In Schweden boomt die bargeldlose Gesellschaft | Andernorts schreibt man noch: „Ein Plädoyer für Bargeld und Kryptowährungen“

Schweden – So entsteht die erste Gesellschaft ohne Bargeld
„Die Entwicklung geht unerwartet schnell. Der Wert des Bargelds, das in Schweden noch im Umlauf ist, ist seit 2007 um deutlich mehr als die Hälfte gesunken. Bereits heute könnten sieben von zehn Schweden gut ohne leben, hat kürzlich eine Umfrage der Zentralbank ergeben. Vier von zehn Befragten gaben dabei an, im vergangenen Monat kein einziges Mal bar gezahlt zu haben.“

Ein Plädoyer für Bargeld und Kryptowährungen
„Der Drang der Regierungen, das Bargeld abzuschaffen und den Zahlungsverkehr komplett zu digitalisieren, hat nichts mit altruistischen Motiven zu tun. Die Pläne für eine komplett digitale, von Staaten kontrollierte Geldeinheit, kommt aus dem machthungrigen Verlangen, sämtliche Aktivitäten in der Wirtschaft zu kontrollieren. Systemgegner können per Knopfdruck ausgeschaltet werden. Neues Geld kann ebenfalls per Knopfdruck kreiert werden. Wer Systemgegner ist und wie viele Geldeinheiten die Wirtschaft benötigt, liegt dabei im Ermessen der Menschen an den Knöpfen. Geld wird seit über 100 Jahren mehr und mehr zum Kontrollsystem. Die Machthaber werden sich nicht über Nacht ihres erzeugten Übels bewusst werden und ihren eingeschlagenen Weg ändern. „Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut!“ Satoshi hat uns allerdings eine Alternative gegeben. Seine Erfindung der Proof-of-Work-basierten Kryptowährung revolutioniert den digitalen Zahlungsverkehr, indem es die direkte, elektronische Übertragung von Werten ermöglicht. Wer Kryptowährungen nutzt, entzieht sich also der staatlichen Kontrolle und kehrt zu den positiven Eigenschaften des Bargelds zurück.“

Satoshi Nakamoto: Bitcoin-Erfinder wieder mal enttarnt
„Eine britische Nachrichtenseite will das Geheimnis um Satoshi Nakamoto per Stilometrie-Analyse gelüftet haben. Hinter dem Pseudonym, das für das grundlegende Bitcoin-White-Paper verantwortlich ist, soll sich der Entwickler Gavin Andresen verbergen. Gavin Andresen ist ein Softwareentwickler aus Massachusetts und seit Anfang an in Bitcoin involviert. 2010 hat die Person hinter Satoshi Nakamoto ihn zum Chefentwickler über die Referenzimplementierung der Bitcoin-Software ernannt. Andresen war mehrere Jahre lang für die Programmierung und Aufrechterhaltung des Kern-Codes verantwortlich. Im Jahr 2014 gab er diesen Posten auf und widmete sich weniger der Codebastelei und mehr der Arbeit in der von ihm mitgegründeten Bitcoin-Foundation.“

Wall Street Riese tradet seit zwei Jahren heimlich mit Bitcoin
„Mit Kryptowährungen kann man viel Geld verdienen aber auch verlieren. Die Volatilität dieser Branche macht sie für Spekulanten und Investoren attraktiv. Es war eine Frage der Zeit, bis die Wall Street beginnt, in den Krypto-Markt einzusteigen. Bislang befinden sich die meisten großen Wall-Street-Giganten (Goldman Sachs, NYSE) noch in der Entwicklung. Das ist bei der Susquehanna International Group nicht der Fall. Das Unternehmen ist bekannt für den Handel mit Aktien, ETFs und Optionen. In dieser Hinsicht unterscheidet es sich nicht allzu sehr von den meisten Wall-Street-Firmen, die heute auf dem Markt sind. Was sie einzigartig macht, ist bereits ihre Position im Krypto-Handel. Das Unternehmen kauft und verkauft seit zwei Jahren Bitcoin und andere Währungen in privaten Deals. Die Erweiterung dieser Funktionalität wird in Kürze erfolgen. Das Unternehmen gibt an, dass es in den nächsten Wochen für 500 seiner Kunden den Krypto-Handel zur Verfügung stellen wird. Nicht nur das wohlhabende Investoren den Service nutzen und nun vollständig Zugang zum Markt erhalten, sondern auch der steigende Konkurrenzdruck der Wall-Street-Giganten wird durch diese Ankündigung erhöht. Es bleibt spannend, bis wann weitere ihren Service offiziell bekannt geben.“

