Bitcoin-Befürworter Antonopoulos: „Blockchain ist Bullshit“

Das ist wieder einmal eine wichtige Ansage von einem der bis dato am tiefsten in das Konzept von Bitcoin und Blockchain Eingedrungenen. Es lohnt sich mit Andreas Antonopoulos zu beschäftigen, vor allem mit seinen Büchern. Natürlich nur, sofern man tief in die Materie der Bitcoin-Blockchain und dieses geniale Konzept eindringen möchte.

Bitcoin-Befürworter Antonopoulos: „Blockchain ist Bullshit“
„„Der Grund, weshalb Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, interessant sind, ist, dass sie nicht kontrolliert sind, dass sie nicht zensiert werden können und dass sie öffentlich sind. Und weil die involvierten Menschen sehr, sehr sonderbar sind […] Sie haben sonderbare Vorstellungen von Privatsphäre und Freiheit. Wegen dieser sonderbaren Leute bin auch ich in Bitcoin involviert.“
Wenn man diese Aspekte Bitcoins jedoch entfernen würde, bliebe nur die Blockchain übrig, eine „sterile, ausdruckslose, unbenutzte Umgebung.“ Ohne diese „Sonderbarkeiten“ Bitcoins wäre die Blockchain bloss eine „leere Hülle“. In Antonopoulos‘ Augen ist die Blockchain im Grunde nur eine „sehr langsame Datenbank“. Was der Befürworter Bitcoins womöglich vergessen mag, ist, dass Kryptowährungen wie Bitcoin ohne Blockchain nicht denkbar wären.“

Schweizer investieren zaghaft in Kryptowährungen
„Bitcoin und weitere Kryptowährungen sind bislang keine Währungen im eigentlichen Sinn, sondern bloss Anlageobjekte wie Aktien, Obligationen oder Gold. Doch als solche werden diese von den Schweizern noch kaum eingesetzt. Gerade mal acht Prozent von 1’517 befragten Schweizern sind in Bitcoin investiert. Dabei haben drei Prozent eine kleine Summe, drei Prozent eine mittlere und nur zwei Prozent eine grössere Summe in Bitcoin angelegt. Andere Kryptowährungen sind noch weniger verbreitet als Bitcoin.
Von den wenigen Schweizern, die Krypotwährungen als Anlage einsetzten, sind es nicht überraschend vor allem die jüngeren. In der Altersgruppe der 19- bis 25-Jährigen haben 14 Prozent und bei den 26- bis 49-Jährigen 10 Prozent in Bitcoin angelegt. Bei den 50- bis 74-Jährigen sind es dann noch lediglich 4 Prozent. Offener gegenüber Bitcoin & Co eingestellt sind die französischsprachigen Schweizer als die Deutschschweizer. In der Romandie haben bereits 10 Prozent der Befragten in Bitcoin investiert, in der Regel allerdings nur in kleinen Beträgen. In der Deutschschweiz sind es dagegen lediglich sieben Prozent. Bei Männern sind Krypotwährungen populärer als bei Frauen: Nur gerade vier Prozent der befragten Frauen haben in Bitcoin angelegt. „Frauen sind allgemein zurückhaltender und vorsichtiger beim Anlegen als Männer“, schreiben die Umfrage-Autoren. Ausgeprägt zeigt sich dies bei Aktien. So besitzen hohe 72 Prozent der befragten Frauen keine Aktien, bei den Männern sind es dagegen nur rund die Hälfte (51 Prozent).“

Postbank: Jeder dritte Deutsche zieht Kryptowährungen als Geldanlage in Betracht
„Frauen sind besonders von der Unabhängigkeit vom finanzielle Finanzsystem angetan, wohingegen bei Männern die großen Renditechancen eine starke Rolle spielen. Für jeden dritten Kryptofan ist außerdem die Anonymität ein wichtiger Bestandteil von Kryptowährungen. Nervenkitzel und das „Goldgräber-Feeling“ spielen für jeden fünften Interessenten eine Rolle. Die Studie zeigt, dass Kryptowährungen in Deutschland eine große Rolle spielen und die Adaption bereits stark vorangeschritten ist. Die Bevölkerung scheint auch trotz des erheblichen Rücksetzters des Kryptomarktes der letzten Monate das Interesse nicht verloren zu haben.“

