Bitcoin: Mit dem baldigen Frühling kommt auch das „Bankenerwachen“

Liechtensteiner Bank Frink eröffnet den Krypto-Handel
„Als erstes Finanzinstitut ermöglicht die Bank Frick den Handel und die Lagerung der fünf führenden Kryptowährungen an. Seit dem 28. Februar 2018 können professionelle Marktteilnehmer und Finanzintermediäre die Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Ripple (XRP), Litecoin (LTC) und Bitcoin Cash (BCH) einkaufen. Die Kunden können die Kryptowährungen gegen Euro, US-Dollar oder Schweizer Franken tauschen. Der Handel mit den digitalen Währungen findet dabei einmal täglich statt.“

Japans Kryptobörsen wollen sich selber beaufsichtigen
„Die 16 in Japan registrierten Kryptobörsen wollen sich Insidern zufolge selbst regulieren. Eine entsprechende Gesellschaft solle im Frühjahr aufgebaut werden, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Vorhaben könnte noch am Freitag bekanntgegeben werden. Die Börsen wollten damit Investoren schützen.“

Britischer Zentralbankchef will Kryptowährungen nicht verbieten, aber regulieren
„Kryptowährungen wie Bitcoin sollten nach Meinung des britischen Notenbankchefs Mark Carney nicht verboten, sondern reguliert werden. Es sei an der Zeit, die für Digitalwährungen geltenden Standards auf das gleiche Niveau zu bringen wie für den Rest des Finanzsystems, sagte Carney am Freitag in einer Rede in London. Die Notenbanken stünden vor der Wahl, Kryptowährungen „zu isolieren, zu regulieren oder zu integrieren“. Er sprach sich gegen eine Ausgrenzung und für Regelsetzung aus.“

Frauen in der Tech-Branche – Keine Angst vor den Clowns
„Oris Valiente vermisst jedoch Vorbilder für Frauen in der Krypto-Welt. Darum spricht sie bei Veranstaltungen über ihre persönlichen Erfahrungen in der Branche und vermittelt Krypto-Grundwissen. Sie ist optimistisch: Entweder platze die Bitcoin-Blase. Oder das digitale Geld setze sich durch: „Wenn das passiert, werden auch Frauen auf der Party auftauchen. Spät zwar, aber sie werden kommen.““

Kryptowährungen und Umweltschutz: Mining geht auch grün
„Das Wiener Start-up HydroMiner verwandelt den Strom aus abgelegenen österreichischen Wasserkraftwerken in Kryptowährungen. Aufgrund der alten Leitungen ist es bei diesen Werken ohne erhebliche Instandsetzungskosten nicht mehr möglich, den erzeugten Strom zu verkaufen. Wenn jedoch direkt am Wasserkraftwerk eine Mining-Farm aufgebaut wird, braucht es diese Leitungen nicht. Ende letzten Jahres hat das Unternehmen einen ICO veranstaltet, der 8.676 Ether einbrachte. Damit wurde eine weitere Mining-Farm aufgebaut, die den Strom eines Wasserkraftwerks direkt vor Ort nutzt. Die dabei verkauften H20-Token sollen gegen „Mining-Zeit“ eintauschbar sein. So müssen die Token-Holder keine eigene Mining-Hardware kaufen und wissen zudem, dass sie mit Ökostorm schürfen (lassen). Demnächst soll der Pre-Sale des H30-Token starten.“

Wofür deutsche Firmen Bitcoins horten
„Dabei fällt auf, dass – verglichen mit August 2017 – zwar insgesamt weniger deutsche Unternehmen Bitcoins horten, der durchschnittliche Bestand aber gewachsen ist. Und die geplanten Einsatzzwecke gehen, auch aufgrund des Wertzuwachses für BTC, längst über die Erfüllung möglicher Lösegeldforderungen hinaus. Stattdessen planen deutsche Firmen, mit Kryptowährungen ihre Mitarbeiter und Partner zu bezahlen oder wollen Bitcoins für Smart Contracts nutzen.“