Tom Lee: Bitcoin Bullen-Run meist nur innerhalb weniger Tage
„Um seine bullishen Ansichten zu untermauern, nutzte er einige Untersuchungen seines Marktanalyse-Unternehmens FundStrat: “BITCOIN LIEFERT ALLE SEINE ERGEBNISSE IN 10 TAGEN…” DESHALB GLAUBE ICH NICHT, DASS DIE TATSACHE, DASS MAN SICH AUF DEM DERZEITIGEN NIVEAU BEFINDET, EINEN ANSTIEG ENDE DES JAHRES VERHINDERN WIRD.” In der Grafik kann man erkennen, dass sich der Kurs im Dezember 2017 innerhalb 35 Tage nahezu verdreifachte. Der “steilste” Anstieg fand vom 30.11.2017 ($9.420) bis zum 08.12.2017 ($16.433) statt. Innerhalb neun Tagen stieg der BTC Preis um rund 74 Prozent. Lee führte fort, wenn man diese zehn Tage, egal in welchem Jahr herausnehmen würde, würde sich der Bitcoin Preis im jeweiligen Jahr durchschnittlich 25 Prozent darunter bewegen. Mit diesen Daten machte er deutlich, dass er davon ausgeht, dass es innerhalb weniger Tage zu einer Rallye kommen wird.“

Bitcoin-Börsen Coinbase vs. Binance | Kampf der Giganten
„Beide Unternehmen leisten hervorragende Arbeit für die Krypto-Welt. Die noch junge Börse Binance konnte innerhalb weniger Monaten zu der beliebtesten Krypto-Börse heranwachsen, musste sich aber der Regulierung beugen und bereitet sich deswegen auf den Umzug nach Malta vor – für ein Krypto-freundlicheres Umfeld. Coinbase war lange an der Spitze, ohne wirkliche Konkurrenz. Durch den Konkurrenzkampf muss sich das Unternehmen weiterentwickeln, was für Anleger nur von Vorteil sein kann. Außerdem ist der Konkurrenzkampf wichtig für eine gesunde Krypto-Wirtschaft. Würde nur ein zentraler Service für Kryptowährungen bestehen, würde das der Natur von Kryptowährungen widersprechen.“

Dezentralisierung des Bitcoin Netzwerkes: Core Entwickler schlägt neues Mining Protokoll vor
„Der Bitcoin Core Entwickler Matt Corallo hat ein Bitcoin Improvement Proposal (BIP) veröffentlicht, mit dem er das Bitcoin Mining durch eine Änderung des Mining Protokolls wieder dezentralisieren möchte. Ob und wie stark das Bitcoin Mining zentralisiert ist, ist ein heiß diskutiertes Thema. Fakt ist, dass der ASIC Miner Markt, sowie die Mining Pools durch die Firma Bitmain dominiert werden. Seit längerem gibt es daher den Vorwurf gegenüber dem Unternehmen von CEO Jihan Wu, dass Bitmain den dezentralen Gedanken von Bitcoin aufweicht. Die Mining-Pools von Bitmain (BTC.com und Antpool) nehmen aktuell rund 42 Prozent der Bitcoin Mining Power ein.“

