„Bitcoin-Guru“ Antonopoulos: „Banken verstehen die Blockchain nicht“

„Bitcoin-Guru“ Antonopoulos: „Banken verstehen die Blockchain nicht“
„Die Idee, dass sich eine Währung gegenüber allen anderen Währungen durchsetzen und die Welt dominieren wird, ist auf monopolistisches Einheitsdenken nach einem Nullsummenspiel von nationalen Währungen zurückzuführen, bei dem am Ende nur eine Flagge übrigbleibt. Das ist Währungs-Nationalismus. Kryptowährungen führen uns in ein postnationalistisches Zeitalter für Währungen. Dort kommen wir auch her, denn Währungen waren früher nicht nationalistisch geprägt. Das ist eine relativ junge Idee, die meiner Meinung nach bald wieder verschwinden wird. Bitcoin und andere Kryptowährungen werden nicht mehr verschwinden, sie werden friedlich neben anderen Lösungen koexistieren. Glauben Sie, dass „Proof of Work“ Bestand haben wird? Bitcoin-Mining verbraucht bald mehr Energie als Österreich. Ich glaube, dass uns „Proof of Work“ eine sichere Basis gibt. Das ist notwendig, um eine Weltwährung zu etablieren, die dem Einfluss staatlicher Mächte widersteht. Es ist eine günstigere Basis für eine Währung als Gold abzubauen oder Papier und Baumwolle für eine Plastik-Währung zu bedrucken. Es ist auch günstiger als die Datenzentren von großen Banken und all die anderen Kosten, die wir gar nicht wahrnehmen. Währungen verursachen bereits heute gewaltige Kosten und Umweltschäden, nicht nur durch den Energieverbrauch, sondern durch verschiedene externe Faktoren.“

US-Repräsentantenhaus: Kryptowährungen sind die Zukunft des Währungssystems
„Der Kongress der Vereinigten Staaten veröffentlichte im März dieses Jahres einen Wirtschaftsbericht, in dem die Vorteile von Kryptowährungen hervorgehoben und der Nutzen für die Wirtschaft als positiv eingeschätzt wurde. Dem Bericht zufolge stellten die Autoren fest: „Kryptowährungen und ICOs sorgen für Schlagzeilen und das Tempo finanzieller Innovationen im Blockchain-Bereich überrascht Skeptiker. Mit all den Schlagzeilen über potentielle Finanzanwendungen, könnten die Menschen trotzdem die digitale Revolution verpassen, welche jetzt bei anderen Anwendungen auf der Blockchain stattfindet.” Weiterhin heißt es: „Schlimmer noch ist, Menschen können sich durch neue Entwicklungen und Technologien einschüchtern lassen, da sie eine Blockchain mit negativen Schlagzeilen verbinden. Die Technologie bietet jedoch eine dezentrale, sichere und effiziente Möglichkeit, praktisch alle Daten auf verschiedenen Plattformen zu speichern.”
Der Bericht sagte außerdem, dass die Kritik an Papiergeld die Einführung von digitalen Währungen fördern würde. Der Faktor der Unveränderlichkeit der Daten bei Kryptowährungen, kombiniert mit strenger Sicherheit, mache sie attraktiv und auch zu einem nützlichen Produkt für die Zukunft.“

Goldman Sachs: “Bitcoin wird sich wieder auf 15.000 Dollar erholen”
„Der ehemalige Geschäftsführer von Goldman Sachs, Christopher Matta, behauptet, dass sich der Bitcoin Preis wieder auf $ 15.000 erholen wird. Er wies darauf hin , dass BTC eine langfristige Investition ist und rät, auf 2 – 5 Jahre zu investieren. Crypto ist in erster Linie ein Phänomen bei Millennials, die der Regierung misstrauen und die Technologie früh nutzen möchten. Aber die meisten Millennials haben nicht die langfristige Investitionserfahrung der reiferen Generationen. Sie haben auch tendenziell weniger verfügbares Einkommen aufgrund der historisch schlechten Arbeitsökonomie. Diese Kombination von Faktoren trägt einige Folgen mit sich; eine hohe Risikobereitschaft in der Hoffnung, schnelles Geld zu verdienen und sogar einen Kredit für die Finanzierung der Investitionen aufzunehmen.“

Größter Vermögensverwalter der Welt prüft Einstieg in Bitcoin und Kryptomarkt
„Laut einem Bericht der Financial News London prüft Blackrock, dass Investmentkapital in Höhe von 6,3 Billionen Dollar verwaltet, ob der Einstieg in Bitcoin-Futures und weitere Teile des Kryptomarktes für das Unternehmen gewinnbringend in der Zukunft sein könnte. Angeblich habe das Unternehmen eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich dem Thema annähern soll. Blackrock hat ein Team aus verschiedenen Teilen des Unternehmens geschaffen, um Kryptowährungen und ihre zugrunde liegende Infrastruktur, Blockchain, zu untersuchen. Die Gruppe wird prüfen, ob BlackRock in Bitcoin-Futures investieren sollte, […] als auch was BlackRocks Konkurrenten mit Kryptowährungen machen und wie sich das auf das Geschäft auswirken könnte. Dies würde einen deutlichen Wendepunkt markieren, da sich das Unternehmen im Februar diesen Jahres noch eher Verhalten gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen äußerte.“

