Bitcoin: Nun kann der Frühling unbesorgt kommen. Denn es besteht keine Gefahr mehr einer Tulpenblase

Was wurde 2017 nicht von allen Medien ständig über die sogenannten Parallele der Bitcoin-Kursentwicklung und der Tulpenblase im 17. Jahrhundert berichtet. Man konnte diesen an den Haaren herbeigezogenen Vergleich schon nicht mehr hören. Jetzt stellt sich heraus, dass, wie so vieles heute in der Welt, alles nur Fake war. Jedenfalls wirft es ein klares Licht auf das Thema des heutigen Journalismus. Etwas absolut Falsches wird auch durch ständiges und monotones Wiederkäuen nicht Wahr! Und es hat uns auch gezeigt:
1. Alle schreiben voneinander ab
2. Eigene Meinungen existieren so gut wie nicht
3. Nachprüfen der Fakten ist nicht opportun
So sind heute unsere sehr verehrten Gurus, Fachleute, Spezialisten und Wichtigtuer, …
Lesen Sie gerne auch die früheren Artikel auf dem BITCOINEUM-Blog. Vielleicht erkennen Sie, dass wir von der ersten Stunde diesen Schwachsinn nicht geglaubt und ernst genommen haben.

SPEKULATIONSLEGENDE: Die Tulpenblase, die keine war
„Vielleicht kann man es auch als Neid bezeichnen, der dazu führte, dass als am Ende der Markt zusammenbrach, die Gelegenheit gekommen schien, Häme über die Betroffenen auszugießen. Denn der Reichtum der anderen ist immer schwer zu ertragen, vor allem wenn das eigene mit dem Broterwerb verbundene Leid größer erscheint – für immer verewigt in dem satirischen Song der „Dire Straits“ mit dem Titel „Money for nothing“. Übrigens: „Dire Straits“ bedeutet „arge Not“ und bezieht sich auf die finanziellen Engpässe der Band in ihren Anfangsjahren. Die Tulpenmanie mutet so betrachtet mehr an wie eine Schauergeschichte, die Privatanlegern erzählt wird, um sie vor dem/den Bö(r)sen zu warnen und sie ähnlich verängstigen soll wie weiland der Struwwelpeter Generationen von Kinder. Kinder sollten sicher nicht mit dem Feuer spielen – aber dass sie dann wie Paulinchen ganz zu Asche verbrennen übertreibt die wahren Gefahren. Wobei der Hanns Guck-in-die-Luft im Smartphone-Zeitalter neue Bedeutung erlangt hat.“

Watch my Block: Grin (MimbleWimble)
„MimbleWimble ist keine Zauberei, sondern ausgefeilte Kryptographie. Es beschreibt ein Blockchain-Protokoll, welches sich auf Anonymität und Skalierbarkeit fokussiert. Die Beträge aller Transaktionen sind versteckt. Alle Outputs sehen gleich aus und sind nicht eindeutig zuzuordnen. Ausgegebene Outputs werden aus der Blockchain gestrichen, ohne die Sicherheit oder Validität zu kompromittieren. Die Größe der Blockchain sinkt dadurch dramatisch. Man ist also wirklich anonym mit diesem Protokoll. Aktuell existiert noch keine funktionierende Implementierung, doch das Open-Source-Projekt „Grin“ möchte dies ändern. Wann Grin live gehen wird, ist noch ungewiss.“

PROBLEME BEI BANKING-APP: Den Sparkassen droht das nächste Online-Debakel
„Dem Vernehmen nach soll es unter anderem an der Video-Legitimation haken – die Identifikation über die Webcam für die schnelle Eröffnung eines Yomo-Kontos funktioniert offenbar nicht reibungslos, was die Marktreife immer weiter hinauszögert. Doch wer in der digitalen Welt zu langsam ist, wird rasch von anderen überholt. So hat die Direktbanktochter der Frankfurter Sparkasse, 1822direkt, schon ein eigenes Smartphone-Konto eröffnet. Und die herkömmliche Banking-App der Sparkassen wurde mit der Foto-Überweisung oder der Sprachsteuerung inzwischen selbst mit praktischen Anwendungen für die Smartphone-Nutzer ausgestattet.“

Gefährdet Bitcoin unsere Energieversorgung? – Die Nachhaltigkeit von Blockchains auf Bewährungsprobe
„Derzeit wetteifern Miner weltweit um die günstigsten Stromquellen mit der Konsequenz, dass vorwiegend Energie an Orten, wo sie reichlich vorhanden ist, nicht gelagert oder transportiert werden kann, für das Mining genutzt wird. Permissionless Blockchains sind nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, PoW-basiert mit einer Bitcoin-ähnllichen Energiebilanz. Sie basieren auf alternativen, energieeffizienten Konsensmechanismen.
Permissioned Blockchains, die potenziell im institutionellen Bereich Anwendung finden, haben eine mit aktuellen Systemen vergleichbar niedrige Energiebilanz.
Im Bitcoin-Mining ist der Trend hin zu ansonsten ungenutzten erneuerbaren Energien (Geothermie, Hydroenergie) zu verzeichnen.“