Bitcoin: Im Hintergrund passiert mehr als an den Börsen

Neuer Bitcoin Verbesserungsvorschlag könnte Bitcoin um 25% schneller machen
„Der Bitcoin-Entwickler Pieter Wuille hat auf Github ein Bitcoin Improvement Proposal (BIP) veröffentlicht, welches den Einsatz von sogenannten „Schnorr-Signaturen“ vorsieht. Würde der Vorschlag akzeptiert, könnte dies die Bitcoin-Blockchain schätzungsweise um 25% schneller und zugleich sicherer machen. Schnorr-Signaturen könnten diese bestimmten Spam-Attacken bekämpfen, indem es nur eine Signatur pro Transaktion gibt, sodass Spammer viel mehr Transaktionen senden und somit wahrscheinlich mehr Geld ausgeben müssten, um den gleichen Transaktionsraum einzunehmen. Bemerkenswerterweise würde die Implementierung von Schnorr einen Fork erfordern. Wie sich in der Vergangenheit zeigte, war es jedoch schwierig einen einheitlichen Konsens in der Bitcoin-Core-Gemeinschaft zu Änderungen am Code von Bitcoin zu finden. Insofern bleibt abzuwarten, wie der Vorschlag angenommen wird.“

Südafrika: Popularität von Kryptowährungen steigt
„In vielen Staaten der Emerging Markets werden Bitcoin & Co. immer beliebter. Auch die zweitgrößte Volkswirtschaft des afrikanischen Kontinents, Südafrika, erlebt einen anhaltenden Boom der Kryptowährungen – trotz des signifikanten Preisverfalls des Marktes im Jahr 2018. Gerade im südlichen Afrika setzt sich vor allem Bitcoin immer stärker durch. Wie BTC-ECHO unlängst berichtete, ist die Kryptowährung auch in Simbabwe immer stärker auf dem Vormarsch. Das geldpolitisch gebeutelte Land kämpft mithilfe des virtuellen Cash gegen die galoppierende Inflation. Weiterhin ist auch in Südafrika, wo die Ökonomie in 2018 heftig zu kämpfen hat, diese Tendenz zu erkennen. Die Landeswährung Rand hat unter massiven Ausverkäufen in anderen Schwellenländern im Juni dieses Jahres ein Sechs-Monats-Tief markiert. Als Folge davon haben zahlreiche Bürger Südafrikas ihre Aufmerksamkeit auf Kryptowährungen und besonders auf Bitcoin gelenkt. Darüber hinaus hat das Land vor Kurzem Multi-Kryptowährungs-Geldautomaten eingeführt. Bitcoin ist nach wie vor ein beliebtes Thema in Südafrika. Die Konsequenz: Der Staat an der Südspitze des Kontinents verzeichnet die größte Internet-Frequentierung für Bitcoin-Themen.“

Südafrika: Popularität von Kryptowährungen steigt
„Südafrikanische Finanzdienstleister der Bitcoin-Branche erleben Rekordniveaus. Weiter ermöglichen Firmen wie Paxful und Luno es der Bevölkerung, Bitcoin zu handeln. Luno, eine Online-Börse für Krytowährungen, bietet seinen Kunden das Währungspaar BTC/Rand ebenso wie ETH/Rand an. Südafrikaner, die ihr Portfolio lieber breiter streuen, werden von Plattformen wie Coindirect versorgt, wo sie Litecoin, Bitcoin Cash und Ripple ordern können. Darüber hinaus bietet Coindirect lokalen Marktteilnehmern auch ERC-20-Standard-ICO-Tokens an.“

INTERVIEW MIT JULIAN HOSP | ICOS: HYPE ODER BAHNBRECHEND?
„Dr. Julian Hosp, Founder von TenX und Blockchain Experte, hat uns ein paar Fragen zu seinem Leben, ICOs und dem aktuellen Marktgeschehen beantwortet.“

Binance verzeichnet enorme Gewinne im Jahre 2018
„Die führende Krypto-Börse Binance erwartet in diesem Jahr einen Nettogewinn von bis zu 1 Milliarde US-Dollar. Die Handelsplattform hat in der ersten Hälfte des Jahres 2018 bereits einen Umsatz von rund 300 Millionen US-Dollar verbucht und damit die Zahl der Nutzer verfünffacht. Die Daten zeigen das starke Wachstum der Börse, welches jetzt auch weitere Schritte unternimmt, um global zu expandieren.“

