Bitcoin: Berlin wird zur Hauptstadt der Kryptofans

Blockchain-Hotspot: Berlin wird zur Hauptstadt der Kryptofans
„Die Krypto-­Gründerin ­Rhian Lewis formuliert das gegenüber dem Magazin thelocal.de so: „Berlin ist der einzige Ort, an dem die Menschen sich immer noch für Dezentralität als Idee begeistern, nicht nur als Mittel, um schnell reich zu werden.“ Natürlich hat der zwischenzeitliche Boom auch in Berlin einiges verändert. Konnte der Room77 sich 2011 noch auf das Bezahlen in Bitcoin konzentrieren, tummeln sich heute viele alternative Blockchains und Kryptowährungen auf dem Markt. Eine von ihnen ist Ethereum, deren interessantestes Merkmal weniger die Währung Ether ist, als das Konzept, Anwendungen auf der Blockchain zu entwickeln. Viele Core-Developer dieses Projekts leben und arbeiten in Berlin. „Es ist absolut logisch, dass sich zum Beispiel Ethereum nicht im Silicon Valley, sondern in Berlin herauskristallisiert hat“, erklärt Gnosis-CEO Martin Köppelmann in der Portrait-Serie Berlincryptocapital. „Immerhin geht es bei dem Projekt nicht ­darum, das Wirtschaftssystem zu optimieren, sondern völlig neu zu denken.“ Fabian Spielberger, Gründungsvorstandsmitglied des ICO-Inkubators ­Catena Capital, benennt einen weiteren Vorteil für den Standort Berlin: „Immer mehr Investoren und Blockchain-Unternehmen aus den USA, China, Singapur und Hong Kong suchen nach einem neuen Hub, da speziell China und die USA strenge Regularien haben.“ Auch hierzulande spielt die maß­volle Regulierung eine Schlüsselrolle für den noch jungen Sektor. Deutschland sei dafür „nicht schlecht aufgestellt“, findet Spielberger: „Verbände wie der Bundesblock wirken daran mit, die Regulierung aktiv zu gestalten, und sowohl die ­Bafin als auch die Regierung scheinen die ­Potenziale zu verstehen.“ Sollte ­Spielberger Recht behalten, wird Berlins Aufstieg zum Blockchain-Hotspot Europas nichts mehr im Weg stehen.“

Blockstream Sidechain könnte Altcoins überflüssig machen
„Blockstream hat Details eines Upgrades des Asset Tradings auf seiner Liquid Sidechain veröffentlicht, die eine Alternative zu vielen Altcoins darstellen könnte. Alles mit Sidechains tokenisieren. In einer Erklärung vom 2. Juli erläuterte Blockstream, wie die Funktion Issued Assets (IA) es Benutzern ermöglicht, ihre eigenen Token-Assets auf “Liquid” zu erstellen. Die Sidechain für Bitcoin, namens Liquid ermöglicht bereits nahezu sofortige Überweisungen, die an die Bitcoin-Blockchain gekoppelt sind. Mit Issued Assets (IA) können diese Transaktionen nun für praktisch alles verwendet werden. “…Assets können bestehende Finanzinstrumente wie Tokenized Fiat, Krypto Assets, beglaubigte Assets (z.B. Goldmünzen) oder komplett neue Assets darstellen”, bestätigt Blockstream. Die erste Enthüllung fand während der Konferenz Consensus 2018 im Mai statt, bei der Paper Wallets mit Sachwerten an die Teilnehmer verteilt wurden. Nachdem das physische Gut beansprucht wurde, wurde das zugehörige digitale Gut vernichtet. Nächster Schritt Atomic Swap. In der Praxis könnten anonyme Transaktionen und zwei minütigen Überweisungen auf einer Bitcoin-unterstützten Sidechain echte Konkurrenz für Altcoins darstellen, die versuchen, eine “Verbesserung” gegenüber Bitcoin anzubieten.“

Room 77: Die Bitcoin-Insel mitten in Berlin
„Wer hier zuhört, bekommt schnell das Gefühl, in einer anderen Welt mit einer eigenen Sprache zu sein. Dabei ist das Grundprinzip von Bitcoin nicht schwer zu verstehen: Bitcoin ist eine Art digitales Geld. Doch während reguläre Währungen wie Euro oder Dollar von Banken gedruckt werden, wird Bitcoin von seinen Nutzern selbst geschaffen. Bitcoins werden nicht einzeln auf den Computern seiner Besitzer aufbewahrt, sondern in einer großen Datenbank – der sogenannten Blockchain –, die auf vielen Rechnern gleichzeitig gespeichert ist. In der Blockchain stehen alle Überweisungen, die zwischen Bitcoin-Konten getätigt werden. Dieses dezentrale System kommt ohne Staaten und Banken aus.“

