Regulierung von Kryptowährungen: „Wir sollten den Bitcoin sich selbst überlassen“

„Wir sollten den Bitcoin sich selbst überlassen“
„Aber ist es überhaupt sinnvoll, den Bitcoin zu regulieren? Jan-Pieter Krahnen, Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung an der Goethe-Universität Frankfurt, warnt im Interview vor einer schärferen Regulierung. Krahnen: Und dann wird es kein Halten mehr geben. Die Regulierungswelle wird dann so weit gehen, dass der Bitcoin irgendwann genauso reguliert ist wie normales Geld. Und dann haben wir das Problem, dass private Akteure, die den Bitcoin erfunden haben, an ihrem Ziel sind: Sie haben es geschafft, den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu verankern und haben sich de facto eine Gelddruckmaschine geschaffen. Das hat unabsehbare Folgen für die Wirtschaft und Gesellschaft.“

US-Ökonomin: Der Bitcoin hat keinen Wert – der Dollar aber auch nicht
„Gegenüber „Barron’s“ sprach sich die Expertin gegen staatliche Eingriffe oder gar ein Verbot des Kryptohandels aus. Zwar sollten Anleger kein Geld in Bitcoin investieren, das sie sich nicht leisten könnten zu verlieren – von staatlichen Eingriffen hält Bair aber nichts: „Ich glaube nicht, dass wir es verbieten sollten“. Zwar räumte Bair ein, dass Bitcoin & Co. tatsächlich keinen inneren Wert besitzen – „das tun die grünen Scheine in deiner Tasche aber auch nicht“, so die Ökonomin weiter. Tatsächlich gelte dies für jede andere Währung ebenso, „der Wert ergibt sich daraus, was andere für den Wert halten“. Man solle daher doch dem Markt überlassen, den wahren Wert von Bitcoin und anderen Digitalwährungen herauszufinden, das passiere ohnehin gerade, so Bair weiter.“

Bitcoin-Millionär sieht im Kurstief große Chancen
„Der niedrige Preis der Digitalwährungen würde zudem viele Anleger reizen, weil sie derzeit so preiswert in den Markt einsteigen können. Das Kurstief habe den Vorteil, dass dadurch große Mengen Kapital in den Markt gebracht würden. Wenn der Preis am niedrigsten ist, zeige sich zudem, ob eine Innovation langfristig existieren könne. Der Krypto-Markt werde wieder wachsen, so Miller.“

Postera Fund: Erster Krypto-Fonds nach europäischem Recht
„In der vergangenen Woche, am 26. Februar, wurde ein Fonds von der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein, der liechtensteinischen Regulierungsbehörde, reguliert, der Krypto-Assets wie Bitcoin, Ether und Co. in seinem Portfolio beinhaltet. Der als AIF konzipierte Fonds wird von der Independent Fund Management AG verwaltet und ist nach den Vorgaben der europäischen Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-RL) aufgelegt.“

Bittrex: Keine Dienstleistungen für Bürger aus Nordkorea, Iran, Krim, Syrien und Kuba
„Die Dienstleistungsbedingungen werden aber Einwohner der folgenden Staaten und Gebiete ausschließen, da diese von amerikanischen Embargos betroffen sind: „Nordkorea, Iran, die Region Krim, Syrien und Kuba“. Des Weiteren wird es Personen, gegen die Wirtschaftssanktionen vorliegen, ebenfalls verboten, auf der Plattform zu handeln.“

PayPal Patent zur Beschleunigung der Transaktionszeiten
„Gemäß dem Patent versucht das PayPal Patent, das Problem der langsamen Transaktionszeiten für Transaktionen zu lösen, die potentielle Crypto-Benutzer dazu verleitet haben, “stattdessen die Transaktion unter Verwendung herkömmlicher Zahlungsmethoden anstelle von virtueller Währung durchzuführen. Solche Probleme haben die Einführung virtueller Währungen trotz ihrer Vorteile gebremst”, heißt es in dem Patent. Ende Februar 2018 äußerte sich der Finanzvorstand von PayPal, John Rainey, positiv über die Möglichkeit, dass Bitcoin (BTC) zu einer beliebten alltäglichen Zahlungsmethode wird.“

Hochfrequenz-Handel mit Bitcoin im Börsennetz
„Damit können virtuelle Währungen künftig in ähnlich hohen Volumen gehandelt werden wie Fiat-Währungen. Zahlreiche Kunden aus dem Bereich Hochfrequenz-Handel hätten solche Dienste für virtuelle Währungen angefragt, heißt es aus dem Unternehmen. Bislang habe es eine solche Infrastruktur für den Handel mit Bitcoin nicht gegeben. Vor allem nach der Pleite der Handelsplattform Mtgox habe das lose und fragmentierte Bitcoin-Netzwerk Händler und Investoren abgeschreckt. Mit der Kooperation zwischen Atlas ATS und Perseus soll der Handel mit Bitcoin seriöser werden, sagte der Perseus-Chef Jock Percy dem Wall Street Journal. Allerdings entfernt sich Bitcoin damit abermals von einer Transaktionswährung und entwickelt sich zu einem Handels- und Spekulationsobjekt.“