Bitcoin Kurs Prognosen – Experten schätzen die Situation ein
„Laut Arthur Hayes, Mitgründer & CEO von Bitmex*, sind wir schon an dem Punkt der Stabilität angekommen. Er denkt, dass Bitcoin nur “eine positive regulatorische Entscheidung entfernt ist, eventuell durch ein von der SEC genehmigter ETF, um bis zum Ende des Jahres die $20.000 oder sogar die $50.000 zu erreichen”. Hayes ist der Ansicht, dass sich die Zeitspanne für einen Preisanstieg aufgrund der viel stärkeren Einbindung der Investoren in den Markt erheblich verkürzen wird.“

Kenia will über Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel entscheiden
„Seit Anfang 2007 können Kenianer mit dem System M-Pesa Geldtransfers und bargeldlose Zahlungen über Mobiltelefone abwickeln, ohne ein reguläres Bankkonto besitzen zu müssen. Über sogenannte M-Pesa-Agents können die Nutzer Ein- und Auszahlungen von Bargeld auf ein elektronisch geführtes Guthaben ausführen.
Am 3. Juli drückte Rotich seine Skepsis gegenüber Kryptowährungen aus und meinte, dass der Fall des Bitcoins von einem Höchststand von 19.300 US-Dollar im Februar 2017 auf 8.500 US-Dollar im Februar 2018 seine Instabilität demonstriere. Dennoch habe die Regierung sich nicht gegen Kryptowährungen entschieden – aber auch noch nicht dafür. Er betonte aber, dass es derzeit weltweit zu Regulierungsmaßnahmen komme, um Risiken wie Geldwäsche zu verhindern. „Ich bin mir nicht bewusst, dass Menschen hier handeln. Aber ich werde versuchen herauszufinden, ob es lokale Händler gibt. Das Thema Kryptowährungen entwickelt sich weiter und wir können eine Position als Land einnehmen. Dies ist ein empfindliches Gleichgewicht zwischen der Förderung und der Tötung von Innovation“, sagte Herr Rotich. Das Parlament hat dem Finanzminister nun zwei Wochen Zeit gegeben, um zu entscheiden, ob Kryptowährungen im Land gesetzliches Zahlungsmittel werden können.“

Die Österreichische Schule: Dollar-Demokratie
„Das Prinzip der Dollar-Demokratie gilt auch für Bitcoin. Allerdings stimmen die Konsumenten hier nicht mit Dollar (oder einer anderen Geldeinheit ab), sondern sie wählen mit ihrer CPU. So beschreibt Satoshi Nakamoto in seinem White Paper den Konsensmechanismus als „1 CPU – 1 Vote“. Eine weitere Analogie zwischen der Demokratie wie Mises sie beschreibt und dem technologischen Modell von Satoshi Nakamoto ist, dass jeder Teilnehmer tatsächlich das „Produkt“ bekommt, für das er stimmt. Niemand wird gezwungen, den Regeln des Bitcoin-Protokolls alternativlos zu folgen. Stattdessen können Unternehmer, die meinen, die zukünftigen Bedürfnisse der Konsumenten besser oder günstiger befriedigen zu können, ihre eigene Version der Blockchain starten.“

EU: Schärfere Regeln gegen Geldwäsche und anonymen Kryptogeldkauf
„Die fünfte Richtlinie zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, die im Frühjahr die EU-Gremien passierte, ist im Amtsblatt der Gemeinschaft veröffentlicht worden. Sie tritt damit am Montag in Kraft. Erstmals müssen auch die Betreiber von Wechselstuben für virtuelle Währungen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple sowie die Anbieter elektronischer Geldbörsen ihre Kunden im Rahmen der „üblichen Sorgfaltspflichten“ für Finanzhäuser kontrollieren. Sie sollen damit die Identität der Nutzer sowie deren Wallet-Adressen in einer zentralen Datenbank speichern. Umtausch-Plattformen für Kryptowährungen müssen es zudem ermöglichen, dass Details über den Einsatz der Zahlungssysteme durch Selbstangaben der Nutzer aufgezeichnet werden können. Ziel ist es, die angebliche Anonymität virtueller Währungen aufzuheben und das damit verbundene „Missbrauchspotenzial für kriminelle Zwecke“ zu minimieren. Zahlungen mit Bitcoin und die beteiligten Transaktionspartner ließen sich aber auch schon bisher prinzipiell mit etwas Aufwand nachverfolgen.“

Die Top 10 der reichsten Bitcoin-Besitzer
„Es wird geschätzt, dass die größten 1000 Bitcoin-Adressen ungefähr 35% der gesamten sich im Umaluf befindenden Bitcoin besitzen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Individuen mit großen Bitcoin-Beständen, die es aber vorziehen anonym zu bleiben.“