Bitcoin wurde primär nicht erschaffen, um mit Zahlungssystemen wie Visa oder Paypal zu konkurrieren

BITCOIN- UND BLOCKCHAIN-PRESSESCHAU #96
„Insofern ist es hilfreich, sich geistig immer mal wieder neu zu verorten. Ein Artikel, der dabei hilft, ist Kyle Torpeys Skeptics don’t understand why Bitcoin was created in the first place. Denn wie er ganz richtig schreibt, wurde Bitcoin primär nicht erschaffen, um mit Zahlungssystemen wie Visa oder Paypal zu konkurrieren, sondern um Zahlungsoptionen zu erschließen, die vorher ganz und gar unmöglich waren. Was im Umkehrschluss aber nicht bedeutet, dass es nicht trotzdem sinnvoll wäre, Bitcoin zu einer Visa, Paypal und Co. überlegenen Alternative weiterzuentwickeln. Nur ist Bitcoin eben nicht gescheitert, falls dies nicht gelingt. Denn darum ging es all die Jahre nicht.“

Skeptics don’t understand why Bitcoin was created in the first place
„Bitcoin was not created to compete with the traditional financial system, but as an anonymous ecash able to remove the relevance of government-imposed regulations and restrictions.“

The Economist explains – Why bitcoin uses so much energy
„BITCOIN has been alarming people for years because of the amount of electricity needed to mint new virtual coinage. Alex de Vries, a bitcoin specialist at PwC, estimates that the current global power consumption for the servers that run bitcoin’s software is a minimum of 2.55 gigawatts (GW), which amounts to energy consumption of 22 terawatt-hours (TWh) per year—almost the same as Ireland. Google, by comparison, used 5.7 TWh worldwide in 2015. What’s more, bitcoin “miners” consume about five times more power than they did last year, and orders of magnitude more than just a few years ago—and there are no signs of a slowdown. Why does bitcoin require so much energy to make something that exists only electronically?“

Das weltweite Energieproblem wird in den nächsten Jahren gelöst werden. Sehen Sie diesen Beitrag.

Bitcoin vs. Altcoins: Welche Kryptowährung funktioniert als Geld am besten?
„Die steigende Akzeptanz für Altcoins bestätigt nicht nur, dass die Öffentlichkeit immer vertrauter mit Kryptos wird, sie verdeutlich auch die wachsende Prominenz von Krypto-Zahlungsdiensten in der Geschäftswelt. Der Service Coinbase Commerce beispielsweise, welcher im Februar auf den Markt kann, ermöglicht es Händlern, Zahlungen aus diversen digitalen Währungen zu akzeptieren. Allerdings ist dieser Typus Händler weiterhin eher eine Seltenheit – was wiederum einmal mehr das Ergebnis validiert, dass man als Krypto-Bezahler – zumindest, wenn man sich nur mit einem Coin auseinandersetzen will – mit Bitcoin am ehesten auf der sicheren Seite ist.“

Bitcoin ist das beste Invest für Trader und Währung des Internets
„Bitcoin ist eine lohnenswerte Alternative, um Überweisungen oder Zahlungen über Ländergrenzen hinweg zu tätigen, ohne dabei das althergebrachte Finanzsystem zu nutzen. Zum Schluss des Interviews betonte Smith deutlich, dass Kryptowährungen durch Regierungen nicht aufgehalten werden können, auch wenn sie dies auf jeden Fall versuchen werden. Als Fazit zu Bitcoin stellt er fest (frei übersetzt): Viele nutzen Western Union oder traditionelle Banken; Diese sind langsam und teuer. Mit Bitcoin kann ich Geld senden: es ist schnell, es ist günstig. Ehrlich gesagt kann mich niemand aufhalten! Auch wenn man bei einigen Aussagen geteilter Meinung sein kann, ist es dennoch positiv, dass eine prominente Stimme Bitcoin für zukunftsbestimmend hält. Harte Kritiken hatten in den letzten Tagen erneut für hitzige Diskussionen gesorgt.“

