Bitcoin: “In fünf Jahren gibt es kein Fiatgeld mehr”

Das Zeitalter der Blockchain – Technologie
„Tim Draper und Technologie der Zukunft sind Begriffe, die zusammengehören. Der Risikokapitalgeber investiert schon länger in diverse Technologien. Schon zu Beginn des Internets war er der Auffassung, dass in fünf Jahren keiner mehr mit Fiat-Währungen bezahlt. In der Show „Fast Money“ von CNBC sprach er über die Zukunft der Blockchain-Technologie.“

In vielen Ländern werden immer mehr Bitcoin-Automaten aufgestellt. Nur in Deutschland wurde bislang noch kein einziger genehmigt. Wieso hinkt Deutschland so hinterher?
„Da Kryptowährungen in Deutschland vor sieben Jahren als Rechnungseinheit eingestuft wurden, unterliegen sie der Finanzaufsicht BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Diese muss eine Genehmigung erteilen, damit landesweit Bitcoin-Automaten aufgestellt werden können. Allerdings lässt sich so eine Erlaubnis nicht ohne weiteres einholen. „Wir versuchen es derzeit schon rund 19 Monate lang“, äußerte Albert Sperl, Marketingleiter des österreichischen Bitocin-Geldautomatenbetreiber Cointed, gegenüber der Website „Cash“. Es sei nur sehr schwer, eine positive Rückmeldung vonseiten der BaFin zu erhalten. Dabei wäre das Interesse groß. Sperl verlautete weiter, dass es in Deutschland einen riesigen Markt für Krypto-ATMs gäbe. Sollten die Gesetze gelockert und eine Erlaubnis ausgestellt werden, könnten „umgehend an die 800 ATMs in Deutschland“ aufgestellt werden.“

BITCOIN-WAL – DIESER JAPANER DRÜCKTE DEN MARKT…
„Nobuaki Kobayashi soll seit September 2017 Bitcoins und Bitcoin Cash in Höhe von rund 400 Millionen USD verkauft haben. Kobayashi ist jedoch kein Bitcoin-Investor. Der Japaner verwaltet die Konkursmasse der Exchange „Mt Gox“ – bis 2014 die bis dato größte Börse für Bitcoin. Nach einem Hacker-Diebstahl von 850.000 Coins ging die Börse in die Insolvenz. Als Konkursverwalter hat Kobayashi zuletzt die verbliebenen Coins abgestoßen um die Ansprüche der geschädigten Investoren und Nutzer zu bedienen. ZeroHedge hat ausgewertet, bei welchen Kursen der Wal seine Coins abgestoßen hat. Sie finden die ungefähren Punkte im Chart. Mit einer kleineren Position erwischte der Japaner fast das Rekordhoch. Weitere Orders gab es zwischen 10.000 und 15.000 US-Dollar. Mit einer großen Order dürfte der Wal zum finalen Crash im Januar beigetragen haben.“

Goods news. Die Nachrichtenlage laesst auch keine weiteren einschneidenden Ereignisse erkennen. Der Abverkauf sollte nicht lange anhalten.
„Es ist also so schnell nicht mit rascher Erholung zu rechnen. Die kommenden Tage geht es wohl tendenziell eher seit- oder abwaerts. Am besten fuer den Markt waere, die Jungs wuerden die 2 Millarden real eincashen. Das wuerde den Kurs zwar sofort nach unten durchbrechen lassen, aber Thema waere erst mal durch. So bleibt jeder mit dem Finger am Abzug und Grossinvestoren werden einen feuchten Dreck tun, jetzt fett in den Markt einzusteigen. Der goldene Maerz wie wir ihn uns erhofft haben wirds wohl nicht unter der Voraussetzung. Allerdings sollte bei der Anhaeufung an guten News in den letzten Wochen langfristig der Markt auf gruen drehen und sich zu gegebener Zeit auch wieder attraktive Marktkapitalisierung einstellen. Wir brauchen einfach mehr Realkapital, um die Volatilitaet runter zu bekommen. Schauen wir, wann sich Investoren mit substanziellem Kapital in den Markt wagen.“

USA und Japan nehmen Krypto-Börsen an die Kandare – Bitcoin unter Druck
„Für Unruhe unter Krypto-Fans sorgte, dass japanische Finanzaufseher am Donnerstag zwei Handelsplattformen anwiesen, für einen Monat den Betrieb einzustellen, und vier weiteren Börsen Strafen auferlegten. Zudem forderten sie die grosse Krypto-Börse Coincheck auf, ihr Vorgehen gegen Geldwäsche zu verschärfen.“

Japan schließt sieben Kryptowährungsbörsen
„Die Behörden greifen hart durch, aber in diesen Fällen muss man dazusagen, dass die Eingriffe berechtigt waren. Es ist eine Maßnahme um die Kunden zu schützen. So etwas wie bei Mt Gox, Bitfinex und Coincheck darf sich nicht wiederholen. Leider gab es diese Woche ebenfalls Schlagzeilen bezüglich eines Vorfalls bei der Kryptowährungsbörse Binance. Doch wir werden in einem separaten Artikel über Binance berichten. Eines kann man aber bereits vorwegnehmen, denn Binance wurde nicht gehackt.“

Erstmalig in der Schweiz: Degussa in Zürich und Genf akzeptiert Kryptowährungen beim Edelmetallkauf
„“Aufgrund zahlreicher Anfragen von Grossanlegern, die Kryptogeld besitzen oder verwalten und gerne das Portfolio mit dem „sicheren Hafen“ Gold unterlegen würden, haben wir uns dazu entschlossen digitale Währungen zu akzeptieren und den Investoren dadurch weitere Anlage-Optionen zu bieten“, sagt Andreas Hablützel, CEO der Degussa. „Für uns zeichnen sich Kryptowährungen und die damit verbundene Blockchain-Technologie durch Freiheit, Sicherheit, Unabhängigkeit aus – Werte, die man gemeinhin sowohl mit dem Finanzstandort Schweiz in Verbindung bringt, als auch mit Gold“, so Hablützel weiter.“