BITCOIN WIEN: BITPANDA IM NEUEN DESIGN, IOTA, KOMODO UND MEHR…
„Bitpanda ist in Europa einer der beliebtesten Marktplätze. Früher war das Wiener Startup unter dem Namen Coinimal unterwegs, heute unter Bitpada und Pantos. Warum sind die Wiener auch bei Schweizer Bitcoin Nutzern so beliebt? Unter anderem darum, weil Bitpanda eine einfache Benutzeroberfläche bietet und zudem sehr viele Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Zahlungsabwicklern aufweist. Kreditkaren, Neteller, Skrill und so weiter. Und jetzt kommt’s: Bitpanda hat die Benutzeroberfläche mit einem schicken Deisgn modernisiert und führt neue Kryptowährungen ein: Komdo und IOTA und später folgen weitere Währungen.“

Bitcoin Cash bald ohne Transaktionsgebühren? Neue Miner-Initiative gestartet
„Das Entfernen des „Dust-Limits“ wird das Wachstum der Bitcoin Cash-Nutzung anheizen. Wenn nur 1 Satoshi in einer Transaktion gesendet werden kann, kann die BCH Blockchain für viele weitere Zwecke verwendet werden und mehr Optionen für Benutzer erstellen. Mikrozahlungen können sogar noch kleiner werden, bis zu einem Satoshi-Auszahlungsbetrag mit einer Null- (oder sehr kleinen) Gebühr. Wie schnell dieser Plan umgesetzt wird bleibt vorerst offen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass nach den Meldungen von Coingeek vier große Mining Pools, die zusammen mehr als ein Viertel der Bitcoin Cash Hashrate ausmachen, sich dafür ausgesprochen haben.“

Klartext: Warum Blockchain-Konferenzen die strukturellen Probleme des ICO-Marktes offenbaren
„Die Konferenzen werden dabei immer mehr zum Selbstzweck, um die horrenden Marketingbudgets der ICOs zu verpulvern. In der Pre-ICO-Phase werden gerne um die 80 Prozent der eingesammelten Gelder für Marketing ausgegeben, danach sind es oftmals immer noch 30 bis 50 Prozent – viel Geld für Innovation bleibt dann oft nicht mehr. Angetrieben von dieser sich inzwischen verselbstständigten Marketingmaschinerie verschwimmen die Ausstellerstände zu einem optischen Einheitsbrei. Rollup-Banner mit einer Weltkugel als Hauptmotiv und dezentralen Leuchtpfaden zieren die Cover der Werbematerialien. Dazu werden dann zusätzlich Schlagwörter wie: AI, IoT, Big Data oder Peer-to-Peer aufgedruckt und in Kombination mit dem Wort Blockchain gesetzt. Fragt man die ICO-Aussteller, warum es gerade eine Blockchain-Lösung für ihr Businessmodell sein muss oder welche Funktion der Token eigentlich erfüllen soll, bekommt man auswendig gelernte Phrasen zu hören – wirklich klüger ist man danach nur selten. In Marktschreier-Manier wird in den ICO-Ausstellerbereichen um das knappe Gut Aufmerksamkeit gebuhlt, die jedes einzelne Startup dazu zwingt, in Superlative zu verfallen, um zumindest etwas Gehör zu finden – hier offenbaren sich die strukturellen Probleme des ICO-Markts.“

Bitcoin-Handel in Venezuela explodiert aufgrund der Hyperinflation
„Ohne Dollar geht in Venezuela derzeit nichts. Lebensmittel, Arztbesuche, Medikamente, Wohnungsmieten und sogar Lebensmittel werden mit Dollars bezahlt. Doch nicht nur der Dollar erfreut sich an größerer Beliebtheit. Durch die anhaltende Geldentwertung, scheinen die Venezolaner jetzt auch vermehrt auf Bitcoin zurückzugreifen um Zahlungen vorzunehmen oder um die Kryptowährung als Wertspeicher zu nutzen. In der fortgeschrittenen Volkswirtschaft hatten Kryptowährungen wie Bitcoin bisher wenig Anwendungsfälle und dienten hauptsächlich als Spekulationsobjekt. Wie sich am Beispiel von Venezuela zeigt, kann Bitcoin in Ländern in denen das Währungssystem und die Finanzstruktur bröckelt, einen alternativen Wertspeicher im Vergleich zur lokalen Währung bieten.“