Hedge-Fonds-Trader: Nächste Bitcoin Bullrallye in Richtung $70.000
„Wie wir bereits berichteten, hat Cboe, die größte Optionsbörse der Welt, einen Bitcoin Exchange Traded Fund (ETF) bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) beantragt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der erste Bitcoin ETF von der SEC zugelassen wird. Die Zulassung eines ETF, eine Änderung der Regulierung für Kryptowährungen oder eine plötzliche Verschiebung der Krypto-Verwahrung durch Großbanken könnten den Krypto-Markt bis Ende 2018 zu verstärkten Aufwärtsbewegungen führen. Wenn sich einer dieser drei Szenarien vor Ende 2018 entfaltet und genügend Volumen die Dynamik des Marktes unterstützt, könnte ein Bull-Run in Richtung 70.000 $ durchaus möglich sein.“

US-Ökonomen warnen: Kurse von Kryptowährungen könnten zusammenbrechen
„Wie BTC-ECHO Ende vergangenen Jahres berichtete, hatte Stiglitz schon zum damaligen Zeitpunkt ein Bitcoin-Verbot gefordert. Bereits seit einiger Zeit vertritt er die Meinung, Kryptowährungen erfüllten keinerlei soziale oder nützliche Funktionen. Die Gesellschaft sollte zu dem zurückkehren, was sie schon immer gehabt habe. Bitcoin & Co. seien lediglich eine Blase.“

Julian Hosp „ziemlich zuversichtlich“, dass Bitcoin auf 60.000 Dollar steigt
„Während seines Interviews mit Akiko Fujita auf der RISE-Technologiekonferenz in Hongkong bestätigte Hosp, dass in diesem Jahr wahrscheinlich ein „massives positives Ereignis“ für Bitcoin (BTC) erforderlich sein wird, um 60.000 Dollar zu erreichen. Laut dem TenX-Mitgründer könnte Bitcoins Preis erheblich steigen, wenn ein einflussreiches Land eine Ankündigung machen würde, die als „sehr, sehr positiv“ wahrgenommen wird. Der Preis könnte auch steigen, wenn Bitcoin Exchange Traded Funds (ETF) genehmigt werden, fügt Hosp hinzu. Sollte es dieses Jahr keine positiven Ereignisse für Bitcoin geben, dann geht Hosp davon aus, dass es „definitiv etwas länger dauern wird“, bis die Kryptowährung die 60.000 Dollar erreicht. Nachdem die erste Hälfte des Jahres bereits überschritten ist, sagte Hosp, dass Bitcoin im August über 10.000 Dollar erreichen muss, damit seine Prognose eintritt: „Wenn wir bis Ende August mehr als 10.000 Dollar sehen, können wir die 20.000 Dollar erreichen. Dann kommt die Presse, die Medien werden kommen und wir können immer noch die 60.000 Dollar in diesem Jahr sehen.““

Indien: Lokale Exchanges umschiffen Bitcoin-Verbot
„In Indien haben Kryptobörsen ein Schlupfloch in dem neuen Gesetz zu Kryptowährungen für sich entdeckt. Sie umgehen das Verbot von Fiat-zu-Krypto-Transaktionen, indem sie auf Krypto-zu-Krypto umsatteln. Eine langfristige Lösung ist das nach Ansicht vieler CEOs jedoch nicht. Es ist noch gar nicht lange her, als Indiens Zentralbank Krypto-Investoren aufhorchen ließ: Am 5. April untersagte die Reserve Bank of India per Rundschreiben an die Finanzinstitutionen des Landes das Geschäft mit Firmen aus der Kryptobranche. Die Banken sollten ihren Kunden zudem den Kauf von Kryptowährungen über ihre Konten verbieten. Dieses Verbot wurde vom indischen Verfassungsgericht zuletzt am 3. Juli bestätigt. Auf indischen Krypto-Exchanges ist der Tausch von Fiatgeld in Kryptowährungen somit faktisch unmöglich. Die Börsen für die digitalen Währungen wissen sich indes zu helfen: Sie umgehen das Verbot von Bankdienstleistungen für Kryptokunden, in dem sie auf ihren Marktplätzen jetzt ausschließlich Krypto-zu-Krypto-Geschäfte zulassen.“

