschäftigten früher nach Hause kommen können. Rezente Aktionen wie Premium Friday oder Kids Week (beides in die japanische Schrift transkribierte Originalbezeichnungen) sollten westliche Freizeitkultur und Lebensgefühl vermitteln, blieben allerdings von der breiten Masse der Angestellten und Arbeitern bzw. deren Chefs weitgehend ignoriert. Abes Regierung will die Arbeitnehmer dazu verpflichten, mindestens fünf Tage Urlaub im Jahr zu nehmen. Gewerkschaften fordern acht, Unternehmerverbände bestehen auf drei Pflicht-Urlaubstagen. Beim Premium Friday sollten an jedem letzten Freitag des Monats die Angestellten bereits um 15 Uhr nach Hause geschickt werden. Nagano, ein beliebter Luftkurort nur wenige Stunden von Tokio entfernt, rechnete im Vorfeld der Einführung vor einem Jahr mit einem Ansturm von zusätzlichen Wochenendgästen aus der Hauptstadt. Laut Asahi Shinbun hätten ursprünglich gut 150 große Unternehmen die Idee gebilligt. Bei einer Umfrage unter 6.000 Arbeitern und Angestellten nach dem ersten Premium Friday gaben aber nur 2.5 Prozent an, dass sie tatsächlich früher Schluss machen konnten. Baufirmen beklagten, dass diese Maßnahme zu unnötigen Verzögerungen am Bau führen würde, da die meisten Unternehmen ohnehin auch am Wochenende arbeiten würden. Angestellte, die an diesem Tag früher nach Hause geschickt werden, würden nach Feierabend nahe gelegene Cafés aufsuchen, um dort, gemeinsam mit anderen Arbeitskollegen ihre Arbeit außerhalb des Büros fortzuführen – so eine gängige Anekdote. Heute, rund ein Jahr nach der Einführung, ist Premium Friday wieder weg vom Tisch.“