Bitcoin: Berlin wird zur Hauptstadt der Kryptofans

Blockchain-Hotspot: Berlin wird zur Hauptstadt der Kryptofans
„Die Krypto-­Gründerin ­Rhian Lewis formuliert das gegenüber dem Magazin thelocal.de so: „Berlin ist der einzige Ort, an dem die Menschen sich immer noch für Dezentralität als Idee begeistern, nicht nur als Mittel, um schnell reich zu werden.“ Natürlich hat der zwischenzeitliche Boom auch in Berlin einiges verändert. Konnte der Room77 sich 2011 noch auf das Bezahlen in Bitcoin konzentrieren, tummeln sich heute viele alternative Blockchains und Kryptowährungen auf dem Markt. Eine von ihnen ist Ethereum, deren interessantestes Merkmal weniger die Währung Ether ist, als das Konzept, Anwendungen auf der Blockchain zu entwickeln. Viele Core-Developer dieses Projekts leben und arbeiten in Berlin. „Es ist absolut logisch, dass sich zum Beispiel Ethereum nicht im Silicon Valley, sondern in Berlin herauskristallisiert hat“, erklärt Gnosis-CEO Martin Köppelmann in der Portrait-Serie Berlincryptocapital. „Immerhin geht es bei dem Projekt nicht ­darum, das Wirtschaftssystem zu optimieren, sondern völlig neu zu denken.“ Fabian Spielberger, Gründungsvorstandsmitglied des ICO-Inkubators ­Catena Capital, benennt einen weiteren Vorteil für den Standort Berlin: „Immer mehr Investoren und Blockchain-Unternehmen aus den USA, China, Singapur und Hong Kong suchen nach einem neuen Hub, da speziell China und die USA strenge Regularien haben.“ Auch hierzulande spielt die maß­volle Regulierung eine Schlüsselrolle für den noch jungen Sektor. Deutschland sei dafür „nicht schlecht aufgestellt“, findet Spielberger: „Verbände wie der Bundesblock wirken daran mit, die Regulierung aktiv zu gestalten, und sowohl die ­Bafin als auch die Regierung scheinen die ­Potenziale zu verstehen.“ Sollte ­Spielberger Recht behalten, wird Berlins Aufstieg zum Blockchain-Hotspot Europas nichts mehr im Weg stehen.“ Weitere NEWS aus dem KRYPTO-Universum