Bitcoin Lightning Kapazität steigt um 68 Prozent innerhalb eines Monats
„“Aber während die Kapazität und die Anzahl der Nodes und Kanäle stetig steigen, ist die Zuverlässigkeit der erfolgreichen Weiterleitung einer Zahlung im Lightning Network immer noch recht gering, insbesondere bei größeren Beträgen. Die Erfolgsrate für eine Zahlung für nicht mehr als ein paar Dollar zwischen zufälligen LN-Knoten beträgt 70 Prozent”. Jeff Garzik, ehemaliger Bitcoin Core-Entwickler und Mitgründer von Bloq, einem Blockchain-Softwareunternehmen, stellte außerdem fest, dass eine Einzelne Person der größte Node-Betreiber im Lightning Network wurde, indem dieser mehrere Kanäle im Wert von 50.000 Dollar eröffnete. Garzik sprach ein Problem an, was darauf hindeutet, dass in der gegenwärtigen Entwicklungsphase einige wenige Kanäle einen wesentlichen Teil der Mittel des Lightning Network besitzen.
Mit stetigem Wachstum können diese Probleme von der Open-Source-Community der Bitcoin-Entwickler gelöst werden. Doch die Gefahr der Zentralisierung ist eines der größten Kritikpunkte des Bitcoin Lightning Networks.“

Härtetest: Bitcoin Cash Verfechter wird größter Node im Bitcoin Lightning Netzwerk
„Adreas Brekken, Gründer der Webseite shitcoin.com und bekannter Bitcoin Cash-Verfechter, hat einen Node sowie eine Vielzahl von Payment Channels im Wert von über 95.000 US-Dollar im Lightning Network eröffnet. Damit wird er zum größten Node im Lightning Network und nimmt über 30 % der gesamten Netzwerkkapazität ein. Der plötzliche Anstieg der Netzwerkkapazität von rund 41 BTC auf 55 BTC löste eine hitzige Diskussion auf Reddit aus, was die Intention von Brekken sein könnte. Diese Diskussion löste er aber sehr schnell persönlich auf und erklärte, dass er das Lightning Network einer „Überprüfung“ unterziehen wird.
Zum Redaktionszeitpunkt hatte Brekken bereits über 100 Payment Channels im Wert von über 95.000 US-Dollar geöffnet, was zu einer Steigerung der gesamten Netzwerkkapazität um über 30 % führte. Auf Twitter wurde Brekken zum „King of Nodes“ ernannt.“

Studie: Kryptowährungen wie Bitcoin, IOTA und Ripple massentauglich als Zahlungsmittel?
„Bitcoin und weitere Altcoins dienen bereits jetzt als Wertaufbewahrungsmittel, wenn gleich die Kurse der digitalen Währungen starken Schwankungen unterworfen sind. Laut der Studie dienen Kryptowährungen jedoch noch nicht als Tauschmittel und Rechnungseinheit. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssten Bitcoin und Co. Probleme in den Bereichen Struktur und Skalierbarkeit bewältigen, um zu jederzeit sicherstellen zu können, dass große Transaktionsvolumina verarbeitet werden können.“

Nach Tod von Krypto-Millionär: Von der Blockchain enterbt
„Bewahrt man sein Geld lieber selbst in einem lokalen Wallet auf dem heimischen Rechner auf, so sollte man die sogenannte Seed des Wallets – eine Reihe englischer Wörter, mit denen sich der Master Key wiederherstellen lässt – ausdrucken und an einer sicheren, aber zugänglichen Stelle verwahren, etwa als Anhang im Testament. So können Erben oder Betreuer auf das Geld zugreifen, ohne das Passwort des Bitcoin-Wallets kennen zu müssen. Eine dritte Möglichkeit ist, eine Vertrauensperson zu bestimmen und das Geld auf einem 2/3-Multisignatur-Wallet zu hinterlegen. Auszahlungen von einem solchen Wallet sind nur möglich, wenn die Transaktion von zwei der drei Schlüssel (daher 2/3) signiert wurden. Die Vertrauensperson, etwa ein Notar, bekommt die Seed des ersten der drei Schlüssel. Die beiden anderen Schlüssel behält man selbst und versieht sie mit einem Passwort – druckt aber die Seed des zweiten Schlüssels aus und verwahrt sie gut.“

