Bitcoin: Geld- und Kapitalmärkte kommen in starke Bewegung

Goldnachfrage gestiegen : Erdogan stockt Goldvorräte der Türkei erheblich auf
„Auch die Niederlande und Österreich hatten angekündigt, Gold aus dem Ausland ins Land zu holen. Ähnliche Pläne hatte einst zudem Venezuela verfolgt. Die Talfahrt der türkischen Lira setzte sich unterdessen auch am Freitag fort. Die Währung rutschte auf ein neues Rekordtief. Zeitweise wurden für einen Dollar knapp 4,29 Lira gezahlt und damit so viel wie noch nie. Auch die Bürger in der Türkei haben offenbar im Zusammenhang mit der Abwertung der Landeswährung ein starkes Interesse an Gold entwickelt. Erdogan hatte sich unlängst zudem dafür ausgesprochen, internationale Kredite statt in Dollar auf Goldbasis zu vergeben. „Warum nehmen wir all die Kredite in Dollar auf? Lasst uns eine andere Währung nehmen.“

Mit dem starken Dollar steigt die Gefahr eines Handelskrieges
„Eigentlich hätte der Dollar schon früher aufwerten sollen. Die volkswirtschaftlichen Daten jedenfalls sind schon seit Längerem danach: Während in den USA die Zinsen steigen, liegen sie in der Eurozone, Japan und anderswo bei null. Die höheren Renditen in den USA sollten Kapital nach Amerika locken, was den Wert des Dollar steigen lassen sollte. Eigentlich. Aber Finanzmärkte sind ziemlich seltsame Veranstaltungen. Phasenweise blenden sie wichtige Fakten aus. Sie folgen dann anderen Narrativen und ignorieren Daten, die zu anderen Zeiten im Mittelpunkt des Interesses stehen.“

„Größte Blase der Weltgeschichte“ – Star-Ökonom und Regierungsberater Jeremy Rifkin warnt vor einer neuen Finanzkrise.
„Banken, Investoren und Anleger haben in diese Unternehmen Billionen investiert. Diese Investitionen drohen massiv an Wert zu verlieren. Denn mit dem Pariser Klimaabkommen wurde dem Verbrauch fossiler Energieträger Grenzen gesetzt. Ungefähr ein Drittel des Erdöls, die Hälfte des Erdgases und mehr als 80 Prozent der globalen Kohlereserven müssen im Boden verbleiben, wenn das Ziel einer Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 beziehungsweise zwei Grad Celsius erreicht werden soll. In diese Bodenschätze und ihre Erschließung haben die Energiekonzerne viel Geld investiert. Sollten sie nicht gehoben werden, wären diese Investitionen verloren.“

Bitcoin sorgt für zweiten Goldrausch in den USA
„Der „Gold Rush“ ist längst Geschichte und längst nicht jede der im Abbaufieber eilig aus dem Boden gestampften Ortschaften noch bewohnt. Doch nun tut sich wieder etwas in der bergigen Landschaft nahe der kanadischen Grenze. Wieder werden Minen errichtet, aber diesmal keine Stollen gegraben. Wo einst Spitzhacken, Bohrer und Förderbänder liefen, surren nun die Lüfter von Computern und Grafikkarten. Der neue Goldrausch dreht sich um Bitcoins, berichten „Politico“ und „Buzzfeed“.“

Tom Lee – Bitcoin Preis steigt nach Consensus Konferenz
„Die Fundstrat-Forscher stützen ihre Prognose auf das Verhalten der Bitcoin Preise nach früheren Consensus-Konferenzen. In einer Mitteilung an die Mandanten der Kanzlei erklärte Lee, dass das diesjährige Treffen größer sein würde, als das im letzten Jahr. Er fuhr fort, dass sich die Bitcoin Preise unmittelbar nach der Konferenz erholten, wenn die Teilnehmerzahl deutlich stieg. Im Jahr 2017 verdoppelte sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr. Der Wert von Bitcoin stieg während des Treffens um 69 Prozent. In den zwei Monaten nach der Konferenz stieg Bitcoin um 138 Prozent. Lee erwartet, dass sich dieses Muster fortsetzt, da er glaubt, dass die Ergebnisse in diesem Jahr noch bedeutender sein könnten. Es wird erwartet, dass die Consensus Konferenz 2018 doppelt so viele Teilnehmer wie im vergangenen Jahr anziehen wird. Mehr als 2.750 Menschen nahmen 2017 am Krypto – Gipfel in Manhattan teil. Die Consensus-Konferenz ist ein jährlicher Blockchain-Gipfel mit Keynote-Vorträgen führender Experten der Branche. Es ist eines der beliebtesten Blockchain-Technologie-Treffen des Jahres. Diese Jahr findet diese vom 14. bis 16. Mai statt. Veranstaltungsort des Gipfels ist das Hilton Midtown in New York. Mehr als 250 Experten werden auf der Konferenz Vorträge zu verschiedenen Themen der Branche halten.“

