Bitcoin könnte potentielles Gut für Zentralbanken sein

Bill Miller: „Bitcoin könnte potentielles Gut für Zentralbanken sein“
„Wir wissen nicht, wie sich Bitcoin entwickeln wird, aber im Moment ist es viel weniger riskant als es war, als Bitcoin 100 USD wert war. Auch wenn er glaubt, dass durchaus ein Risiko besteht, dass Bitcoin auch auf Null fällt, sagte er, dass jeder Tag, an dem es nicht passiert und jeder Tag, an dem mehr Geld in das Ökosystem fließt, die Wahrscheinlichkeit sinken lässt. Je mehr Menschen in Kontakt mit Bitcoin gelangen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg von Bitcoin. Hierfür brachte Miller den in der Krypto-Welt bekannten Vergleich der Anzahl von Bitcoins zu Millionären auf der Welt: Immer mehr Leute kennen Bitcoin, es gibt aktuell nur 17 Millionen Bitcoins auf der Welt. Es gibt aber 23 bis 25 Millionen Millionäre auf der Welt. Wenn jeder Millionär sagt, ich möchte einen Bitcoin, würde der Preis nichtlinear höher gehen.“

Die Rückkehr der asiatischen Bitcoin Bullen
„Zwei Analysten, Mati Greenspan von eToro* und Clem Chambers von ADVFN, glauben jedoch, dass ein Anstieg des Handelsvolumens im asiatischen Markt die BTC-Preisrallye ausgelöst hat. In einer Reihe von Tweets hob Greenspan, ein leitender Analyst bei eToro, einen Anstieg des Volumens sowohl auf dem japanischen als auch auf dem koreanischen Markt zum Zeitpunkt des Bitcoin-Preisanstiegs hervor. Vielleicht noch tiefgreifender ist die Tatsache, dass das Handelsvolumen in den USA für das relativ konstant geblieben ist. Der Effekt der steigenden Marktbegeisterung auf dem asiatischen Markt spielte auch eine herausragende Rolle bei der Rallye Ende 2017, bei der Bitcoin nahezu $20.000 erreichte. Wenn die Handelskriege in die Kernschmelze gehen, dann geht Bitcoin Richtung ‘Mond’, weil riesige Mengen an chinesischer Währung gegen BTC getauscht werden, da die auf Yuan lautende superreiche Bewegung vom Vermögensentzug der Abwertung abgesichert werden soll. Bitcoin, nicht Gold, ist und bleibt das Kapital, zu dem man zuerst laufen wird.“

Openbazaar: 1.500 Kryptowährungen ohne Gebühren und KYC traden
„Auf Openbazaar kann man jedoch nicht nur Kryptowährugnen traden. Ursprünglich war der dezentrale Handelsplatz darauf ausgelegt, allgemeine Güter auf einer Peer-to-Peer-Basis untereinander zu handeln. Orientiert hat man sich dabei an den großen zur Zeit dominierenden Online-Marktplätzen eBay oder Amazon. Im Gegensatz zu denen möchte man jedoch nicht zwischen den Händlern und Kunden stehen, sondern diese lediglich verbinden. Bereits im Main hatte Openbazaar die Roadmap für 2018 ausgelegt. Wie BTC-ECHO berichtete, plant man langfristig eine Integration für Mobilgeräte sowie eine Browser-Applikation. Für ein Anreizsystem spielt man darüber hinaus mit der Ausgabe eines eigenen Token. Erst einmal hat man jetzt allerdings das Angebot an bestehenden Token erweitert.“

Investor: Bitcoin bewegt sich in Richtung neue Höchststände
„Spencer Bogart betonte vor allem die Wichtigkeit eines von der SEC genehmigten Bitcoin ETFs und dass nahezu jeder Krypto-Enthusiast “Teeblätter zählt”, was das Urteil der SEC betrifft. Der Branchenführer, der selbst eine “Teeblatt-Vorhersage” machte, sagte, dass er eine Veröffentlichung für den ersten Krypto-ETF im Jahr 2019 anstrebe und erwartet, dass die Aufsichtsbehörden einige Zeit brauchen würden, um ein endgültiges Urteil zu fällen. Wie viele “ETF-Pessimisten” betonen, dass es wahrscheinlich ist, dass die SEC Verbraucherschutzgesetze und Haftprobleme als Hauptgrund für die Verzögerung oder Ablehnung eines von Bitcoin unterstützten ETFs anführt. Dennoch erklärte Bogart, dass Privatanleger und institutionelle Investoren bereits über Plattformen wie Coinbase in die Krypto-Industrie einsteigen, was bedeutet, dass eine Ablehnung der SEC aufgrund des Verbraucherschutzrisikos ungerechtfertigt und unbegründet wäre. “Die Katze ist hier schon aus dem Sack…. Also gibt es diese Dinge (ETF vergleichbare Anlagemöglichkeiten) bereits auf dem Markt. Diese Innovation geht woanders hin, wenn die SEC nicht bald an Bord kommt.”“