Südkorea: Krypto-Verbot für Beamte
„Die Regierung in Südkorea verbietet ihren Beamten und Regierungsmitarbeitern den Besitz und Handel von sämtlichen Kryptowährungen. Erstmalig beschränkt eine demokratische Regierung damit den Umgang mit Kryptowährungen für seine eigenen Angestellten. Bislang ist nicht klar definiert, welche Strafen genau zu erwarten sind. Für das Strafmaß wird Berichten zufolge entscheidend sein, ob der Handel während der Arbeitszeit oder in Freizeit stattfindet.“

Private Vermögensverwaltung: „Old Economy meets Blockchain“
„Deutsche Family Offices sind in der Regel vorsichtiger
In Südamerika gibt es eine Vielzahl von Family Offices, die in Krypto-Währungsfonds investiert haben. In Europa sind die Schweizer Family Offices federführend, wenn es um Investitionen im Kryptowährungen geht. Deutsche Family Offices sind weitaus vorsichtiger. Adalbert Freiherr von Uckermann, Geschäftsführer eines der größten Family Offices in Deutschland, HQ Trust (Harald Quandt Trust) äußerte gegenüber BTC-ECHO, dass man keinerlei Interesse hegen würde, in Kryptowährungen zu investieren. Die zugrundeliegende Blockchain-Technologie erachte man jedoch als sehr innovativ und interessant – auch um Investitionen in entsprechende Unternehmen zu tätigen. Eine Ausnahme in der deutschen Family Office Landschaft bildet das Family Office Lucatis, das seit Anfang 2017 ein Portfolio aus zehn Kryptowährungen verwaltet.“

Analyse: Der Besten Kryptowährungen In 2018: Litecoin
„Litecoin steckt im Hinblick auf die Marktkapitalisierung noch in den Kinderschuhen. Das liegt hauptsächlich daran, dass sein Nutzen noch sehr begrenzt ist. Ethereum ist 2017 dramatisch gestiegen, da es als Launchplattform für ICOs genutzt wird, ebenso wie für das DApps-Netzwerk. Litecoin hat eine Marktkapitalisierung von ungefähr 12 Milliarden USD und bietet damit noch viele Wachstumsmöglichkeiten, wenn es andere Coins mit größeren Marktkapitalisierungen auf die Plätze verweisen könnte. Da in Kürze LitePay herauskommt, sollten der Massenmarkt und der Beginn der Atomic-Swaps ein Umfeld schaffen, in dem Litecoin 2018 prächtig gedeihen kann. Viele der genannten Kryptowährungen werden 2018 große Erträge erbringen. Dennoch ist Litecoin der einzig wahre Star in dieser Serie, wenn es gelingt, LitePay und Atomic-Swaps erfolgreich einzuführen. Man kann davon ausgehen, dass Litecoin aus Prozentperspektive im Vergleich zu anderen Kryptowährungen auf dieser Liste die Führungsrolle einnehmen wird.“

China: Krypto-Handelsplattformen bei WeChat blockiert
„Nach Angaben des Medienhauses Caixin haben die Behörden beim Messengerdienst WeChat die Accounts mehrerer chinesischer Online-Handelsplattformen stillgelegt. Zudem kann man deren Internetadressen im Messenger wegen der Blockade nicht mehr aufrufen. Man will damit aktiv gegen den unerlaubten Handel mit Kryptowährungen und ICOs vorgehen. Bei chinesischen Webseiten ist jegliche Werbung für ICOs oder Kryptowährungen schon seit längerer Zeit unzulässig. So wurde im Vormonat beim sozialen Netzwerk Sina Weibo die Auslieferung von Online-Werbung für alle möglichen Krypto-Produkte untersagt. Bei der chinesischen Suchmaschine Baidu sind derartige Banner schon seit dem Jahr 2016 verboten.“

ICOs müssen Kundendaten sammeln, Gefängnisstrafen drohen – SEC
„Jeder, der ICO Münzen bzw. Token an US-Amerikaner verkauft hat, könnte strafrechtlich verfolgt werden – es droht bis zu fünf Jahre Gefängnis. Die FinCEN will in Zukunft härter gegen nicht registrierte ICOs vorgehen. Selbst Mitarbeiter und Investoren von ICO-Unternehmen könnten strafrechtlich verfolgt werden. Es ist wahrscheinlich, dass erst Urteile die Rechtsprechung prägen und die Richtung vorgeben. In der Zwischenzeit sollten Projekte überlegen, ob sie wirklich ein Initial Coin Offering betreiben möchten und ob sie ihre digitalen Münzen an US-Amerikaner verkaufen. Mit der SEC ist wahrlich nicht zu spaßen.“

Alles sicher auf Binance? Nicht ganz
„Der Vorfall zeigt erneut, dass Börsen mit dem technischen Standard der Kryptowährungen noch nicht mithalten können. Während letztere anonym, transparent und vor allem sicher sein mögen, sind die meisten Börsen das nicht. Erst kürzlich hatten wir darüber berichtet, dass sich Phishing-Angriffe im Finanzbereich häufen. Auch die wiederholten Angriffe auf koreanische Krypto-Börsen bestätigen, dass man seine Kryptowährungen besser auf Hardware- oder Paper-Wallets lagern sollte.“