Bitcoin: Steuern auf Kryptowährungen!? Der Versuch sie dadurch zu steuern und unter Kontrolle zu bringen

Goldrausch in der Schweiz
„Was zieht die Mathe-Nerds und Technik-Freaks, die oft hinter der komplizierten und aus ihrer Sicht garantiert disruptiven neuen Blockanordnung stecken, an diesen Ort? Sind es vor allem die niedrigen Unternehmenssteuern von 14,6 Prozent? „Nein“, sagt Bernhard Neidhart, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit in Zug, „die Steuern sind nur der Türöffner. Um im Standortwettbewerb zu gewinnen, braucht es viel mehr: hochqualifizierte Arbeitskräfte, internationale Schulen und eine lösungsorientierte Verwaltung.“ Tatsächlich loben die Unternehmer die lokalen Behörden über den grünen Klee. Bei Fragen und Problemen werde unbürokratisch und schnell geholfen, heißt es allenthalben. Selbst für die schwierige steuerliche Behandlung der Krypto-Vermögen gebe es eine Lösung.“

Österreichisches Finanzministerium will volle Steuer auf Bitcoin einführen
„Vor wenigen Wochen wurde seitens des Finanzministeriums eine Entwurf der neuen Einkommensteuerrichtlinien zur Begutachtung gesendet – und der hat es aus Sicht von Besitzern von Kryptowährungen in sich. Denn bei der Besteuerung von Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co zeichnet sich ein abrupter Meinungsschwenk ab. Denn das neue Finanzministerium möchte die Gewinne und Verluste als Kapitaleinkünfte klassifizieren. Dies würde bedeuten, dass sämtliche Gewinne (innerhalb und außerhalb der Spekulationsfrist) mit dem Progressionssatz von bis zu 50 Prozent (bis 2020 sogar 55 Prozent) zu versteuern wären. Und: Das soll auch rückwirkend gelten.“

Bitcoin-Gewinne: Regierung dementiert Änderungen bei Steuern
„Wien – Das Finanzministerium weist eine heute kolportierte Änderung der Besteuerung von Gewinnen aus Kryptowährungen zurück. „Es handelt sich hier um eine fehlerhafte Interpretation des Begutachtungsentwurfes des Einkommensteuerrichtlinien-Wartungserlass 2017“, hieß es am Dienstagabend aus dem Finanzministerium.“

Bitcoin-Millionäre haben einen Weg gefunden, wie man die Kryptowährung zu Geld macht, ohne einen einzigen Bitcoin zu verkaufen
„Salt ist so ein Unternehmen, das diese Kredite anbietet. Doch die großen Kursschwankungen sind ein ernstes Problem: Denn sind die Bitcoins wegen eines Kursrutsches weniger Wert als die Kreditsumme, sind die Kreditnehmer gezwungen, Bitcoins nachzuschießen. Laut dem Online-Portal „Inc.com“ hat Salt sein Geschäft Ende 2017 gestartet und bereits Kredit-Anfragen über 1,1 Milliarden US-Dollar (892 Millionen Euro) erhalten. Ausgezahlt wurden demnach bisher 22 Millionen US-Dollar (17,8 Millionen Euro).“

Israel will virtuelle Währungen besteuern
„Die israelische Steuerbehörde hat in einem Rundschreiben verkündet, dass sie künftig Steuern auf Bitcoin und Co einheben will. Kryptowährungen sollen in dem kleinen Land, in dem sehr viele ICOs stattfinden, als immaterielle Vermögenswerte und nicht als Währung angesehen werden. Damit sind künftig auf Wertzuwächse Steuern in der Höhe von 20 bis 25 Prozent fällig. Außerdem wird jene, die Unternehmen Bitcoin und Konsorten minen lassen oder auf deren Börsen handeln, die Mehrwertsteuer von 17 Prozent tragend.“

CFTC schafft „Whistleblower“-Programm für „Pump-and-Dumps“
„Die CFTC hat nun eine Webseite geschaffen, auf der solche „Pump-and-Dump“ Aktionen und Informationen über die Beteiligten gemeldet werden können. Wenn man Informationen liefern kann, die zu einer erfolgreichen Vollstreckungsmaßnahme führen (bei Geldstrafen über 1 Million Dollar), ist sogar eine Belohnung zwischen 10 und 30 Prozent möglich.“

Bitcoin-Gewinne im Steuerparadies
„Gibraltar ist nicht nur klimatisch attraktiv, die britische Kronkolonie zieht auch Steueroptimierer an, die ihre Abgabenlast senken wollen. Neuerdings sind unter denen auch Vermögende, die mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen hohe Gewinne gemacht haben. Um weniger Steuern zahlen zu müssen, haben sie Auslandsgesellschaften gegründet, die mit Bitcoin an der Börse handeln. Die erzielten Gewinne sind am Sitz des Unternehmens, beispielsweise Gibraltar, gar nicht oder nur minimal zu versteuern.“

