Bitcoin: Die Nebel lichten sich Zug um Zug

South Korea Govt Will Support Cryptocurrency Transactions: Financial Regulator
„Der Leiter der südkoreanischen Finanzaufsicht und Aufsichtsbehörde hat nun bestätigt, dass die Regierung den Kryptowährungshandel unterstützen und gleichzeitig die Banken ermutigen wird, Transaktionen mit Börsen zu erleichtern. In bemerkenswerten Bemerkungen, die heute gemacht wurden, sagte Südkoreas Chef des Financial Supervisory Service (FSS) Choe Heung-sik, dass die Regierung die Krypto-Währungsindustrie unterstützen wird, um sich im Land zu entwickeln. Konkret sagte der Beamte, dass die Regierung „normale Transaktionen“ von Krypto-Währungen unterstützen wird, drei Wochen auf den Tag genau, nachdem die Regierung Ende Januar den Handel mit anonymen Konten in Krypto-Märkten einschränkte. Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator“

Petro wie Superman – Venezuelas Kryptowährung startet erfolgreich
„Venezuela hat laut Präsident Nicolas Maduro Hunderte Millionen Dollar beim Start der weltweit ersten staatlichen Kryptowährung „Petro“ eingenommen. Am ersten Vorverkaufstag seien 735 Millionen Dollar zusammengekommen, sagte Maduro. „Heute wird eine Kryptowährung ins Leben gerufen, die es mit Superman aufnehmen kann“, sagte Maduro und spielte mit der bekannten Comic-Figur auf die USA an, aus der die Weltleitwährung Dollar kommt.“

Einführung des Petro in Venezuela – Kryptowährungen als Kontrollinstrumente
„Vor ein paar Tagen starb John Perry Barlow, der 1996 die berühmte „Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace“ verfasst hatte. Darin stand: „An die Regierungen der industriellen Welt.… Der Cyberspace besteht aus Transaktionen, Beziehungen und Gedanken selbst. Eure rechtlichen Konzepte von Eigentum, Ausdrucksformen, Identität, Bewegung und Kontext gelten nicht für uns.“ Das chinesische Konzept scheint das aufzubrechen. Im Klartext: Für die Zentralbank, also den Staat, ist jede einzelne Transaktion und jeder Teilnehmer in Echtzeit sichtbar und im Zweifel auch automatisiert beeinflussbar. Eine mögliche Zielrichtung dieses neuen, digitalen Währungskonzepts wird in China seit Sommer 2017 erforscht: Die Einziehung von Steuern per Blockchain. Und zwar automatisch. Noch ist das in China gesetzlich untersagt. Noch.“

Schweiz veröffentlicht Richtlinien zur ICO-Regulierung
„Die schweizerische Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat Richtlinien zur ICO-Regelung (Initial Coin Offering) veröffentlicht. Andernorts treibt das Wort „Regulierung“ Investoren und Krypto-Unternehmern die Schweißperlen auf die Stirn, da damit oft auch Einschränkungen oder gar Verbote einhergehen können – nicht so in der Schweiz. Die Richtlinien sollen den boomenden Markt regulieren. Dabei liegt der Fokus auf der Verhinderung von Geldwäsche-Aktivitäten. Zudem soll das gegenseitige Vertrauen von Investoren und Organisatoren damit erhöht werden.In den Richtlinien soll jeder ICO separat bewertet werden.“

Bafin entscheidet bei ICOs und Kryptowährungen von Fall zu Fall
„Die Bafin hat sich heute zur rechtlichen Einordnung von ICOs, Token und Kryptowährungen geäußert. Künftig wird die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Einzelfall entscheiden, ob sie Token als Finanzinstrument, Wertpapier oder Vermögensanlage bewerten.“