Investment Experte: Bitcoin hat den Boden durchschritten
„Wir haben die Schattenseite getestet. Ich sehe langsam aber sicher mehr Adoptionen. Es gibt mehr Leute auf diesen Konferenzen, es gibt mehr Leute, die im Krypto-Raum arbeiten. Wenn ich mir die privaten Runden ansehe, machen viele Institutionen ihren ersten Ausflug, wie zum Beispiel, indem sie etwas Geld in einen Venture-Cap-Fonds stecken – es ist ein wenig sicherer. Novogratz, der vor kurzem $15 Millionen in ein Krypto-Startup investiert hat, sagte, dass er nicht mehr glaubt, dass der Markt bis Ende 2018 die $800 Milliarden erreichen wird. Er geht jedoch davon aus, dass diese gewaltige Summe erst in den nächsten zwölf Monaten erreicht wird – basierend auf der sich abzeichnenden Infrastruktur für institutionelle Investitionen. Novogratz bleibt zweifellos positiv über den gesamten Kryptowährungsmarkt und betont, dass der nächste große Schritt nach oben durch eine zuverlässige Custody-Lösung katalysiert wird, die von einer seriösen Behörde unterstützt wird. Ich denke, der nächste Schritt nach oben wird Custody von einer vertrauenswürdigen Quelle benötigen. Es wird etwas mehr Klarheit bei den Regulierungen brauchen. Ohne diese beiden Dinge würden wir keine 10.000 Dollar sehen, denn das ist es, was die institutionellen Investoren einbringt. Aber wir werden es schaffen. Nach Ansicht des Anlegers brauchen Institutionen “eine Verwahrung mit einem Namen, dem sie vertrauen können”. Bisher hat Coinbase eine Custody-Lösung für traditionelle Investoren implementiert aber Novogratz denkt eher, dass eine Großbank einen Verwahrungsservice anbieten muss und wird und dies zu einem regelrechten Ansturm auf den Bitcoin Markt führen wird.“

Im Vergleich: Die Geldschöpfung von Bitcoin und Euro
„Die dritte Form der Geldschöpfung ist ein Sonderfall: das Giralgeld. Dies sind die digitalen Euros auf unseren Konten. Giralgeld macht mit etwa 86 Prozent der umlaufenden Geldmenge in der Eurozone den größten Teil des Zahlungsverkehrs aus. Die Giralgeldschöpfung: Aus 2,50 Euro können Geschäftsbanken 100 Euro kreieren
Dieses Geld wird nicht von einer staatlichen oder öffentlichen Institution erzeugt, sondern von den Geschäftsbanken in Form von Krediten in den Umlauf gebracht. Jedes Mal wenn also ein Kredit aufgenommen wird, erschafft die Bank neues Geld. Dabei kann sie zwar nicht endlos viele Finanzmittel schöpfen, aber um 100 Euro an Giralgeld zu erzeugen, benötigen sie nur etwa 2,50 Euro an„Zentralbankgeld“. In der Praxis sieht es jedoch etwas anders aus: Da alle Kredite mit Zins- und Zinseszins verliehen werden, gibt es sogar mehr Schulden als Geld im Umlauf. Die Schulden können also niemals zurückgezahlt werden – außer durch das Aufnehmen neuer Schulden mit wiederum neuen Zinsen. Dies kann verheerende Folgen haben, da es die Wirtschaft unter stetigen Wachstumszwang setzt, um die ständig wachsenden Zinsen zu bedienen. Der Bitcoin entsteht nicht durch Schulden, daher kann man ihn als Plus-Summenspiel bezeichnen. Das angesprochene Problem entsteht folglich beim Bitcoin nicht. Im Gegenteil: Sollte der Bitcoin weltweite Akzeptanz finden, könnte er sogar dazu beitragen, die weltweite Staatsschuldenkrise zu beenden. Es könnte man etwa die Schulden, die man sonst durch die Entstehungsweise des Euro niemals zurückzahlen könnte, nun in Form von Bitcoins bedienen.“

Lediglich 33% der Bitcoin-Zahlungen für Kauf von Waren verwendet
„Eine der Hauptkritikpunkte im Zusammenhang mit Kryptowährungen ist, dass sie nicht wirklich als Währungen fungieren. Die Daten scheinen dies zu bestätigen. Nach Angaben des Blockchain-Datenanbieters CoinMetrics ist der Großteil der Transaktionstätigkeit von Bitcoin auf Faktoren wie Mining-Pool-Verteilungen, Spoofing und Manipulation zurückzuführen. Die Verwendung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, ist aber bei weitem noch nicht im Mainstream angekommen. Neue Systeme wie Coinbase Merchant und die Zahlungssysteme von Square haben es den Unternehmen erheblich erleichtert, Kryptowährung als Zahlungsmittel zu akzeptieren.“