Frick-Bank-CCO Hubert Büchel: „Die Skepsis anderer Marktteilnehmer teilen wir nicht“
„Aktuell geniesst das Thema Tokenisierung von klassischen Vermögenswerten bei der Bank Frick viel Aufmerksamkeit. Ein Token stellt dabei den Wert der zugrundeliegenden Assets dar. Hier besteht die Schwierigkeit aktuell noch im Handel. Da es sich um Security-Tokens handelt, ist die Handelbarkeit nur über entsprechende Anbieter möglich, die hierzu befugt sind. Wir sind darum sehr gespannt, wie sich der Markt der Exchanges und Broker in Zukunft verändern wird. […] Unser Fokus richtet sich hier auf die Entwicklung von AlF-Fonds und so haben wir mit dem Postera Fund den weltweit ersten Kryptofonds mitentwickelt, der nach europäischem Recht gestaltet ist. Ebenso interessiert sich unser Payment Service Provider Team natürlich für die Optimierung von Bezahllösungen auf Basis der Blockchain-Technologie. Daneben gibt es weitere Entwicklungen und Möglichkeiten, die wir laufend prüfen und eng verfolgen — zu denen wir uns jetzt aber aus Wettkampfgründen nicht äußern wollen.“

Ehemaliger US-Notenbank-Gouverneur glaubt an zentrale Kryptowährung
„Der ehemalige Gouverneur der US-Notenbank Kevin Warsh glaubt an das Potential von Kryptowährungen für Zentralbanken. Gegenüber der New York Times lobte er die Innovationskraft, die von diesen ausginge. Laut Warsh wären Digitalwährungen zwar derzeit von starker Wertschwankung betroffen, dennoch könnten diese mithilfe entschiedenerer Forschung stärker genutzt werden. Zudem brachte er die Herausgabe einer eigenen Kryptowährung der amerikanischen Zentralbank zurück ins Spiel. Wäre er noch Mitglied derer Führung, würde er einen solchen „Fedcoin“ auf den Weg bringen.“

Coinbase bald “Google des Krypto-Markt”?
„Coinbase hat im Jahr 2018 drei Akquisitionen getätigt, darunter den 100 Millionen Dollar Deal von Earn, einer E-Mail-Marketing-Plattform, die in Kryptowährung auszahlt, wenn der Empfänger eine bestimmte Aufgabe erfüllt. Tage nach der Übernahme wurde Balaji Srinivasan zum ersten CEO von Coinbase ernannt. Choi wurde im Business Insider mit folgenden Worten zitiert: “WIR SIND DIE ULTIMATIVE VOKUHILA-FIRMA: GESCHÄFTE VORNE, PARTY HINTEN.” Während Coinbase neue Teammitglieder auswählt und Unternehmen erwirbt, um ihren Stand weiter auszubauen, sind Kritiker der Ansicht, dass dies schon Tendenzen einer Monopolstellung einnimmt. Man ist auch der Meinung, dass ein Unternehmen im dezentralen Krypto – Markt auf keinen Fall eine derart zentrale Rolle einnehmen sollte.“

Winklevoss-Zwilling fordert Bitcoin-Gegner Bill Gates heraus
„Oracle bringt Blockchain-Produkte bereits in diesem Monat auf den Markt. Das zweitgrößte Softwarehaus der Welt arbeite mit der Banco de Chile zusammen, um Interbank-Transaktionen auf einer Blockchain zu protokollieren, sagte Kurian. Ein anderer Kunde ist die Regierung von Nigeria, die Zoll- und Einfuhrzölle auf Blockchain dokumentieren wollte. Die Produkte von Oracle werden auch an Pharmaunternehmen geliefert, um Chargen von Medikamenten zu verfolgen und zurückzuverfolgen, was möglicherweise Rückrufe erleichtern kann.
BMW testet Blockchain für die Fahrzeug-Kilometerverfolgung.“

Dank Tangem: Bitcoin bald als Bargeld?
„Tangem ist ein Unternehmen, welches Standorte in der Schweiz, in China, Südkorea, Taiwan, Russland, Israel und Singapur besitzt. Nun wagt Tangem ein ähnliches Experiment. In Form von schmalen Karten werden kleine Hardware Wallets vertrieben, auf die man definierte Beträge, aktuell 0,01 BTC oder 0.05 BTC, geladen hat. Jede dieser „Banknoten“ kann via NFC hinsichtlich des darauf gespeicherten Betrages überprüft werden. Der S3D350A-Chip verspricht Sicherheit gegen verschiedene Angriffsvektoren. Die Kudelski-Group, ein auf Digitale Sicherheit spezialisiertes Unternehmen, hat ein Security-Audit bei Tangem durchgeführt und dabei bisher keine Mängel finden können.“