Bitcoin Bull Run wurde durch Bitcoin Futures in 2017 gekillt
„Der schnelle Run und der anschließende Preisverfall nach der Einführung von Futures scheint kein Zufall zu sein, sondern steht im Einklang mit dem Tradingverhalten, das typischerweise mit der Einführung von Futures-Märkten für einen Vermögenswert einhergeht”. Während viele vermuten, dass die Bitcoin Futures den Preis negativ beeinflusst haben, weist eine Analyse darauf hin, dass die Futures nahezu keinen Einfluss auf den Bitcoin Kurs hatten und derzeit haben. Tatsächlich hat der Terminhandel lediglich einen Einfluss von 0,009 Prozent auf den Preis von BTC. Der rasante Aufstieg von Bitcoin im Jahr 2017 brachte eine öffentliche Aufmerksamkeit für Kryptowährungen und der Blockchaintechnologie mit sich, die gut für das Wachstum des entstehenden Blockchain-Sektors war. Einige Analysten haben argumentiert, dass der turbulente Markt von 2018 am Ende gut für die Zukunft der Kryptowährungen sein wird, da schwache Coins sterben und verschwinden werden und die etablierten weiter steigen werden, ähnlich wie bei der Dotcom-Ära.“

Das EU-Parlament scheint Kryptowährungen zu unterstützen
„EU-Parlament hält Transaktionsnetzwerke als relativ sicher, transparent und schnell. Der Bericht ging so weit, dass “ihre globalen Transaktionsnetzwerke relativ sicher, transparent und schnell sind”, und dass “dies ihnen gute Aussichten für die weitere Entwicklung gibt”. Der Bericht stimmt jedoch nicht mit denjenigen überein, die Bitcoin als Ersatz für globale Währungen ansehen, sondern stattdessen wird behauptet, dass sie “die dominierende Position von Staatswährungen und Zentralbanken, insbesondere in wichtigen Währungsräumen nicht in Frage stellen.” Umgekehrt gibt es viele Untersuchungen, die diese Darstellung als Unsinn halten. Die Foundation for the Defense of Democracies hatte eigene Recherchen durchgeführt und berichtet, dass weniger als 1% von Bitcoin für Geldwäsche verwendet werden, die repräsentativ für die Weltwirtschaft sind.“

Neuer Report über die Zukunft virtueller Währungen der Europäischen Union
„Der Grundton in der zweiten Analyse ist deutlich optimistischer gegenüber Kryptowährungen gestimmt. So schreibt das Analyse-Team zwar von digitalen Währungen, meint in den meisten Fällen allerdings Kryptowährungen. Dies wird deutlich, als es heißt, digitale Währungen basieren in vielen, wenn auch nicht in allen Fällen, auf der Blockchain-Technologie. Dank dieser seien sie relativ sicher, transparent und schnell. Die Analysten vergleichen Kryptowährungen mit Papiergeld, das seit dem 18. und 19. Jahrhundert in Umlauf ist. Im Gegensatz dazu seien Kryptowährungen global und grenzüberschreitend nutzbar. Das Center for Social and Economic Research stimmt dem Kiel Institute darin zu, dass die Rolle von Kryptowährungen als Transaktionsmittel vorerst begrenzt bleiben wird. Sie begründen es damit, dass es in der Breite noch nicht genügend Akzeptanz für Kryptowährungen gibt. So wird die Wertaufbewahrungsfunktion von Kryptowährungen deren primäres Einsatzfeld bleiben – was Langzeitinvestoren zugute kommt. Auch hier traut man dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen nicht zu, das Zentralbankgeld herauszufordern. Eine Ausnahme bilden jedoch Volkswirtschaften, in denen politische oder wirtschaftliche Krisen, Hyperinflationen oder sonstige Probleme vorliegen. Hier könnten Kryptowährungen das Versagen traditioneller Institutionen auffangen.“