Blackrock-Manager Stephen Cohen „Der ETF-Markt wird sich in fünf Jahren fast verdreifachen“
„Weltweit reden wir über einen Markt von fünf Billionen Dollar. In fünf Jahren wird er sich auf zwölf Billionen Dollar mehr als verdoppeln. Europa wird noch stärker zulegen, von rund 700 Milliarden Euro auf knapp zwei Billionen Euro, sich also fast verdreifachen.“

Stephen Bannon plant eine Kryptowährung
„Bannons Digitalmünze solle, so ein Berater, „politischen Aktivismus abseits des Establishments“ belohnen und eine Alternative zum herkömmlichen Finanzsystem darstellen. Bitcoins seien geeignet, die Zentralbanken zu entmachten, und deshalb „disruptiver Populismus“. Arbeitstitel der Rechtsruck-Währung sei „deplorables“, in Anspielung auf Hillary Clinton, die während des Wahlkampfs 2016 gesagt hatte, die Hälfte von Trumps Anhängerschaft sei ein „Haufen Bedauernswerter“. Die Elitenkritik gilt längst auch der Tech-Branche. „Eure Daten, die digitale Bedeutung eures Selbst, werden euch völlig kostenlos genommen und dazu benutzt, euch zu versklaven“, sagte Bannon unlängst. Der Netznutzer von heute sei nicht mehr als „ein Leibeigener“.“

Meinungs-ECHO KW30: Bitcoin (BTC) vs. ETF-FUD
„Die SEC-Entscheidung über den zweiten Versuch der Gebrüder Winklevoss, einen Bitcoin-ETF listen zu dürfen, wurde mit Spannung erwartet. Mit der Spannung einher kamen Fear, Uncertainty und Doubt (FUD): die Tick, Trick und Track der Kryptoparanoia. Und so begab es sich, dass, nachdem die Winklevoss-Zwillinge vor der SEC wiederholt gescheitert sind und der Bitcoin-Kurs einen Dip unter die 8.000-US-Dollar-Marke machte. Bitcoin-Kurs zeigt sich unbeeindruckt. Es war ein kurzer Dip: Der Kurs hat sich mittlerweile wieder in 8.200 US-Dollar-Region gehievt; Befürchtungen eines Kurssturzes wegen der Absage des SEC an die „Twins“ haben sich fürs Erste also nicht bestätigt. Das liegt auch an den deutlichen Worten von SEC-Mitglied Hester M. Peirce, die dem Urteil öffentlich widersprach. Am Donnerstag entrüstete sich Peirce auf Twitter: „Offensichtlich ist Bitcoin nicht reif genug, respektabel genug oder reguliert genug, um unserer Märkte würdig zu sein. Ich bin anderer Meinung.“ Wer dem im Tweet angegebenen Link folgt, gelangt zu einer mehrere Seiten umfassenden Stellungnahme von Pierce, in der sie dafür plädiert, Urteile eher zu Gunsten von neuen Investmentprodukten zu fällen. Investoren könnten besser darüber entscheiden, ob ein neues Finanzprodukt etwas taugt, oder nicht: „Zusammenfassend möchte ich sagen, dass wir uns lieber auf der Seite der Zulassung von Produkten bewegen, damit sich Anleger, die diese Dinge im Allgemeinen besser beurteilen als wir, ihre eigene Meinung über eine bestimmte Innovation bilden und auf diese Weise auf dem Markt handeln können.“
Da noch einige ETF-Vorschläge in der Pipeline sind, braucht man den Kopf nicht hängen lassen. Auch die Tatsache, dass der BTC-Kurs wieder um die 8.200 US-Dollar pendelt, stimmt viele optimistisch. Mike Novogratz, Milliardär und Krypto-Investor, ist guter Dinge, was den BTC-Kurs angeht: „Ich denke, wir bauen einen schönen Boden für den nächsten Schritt nach oben“, sagte Novogratz gegenüber CNBC.“