Britischer Notenbankchef hält nicht viel von Bitcoin
„Zudem erklärte er an derselben Veranstaltung vor Studenten in London, dass eine nächste Finanzkrise wohl unumgänglich sei. Die Bank of England sei bereits daran, die nächste Finanzkrise zu bekämpfen, sagte Carney. Keine Zentralbank könne das Risiko künftiger Krisen ausschalten, aber die britische Notenbank schaffe ein sichereres Umfeld, indem sie Bankzusammenbrüche plane, Liquidität gewährleiste und ein höheres Kapitalniveau sicherstelle.“

Startschuss für das neue Blocktech Institut
„Mit interaktiven Workshop-Angeboten für Führungskräfte, Unternehmensvertreter, Entwickler und interessierte Privatpersonen schließt das Blocktech Institute die Lücke zwischen Ausbildungsbedarf und -wirklichkeit im Blockchain-Bereich. Anwendungsorientiertes Wissen aus der Praxis steht im Vordergrund der Veranstaltungen, die ab dem 27. April 2018 in Berlin starten.“

BubbleTone plant die Telekommunikationsbranche zu revolutionieren
„BubbleTone baut das erste dezentrale, globale Telekommunikations-Blockchain-System, das es Mobilfunknutzern und -anbietern ermöglicht, sicher und direkt miteinander zu interagieren. Die Kernidee des Projektes besteht darin, eine globale Telekommunikationsplattform zu entwickeln, auf der Nutzer Service-Pakete mit ihrer bestehenden SIM-Karte kaufen können, wo auch immer sie sich auf der Welt befinden. Unser Ziel ist es, dass internationale „Roaming-Problem“ zu eliminieren, da dieses sowohl für die Nutzer als auch für die Anbieter ineffizient und kostspielig ist.“

Petro: Venezuela beginnt mit Vorverkauf seiner Kryptowährung
„Auf die erste Verkaufsphase soll dann nach dem 20. März der öffentliche Verkauf und die eigentliche Erschaffung des Petro folgen, weitere 44 Millionen Einheiten sollen dabei ihre Käufer finden. Zugleich sollen die Käufer aus der ersten Phase ihre Tokens nun in die echten Petros umtauschen können. 17,6 Millionen Petro bleiben laut einer seit Ende Januar kursierenden englischen Fassung des Petro-Whitepapers in Händen des Staates. Die gesamte Geldmenge soll zunächst 100 Millionen Einheiten betragen, weitere Emissionen seien dem Staat nicht möglich. Das Whitepaper deutet an, dass das Recht auf Eintragung neuer Blöcke in die Blockchain über ein Proof-of-Stake-Verfahren verteilt werden könnte, also auf Basis des Besitzes der Währung. Das Netzwerk solle nicht weiter genannte Anreize für die Teilnahme daran geben. Das gesamte Verfahren könne aber mit nur Einverständnis der Petrohalter aktiviert werden. Ein Petro soll wie beim Bitcoin bis auf acht Nachkommastellen teilbar sein; die kleinste Einheit, also 0,00000001 Petro, soll Mene heißen.“

OmiseGo in Thailand bald offizielles Online-Zahlungssytem?
„Die digitale ID soll Thailands Bevölkerung vor Betrugsfällen sowohl im Internet als auch Offline im Kontakt mit Unternehmen schützen. Das Zahlungssystem soll entsprechend des Leitsatzes von OmiseGo „Unbank the Banked with Ethereum“ Menschen in Thailand helfen, die keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Andererseits soll der Bevölkerung ein bequemerer und schneller Austausch von Geldwerten ermöglicht werden. Diese positiven Auswirkungen auf die thailändische Bevölkerung hob der OmiseGo-Gründer Jun Hasegawa auch auf Twitter hervor.“

Polens Behörden finanzierten offenbar Anti-Bitcoin-Kampagne
„Kürzlich musste die Zentralbank von Polen zugeben, dass sie heimlich eine Anti-Bitcoin-Kampagne aus dem Vorjahr finanziert hat. Den Machern ging es darum, dem Ruf von Kryptowährungen zu schaden. Der Narodowy Bank Polski (NFB) war die Aktion immerhin 22.000 Euro wert. Neben Werbeanzeigen bei Google und Facebook sollen auch Gelder an das polnische Youtube-Partner-Programm Gamellon geflossen sein. Dies berichtete das News-Portal money.pl in Zusammenarbeit mit der polnischen Ausgabe des Business Insider.“