Warum Bitcoin Energie verbraucht
„Der Proof Of Work (POW) steht im Mittelpunkt des von Satoshi Nakamoto vorgeschlagenen Systems. Er sorgt für die Integrität und Unverändlichkeit des Netzwerks. Die Aufgabe des Miners ist, Transaktionen aus dem Netzwerk (dem sogenannten Mem-Pool) auszuwählen, daraus einen sogenannten Canditate Block zu erstellen und dann durch das Hochzählen einer sogenannten Nonce einen Root Hash zu erstellen, der mit einer gewissen Anzahl an 0-bits beginnt. Schlüsseln wir auf, was in dem obigen Absatz beschrieben wird: Damit ein Block, der Transaktionen enthält, vom Bitcoin-Netzwerk als valide oder wahr angesehen wird, muss er gewisse Kriterien erfüllen. Auf der einen Seite muss er den Root-Hash des vorangegangenen Blocks enthalten. Auf der anderen Seite muss sein eigener Root-Hash mit einer gewissen Anzahl an 0-bits beginnen.“

Youtube Star Nicholas Merten: Bitcoin Preis bei $50.000
„Desweiteren denkt er, dass Aktien sowie Immobilienpreise einen gewaltigen Einbruch erleben werden. Interessant jedoch, dass er seine Annahmen nicht auf direkte Szenarien im Zusammenhang mit Bitcoin & Co. stützt, sondern die bevorstehende Wirtschaftskrise für den Preisanstieg verantwortlich macht. Viele vermuten eine bevorstehende Finanzkrise, doch ob diese bereits im Jahr 2018 eintreten wird, bleibt erstmal fraglich und ist reine Spekulation. In letzter Zeit häufen sich Bitcoin Kurs Prognosen und die meisten auch mit einem bullishen Signal. Vergleicht man dies mit der jetzigen Marktsituation kann man von diesen Zahlen nur träumen. Die heutige technische Analyse hat kurzfristige bearishe Signale gedeutet, sodass der Verkaufsdruck im Moment noch anhalten wird. Doch wie die Vergangenheit gezeigt hat, kann sich der Markt innerhalb weniger Tage komplett drehen.“

Durchschnittliche Bitcoin-Transaktionsgebühren: So niedrig wie 2011
„Bitcoins Soft-Fork Segregated Witness (SegWit) wurde exponentiell angenommen, was die Höhe der niedrigeren Bitcoin-Transaktionsgebühren erklären würde. Während nur 28.34 Prozent alle Transaktionen mittels SegWit durchgeführt wurden, stiegen diese am Sonntag auf 38 Prozent. Die Transaktionsgebühren über SegWit sind deutlich niedriger. Diese machen derzeit nur 18 Prozent der gesamten Transaktionskosten aus, obwohl sie 38 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens ausmachen. Mit der weiteren Adaption von SegWit und dem Lightening Network (LN) sollten die Skalierungsprobleme der Geschichte angehören. Der jetzige Entwicklungsstand von LN verspricht einiges. Mit den günstigeren Bitcoin-Transaktionsgebühren und den schnelleren Transaktionen scheint es schließlich möglich zu werden, sich mit Bitcoin Kaffee und Kuchen kaufen zu können.“

Ethereum Preis fällt innerhalb einer Stunde um 14%
„Auch wenn heute so gut wie alle der großen Kryptowährungen im Minus sind, so hat es doch Ethereum am härtesten erwischt. Der Preis für 1 Ether fiel innerhalb einer Stunde auf Bitfinex von 570 US Dollar auf 494 US Dollar. Woraufhin der Preis auch auf anderen Börsen stark zurückging, wenn auch nicht ganz so stark. Mittlerweile hat sich der Kurs wieder leicht erholt und steht bei 533 US Dollar je Ether. Der Kurssturz ging also ganz klar von Bitfinex aus, wo innerhalb kurzer Zeit über 42.000 Ether verkauft wurden. Die Frage, die sich derzeit viele stellen lautet, warum sollte gerade jetzt jemand eine so große Menge Ether verkaufen. Einige Indizien deuten darauf hin, dass der Verkauf vom EOS Team ausging.“