Analyst: US-Aufsicht wird Bitcoin-Börsenfonds genehmigen
„Die Ära der börsengehandelten Fonds für Bitcoin kann beginnen, sobald die US-Börsenaufsicht SEC die entsprechenden Vorschläge der CBOE und des VanEck SolidX Bitcoin Trusts annimmt. Obwohl die SEC nicht darauf vertraute, dass das analoge Produkt, der ETF der Winklevoss-Zwillinge, sich gegen Kursmanipulationen hätte behaupten können, so gibt es doch Grund zu der Annahme, dass der ETF von VanEck der Überprüfung durch die Finanzaufsicht standhalten wird. „Der VanEck ETF wurde speziell für die Bedürfnisse institutioneller Anleger entwickelt“, sagt eToro-Marktanalyst Mati Greenspan. Die Vertragsgröße liege bei 25 BTC, was bei den heutigen Preisen etwa 200.000 US-Dollar entspricht. Dieses Instrument sei offensichtlich nicht für Kleinanleger. „Wenn ein Hedgefonds-Investor, der Milliarden von Dollar verwaltet, darüber nachdenkt, sein Portfolio mit Bitcoin zu diversifizieren, dann will er sich nicht mit Dingen wie privaten Schlüsseln und Offline-Lagerung beschäftigen“, so der Analyst.“

Buterin: Bitcoin und Ethereum ETFs sind gut aber man benötigt einfachere Wege
„Konkret wandte sich Buterin an die institutionell stärker vernetzten Bitcoin Exchange Traded Funds (ETFs). In seinem Tweet schlussfolgerte Buterin, dass die institutionelle Richtung nicht die Richtung ist, in die die Krypto-Industrie gehen muss. Stattdessen sagte er, dass die Industrie sich mehr auf die praktischen Anwendungen für digitale Währungen für Menschen auf der Straße konzentrieren müsse, um Bitcoin, Ethereum & Co. so weit wie möglich für jedermann verfügbar zu machen und den Kauf von digitalen Vermögenswerten so einfach zu gestalten, wie wenn man Geschenk-/Debitkarten kauft. Im Gegensatz zu dieser Aussage von Buterin, betonte Josh Goodbody, General Counsel und CCO von Huobi UK, Anfang des Monats die Wichtigkeit der institutionellen Investoren und ETFs für die Kryptoindustrie. Goodbody sagte, dass die Kryptoindustrie nicht reifen kann, wenn Investoren kein Vertrauen in die Infrastruktur haben und kommentierte sowohl die Bedeutung von dezentralisierten Operationen als auch von größeren Investoren. Das Einbringen von Anlageklassen und Finanzinstrumenten in den Krypto-Raum wird den Anlegern das Risiko geben, mit dem sie sich wohlfühlen. Nicht jeder will einen private Key haben. Solange es von einem seriösen Marktteilnehmer eingeführt wird, halten wir es für eine positive Entwicklung für die Branche. Buterin konzentriert sich mehr auf die “tatsächliche Übernahme” von Kryptowährungen. Betrachtet man beide Argumente, so ist leicht zu erkennen, dass beide Teile notwendig sind, um das große Ganze zu vervollständigen. Die Gallup-Umfrage aus dem letzten Jahr ergab, dass nur 2 Prozent der Amerikaner derzeit Bitcoin besitzen.“

TRANSFERGO STEIGT IN DEN CRYPTO-HANDEL EIN UND LISTET BITCOIN, ETHEREUM UND CO.
„In einem Podcast von Bloomberg (vom 27. Juli) berichtet der CEO und Gründer von TransferGo, Daumantas Dvilinskas, aus erster Hand über die Ausweitung des Serviceportfolios. Mit dieser Ankündigung ist TransferGo das erste Zahlungsdienstleister der Welt, welcher den Crypto-Handel anbietet. Ab sofort ist der Crypto-Service in den aktuellen Android- und iOS-Versionen der TransferGo-App integriert und ermöglicht den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen „in der gewohnten TranferGo-Umgebung“. Die Benutzer müssen die gleichen Know Your Customer (KYC) und Anti-Money Laundering (AML) Richtlinien befolgen, die auch für den bestehenden Überweisungsdienst gelten.
Zielmarkt werde hauptsächlich Europa – insbesondere Großbritannien – sein, da dies den bedeutendsten Teil des Geschäftes von TransferGo ausmacht. TransferGo: Gründe für den Einstieg in den Crypto-Handel. Der Grund, warum TransferGo den Service zum Handeln von Kryptowährungen anbiete, sei aus dem Interesse und der Nachfrage der eigenen Kunden entstanden. Die Nachfrage nach Kryptowährungen sei groß. Dies bestätige auch die Registrierung von 4.000 Benutzern in den ersten Stunden für den Crypto-Service.“

Pantera Capital peilt 67.500 Dollar für Bitcoin bis Ende 2019 an
„Laut Pantera sollte der Preis für Bitcoin bis Ende 2018, unter Verwendung dieser historischen Trendlinie als Richtwert, auf 21.000 Dollar und bis Ende 2019 auf 67.500 Dollar ansteigen. Dies sind die beiden aktuellen Bitcoin-Prognosen des Unternehmens.“