Regulierung: Finanzstabilitätsrat sagt, dass Kryptowährungen „kein Risiko“ für die Finanzstabilität darstellen
„Im Juli müssen wir sehr konkrete, sehr spezifische Empfehlungen zum Thema vorlegen.“, sagte Sturzenegger.
Bereits im März dieses Jahres stellte der FSB-Vorsitzende Mark Carney in seinem Brief an die Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 fest, dass Kryptowährungen eine Vielzahl von Fragen zum Schutz von Verbrauchern und Anlegern sowie deren Verwendung zur Abschirmung illegaler Aktivitäten, zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung aufwerfen. Gleichzeitig merkte er auch an, dass die zugrunde liegende Technologie, das Potenzial aufweise, sowohl das Finanzsystem als auch die Wirtschaft zu verbessern. Obwohl das FSB laut dem jüngsten Bericht der Auffassung ist, dass Kryptowährungen derzeit kein wesentliches Risiko für die globale Finanzstabilität darstellen, erkennt es angesichts der Geschwindigkeit der Marktentwicklungen die Notwendigkeit einer aufmerksamen Überwachung an. In Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen (CPMI) hat das FSB einen Rahmen entwickelt, um die Auswirkungen der Entwicklungen auf die Finanzstabilität in den Krypto-Asset-Märkten zu überwachen. Mit dem Framework zur Früherkennung von Risiken für die globale Finanzstabilität identifiziert das FSB mehrere Kennzahlen, die als Indikatoren für die Überwachung von Krypto-Assets und Derivaten dienen können, darunter „Metriken zu Handelsvolumen, Preisen, Clearing und Margining für Krypto-Asset-Derivate“.“

Schnorr kommt näher
„Für Bitcoin haben Schnorr-Signaturen mehrere Vorteile. Pieter Wuille erklärt in seinem BIP, wofür man sie benutzen kann. Ein großer Fortschritt wären Schwellen-Signaturen für Multisig-Transaktionen. Multisig meint, dass mehrere Parteien eine Transaktion signieren müssen, damit sie gültig ist. Bisher läuft dies so ab, dass man jede benötigte Signatur in die Transaktion schreiben muss. Wenn also eine Transaktion von sieben Parteien signiert wird, speichert man auch sieben Signaturen in der Blockchain ab. Mit Schnorr kann man ein Multisig so aufbauen, dass verschiedene Teilnehmer zusammen eine einzelne Signatur produzieren. Damit würde sich eine Multig-Transaktion genauso verhalten wie eine normale Transaktion – was unbestreitbar vorteilhaft für die Privatsphäre der User wie auch für die Skalierbarkeit der Blockchain wäre. Weiter erklärt Wuille, dass mit Schnorr sogenannte “Adopter Signaturen” oder “skriptlose Signaturen” möglich werden. Dabei verweist der Entwickler auf die Präsentation von Andrew Poelstra zu MimbleWimble. Ebenfalls möglich werden könnten Blinde Signaturen, was meint, dass jemand eine Nachricht signiert, ohne ihren Inhalt zu kennen. Dies macht beispielsweise blinde Währungswechsel, Treuhänder, denen man nicht vertrauen muss und viele weitere Konstruktionen möglich, mit denen man die Privatsphäre von Bitcoin-Usern verbessert.“

Schweizer Börse SIX will ihre Tore für den Kryptohandel öffnen
„Die SIX Digital Exchange betreibt bereits die gesamte Wertschöpfungskette für Wertschriften und Zahlungen für die Schweiz. Mit dieser Erfahrung will sich die Börse nun in die Kryptowelt vorwagen. Thomas Zeeb, Leiter Securities & Exchanges, glaubt, dass SIX für diese Aufgabe prädestiniert ist: Als Börseninfrastruktur für die Schweiz wissen wir, wie man geschäftskritische und skalierbare, systemrelevante Dienstleistungen aufbauen und betreiben kann. Mit diesem Wissen will sie nun die erste Marktinfrastruktur sein, die weltweit einen vollständig integrierten End-to-End-Handel, Abwicklungs- und Verwahrungsservice für digitale Vermögenswerte anbietet. SIX-CEO Jos Dijsselhof gibt sich dazu euphorisch: Dies ist der Beginn einer neuen Ära für Kapitalmarktinfrastrukturen. Die Infrastruktur wird auf der Distributed Ledger Technology (DLT) basieren und so eine Brücke zwischen der traditionellen zur neuen Finanzwelt schlagen. Es soll eine sichere Umgebung für die Ausgabe und den Handel mit Kryptoassets geschaffen werden. Weiter will man bestehende Wertpapiere und nicht bankfähige Vermögenswerte tokenisieren, um sie handelbar zu machen. Dabei sollen die Kunden selbst bestimmen können, wie und wann sie die neuen Möglichkeiten dieses Ökosystems nutzen wollen. Ab Mitte 2019 sollen die ersten Dienste verfügbar sein.“