Coinbase Custody Tweet sorgt für Marktanstieg
„Am 2. Juli kündigte Coinbase ihren neuen institutionellen Fonds an. Dadurch ließen sie den gesamten Kryptomarkt innerhalb von 30 Minuten um mehr als 8 Prozent ansteigen. Coinbase Custody ist ein neuer Dienst der weltgrößten Kryptowechselstube, um Kryptowährungen und Finanzinstitute sowie Hedgefonds zusammenzubringen.„Letzte Woche hat Coinbase Custody seine erste Einzahlung akzeptiert. Heute sind wir stolz darauf, bekannt zu geben, dass wir offiziell unser Geschäft eröffnet haben. In den kommenden Wochen werden wir weiterhin eine Reihe von erstklassigen Kunden begrüßen, darunter führende Krypto-Hedgefonds, Börsen und ICO-Teams.““

Türkei: Europaweit die meisten Krypto-Investoren
„Ungefähr 18 Prozent der Menschen in der Türkei halten demnach aktuell mindestens eine Kryptowährung. Die untersuchten europäischen Länder hingegen kommen in dem Vergleich lediglich auf 9 Prozent. In den Vereinigten Staaten halten laut der Studie lediglich acht Prozent der Bevölkerung Kryptowährungen, im ebenfalls untersuchten Australien sollen es nur sieben Prozent sein. Die Studie zeigte auch, dass viele Menschen in der Türkei davon überzeugt sind, dass sich Kryptowährungen langfristig durchsetzen können. Mehr als die Hälfte der Türken (53 Prozent) glauben demnach, dass Kryptowährungen in Zukunft die beliebteste Zahlungsmethode für Online-Transaktionen sein werden. Beinahe genauso viele (51 Prozent) rechnen damit, dass der Wert von Kryptowährungen im Laufe des nächsten Jahres steigen wird. Dementsprechend planen auch 45 Prozent der Menschen in der Türkei, selbst in Kryptowährungen zu investieren.“

Schnell steigende Preise : 15 Prozent Inflation in der Türkei
„In der Türkei verteuern sich die Dinge des täglichen Lebens so schnell wie seit vierzehn Jahren nicht mehr. Ein Konflikt droht, an dem auch der mächtige Staatspräsident Erdogan beteiligt ist. In der Türkei ist die Inflation auf den höchsten Stand seit 14 Jahren gestiegen. Im Juni legten die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist im Schnitt um mehr als 15 Prozent zu, wie das Statistikamt an diesem Dienstag mitteilte. Zum Vormonat belief sich der Zuwachs auf 2,61 Prozent. Zuvor befragte Ökonomen hatten nur die Hälfte dieses Anstiegs erwartet. Die Daten setzten die türkische Währung Lira weiter unter Druck. Zugleich erhöhen sie den Druck auf die Notenbank, die Zinsen nach den jüngsten Anhebungen weiter zu erhöhen. Die nächste geldpolitische Sitzung ist für den 24. Juli angesetzt.“

EOS, Cardano, IOTA, NEO, TRON und weitere Altcoins steigen stark: Mögliche Gründe
„Nach dem Tweet stieg der Kryptomarkt gestern innerhalb weniger Stunden um mehr als 8 Prozent und sorgte für kurzfristigen Aufwind im Markt. Dennoch muss an dieser Stelle die Euphorie etwas gebremmst werden, da zwar die Entwicklung innerhalb der letzten 24h positiv aussieht, der Kryptomarkt in Summe sich dennoch weiterhin auf Talfahrt befindet. Es bleibt vorerst abzuwarten, ob der positive Trend anhalten kann. Sollten tatsächlich Großinvestoren von diesem Angebot überzeugt worden sein, dann kann frisches Kapital in den Markt fließen, dass langfristig einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kurse haben könnte. Goldman Sachs, eToro als auch weitere Plattformen haben ebenfalls einen OTC-Handelsplatz (Over-the-counter) eingerichtet, der institutionellen Investoren den Einstieg in den Kryptomarkt erleichtern soll. In London wurde eine Börse unter dem Namen Komainu ins Leben gerufen, die speziell an institutionelle Investoren gerichtet ist. Weiterhin äußerte sich Nasdaq Ende April ebenfalls positiv und könnte den Handel mit Bitcoin und Ethereum ermöglichen, sobald weitere Regulierungsmaßnahmen vorgenommen und der Markt „reif“ dafür ist.“

