Bitcoin: Wir drehen uns im Kreis, vielmehr wir treten im Moment auf der Stelle

Seit Wochen kommen täglich fast identisch klingende und lautende Meldungen. Offensichtlich befinden sich die momentanen Blockchain-Entwicklungen – wie auch in der Natur im Winter – noch unter der Erde und es arbeitet alles im Verborgenen. Hoffen und warten wir daher auf einen neuen Frühling.

Tom Lee: Bitcoin wird in 2 Jahren $ 91.000 erreichen
„Tom Lee´s Prognose stützt sich aus verschiedenen Metriken und Indizes, einschließlich seines selbst erstellten Bitcoin Misery Index. Laut seinem Index sei jetzt der beste Zeitpunkt, um die volatile Kryptowährung zu kaufen. Sein Index hat eine Skala von 0 bis 100. Sobald sein Index unter 27 ist, ist es seiner Ansicht nach eine gute Gelegenheit zu kaufen. Wenn der Index jedoch einen Wert von über 67 auf der Skala erreiche, dann sei es an der Zeit zu verkaufen. Das Trading Tool wurde für Investoren konzipiert. Dieses Modell beinhaltet Indikatoren wie zum Beispiel die Kosten für das Mining, Trading Trends (stündlich, täglich, monatlich) und traditionelle Analysemethoden.“

Liechtensteins Bank Frick bietet Kauf von 5 Kryptowährungen an
„Liechtensteins Bürger können seit Anfang des Monats Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash direkt bei der Bank Frick kaufen. Zielgruppe der Bank sind vor allem institutionelle Anleger, Zahlungsdienstleister und größere Anleger. Aber auch die Bürger können die Dienste der Bank nutzen.“

VISA und MasterCard vs Bitcoin und Krypto
„Die kritischen, im Fall von VISA scharfen Worte, scheinen jedoch keine zu negativen Folgen für Bitcoin-Debitkarten und ähnliches zu haben. Sowohl MasterCard als auch VISA haben den Kauf von Bitcoin als eine Barzahlung definiert. Diese ist zwar mit besonderen Gebühren verbunden, aber nicht verboten. VISA möchte aktuell keine Transaktionen in das Krypto-Ökosystem verbieten. Worauf VISA jedoch wert legt, ist strenge Anti-Geldwäsche- und Know-Your-Customer-Regularien. Schnittstellen zwischen dem Krypto-Ökosystem und der Realwirtschaft müssen entsprechend aufgestellt sein. MasterCard hat in Japan und Singapur sogar ein Pilotprogramm gestartet, welches Bitcoin-Anlegern gestattet, sich den entsprechenden Gegenwert in Fiat auf eine MasterCard auszahlen zu lassen.“

Bitcoin-Mining lohnt sich immer weniger
„Laut Wall-Street-Analyst Tom Lee, Mitgründer der Agentur Fundstrat, zahlt sich Bitcoin-Mining zurzeit kaum noch aus. In einem Modell beziffert Lee die Kosten zum Schürfen von einem Bitcoin auf 8.038 US-Dollar (ca. 6.500 Euro). Bleibt der Preis länger unter dieser Grenze, drohen Minern gar Verluste.“

Analyse: Die Reichsten Bitcoin Besitzer Und Wallets – Wer hat die meisten Bitcoins?
„Die größten Walletbesitzer, die im Kryptowährungsbereich auch Wale genannt werden, bilden bloß einen kleinen Teil der Gesamtwallets. Sie stellen nur 1.500 Adressen, die jedoch jeweils zwischen 1.000 und 10.000 Bitcoin enthalten. Mit diesen Mengen können sie den Markt durch ihr Handeln beeinflussen. Die 111 größten Wallets halten jeweils über 10.000 BTC, was beim gegenwärtigen Marktkurs einen Wert im hohen zweistelligen Millionenbereich bedeutet. Die Statistik zeigt auch, dass 87 % der jemals geminten Bitcoin sich in nur einem halben Prozent der Gesamtzahl aller BTC-Wallets befinden. Nach oben hin wird es sogar noch enger. Weitere Zahlen zeigen, dass ganze 61 % aller BTC von nur 0,07 % der Bitcoin-Wallets gehalten werden.“

Bitcoin Cash Ecosystem Sees a Tidal Wave of Merchant Acceptance
„In addition to the full range of merchants and non-profits now available to the BCH ecosystem. Bitcoin cash payments are also now compatible with the Payment-Protocol (BIP70) used in Bitpay invoices. Further, there are currently more supporting wallets utilizing this feature, and the Electron Cash client was added yesterday. Wallets that are compatible with the BCH Payment-Protocol include BRD Wallet, Bitcoin Core, Edge (formally Airbitz), Electrum, Mycelium, Copay, Bitpay, and the Bitcoin.com Wallet. Bitcoin cash users who have these types of wallets can utilize any Bitpay merchant.“

Coinbase arbeitet mit Barclays UK zusammen
„Die Kryptowährungs-Plattform Coinbase ist eine Partnerschaft mit der britischen Bank Barclays eingegangen, damit deren 12 Millionen Nutzer Zugang zu neuen Möglichkeiten erhalten. Der CEO sagte, dass „dies ein wichtiger Schritt sei, um Kryptowährungen für alle zugänglich zu machen“. Bisher mussten Coinbase-Nutzer aus Großbritannien eine estnische Bank mit hohen Gebühren verwenden. Zuerst wird Barclays nur für institutionelle Kunden zugänglich sein, doch eine Ausweitung ist bereits geplant. Coinbase verfügt mittlerweile über eine Lizenz der FCA (Financial Conduct Authority), wodurch die Plattform ihr Angebot in allen 23 Ländern der EU ausbauen kann. Barclays ist bereits seit dem vergangenen Jahr daran interessiert Bitcoin in das eigene Geschäftsmodell zu integrieren. Damit steht die Bank entgegen dem Trend, der Banken in Großbritannien und der EU dazu treibt die Zusammenarbeit mit Kryptowährungen zu verneinen.“

Was steckt hinter IOTA? Dominik Schiener und das Tangle
„Die Struktur, die IOTA zugrunde liegt, basiert dahingehend nicht mehr auf der Blockchain, sondern auf einem gerichteten azyklischen Graphen – oder auch Tangle. Wer hier nichts mehr versteht, sei auf unsere Reihe „Was zu Ledger“ und die Tutorials verwiesen. Das Innovative an Tangle ist die parallele Verarbeitung von Transaktionen. Statt wie bei der Blockchain Block für Block aneinanderzureihen, wird hier neben-, über und durcheinander gearbeitet – ein ordentliches Gewirr.“

G20: Kryptowährungen müssen weiter untersucht werden, Stellungnahme im Juli
„Kryptowährungen selbst werden aber als kritisch betrachtet, da sie Probleme rund um die Themen Anlegerschutz, Marktintegrität, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung aufwerfen. Bemerkenswert ist aus unserer Sicht, dass Kryptowährungen von der G20 als „Crypto-assets“ bezeichnet werden und damit scheinbar nicht als Währungen betrachtet werden. Weiterhin führt das Schreiben aus, dass Kryptowährungen in der Zukunft die Finanzstabilität gefährden könnten (momentan scheinbar aber noch nicht). Trotzdem haben sich die G20-Mitgleider der Zwischenzeit dazu verpflichtet, die Standards der Financial Action Task Force (FATF), einer zwischenstaatlichen Einrichtung zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, auf die Kryptowährung anzuwenden.“