Bitcoin: Marx wäre heute ein Bitcoin-Jünger

Marx wäre heute ein Bitcoin-Jünger
„Liberale, hört die Signale! Das Ende der Geschichte könnte noch ein Nachwort bekommen. Und zwar nicht durch Bankbesetzungen, Protest-Folklore oder Hashtag-Aktivismus. Sondern durch die Eigenermächtigung der vielen, selbst zu einer Autorität zu werden. Imperien und Königreiche sind gefallen, kirchliche und ideologische Mächte wurden überwunden. Doch das letzte Privileg im Zentrum der Macht ist geblieben: das Münzprivileg. Dann kam Satoshi Nakamoto und erfand in einem Whitepaper den Bitcoin. Es ist der neueste Versuch, einen unblutigen Systemwechsel herbeizuführen: nicht von innen oder aussen, sondern parallel. Marx hätte Satoshi Nakamoto auf die Schulter geklopft und gesagt: «Ich habe die Welt nur interpretiert, du aber hast sie verändert.»“

Ist Bitcoin das bessere Gold?
„Der Bitcoin ist digitale und damit extrem flexibel hinsichtlich Transfer und der Teilung. Gleichzeitig ist das Thema Geldwäsche und kriminelle Transaktionen deutlich schwieriger mit einer digitalen Währung als mit einem Edelmetall. Die anfänglichen Argumente gegen den Bitcoin hinsichtlich krimineller Nutzung verblassen zunehmend mit besserem Verständnis der entsprechenden Behörden. Die Technologie des Bitcoin ist offen und kann von jedem Menschen weiterentwickelt werden. Der Bitcoin ist das intellektuelle Eigentum der ganzen Welt.“

Bitcoin Anstieg erwartet – Blockchain Fieber in New York City
„Der Kryptowährungsmarkt im Allgemeinen weist nach der New Yorker Blockchain-Woche traditionell eine positive Preisbewegung auf. Im Jahr 2015 stieg der Bitcoin Preis unmittelbar nach dem Ereignis um 23 Prozent. Nach der zweiten Consensus-Veranstaltung im Jahr 2016 stieg Bitcoin innerhalb einer Woche um 10 Prozent, bis zum Jahresende um weitere 80 Prozent. Nach der Blockchain-Woche 2017 stieg der Bitcoin Wert massiv um 69 Prozent, was die Beziehung zwischen dem Ereignis und dem positiven Marktgeschehen festigte.“

Indien: Bitcoin und Krypto-Börsen reichen Petitionen gegen Zentralbank-Blockade bei Obersten Gerichtshof ein
„Banking ist ein essentieller Service. Wie kann man den Zugang zu einem essentiellen Dienst verweigern, wenn ich nichts Illegales tue? Sie haben Kryptowährungen im Land nicht für illegal erklärt. Mit „sie“ bezieht sich der Petent auf einen Ausschuss der Regierung, welcher Anfang des Jahres unter Leitung des Sekretärs des Wirtschaftsministeriums eingerichtet wurde und der derzeit an einem Rahmen zur Regulierung von Kryptowährungen in Indien arbeitet. Der Ausschuss muss seine Entscheidung aber noch aussprechen. Der Petent sagte, dass der Schritt der RBI dazu geführt hat, dass viele indische Blockchain-Startups und Kryptowährungsbörsen nach Australien und Estland geflohen sind.“

Mehr Bots als Bären und viele weitere Erkenntnisse aus der empirischen Sozialforschung
„In meiner Lieblingsumfrage habe ich nun gefragt, welcher Coin eurer Meinung nach 2020 unter den Top-5 sein wird. Das Ergebnis, erneut nach der Marktkapitalisierung geplottet, ist spannend: Die allermeisten von euch scheinen überzeugt zu sein, dass Bitcoin und Ethereum auch weiterhin an der Spitze der Kryptowährungen stehen werden. An dritter Stelle steht, überraschenderweise, IOTA, gefolgt von Bitcoin Cash, Ripple und Monero. Dass ihr mehr Erwartungen in IOTA als in Bitcoin Cash habt, hat mich verblüfft, aber es passt ja auch dazu, dass IOTA nunmal hierzulande ein Top-Thema ist. Auch die großen Erwartungen in Monero könnten angesichts der Stellung im Ranking nach der Marktkapitalisierung verwirren, entsprechen aber dem großen Enthusiasmus in der Monero-Szene. In Tron, Neo, Dash und Cardano scheint dagegen so gut wie keiner von euch echte Hoffnungen zu legen.“