Kryptokönig“ Bart Smith: Bitcoin ist immer die Währung des Internets
„„Von Bitcoin waren viele begeistert, wie auch von den vielen Tokens und Anwendungsfällen. Und plötzlich haben alle gesehen, dass all diese kleinen Tokens alles übertreffen. Wir haben etwas zu viel hineininterpretiert.“
Während Smith mehr über den Blockchain-Entwicklungsstand von Altcoins sprach, meinte er, dass eine weitverbreitete Adaption durch Smart Contracts und dem Lightning Network diese möglich mache, was allerdings noch etwas dauere. Damit wollte er nochmal ausdrücken, dass Bitcoin als einzige Kryptowährung mit nicht spekulativem Wert anzusehen ist.“

Slowakei: Aktivisten beamen Bitcoin Silhouette wie Bat-Signal an Banken
„In einer Stellungnahme führte die Paralelná Polis aus, dass die derzeitige Situation von Kryptowährungen mit der Situation um die Kirche und den Buchdruck vergleichbar ist. So wie die Kirche die Kontrolle über das manuelle Umschreiben von Büchern mit dem Buchdruck durch Gutenberg verlor, verlieren die Zentralbanken nach Ansicht der Gruppe derzeit die Kontrolle über das Währungssystem durch Kryptowährungen. „Anstatt, dass die Slowakische Banken die unbegrenzten Möglichkeiten von Kryptowährungen akzeptieren und die aufstrebende Industrie unterstützen, werden sie durch die staatlichen Regulierungen bzw. die unklare Gesetzgebung in der Dunkelheit gelassen. Eine Hexenjagd auf Krypto-Unternehmen und die Blockierung von Transaktionen von Krypto-Tauschbörsen wird fortgesetzt. Das Licht zu den Banken ist ein Versuch, die Dunkelheit zu überwinden, die, wie im 15. Jahrhundert, die revolutionäre Buchdruck-Technologie verhinderte, und im 21. Jahrhundert den Beginn einer neuen dezentralisierten Blockchain-Ära behindert.“

Million-Wette eines „Krypto-Experten“
„Die Wette ist besonders pikant, da Warren Buffett kein Fan der Kryptowährung Bitcoin ist. Mehrfach hatte er vor den hohen Risiken einer Investition gewarnt. Gleichwohl sorgt die Wette für Interesse bei den Medien. Ist sie ein PR-Stunt von Waterhouse? Die aktuelle Verzweiflung am Krypto-Markt trägt erstaunliche Blüten, denn die Kursprognosen in jüngster Zeit sind meistens subjektiv und oft völlig überzogen. Häufig sind die vermeintlichen „Krypto-Experten“ auch selbst investiert und versuchen über ihre Prognosen die Kurse zu pushen und so Gewinne einzustreichen.“

Die große Bitcoin- und Kryptowährungsverschwörung – nach Teeka Tiwari
„Derzeit gibt es jeden Tag neue Meldungen von der Securities and Exchange Commission
(SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), dass diese Kryptowährungen stark regulieren und einzelne Projekte untersuchen werden. Im Februar 2018 gab die polnische Zentralbank sogar zu, dass sie eine Firma zur Verbreitung einer „Hetzkampagne“ gegen Kryptos auf Youtube und Facebook engagierte. In den Mainstream-Medien gelten der Bitcoin und andere Kryptowährungen noch immer als Instrument von Kriminellen und Terroristen. Androhungen, wie die Regulierung von Kryptowährungen durch die G20 Finanzminister, stürzten den Markt immer wieder auf Talfahrt. „Wir sind in der Mitte einer massiven Übergabe von Vermögen von Einzelpersonen an Institutionen. Ich habe das nach der Immobilienkrise in den Jahren 2010-2012 gesehen, […] Ich sah es 2003 nach dem Dot-Com-Crash, als die Institute begannen, Internet- und Technologieaktien zu billigen Preisen aufzukaufen. Aber auf CNBC erklärten sie der Öffentlichkeit, dass es zu früh sei, um zu kaufen. Ich sah es in den Jahren 1994-1995, als Institutionen äußerlich darüber spotteten, wie „dummes“ Geld Internet-Aktien kaufte … während sie selber kauften. Ich habe diese institutionelle Blaupause für den Diebstahl von Wohlstand immer wieder erlebt. Sei kein Opfer dieser Strategie.““