Österreich: Altcoins kaufen statt Briefe verschicken? – Post wird zur Exchange
„Die Post in Österreich baut ihr Netzwerk zum Kauf von Altcoins aus. Zudem wird zeitgleich ein Rückgang von Briefpost verzeichnet, der einem amerikanischen Versandhändler einen Milliardenverlust beschert. Bringt der Kryptowährungshandel die Rettung? An über 1.700 Verkaufsstellen in Österreich kann man derzeit mit seinem Fiatgeld Altcoins erwerben. Größter Partner der Initiative von Bitpanda ist mit über 400 Filialen die österreichische Post. Dabei werden Altcoins wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin, IOTA, Ripple, Dash & Co. mithilfe von Prepaid-Karten in 50-, 100- und 500-Euro-Beträgen direkt auf die eigene Wallet überwiesen. Bitpanda-To-Go nennt sich die Initiative der gleichnamigen Wiener Exchange Bitpanda, eine der führenden europäischen Kryptobörsen.“

Bitcoin Aufschwung dank Coinbase Custody – Lösung für Traditionelle Investoren
„Ari Paul, ein prominenter Analyst und Gründer des Krypto-Hedgefonds BlockTower, sagte Ende Mai, dass der Krypto-Markt bis Ende September die Entstehung von vertrauenswürdigen Custodian-Lösungen sehen wird. Während Paul erklärte, dass die Verwahrung für institutionelle Investoren notwendig ist, um sich am Markt zu engagieren, betonte er auch, dass Großanlegern in einem Markt, welcher gerade seine erste Aufbewahrungslösung geschaffen hat, wahrscheinlich erstmal Zeit brauchen wird. “Es ist nicht so, als würde Coinbase Custody starten und plötzlich wird jede Rente 100 Millionen Dollar in BTC investieren. Es braucht Zeit, bis Custody-Lösungen vertrauenswürdig sind. Aber ich denke, wir werden bis September diesen Jahres eine solide Aufbewahrung für Dritte haben. Dadurch werden sich die institutionellen Zuflüsse beschleunigen. Sobald ein paar große traditionelle Vermögensverwalter bekannt geben, dass sie BTC als ‘digitales Gold’ in ihr Portfolio aufnehmen, werden andere folgen”. Wie Paul glauben auch einige Investoren wie Mike Novogratz, dass, sobald sich ein institutioneller Investor am Markt engagiert, eine “Fear of Missing Out” (FOMO) bei Großanlegern auslösen und die nächste mittelfristige Rallye der digitalen Assets anführen wird.“

Bericht: Clipboard-Hijacker überwacht 2,3 Millionen Bitcoin Adressen
„Zwar ist diese Art von Malware, Kryptowährungs-„Clipboard-Hijacking“ nichts neues. Allerdings hat das Portal eine Malware entdeckt, die ein noch nie dagewesenes Ausmaß an Bitcoin Adressen überwacht. Während, wie das Portal berichtet, in der Vergangenheit lediglich Clipboard-Hijacker von Kryptowährungen entdeckt wurden, die zwischen 400.000 bis 600.000 Adressen lagen, schafft es die aktuelle Malware, die als Teil des „All-Radio 4.27 Portable Malware-Pakets“ entdeckt wurde, insgesamt mehr als 2,3 Millionen Kryptowährungsadressen zu überwachen. Die Malware macht sich zu Nutze, dass Krypto-Besitzer zum Versenden unmöglich zu merkende bzw. nur extrem aufwändig abzuschreibende Adressen benutzt. Aufgrund dessen nutzt wahrscheinlich die Mehrheit der Besitzer die Funktion des „Kopieren und Einfügens“ über die Zwischenablage, um Kryptowährungen zu Versenden. Die Malware nutzt diese Verhaltensweise. Sie erkennt die Adresse im Zwischenspeicher und tauscht sie, falls eine entdeckt wird, mit einer von den Hackern kontrollierten Adresse aus. Wenn ein Benutzer die Adresse nach dem Einfügen nicht noch einmal überprüft, werden die gesendeten Bitcoin an die Hacker-Adresse, anstatt den eigentlichen Empfänger gesendet.“