Ein neues Bitcoin Cash? – Die etwas andere Hard Fork
„Für einen Schrecken bei Anlegern von Bitcoin Cash dürfte die niederländische Krypto-Börse BL3P gesorgt haben: Die Börse hat den Handel mit Bitcoin Cash ab heute eingestellt. Im April hatte bereits die weltgrößte Krypto-Börse OKEx den Handel eingestellt. Als Grund wurde die „unzureichende Liquidität“ von Bitcoin Cash genannt. Für Oswald Salcher ist das Rennen zwischen dem klassischen Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH) noch offen. „Auch wenn BCH der bessere Bitcoin ist – es gewinnt nicht immer das technisch beste System“, so der Experte. „‚Size matters‘, und der klassische Bitcoin ist immer noch die Kryptowährung Nummer 1.“ So habe BTC noch 36,6 Prozent Marktanteil, während BCH gerade mal bei sechs Prozent liege. „Es bleibt also spannend“, so sein Resümee.“

Bitcoin Cash: Fork gelingt offenbar
„Dank der Hardfork passen nun 220 anstatt vorher 80 Zeichen in einen Tweet Memo. Wie der Screenshot, den ich als Titelbild verwendet habe, zeigt, wird davon auch schon rege Gebrauch gemacht. Ob und wie nützlich dies alles sein wird, ist derzeit noch nicht zu sagen. Wer Interesse (und genügend Kenntnisse) hat, kann auf dem OpCodes-Spielplatz mit den neuen Codes experimentieren.“

Bitcoin Cash Hard Fork auf 32 MB erfolgreich – Wird die erhöhte Blocksize wirklich gebraucht?
„Schaut man sich auf Bitinfocharts die vergangenen drei Monate bezüglich der durchschnittlichen Blockgrößen pro Tag an, dass erkennt man, dass die Blockgröße im Normalfall zwischen 0,05 MB und 0,1 MB schwankt. Ende März wurde ein 3-Monats-Hoch von 0,16 MB erreicht. Damit war BCH meilenweit davon entfernt die bisherigen 8 MB voll auszunutzen. Natürlich könnte man argumentieren, dass sich der Markt derzeit in keiner Hochphase befindet und deshalb vorgesorgt werden muss. Allerdings betrug das Allzeithoch Mitte Januar 2018 auch „nur“ 4,71 MB.“

Consensus 18 Tag 2: Regulierung, Blockchain und der Bitcoin-Kurs
„Mit Spannung wurde zum Ende der Vormittagssession der Auftritt der Vertreter der US-amerikanischen Regulierungsbehörden SEC und CFTC erwartet. CFTC Enforcement Director James McDonald und SEC Enforcement Division Chief Robert Cohen trafen dabei auf Kiran Raj, Chief Strategy Officer der Krypto-Exchange Bittrex. Dabei drückten beide Behördenvertreter ihren Willen aus, die Krypto-Szene nicht zu hart anzugehen.“

Ethereum: Vorsicht Scam! Ethergift gibt vor, ETH zu verschenken
„Scams sind in der Kryptowelt leider keine Seltenheit. Die Webseite Ethergift.org gibt momentan vor, Ether zu verzehnfachen. Wer die Kryptowährung an die Betreiber überweist – so das Versprechen -, bekomme den 10-fachen Einsatz zurück. Offenbar wurden zur Verbreitung des Scams bereits einige Twitter-Accounts gehackt. Im Rahmen der Consensus – so hieß es auf entsprechenden Posts – verschenke man insgesamt 10.000 Ether.“