Bitcoin Adaption schreitet weiter voran: Parkhäuser und Hotels folgen
„Neben Unternehmen die Parkplätze vermieten, haben auch einige Hotels angefangen Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Das deutsche Unternehmen A&O Hostels hat den Service bereits seit letztem Dezember eingeführt. Das Hotel „El Tiburon“ in Spanien hat den Trend der Kryptowährungen ebenfalls erkannt und stellt sich damit auf die neuen Bedürfnisse ihrer Hotelgäste ein (frei übersetzt): Wir setzen auf Technologie, um unseren Kunden die neuesten digitalen Trends zu bieten. Aufgrund des großen Booms, der mit Bitcoin, Ethereum, Dash usw. generiert wurde, haben wir entschieden, dass unsere Kunden in der Lage sein sollten, unsere Dienstleistungen mit diesem innovativen Service zu bezahlen Technologie.“

Japanische Finanzaufsicht verschärft Regulierung
„Der neue Rechtsrahmen zielt auf den Schutz der Anleger ab. Darunter fällt auch die Forderung nach einem funktionierenden internen Managementsystem der Kryptobörsen. Mehrmals täglich sollen sie nun Kundenkonten auf verdächtige Schwankungen beobachten. Zusätzlich müssen sie das Vermögen der Kunden von dem der Kryptobörse getrennt verwalten, wobei sie Kryptobestände nur auf Offline-Systemen speichern dürfen. Zudem hat die FSA strengere Anti-Geldwäsche-Richtlinien (AML) erarbeitet. Diese erfordern Know-Your-Customer-Vorkehrungen (KYC), also die Überprüfung der Identität, sowie den Einsatz mehrerer Passwörter bei größeren Transaktionen. Daraus folgt zwangsläufig ein Verbot für die auf Anonymität orientierten Altcoins Dash (DASH) und Monero (XMR).“

EOS: WTF?
„EOS ist, anders ausgedrückt, der Versuch, den Regierungen dieser Welt eine Blockchain schmackhaft zu machen. EOS bietet einige der Vorteile von Blockchains – Transparenz, Dezentralität, Offenheit – ohne den Kontrollverlust zu übernehmen, den viele Regierungen von Blockchains befürchten. Ich persönlich finde das relativ langweilig, weil EOS zwei der spannendsten Aspekte von Blockchains – die Erlaubnisfreiheit und die Unveränderlichkeit – einfach aufgibt, und das, was eine Kryptowährung nicht haben sollte, wieder einführt: eine Regierung.“

Bitcoin Cash Kurs Steigt Stark Kurz Vor Hardfork
„Die bevorstehende Hard Fork treibt die Anleger offenbar zurück zu Bitcoin Cash. Diese Hard Fork ist für den 15. Mai angesetzt und soll die Blockgröße von 8 MB auf 32 MB vervierfachen. Viele Beobachter gehen davon aus, dass das die allgemeine Annahme fördern wird. Durch die Erhöhung der Blockgröße sollen die Transaktionszeiten verkürzt und die Kosten verringert werden. Zudem könnten sich die Blockintervalle auf 2,5 Minuten verkürzen, ähnlich, wie dies bei Litecoin der Fall ist. Demgegenüber befürwortet die Bitcoin-Fraktion nicht eine Steigerung der Blockgröße, sondern das Lightning Network als Lösung. Die Anhänger von Bitcoin Cash sehen hingegen die Erhöhung der Blockgröße als bessere Umsetzung der Vision Satoshis an. Die Südkoreaner kauften am Sonntag viel Bitcoin Cash. Das Gesamthandelsvolumen hat sich daher in den 24 Stunden vor Redaktionsschluss von 1 Milliarde USD auf 2 Milliarden USD verdoppelt. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin Cash betrug danach 30 Milliarden USD. Das sind nur 5 Milliarden USD weniger als Ripple (XRP), das den dritten Platz auf der Liste der Kryptowährungen nach Gesamtkapitalisierung belegte.“

43,8 Prozent Kursanstieg beim Bitcoin in 4 Wochen – Krypto-Anleger geben nicht auf
„Zur Erinnerung: Im Jahr 2017 ist der Bitcoin-Kurs ganze fünf Mal gecrasht und hat jedes Mal innerhalb weniger Wochen mehr als 30 Prozent seines Wertes verloren. Oft stand Bitcoin dabei kurz vor dem Sprung über die nächste runde Marke.
Dort – in Reichweite der 10.000 Dollar – steht der Kurs auch jetzt wieder. Gelingt der Sprung über diese Hürde, stehen die Chancen auf weitere Gewinne bestens. Doch wehe, wenn der Kurs von diese Widerstand abprallt.“