Bob Wallet unterstützt Bitcoin Cash
„Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt für Kryptowährungen. Viele Krypto-Anhänger glauben, dass bei Überweisungen die Privatsphäre des Senders und Empfängers geschützt werden sollte. Deswegen haben Entwickler aus der Krypto-Szene einige Tools entwickelt, die eine zusätzliche Schicht für den Datenschutz schaffen. Bitcoin-Mixer sollen dabei helfen, die Spuren der Transaktionen, die auf der Blockchain für jeden sichtbar sind, zu verwischen. Der Datenschutz steht auch bei den Entwicklern des Bob Wallets ganz oben auf der Liste. Dabei handelt es sich um ein Wallet, welches es Nutzern ermöglicht, BTC und BCH von einem öffentlichen Wallet zu einem privaten Wallet zu verschicken.“

Ungewöhnliches Bankgeschäft
„Für Iran könnte die Bargeld-Transaktion bereits jetzt wichtig sein – wegen des Absturzes der iranischen Währung Rial. Menschen aus der Mittel- und Oberschicht des Landes wollen Dollar und Euro kaufen, doch die Devisenvorräte sind äußerst knapp. Viele offizielle Wechselstuben in Teheran sind seit Monaten geschlossen, der Schwarzmarkt blüht. Wohin genau das Geld fließen soll, ist zwar unklar. Womöglich will das Regime das Bargeld aus Deutschland aber nutzen, um die Unzufriedenheit im Land zumindest ein bisschen zu mildern. Zur Frage, ob die Bundesbank denn ad hoc zumindest genügend Scheine für solch eine Auszahlung hätte, sagte dieser nur so viel: „Wir haben immer eine gewisse Reserve.““

PRÄSIDENT DES GOOGLE-MUTTERKONZERNS SCHÜRFT ETHEREUM
„Sergey Michailowitsch Brin entwickelte zusammen mit Larry Page die Suchmaschine Google. Heute ist er Präsident des Google Mutterkonzerns Alphabet, schürft Ethereum und ist fasziniert von Zero-Knowledge Proofs.Dieses kryptographische Prinzip erlaubt die Bestätigung von Informationen ohne Offenbarung eines Geheimnisses. Der Verifizierer, häufig derjenige der eine bestimmte Transaktion bestätigen soll, wird davon überzeugt, dass der Beweiser ein mgliches gemeinsames Geheimnis kennt. Eingesetzt wird diese Technologie in Kryptowährungen wie ZCash, wo Zero-Knowledge Proofs für anonyme Zahlungen genutzt wird, die man aber dennoch einwandfrei bestätigen kann. Man kann sich vorstellen, dass es schwierig sein muss, Zahlungen zu bestätigen, die anonym getätigt wurden. Zero-Knowledge Proofs werden genau für dieses Problem genutzt.“

Ethereum-Erfinder kritisiert Bitcoins Mining-Algorithmus
„Dieses Mal sei es jedoch anders, so Vitalik Buterin. Im Jahr 2013 hatte der Mining Pool Ghash 51 Prozent und die Leute beschwerten sich und hatten Angst vor einem Angriff. Ghash hat reagiert und ist freiwillig auf 40 Prozent Hashleistung gesunken. Heute aber reden und beschweren sich die Leute aber nicht mehr so wie damals, so Buterin.“

CEO von Binance reagiert auf Kritik von Ethereum Founder Buterin „Börsen sollen in der Hölle schmoren“
„Versteh mich nicht falsch, ich bin pro Blockchain, Dezentralisierung und Freiheit. Aber ich würde niemandem wünschen „in der Hölle zu verbrennen“. Das ist einfach nicht gut zu sagen, auch wenn es von Vitalik gesagt wurde. Ich nehme an, er meinte nur, er mag keine Zentralisierung, was in Ordnung ist. Wir müssen den Blick darauf richten, das gesamte Ökosystem voranzubringen, nicht nur einen Teil davon.“