Bitcoin: Krypto-Anarchie: „… then they fight you, then you win“

Krypto-Anarchie: „… then they fight you, then you win“
„Ähnlich wie der Buchdruck, das Internet oder Smartphones sind auch Kryptowährungen eine Erfindung der Menschheit, die das Leben nachhaltig verändert. Was für uns heute noch Neuland ist, wird bald Standard sein. Die nächste Generation wird keine Welt ohne Bitcoin kennen, genauso wie für uns das Internet nicht mehr wegzudenken ist. Die Idee von Satoshi Nakamoto eines direkten, elektronischen Zahlungssystem wird ausreifen und in der Lage sein, eine globale Wirtschaft mit Leben zu füllen. Das „Schmuddel-Argument“ hält sich meist nur bei denen, die noch nie selbst Kryptowährungen benutzt haben. Timothy C. May schließt sein krypto-anarchistisches Manifest mit den Worten: „Genauso wie eine scheinbar unbedeutende Erfindung wie die des Stacheldrahts das umzäunen von weitläufigem Land möglich machte, und damit für immer das Konzept von Land und Eigentumsrechten an der Westfront veränderte, genauso wird die scheinbar kleine Entdeckung in einem alten Arm der Mathematik eine Schere für den Stacheldraht um intellektuelles Eigentum sein.“
Ist es nur eine Frage der Zeit, bis Mays Vorahnung alltägliche Realität ist? Die Entscheidung, Kryptowährungen zu nutzen oder nicht, liegt bei jeder Person selbst. Letztendlich kann durch die individuelle Wahl des Zahlungsmittels eine ähnlich friedliche Revolution passieren wie die Befreiung Indiens durch Mahatma Gandhi.“

Nach Protesten in Polen: Keine Steuern mehr auf Kryptowährungen
„Jetzt hat sich das polnische Finanzministerium nach ausführlicheren Gesprächen mit den Protestlern offenbar eines Besseren besonnen. Wie die polnische Presseagentur in der letzten Woche berichtete, möchte das Finanzministerium eine „ausführliche Analyse“ im Bereich Kryptowährungen anstellen, um eine angemessene Regulierungs- und Steuerpolitik anzubringen. Bis diese Analyse abgeschlossen ist, soll die Besteuerung des Kryptohandels vorerst ausgesetzt werden. Zumindest auf kurze bis mittelfristige Sicht sind dies also gute Nachrichten für Krypto-Trader in Polen. In Deutschland werden private Veräußerungsgeschäfte von Kryptowährungen nach § 23 Abs. 1 Nr. 2 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) besteuert. Eine genaue Erläuterung der steuerlichen Situation in Deutschland gibt es hier. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass die wenigsten Länder bereits eine finale Fassung eines regulatorischen Rahmenwerks für Kryptowährungen ausgearbeitet haben. Dementsprechend ist auch beim Thema Steuern noch nicht das letzte Wort gesprochen.“

Zahlungsprozessor CoinGate integriert Bitcoin Lightning Network
„Das Lightning Network steckt noch in den Kinderschuhen – die Probleme werden in der aktuellen Beta-Mainnet-Version ausgebügelt. CoinGate scheint sich der Gefahren dieser unausgereiften Technologie bewusst zu sein. In einem längeren Beitrag auf Reddit lud der Zahlungsprozessor die Kunden ein, über Lightning Network eine “virtuelle Tasse-Kafee” im Testshop der Plattform zu kaufen – und begrüßte damit auch alle Händler, die BTC über Lightning Network akzeptieren möchten. Es wird aber darauf hingewiesen, dass “Amateure” den Service noch eher nicht benutzen sollten. Einige mögen es als einen entscheidenden Moment für den Zahlungsprozessor Coingate betrachten, andere als einen Sieg für das Lightning Network. Eines steht fest, es ist ein wichtiger Schritt für die Infrastruktur des Lightning Networks.“

Weltpremiere des Bitcoin als grenzüberschreitende Zahlung in Argentinien
„In einer argentinischen Bank wird Bitcoin die Möglichkeit SWIFT ersetzen, eine unglaubliche Neuigkeit für die Kryptowährung Nummer 1. Die argentinische Banco Masventas Bank hat bekannt gegeben, dass sie ihren Kunden erlaubt, grenzüberschreitende Zahlungen mit Bitcoin zu tätigen. Die Bank, in Partnerschaft mit dem lateinamerikanischen Krypto-Startup Bitex, kündigte an dies sei das erste Mal, dass eine inländische Bank Bitcoin für einen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr nutzt. Bessere Dienste, billigere Dienste. Dieser Schritt wird durch eine Initiative der Bank zur Verbesserung ihrer digitalen, Smartphone-basierten Dienste, sowie zur Senkung der Servicekosten veranlasst.“

Oeconomicae et pecuniariae quaestiones – Erwägungen zu einer ethischen Unterscheidung bezüglich einiger Aspekte des gegenwärtigen Finanzwirtschaftssystems
„Von großer Wichtigkeit ist daher eine kritische und verantwortungsvolle Steuerung des Konsum- und Sparverhaltens. Der Einkauf, mit dem wir uns täglich das Lebensnotwendige besorgen, ist immer auch verbunden mit einer Wahl, die wir zwischen verschiedenen Produkten treffen, die der Markt zu bieten hat. Mit dieser Wahl entscheiden wir uns oft unbewusst für Güter, die Produktionsketten durchlaufen, in denen die Verletzung der grundlegenden Menschenrechte normal ist oder die von Unternehmen produziert werden, deren Ethik faktisch keine anderen Interessen beinhaltet als den Profit ihrer Akteure, und zwar um jeden Preis. Unsere Wahl muss auf die Güter fallen, die auf ethisch würdige Weise hergestellt wurden. Schon durch die scheinbar banale Geste unseres Konsumverhaltens bringen wir nämlich eine ethische Haltung zum Ausdruck. Wir sind gerufen, Stellung zu beziehen gegenüber den Dingen, die dem Menschen gut tun oder ihm schaden. In diesem Zusammenhang wurde von der „Wahl mit dem Geldbeutel“ gesprochen: Es geht in der Tat darum, jeden Tag auf den Märkten jene Dinge auszuwählen, die dem echten Wohlergehen von uns allen dienen, und jene abzulehnen, die ihm schaden[48].“

Bitcoin to the Moon: Wann steigen Wallstreetbanken in den Kryptomarkt ein?
„Obwohl der Kryptomarkt seit Anfang Mai einem Downtrend folgt, könnte dies bald ein Ende haben und der Markt durch frisches Kapital belebt werden. Laut Amber Baldet, ehemalige Leiterin der Blockchainabteilung bei J.P. Morgan, ist es nur noch eine Frage der Zeit wann die Wallstreet in das Kryptogeschäft einsteigt. Viele Investoren sind derzeit frustriert weil der Kurs die letzten Tage einen deutlichen Negativtrend verfolgt und der erhoffte Rebound ausbleibt. Dies könnte sich bald ändern. Laut Amber Baldet werden schneller als erwartet große Banken in den Kryptomarkt einsteigen. Ich denke, es kommt früher, als die Leute wahrscheinlich denken.“