Bitcoin: „Die Privatsphäre ist kein Wert an sich, sondern eines der vielen Puzzleteile ist, welches Freiheit bringt.“

Auf einem Event, welcher vom Blockchain-Unternehmen Blockstack organisiert wurde, gab Albert Wenger von Union Square Ventures sehr wertvolle Denkanstösse zum Thema Privatspähre und Freiheit. Unter anderem: „Allem voran ist zu nennen, dass Privatsphäre allein nicht vor einem Deep Fake schützt. Heutzutage ist es einfach, Fotos zu fälschen, die beispielsweise kompromittierende Situationen vorgaukeln, mit denen Menschen erpresst werden könnten. Falls jemand ein Alibi unzweifelhaft nachweisen könnte, würden derartige Erpressungsszenarien ausgeschlossen sein – auf Kosten der Privatsphäre. Sein Ansatz ist nicht „Anti-Anonymität“, er stellt nur dar, dass die Privatsphäre kein Wert an sich, sondern eines der vielen Puzzleteile ist, welches Freiheit bringt.“

Mit der Blockchain für eine freie Welt – Eindrücke vom Blockstack-Event
„Doch es handelte sich nicht um eine Werbeveranstaltung von Blockstack: Neben Entwicklern, die diese Plattform nutzten, waren unter anderem auch Vertreterinnen und Vertreter der Democracy Earth Foundation oder Union Square Ventures vor Ort. Besonders interessant war, was Santiago Siri der Democracy Earth Foundation zum Thema „Geld“ zu sagen hatte: Er stellte dar, dass der US-Dollar an sich keine Fiatwährung, sondern nun an das Öl gebunden ist. Da dies seit 1974 der Fall ist, hat die USA aus seiner Sicht die Hand auf dem Energiemarkt.“

Sammelklage gegen Coinbase: Angeklagt in zwei Punkten
„Damit unterstellen die Ankläger der Plattform Coinbase einen Betrug am Kunden sowie einen ganz eindeutigen Rechtsverstoß. Anstatt die Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass die gesendeten Coins niemals entgegengenommen worden sind, habe Coinbase die Menge einfach einbehalten, was gegen das Gesetz zum nicht beanspruchten Eigentum des Staats Kalifornien verstößt. Die Plattform muss sich jedoch auch noch mit einem weiteren Fall auseinandersetzen. Wie aus einer ebenfalls am Freitag angesetzten Klage des Nutzers Jeffrey Berk hervorgeht, sollen Mitarbeiter und andere Interne beim Handeln mit Kryptowährungen von Informationen profitiert haben, die der Öffentlichkeit zu diesem Zeitpunkt nicht zugänglich waren. Vorrangig geht es dabei um das Wissen, dass die Exchange im Dezember letzten Jahres anfing, Bitcoin Cash zu listen.“

Bitwala – Deutsches Start-up kündigt Kryptobank an
„Bitwala hat eine Kombination aus normaler Bank und Blockchain angekündigt. Neben normalen Transaktionen in Euro sind auch Bitcoin und Co. erlaubt. Internationale Überweisungen werden bisher über das SWIFT-System abgewickelt. Bitwala möchte dafür Kryptowährungen einsetzen. Anstatt mehrerer Tage sollen Überweisungen so in wenigen Stunden am Ziel ankommen und auch die Transaktionsgebühren sollen deutlich niedriger liegen als bei klassischen Überweisungen.“

Uber wird eigene Kryptowährung auf den Markt bringen: Eco
„Der Mitbegründer von Uber, Gattett Camp, wird seine eigene Kryptowährung auf den Markt bringen. Dieser Schritt wurde ergriffen, da keine Kryptowährung die sich derzeit auf dem Markt befindet, den Ansprüchen und der Eignung für die Verwendung innerhalb des Unternehmens zu 100 Prozent gerecht wird.“

Jahr 2030: Bitcoin wird 25 Prozent an FIAT ersetzen
„Thomas Frey prognostiziert, dass Kryptowährungen bis zum Jahr 2030 Teile der FIAT – Währungen ersetzen werden. Seiner Ansicht nach, werden ungefähr 25 Prozent der nationalen FIAT – Währungen, bis zum Jahr 2030, durch Kryptowährungen ersetzt. Vor allem bezieht er sich darauf, dass Bitcoin & Co. viel effizienter seien. Mein erster Gedanke, war, ob er tatsächlich Recht haben könnte und dass diese Aussagen gewagt ist. Doch wir haben bereits in dieser Woche über die Einführung des ersten gesetzlichen Kryptowährung – Zahlungsmittel (Sovereign Token) auf den Marshallinseln berichtet.“

Bitcoin kaufen? KaratBank Coin als goldene Alternative
„Zunächst einmal scheint der KaratBank Coin eine gewöhnliche Kryptowährung zu sein, es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied zu den meisten anderen digitalen Währungen. Der KaratBank Coin ist nämlich an das Edelmetall Gold gebunden, da jeder Coin ein exakt definiertes Gewicht an Gold repräsentiert. Diese Tatsache gibt dem Cryptocoin eine gewisse Stabilität, denn in der Regel wird sich dessen Wert am Goldpreis orientieren. Ferner ist der neue Coin äußerst flexibel, denn er kann nicht nur gegen jede beliebige Zentralbankwährung, sondern auch gegen nahezu alle Kryptowährungen eingetauscht werden.Der KaratBank Coin ist vor allem für Anleger und Trader interessant, die zum einen in Gold investieren möchten, zum anderen aber auch an die großen Wachstumschancen digitaler Währungen glauben.“

Journalismus der Zukunft
„Beim US-Projekt Civil arbeiten Journalisten daran, ihr Gewerbe mithilfe des Verfahrens neu zu erfinden: Sie wollen den Journalismus aus den Fängen von Populismus und Profitgier befreien, er soll demokratischer, unabhängiger und glaubwürdiger werden.“

Ethereum: Lösung des Skalierungsproblems in Aussicht?
„Mit derzeit über 700.000 Transaktionen pro Tag kann Ethereum (rote Linie) – und zwar ohne die ERC-20 Token – zusammen mit Ripple (dunkelblaue Linie) laut bitinfocharts die meisten Transaktionen pro Tag vorweisen. Theoretisch kann das gesamte Ethereum Netzwerk derzeit 15-30 Transaktionen pro Sekunde abwickeln. Dies wird auf lange Sicht allerdings nicht ausreichen, um das zukünftig steigende Interesse verarbeiten zu können.“