Bitcoin: „Unverantwortlich nicht in Bitcoin zu investieren“

Milliardär Novogratz: Unverantwortlich nicht in Bitcoin zu investieren
„ES IST FAST UNERLÄSSLICH, DASS JEDER INVESTOR DAVON MINDESTENS EIN BIS ZWEI PROZENT SEINES PORTFOLIOS BESITZT.” Sein Vertrauen schöpft Novogratz aus dem wachsenden Einfluss der Kryptowährungen auf die zugrunde liegenden Blockchain – Anwendungen. Die sich abzeichnende Integration der Blockchain – Technologie in jeglicher Industrie hat die Voraussetzungen für eine Zukunft geschaffen, die durch dezentrale Dienstleistungen und Produkte wirklich revolutioniert wird.“

Basel-Profs im Interview: „Der Bitcoin wird sich durchsetzen“
„Bitcoin wird momentan hauptsächlich als Spekulationsobjekt verwendet. Besteht Ihrer Meinung nach die Chance, dass sich Bitcoin auch als Währung etabliert? Aleksander Berentsen (AB): Wir sind sehr davon überzeugt, dass sich Bitcoin etabliert. Allerdings nicht unbedingt als Währung, sondern eher als neue Asset-Klasse. Mit dem Lightning Network muss man natürlich schauen, ob es trotzdem das Potential zur Währung hat. Aber als Währung ist Bitcoin wahrscheinlich nicht geeignet.“

Basel-Profs im Interview: „Fiatgeld ist auch eine Blase“
„Grundsätzlich kann man ein Asset in zwei Wertkomponente aufteilen. Es hat einen Fundamentalwert und eine Bubble-Komponente. Wenn man sich damit beschäftigt, sieht man schnell, dass es bei den meisten Assets eine Bubble-Komponente gibt. Das bedeutet, dass der Preis höher ist als der fundamentale Wert. Genau kann man das natürlich nie sagen, aber nehmen wir zum Beispiel Gold. Ich würde sagen, Gold ist zu 90-95 Prozent eine Bubble. Man kann es nur bedingt in der Industrie verwenden – das sind die restlichen 5-10 Prozent an fundamentalem Wert. Bei Fiatgeld ist alles Bubble. Das ist bestätigt. Es gibt den Spruch: Die Dollarnote besteht zu 75 % aus Karton und zu 25 % aus Papier. Das ist der Fundamentalwert. Der Rest ist Bubble.“

Consensus 2018 für den nächsten Bitcoin-Boom?
„Es entwickelt sich ein Bullbear-Szenario und Leute argumentieren, dass [Bitcoin] fallen wird. Wir sind der Meinung, dass sich in der letzten Zeit ein größerer Support entwickelt hat. Wenn das der Fall ist, wird dieser Pullback relativ gering sein. […] [Bitcoin] liegt knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt, also zwischen 8.200 und 8.800 US Dollar – und ich weiß, dass das eine große Spanne ist – aber da werden wir die Unterstützung sehen und wir denken, dass Bitcoin von hier aus stark ansteigen wird. Der Abwärtstrend entsteht hauptsächlich durch anhaltende Regulierungen, jedoch ist Sluymer zuversichtlich, dass der Markt nicht mehr sinkt. Er ist der Meinung, dass sich der Markt in einer Erholungsphase befindet und dass „Consensus 2018“ der nächste große Katalysator sein wird.“

Wird Bitcoin Cash Ripple den Rang ablaufen?
„Der Kryptowährungsmarkt scheint sich nach der Korrektur der letzten Tage für den Moment beruhigt zu haben und zeigt ein kurzes positives Momentum. Ripple konnte viele neue Partnerschaften schließen, stand jedoch auch durch Negativschleigzeilen in der Kritik. Der Verfolger Bitcoin Cash konnte in den letzten Wochen starke Kurszuwächse verezichnen und nimmt Angriff auf Platz 3.“

Erste Ethereum Futures: Auswirkungen auf den Preis?
„Die möglichen Auswirkungen der Futures auf den Preis von Ethereum sind nicht zu unterschätzen – die Einführung von Bitcoin-Futures am 17. Dezember hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bitcoin. Eine Studie der Federal Reserve Bank of San Francisco identifiziert die Einführung von Bitcoin-Futures im Dezember 2017 als einen Mechanismus, durch den Pessimisten in den Markt eintreten konnten, was vorher durch eine einseitige spekulative Nachfrage nicht möglich war. Future-Kontrakte haben aber auch den Vorteil, dass traditionelle Investoren den Markt betreten können und viel Kapital in Ethereum fließen könnte. Man sollte sich aber bewusst sein, dass Future-Kontrakte noch stärkeren Einfluss auf den Preis haben werden.“