INTERVIEW ÜBER INDEXFONDS : „ETF bedrohen den Kapitalismus“
„Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen aktiven Fondsmanagern und passiven Indexfonds: Aktive Manager verfolgen einen bestimmten Investmentstil, für den es eine natürliche Grenze gibt. Wer zum Beispiel erfolgreich in Nebenwerte investiert, kann zwar eine Zeitlang immer mehr Kundengelder einsammeln. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem er so viel Geld eingesammelt hat, dass er allein mit seinen Transaktionen den Preis bestimmter Aktien massiv beeinflusst. Dann kann der Fondsmanager keine neuen Gelder mehr annehmen, ohne den Erfolg seiner Strategie zu gefährden. Diese natürliche Wachstumsgrenze hat zu einer Fragmentierung des Marktes für Fondsgesellschaften und zu Dynamik geführt. Das ist gesund für eine Marktwirtschaft. ETF dagegen funktionieren nach der umgekehrten Logik. Der Wettbewerb findet allein über die Gebühren statt: Je größer die Indexfonds werden, umso besser für die Anbieter.“

SEC: Neue Regelungen für ETFs geplant, mögliche Auswirkungen auf Bitcoin-ETFs
„„Die Securities and Exchange Commission hat heute darüber abgestimmt, eine neue Regel und Änderungen einzuführen, um den regulatorischen Rahmen für Exchange Traded Funds (ETFs) zu modernisieren. So soll ein klares und konsistentes Gerüst für die existierenden ETFs entstehen. ETFs, die bestimmte Bedingungen erfüllen, würden es ermöglichen, innerhalb des Investment Company Acts von 1940 zu funktionieren und auf den Markt zu kommen, ohne individuelle Ausnahmeregelungen erfüllen zu müssen. Der Vorschlag würde damit einen größeren Wettbewerb sowie Innovationen am ETF-Markt fördern und die Auswahl für Investoren erhöhen.“ Diese Lockerung der Regelungen kann den Weg für Bitcoin-ETFs ebnen. Gerade die Erwähnung, dass nach den geplanten Änderungen keine „individuellen Ausnahmeregelungen“ erfüllt werden müssten und die „Auswahl für Investoren“ erweitert werden würde, lässt hier Hoffnung aufkommen. Weitere Indizien liefert SEC-Chairman Jay Clayton: „Viele Main-Street-Investoren verwenden ETFs-Investments, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Dieser Vorschlag ist ein weiterer Schritt, um einen entscheidenden Anteil des 3,4 Billionen-US-Dollar-ETF-Markts in einen regulierten Rahmen zu setzen, der weiterhin die Übersicht und den Schutz bietet, den Investoren erwarten. Die Entwicklung von ETFs hat Investoren die Möglichkeit gegeben, ihre Ziele effektiver zu erreichen. Wir sollten solche Innovationen unterstützen und absichern, damit es unser regulatorischer Rahmen erlaubt, während wir den Schutz der Investoren wahren.““

„Tether FUD“: Kraken meldet sich zu Wort
„Wenn man nach potentiellem Wash Trading sucht, sollte man vielleicht anderswo schauen. Außerdem, so Kraken in ihrem Statement weiter, stelle USDT kein Bonitätsrisiko für Exchanges dar. Tether sei dahingehend kein anderes Asset als Bitcoin, Ether oder andere. Selbst wenn die von Kraken aufbewahrten Tether auf Null Dollar sinken würden, würde Kraken noch die selbe Anzahl an Token an die Nutzer zurückgeben müssen, wie diese deponiert hatten. Schließlich argumentiert Kraken, dass der Vorrat an USDT bei Kraken „vernünftig scheine“. Dahingehend habe Kraken die Vorräte an Fiat zwischen Januar 2017 und April 2018 mit der Ausgabe an USDT verglichen. Man habe dabei eine positive Korrelation gefunden und daher „keinen Grund zu glauben, dass der Token-Vorrat künstlich aufgeblasen werde.““