Felix Hufeld, Chef der Finanzaufsicht (BaFin) spricht im Interview mit BÖRSE ONLINE über die Regulierung der Kryptowährung Bitcoin in Deutschland, ob die Finanzstabilität bedroht ist und was die Volatilität der Cyber-Devise für die Aufseher bedeutet.
„Kursschwankungen sind für sich genommen sicher kein Grund für verschärfte Regulierung. Volatilität staatlich wegregulieren zu wollen, ist weder möglich noch erstrebenswert. Entscheidend ist die Bewahrung der Finanzstabilität insgesamt und das Anleger, zumal private, wissen, was sie tun. Originell finde ich, dass einige Anbieter von Krypto-Token für sich gezielt dadurch Werbung machen, dass sie Zahlungsmittel außerhalb einer staatlich kontrollierten Sphäre etablieren wollen. Das kommt mir so vor, als ob man für den Zuzug in ein Stadtviertel Werbung machte, in dem man öffentliche Sicherheit und Ordnung ausschließlich durch eine unverbindliche, knapp gehaltene Hausordnung und unter grundsätzlichem Verzicht auf die Polizei gewährleisten wollte. Eine nette, etwas anarchisch-romantische Vorstellung – und zugleich eine gefährliche Illusion. Das Recht des Stärkeren wird nicht dadurch erträglicher, dass man es crowd oder peer-to-peer nennt. Kein öffentliches Gut, sei es Sicherheit und Ordnung, Umweltschutz, Finanzstabilität oder das Vertrauen von Verbrauchern in eine Währung, kann ohne staatliche Regulierung und letztlich staatlichen Zwang gewährleistet werden. Dies haben wir unter Anderem in der letzten Finanzkrise bitter gelernt und ich kann nur hoffen, dass es nicht einer weiteren bedarf, um den überragend hohen Wert solcher öffentlichen Güter und ihrer Rahmenbedingungen erneut wertzuschätzen.“

SegWit kurz vor Durchbruch: Coinbase und Bitfinex wollen Segregated Witness unterstützen
„Mit Coinbase und Bitfinex haben zwei der größten Bitcoin-Handelsplattformen für Kryptowährungen angekündigt, Segregated Witness Protokolle an ihren Exchanges unterstützen zu wollen. Damit scheint ein wichtiger Schritt in der Massenadaption des Software-Updates gemacht zu sein. Bisher verlief die Übernahme des Protokolls durch die Bitcoin-Community eher schleppend. Die Krypto-Börse Bitfinex kündigte gestern in einem Medium-Post an, in der Zukunft auf Segregated Witness setzen zu wollen. So werden von nun an Ein- und Auszahlungen von Bitcoin mit SegWit -Adressen unterstützt. Demnach sollen Bitfinex-Benutzer künftig von niedrigeren BTC-Abhebungsgebühren (ca. 15%) und verbesserten Verarbeitungszeiten bei Transaktionen im gesamten Bitcoin-Netzwerk profitieren.“

Vorhersage von Krypto-Kursen mittels Monte-Carlo-Simulation – inkl. Tool
„Gerade für langfristige Kursentwicklungen existieren in der Finanzwelt Methoden, die weitere Kursentwicklung abzuschätzen. Mit diesen soll auch abgeschätzt werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Preisvorhersage zutrifft. Das geschieht mit Hilfsmitteln aus der Statistik, die in diesem Artikel vorgestellt werden sollen. Auch ich selbst habe eine kleine Web-Applikation entwickelt, auf die ich später noch einmal genauer eingehen werde. So lässt sich dann sagen, dass gemäß dieser Simulation der Bitcoin-Kurs mit 68 % Wahrscheinlichkeit zwischen 4.854 Euro und 60.087 US-Dollar liegen wird – was nicht weit weg von den bekannten Preisprognosen à la “Bitcoin wird zwischen 5.000 und 60.000 US-Dollar liegen” entfernt ist!“

Apple will Kobalt für iPhone-Akkus direkt von Minen kaufen
„Der kalifornische Konzern will sich den für die Akkus einer Geräte zentralen Rohstoff an der Quelle sichern.
Apple verhandle mit Minenbetreibern über den Kauf von Kobalt, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Der Konzern wolle mehrjährige Verträge abschließen, um sich den Zugang zu dem für die Lithium-Ionen-Akkus zentralen Rohstoff zu sichern, heißt es in dem Bericht weiter. Grund dafür sei die Verknappung von Kobalt wegen des Booms bei Elektroautos.“