Bitcoin: Auch seitwärts ist eine Bewegung

Unterdessen gehen die Entwicklungen dennoch weiter. Und eines Tages wird sich das wieder an den nach oben schnellenden Kursen zeigen. Geduld und Vertrauen heisst das Gebot der Stunde bei neuen Entwicklungen.

Bitcoin-Adaption: Großunternehmen aus Tschechoslowakei will Bitcoin-Zahlungen akzeptieren
„Eines der größten Energiezuliefererunternehmen aus unserem Nachbarland will Bitcoinzahlungen für seine Kunden einführen. Diese Notwendigkeit besteht laut CEO um auch attraktiv für die jüngere Generation zu sein und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Pražská Plynárenská hat bekanntgegeben, dass sie mit dem Trend der Zeit gehen und deswegen die Bezahlungsmöglichkeit mit Bitcoin einführen werden. Dieser Schritt soll sich besonders an die junge Generation richten und einen Mehrwert für alle Kunden bieten.“

Mit Litecoin, Dash, Monero und Bitcoin an Geldautomaten in Prag bezahlen
„Unser Nachbarland Tschechien gilt als kryptofreundlich und innovativ. In der tschechischen Hauptstadt Prag stehen mittlerweile 10 Bitcoinautomaten die ebenfalls Dash, Monero und Litecoin unterstützen. Das U-Bahnnetz in Prag ist das fünftgrößte in Europa, sodass täglich eine Vielzahl von Menschen mit Kryptowährungen in Berührung kommt. General Bytes, einer der größten Bitcoin-ATM-Hersteller der Welt, hat kürzlich in der Prager U-Bahn zehn neue Geldautomaten installiert die neben Fiatgeld auch Kryptwährungen wie Bitcoin, Dash, Monero und Litecoin unterstützen (standortabhängig). Jetzt können alle Pendler die in Prag mit der Metro fahren digitale Güter an verschiedenen Standorten erwerben und dabei mit Kryptowährungen bezahlen.“

SegWit-Adaption erreicht neues Hoch
„Man schätzt, dass ca. 7 Prozent der gesamten Bitcoins auf Xapo-Wallets liegen. Andere Hardware-Wallet-Anbieter wie Ledger und Trezor unterstützen die Technologie bereits seit Beginn. SegWit ist also auf einem guten Weg, sehr bald schon die Mehrheit der Transaktionen in Bitcoins Netzwerk zu übernehmen. Je mehr der Support steigt, desto schwieriger wird es für die anderen, sich dem zu entziehen.“

Von Bitcoin und Blasen – Teil 2: Ist Bitcoin eine Blase?
„Sollte Bitcoin also eine Blase sein, kann die Kryptowährung wie in Simbabwe den größten aller Blasen den Rang strittig machen: Dem von Zentralbanken herausgegebenen Fiat-Geld. Denn: Fiat-Geld ist auch „nur“ eine Blase. Der US-Dollar besteht zu 75 Prozent aus Pappe und zu 25 Prozent aus Papier. Der tatsächliche fundamentale Wert ist letztlich Vertrauen. Fiat-Währungen sind genau so viel Wert wie das Papier, auf dem sie gedruckt sind. Fest steht: Im Krypto-Universum werden noch mehrere Blasen platzen – die Spreu wird sich vom Weizen trennen. Denn unsere Situation ist eine ganz ähnliche wie zu Beginn der Dotcom-Blase. Da gibt es diese neue bahnbrechende Technologie auf der einen Seite. Auf der anderen Seite gibt es Trittbrettfahrer, die so viel Kapital wie möglich aus der Blase ziehen wollen, bevor sie platzt. Momentan kursieren auf icobench.com 1676 angekündigte ICOs – davon stehen 1258 im Bereich „Kryptowährungen“ – brauchen wir noch mehr Kryptowährungen? Im Gegenteil. Was wir brauchen, sind weniger Kryptowährungen, dafür solche, die funktionieren. Ob Bitcoin und das Lightning Network es schaffen, die Skalierungsprobleme in den Griff zu bekommen oder ob sich Ethereum mit den Smart Contracts letztlich etablieren wird – das weiß heute kein Mensch. Vielleicht schafft es auch tatsächlich einer der ICOs, sich durchzusetzen. Oder wird es der unterschätzte Außenseiter Monero? Das steht ebenso in den Sternen wie die Frage, ob sich IOTA und sein Tangle im Internet der Dinge durchsetzen wird. Vielleicht kommt auch hier ein Konkurrent um die Ecke geschossen und macht sich breit.“

Von Bitcoin und Blasen – Teil 3: Was tun, wenn die Blase platzt?
„Was ist, wenn die Blase platzt? Die Antwort ist einfach: Abwarten, platzen lassen, vielleicht etwas Tee trinken. So wie immer. Erfahrene Krypto-Enthusiasten kennen das: Während alles schreit, dass das Ökosystem zerstört ist, kauft man in aller Ruhe nochmal nach und schaut sich an, wie es weiter geht.
Denn: Irgendwann wird sich ein Teil der Kryptowährungen durchsetzen. Natürlich werden auch viele andere beim Platzen der Blase sang- und klanglos untergehen. Hier kommt es auf die richtige Diversifikation an – überlegt man sich gut, was man sich ins Portfolio packt, stehen die Chancen auch relativ gut, dass etwas Vernünftiges dabei ist.“

Analyst: Bitcoin kann auf $5.500 fallen, bevor es in Q3 aufwärts geht
„ICH GLAUBE NICHT UNBEDINGT, DASS WIR DURCH DIE 5000ER FALLEN WERDEN…ES IST KEINE WIEDERHOLUNG, ES IST NICHT MT GOX UND WILLYBOT, DIE MIT GEFÄLSCHTEN BESTELLUNGEN DEN PREIS IN DIE HÖHE TREIBEN, WIR ERHOLEN UNS NICHT VON EINER BETRUGSBLASE. TECHNISCH GESEHEN IST $5000 EINE SEHR STARKE SUPPORTZONE.” Der Kryptowährungsmarkt im Jahr 2018 ist reifer als im Jahr 2014, da es nicht mehr “ein paar Wale gibt, die die Dinge nach dem Zufallsprinzip in Bewegung setzen”, was ein zuverlässigeres Preisverständnis auf der Basis von Fundamental-Daten ermöglicht. Woo sagt, dass Bitcoin kein Markt für lange Zeiträume ist, stattdessen ist es eine Adoptionskurve (Anstieg, Konsolidierung, Anstieg, Konsolidierung). Der Analyst geht davon aus, dass Bitcoin kontinuierlich auf $6.800 fallen wird, bevor er auf $5700 absinkt. Das nächste bullishe Momentum dürfte laut Woo in Q3/Q4 2018 auftreten.“