Ist Bitcoin oder Ethereum die beste Option um in die Blockchain zu investieren
„Viele Unternehmen wollen lediglich die Annehmlichkeiten der Blockchain nutzen, ohne sich dabei zu sehr auf die Kryptowährungen zu fokussieren. In einem Forbes-Interview mit Chris Kirchner, CEO von Slync blockchain solutions, sagt Kirchner: Wir sehen eine große Nachfrage nach Asset Tracking – wirklich alles, was wertvoll ist und mehrere Anlaufstellen über die gesamte Lieferkette hinweg besitzt, ist ein guter Anwendungsfall für Blockchain. Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen und Analysten prognostizieren, dass der Markt für Blockchain-as-a-Service in den nächsten vier Jahren 14 Milliarden Dollar erreichen wird. Bis dato ist der Blockchain-Hype meist spekulativ, da die Technologie noch nicht in die Mainstream-Dienste implementiert wurde. Noch hat niemand die Blockchain in einer Supply-Chain vollständig implementiert. Mit Blockchain-Diensten, die in der Praxis vielversprechend sind, könnte eine Investition in die jeweilige Kryptowährung wie Bitcoin eine intelligente Möglichkeit sein, denn im Idealfall wird die Adoption des einen die Adoption des anderen fördern.“

VC-Riese Union Square Ventures: Lanfristige Investition in Kryptomarkt wird sich auszahlen
„Union Square Ventures, eine der weltweit führenden Venture-Capital-Unternehmen erklärte gegenüber CNBC, dass es eine langfristige Investition in Kryptowährungen beabsichtigt. Im Gegensatz zu einigen VC-Konkurrenten, wie u. a. Andreessen Horowitz, die am Montag den ersten Fond für Krypto-Unternehmen angekündigt haben, wird Union Square Ventures aber keinen separaten Fonds auflegen. Albert Wenger, Managing Partner bei Union Square Ventures (USV) erklärte gegenüber CNBC, dass USV einen großen, langfristigen Plan verfolgt, der vorsieht in zehn Jahren von einem potenziellen Billionen-Dollar-Markt von Kryptowährungen zu profitieren. Hierfür, so Wenger, wolle das Unternehmen Investitionen in die Technologie hinter den Kryptowährungen und nicht in diese selbst tätigen. USV beabsichtige „zahlreiche“ Investitionen in den Krypto-Markt zu vollziehen, darunter auch Investitionen in die amerikanische Kryptowährungsbörse Coinbase.“

Stresstest für Bitcoin Cash: Was hält die Kryptowährung aus? VORBEREITUNGEN LAUFEN
„Um die Transaktionen nicht alle manuell ausführen zu müssen, hat SpendBCH.io eigens eine App entwickelt. Mit dieser soll es möglich sein Überweisungen in Bitcoin Cash noch schneller zu versenden. Hinzu kommt, dass die Community extra für diesen Tag eine Informationswebsite angelegt hat. Unter stresstestbitcoin.cash kann sich jeder informieren und bei Interesse sogar teilnehmen. Interessierte sollten sich jedoch im Klaren sein, dass dieser Stresstest für sie nicht ohne Kosten abläuft. Durch die erstellten Transaktionen fallen Gebühren an. Die Community weist darauf auch explizit auf ihrer Website hin. Hintergrund der Aktion ist nicht nur die Schmerzgrenze des Bitcoin Cash auszuloten, sondern durch den Beweis, wieviel die digitalen Token aushalten können, auch Investoren und Unternehmen von der Kryptowährung zu überzeugen. Je mehr Menschen Begeisterung für den Bitcoin Cash zeigen, desto höher geht es mit dem Kurs. Und von einem höheren Bitcoin Cash-Kurs dürfte insbesondere die Community hinter dem Coin profitieren.“

Bombensicher – Schweizer Firma verkauft katastrophenfeste Wallets
„Swiss Crypto Vault – so nennt sich der neue Wallet-Anbieter, der aus einem Joint Venture von Bitcoin Suisse und Swiss Gold Save hervorgegangen ist. Bitcoin Suisse ist ein 2013 gegründeter Finanzdienstleister, der auf Kryptowährungen spezialisiert ist. Swiss Gold Save bietet ihren Kunden die Möglichkeit, ihr Gold, Wertpapiere und andere Wertgegenstände in Hochsicherheitsbunkern zu lagern. Der Firmenname Swiss Crypto Vault lässt schon erahnen, dass hier die Dienstleistungen der Muttergesellschaften miteinander verschmolzen werden: Kryptowährungen werden in Bunkern eingelagert, die militärischen Standards entsprechen sollen. Dort kann das Kryptogeld nicht nur den Naturgewalten trotzen, theoretisch würde es auch einen nuklearen Angriff überstehen. Swiss Crypto Vault unterstützt Bitcoin, Bitcoin Cash, Bitcoin Gold, Ether, und Litecoin sowie alle ERC20- und ERC223-Token.“