Krypto-Märkte verloren in drei Wochen mehr als 150 Milliarden Dollar an Wert
„Warum die Krypto-Märkte derzeit wieder so stark einbrechen, ist schwer zu sagen. Insgesamt ist der Hype, den Bitcoin und Co Ende 2017, Anfang 2018 erlebt haben, vorbei. Auch Stichtage wie der „Tax Day“ in den USA oder das chinesische Neujahr haben entgegen den Vermutungen von Beobachtern nicht für erneute Höhenflüge gesorgt. Spekuliert wurde, das nach solchen Daten Anleger wieder mehr Geld in die Exchanges fließen lassen – passiert ist das aber nicht im erwarteten Ausmaß. Doch die Stimmung an den Handels-Plattformen ist derzeit nicht positiv. Nach wie vor gehen Ängste um, dass stärkere Regulierungen den Markt drücken werden. In den USA stehen Ethereum und Ripple im Visier der Behörden, weil ihre Coins möglicherweise als Wertpapiere gelten könnten und damit strengen Gesetzen unterliegen würden (Trending Topics berichtete). In der EU wurden im April strengere Regeln für den Handel mit Kryptowährungen beschlossen. Diese verlangen künftig von Handels-Plattformen und den Anbietern von Wallets, ihre Nutzer zu identifizieren, um Geldwäsche vorzubeugen.“

Großbritannien: Markenrechte für Bitcoin
„Der Patentantrag aus dem Vereinigten Königreich ist die erste Anerkennung eines Bitcoin-Markenzeichens. Ähnliche Versuche in anderen Ländern schlugen fehl. Im März 2015 lehnte das amerikanische Patentamt den Antrag der Firma Urban Trend ab. Ein Jahr später entschied sich auch die zuständige russische Behörde dazu, der M-Group keine Markenrechte für den Namen Bitcoin zu gewähren. Die Crypto-Community zeigte sich entsetzt über die Neuigkeiten aus Großbritannien. Seit jeher setzt sie sich für die freie Verwendung des Wortes Bitcoin ein. Bereits seit 2015 fordert die Bitcoin Foundation, dass es kein Urheberrecht für das Wort geben sollte. Im Januar 2015 schrieb sie: „Es ist vielmehr ein Oberbegriff ähnlich wie Ausdrücke, die für andere Währungen wie „Dollar“, „Euro“, „Yen“ etc. verwendet werden. Die Foundation wird alles Mögliche tun, um den Begriff Bitcoin für den Nutzen der Öffentlichkeit zu schützen.““

Bithumb stellt Betrieb in 11 Ländern ein und verringert Obergrenze für Abhebungen
„Eine der größten Börsen der Welt, Bithumb, reagiert auf die weltweiten Vorwürfe der Geldwäsche und schließt 11 Länder von der Nutzung der Börse aus. Weiterhin soll es für unregistrierte Nutzer eine nach unten angepasste Grenze für Abhebungen geben. Nach Bitfinex und Poloniex ergreift Bithumb zusätzliche Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Gesetze zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus eingehalten werden.“

Ärger im Zahlungsverkehr – Verbraucher beschweren sich über Probleme mit Kontonummer IBAN. Die IBAN soll internationale Zahlungen generell ermöglichen. Tatsächlich monieren Hunderte Besitzer ausländischer Konten, dass deutsche Firmen ihre Bankverbindung nicht akzeptieren.
„Probleme meldeten Verbraucher bei Versicherern, Energieversorgern und Lotterieanbietern, aber auch bei Banken. So wollten etwa in Deutschland tätige Arbeitnehmer aus dem europäischen Ausland Versicherungsbeiträge von ihrem Konto in der Heimat abbuchen lassen – und bekamen vom Versicherer beschieden, es werde nur eine Bankverbindung in Deutschland akzeptiert. Oder der Einkauf im Internet scheiterte, weil die Onlinesysteme der Shops die Eingabe von Auslandskonten nicht zuließen. In 120 Fällen stellte die Wettbewerbszentrale Verstöße fest und mahnte Unternehmen ab. Meist mit Erfolg: Die Firmen verpflichteten sich, ihre Modalitäten zu ändern. In drei der Fälle jedoch sah sich die Wettbewerbszentrale zur Klage gezwungen – Ausgang offen.“

BlockShow 2018: Die Kryptowelt zu Gast in Berlin
„Für ein Highlight sorgte Mike Butcher, der Chefredakteur von TechCrunch, mit seinem Impulsvortrag „Disinformation could kill Crypto“. Er stellte Vertrauen als das zentrale Element der Blockchain dar – nur weil Menschen einander nicht vertrauen, wird eine Blockchain-Lösung nötig. Butcher sieht durch die Masse an ICO-Scams des letzten Jahres das Vertrauen in die Blockchain jedoch gesenkt. Verlieren die Menschen das Vertrauen in die Technologie, so wird sich die Blockchain nicht durchsetzen können.“

1.090 DApps und 700 Token wurden laut Analysten 2017 im Ethereum-Netzwerk eingeführt
„Die Blockchain-Technologie wird weltweit immer aktiver eingesetzt. Die aktuellsten Implementierungen stammen von der De Beers Group, dem weltgrößten Diamantenhändler und dem US-amerikanischen Transportgiganten Norfolk Southern Corp (NSC). Der stellvertretende Gouverneur der russischen Zentralbank hat vor kurzem die Vorteile von Blockchain-Anwendungen in Frage gestellt und behauptet, „Technologie um der Technologie wegen ist sinnlos“ und argumentiere darüber hinaus, dass Blockchain noch nicht „ausgereift“ genug für die industrielle Umsetzung sei. Die chinesische Akademie für Informations- und Kommunikationstechnologie (CAICT) veröffentlichte am 28. Mai einen Bericht, in dem behauptet wird, dass nur 8 Prozent der jemals gestarteten Blockchain-Projekte noch am Leben sind und diese Projekte im Durchschnitt eine Lebensdauer von nur 15 Monaten haben.“

Die Bitcoin-Blockchain als Datenmüllhalde
„Miner und Bitcoin-Cash-Nutzer, die einen sogenannten Full-Client wie Bitcoin Core verwenden, müssen sich jedoch die vollständige Blockchain herunterladen. Sollten künftig kinderpornografische Bilder in der Bitcoin-Cash-Blockchain enthalten sein, wäre nicht nur die Weitergabe der Blockchain, sondern bereits das Herunterladen strafbar. Immerhin für Bitcoin-Cash-Nutzer gibt es eine Alternative: Sie können auf sogenannte Light-Clients wie Electron Cash ausweichen – verlagern das Problem damit allerdings nur auf die Betreiber der Electron-Cash-Server, die für ihre Arbeit die vollständige Blockchain benötigen. Es bleibt nur die schwache Hoffnung, dass die Blockchain trotz der erweiterten Missbrauchsmöglichkeiten nicht vergiftet wird.“

bitcoinClean: die erste umweltfreundliche Kryptocoin
„bitcoinClean ist ein Bitcoin-Hardfork, und der erste, für dessen Mining nur erneuerbare Energien genutzt werden. Es soll ein Netzwerk genutzt werden, das ausschließlich durch Solar, Wind, Wasser, Thermal, Biogas oder Gezeitenenergien betrieben wird. Jeder Node muss sich einer Peer-Review unterziehen, um an dem Netzwerk teilnehmen zu können. Der Bitcoin-Hardfork wurde am Dienstag den 18. April 2018 erfolgreich um 17:26 (UTC) bei Block 518.800 durchgeführt. bitcoinClean stellt den Algorythmus Proof-of-Greeness vor, der so funktioniert: Bob möchte bitcoinClean minen und muss andere Miner davon überzeugen, dass er erneuerbare Energien nutzt. Somit msus er einige Dokumente und Fotos über sein Setup schicken. Alice, John und Mark geben ihm ein UpVote. Zwischen 3-5 UpVotes kann Bob mit dem Mining beginnen. Wieviel UpVotes Bob benötigt, hängt von dem Einfluss von Alice, John und Mark ab. Je mehr Einfluss ein Miner dazugewinnt, desto mehr Gewicht hat dessen Stimme. Einflüsse starten bei 0, womit es keine Stimme gibt und gehen bis 5. Aus technischer Sicht kann 5 nie erreicht werden, siehe hier.“

Neue Studie: ICO-Investoren erzielen im Durchschnitt 82% Gewinn
„Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass ICOs große Gewinnmöglichkeiten bieten. Dennoch sei an dieser Stelle angemerkt, das jedes eingesetzt Kapital zum Totalverlust führen kann und es eine Vielzahl von ICOs gibt, die durch Betrug mit dem Geld der Investoren verschwinden.“